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der ganzen Darmpartie ca. 85 cm. Entleerung des zuführenden
Darmes durch Punktion. Side-so-side-Anastomose mit Mur
phyknopf, weil Puls au der Radialis nicht mehr zu fühlen.
Naht des Mesenterialschlitzes. Reposition der Därme. Schluß
der Bauchwunde mittels durchgreifender Zwirnknopfnähte.
Steriler Verband.
Intravenöse Kochsalzinfusion (750 ccm). Puls kehrt au
der Radialis wieder. 160, von leidlicher Fülle; warmes
Wasserkissen, Glühweinklystier, Kampher.
28/29. XL Nachts 2 h. Puls läßt nach. Radialispuls kaum
fühlbar, ca. 180 Schläge, verschwindet während der Prä
paration der vena saphena zur intravenösen Infusion völlig.
Augen starr. Patient reagiert nicht auf Anruf, noch bei der
Incision. Trotzdem Infusion (750 ccm) zu Ende geführt.
Wider Erwarten gegen Ende der Infusion Radialpuls wieder
fühlbar. Im weiteren Verlauf der Naht erholt sich Patient
wieder. Stündlich Kampher, Kaffee und Wein erbrochen.
Noch zweimal spontan reichlich Stuhl, dünn, braun.
29. XI. 05. Allgemeinbefinden besser. Schmerzen im
Leib geringer. Erbrechen. Nichts per os. Subcutane In
fusion. Hohe Einläufe. Reichlich Stuhl und Winde.
30. XI. 05. Leibschmerzen lassen nach ; subjectives Be
finden leidlich. Kein Erbrechen. Puls 140, 2x subcutane
Infusion, Kampher.
1. XII, 05. Subjectives Wohlbefinden, flüssige Nahrung
(Milch, Schleimsuppen) gut vertragen. 4x flüssiger Stuhl
und Winde. Viel Schlaf. Temperatur normal. Puls 128.
2. XII. 05. Nach leidlicher Nacht Klagen über Leib-
schmerzeu; Leib gespannt. Temp. 39°, abends 40°; starkes
Erbrechen; allgemeine starke Spannung des Leibes. Aus
gesprochenes Bild der diffusen Peritonitis. Exitus.
Autopsie. Perforatiousperitonitis. Gegenüber dem
Murphyknopf im zuführenden Darm Perforation:
Dehuungs- oder Druckgeschwür.
Wenn auch bei den im Anfang angeführten Fällen
viele zum Exitus kamen — oft sicher infolge vor der
Operation schon bestehender Peritonitis — so ist die Prog
nose eines invaginierten prolahierten Darmes im allgemeinen