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einzuwenden. Mechanisch zunächst kann die Schraube keinen Schaden
anrichten, da sie mit den Weichteilen wegen der deckenden Kapsel AB
gar nicht in Berührung kommt. Auch der freie Band der Kapsel ist
ganz flach abgeschliffen, damit er keinen Schaden anrichten kann.
Wenn nun das ganze Instrument vor dem Gebrauch in auseinander
geschraubtem Zustand ausgekocht ist und bis zum Gebrauch in Lysol
oder einem anderen Desinfiziens gelegen hat, so dürfte das Instrument,
und insonderheit die glatten Oberflächen, welche allein mit den Weich
teilen in Berührung kommen, genügend steril sein. Auch kann bei
dem engen Abschluß der Hohlkapsel auf dem Hohlstab IC kaum
Vaginalsekret und damit gefährliche Mikroben an die Schraube oder
Schraubenmutter gelangen. Dagegen könnte man sich, um ganz sicher
zu gehen, noch besser schützen, indem man vor der Einführung des ^
Instrumentes über den Band der Hohlkapsel einen Bing von Gummi
oder Durit legte.
Ein nicht zu leugnender Nachteil des Instrumentes ist der, daß
der leichte Gang der Schraube, wenn durch unvorsichtige Behandlung
des Instrumentes grober Schmutz in die ziemlich engen Hohlräume
gelangt sein sollte, gestört werden könnte. Solches läßt sich wohl
aber bei einiger Sorgfalt vermeiden. Während meiner ömonatigen
Erfahrung ist das bisher leicht gelungen.
Das Instrument wird aus einer Metallegierung hergestellt, welche
nicht rostet, was von Wichtigkeit ist, da in den Hohlräumen desselben
die Vernickelung schlecht ankommen kann.
In der Anbringung des Meßstabes am Halse möchte ich eine
kleine Änderung vorschlagen. Gauss hat an dieser Stelle, um eine
Fehlerquelle auszuschalten,
welche hier dem Bylicki-
schen Modell anhaftete, das
Instrument so gestaltet, wie
aus Fig. 5 zu ersehen ist.
Er ging von dem Ge
danken aus, daß man beim
Messen mit dem hinteren
Ende des Stabes um einiges
über den zu messenden Punkt
hinaufgleiten könne, was wir
bestätigen können, und daß
man dann bei rechtwinkliger
Anbringung des Stabes am Halse anstatt der Linie AC etwa eine
größere Linie AK zu messen bekomme, s. Fig. 4, welche ich der Arbeit
von Gauss entnommen habe. Zugleich brachte Gauss an dem knopf
artigen Vorsprunge bei C die kleine Bille für den Fugenknorpel an.
Die genannte Fehlerquelle in dem Modelle von v. Bylicki auszu
schließen und den Fugenknorpel ganz sicher zu fassen, gelingt nach
meiner Meinung Gauss nicht ganz sicher. Wenn, was mehrfach vor
kommt, der Fugenknorpel hinten höckerig vorspringt, so gleitet der
Fig. 4.