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Beständigkeit des Funkenkanals. Wenn das Funkenmikro-
meter nicht vor der Luftbewegung geschützt ist, die der Rota-
tionsapparat erzeugt, so zeigen sich die ersten Funken fast
immer ganz grade, fangen aber bald an, nach der Seite, wohin
der Luftzug geht, sich auszubiegen und krümmen sich nun
mehr und mehr gegen das Ende hin. Die Formveränderung
ist dabei eine continuirlich von einem zum andern Funken
fortschreitende und selbst wenn die Linie des Funkens an einer
Stelle stumpf eingeknickt ist, so verfolgt man diese Winkel
biegung durch die ganze Reihe hindurch (I ig- 7.). Dabei
kann eine solche Einbiegung im Verlaufe der Reihe auch oft
nach vertikaler Richtung eine geringe Lagen Veränderung er
leiden , so dass sie sich als schräge Linie durch die F unken
reihe hindurch zieht (Fig. 8.), was gewiss nur'einer geringen
vertikalen Bewegung der Luft zugeschrieben werden darf.
Dies Alles scheint mir aber ein hinreichender Beweis dafür
zu sein, dass jede Partialentladung unter allen Umständen nur
den W T eg einzuschlagen sucht, welchen schon die zunächst vor
hergehende genommen hat.
Zeitabstand zweier Partialentladungen im Verhältniss zur Schlag
weite. Es schien mir nun von Interesse zu sein, das Zeitintervall
welches zwischen zwei Partialfunken verfliegst, für verschiedene
Schlagweiten und verschiedene Widerstände kennen zu lernen.
Die Beobachtungen, welche zu verschiedenen Zeiten gemacht
wurden, bieten jedoch durchaus nicht die Uebereinstiinmung,
welche man von ihnen verlangen könnte, so dass die schliesslich
gefundene Zeit keinen'Anspruch auf absolutes Maass machen darf.
Eine solche absolute Bestimmung würde übrigens auch von gerin
gerem W r erthc sein, so lange man Polkörper mit einer unregelmäs
sigen Form' anwendet, wie sie an dem Funkenmikrometer durch