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13) Das pädagogische Seminar.
Die Vorträge,, welche im Wintersemester 1855/56 gehalten wurden, waren folgende: Ueber die
Gymnasialordnungen im 16. und 17. Jahrhundert. Comparative Darstellung des englischen und deutschen
Unterrichtswesens. Luther’s Verdienste um das Schulwesen. Pythagoras als Lehrer. Ueber die Location
auf Schulen. Der Gedankengang in Hegels Gymnasialreden. Ueber die Behandlung der deutschen Aufsätze
auf Schulen. Günthers Jheorje über die deutschen Aufsätze auf Gymnasien.
Mit dem Beginn des Sommersemesters 1856 trat ein Mitglied aus und 2 neue kamen hinzu, so
dass die Zahl der Mitglieder 6 war. In diesem Semester sah ich mich veranlasst, folgende Punkte näher
zu erörtern: I) was darf ein Schulamtsexamen fordern von einem Philologen x»t' egoxyv, d. h. von einem
solchen, der das Griechische und Latein zu seinem eigentlichen Unterricht auf Gymnasien zu machen
beabsichtigt; 2) was von dem« der besonders die Naturwissenschaften und die Mathematik; 3} was von
dem, der vorzugsweise die neueren Sprachen zu lehren beabsichtigt; und sodann die Mitglieder mit der
pädagogischen Literatur bekannt zu machen nach den Kategorien: a) zur Geschichte des Erziehungs- und
Unterrichtswesens, b) zur systematischen Pädagogik; c) zur Gymnasialpädagogik; d) welche pädagogische
Werke in der beschränktesten Auswahl ein Gymnasiallehrer in seiner Bibliothek besitzen müsse.
Mit dem Wintersemester traten 3 Mitglieder aus, um sich dem Docforexamen zu unterwerfen. Ein
aUerer Philologe-, der früher mehrere Semester Mitglied des Seminars gewesen war, trat für die Zeit von
Michaehs bis Weihnachten wieder ein, wo er die Universität verlies? und Hauslehrer wurde Vorträge
wurden folgende gehalten: über die letzte Ode des dritten Buchs von Horaz, wie sie auf Gymnasien
behandelt werden möge. Ueber den Begriff der Erziehung. Die geographische Grundlage der Welt
geschichte, dargestellt be.m Geschichtsunterricht in der Prima. Die ersten 50 Verse des ersten Buchs der
Odyssee. Ueber d.e Bedeutung der Erziehung und der Bildung. Das Leben des Ennius. Was zur Bil
dung gehört und wie sich der Gebildete von dem Ungebildeten unterscheidet. Geographie von Epirus und
lessahen. Darstellung der atheniensischen Bühne, beim Beginne einer Tragödie in der Prima. Ueber das
ec >t des Kindes auf Erziehung. Geographie von Akarnanien und Aetolien. Desgleichen von Doris, Lokris,
Theos und Boeotien. Desgleichen von Attika. .Ueber die Bedeutung der Familie für Erziehung. Ueber die
erschiedenheit der Erziehung durch den Unterschied der Geschlechter. Charakteristik der im 7. Bande
6r U'chte’schen Gesammtwerke erschienenen Fragmente Fichte’s über Erziehung. Ueber die Stellung der
am.he zur Schule. Ueber die Nothwendigkeit des Zusammenwirkens von Eltern und Lehrern für gedeih
liche Erziehung.
Für Besprechungen wurde besonders auch das Hauslehrerwesen zu Grunde gelegt, da in letzterer
e d wegen der giössern Zahl de.r Philologen und des Mangels an Theologen die Philologen viel häufiger
uslehrer werden als früher. Die Mitglieder haben in den letzten 3 Semestern nur aus Philologen
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14) Das zoologische Museum.
15) Der botanische Garten.
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