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as Uebiiude, in welchem sich die beiden, gegenwärtig unter derselben Leitung stehenden Universitäts-
' Ute, das physikalische Institut und das mineralogische Museum, befinden, wurde im Jahre 1854 für
je Umversität angekauft und wahrend desselben und des folgenden Jahres für die Zwecke der Institute
Schon im Laufe des Frühjahres 1855 konnten die Räumlichkeiten, die für das physikalische Institut
Jtnnmt waren, benutzt, und gegen Mitte des Jahres auch mit der Aufstellung der mineralogischen Sarnm-
un gen begonnen werden.
Die Einrichtung des physikalischen Institutes und die Aufstellungen der Mineralien sind nunmehr
vir' 61 Hauptsaclie voi,endet und soll durch diese Zeilen davon Rechenschaft abgelegt werden, in welcher
w
e 'se die gegebene Aufgabe gelöst worden ist. *)
vers i- 18 1834 Waren die SammIun§en ’ da im Universitätsgebäude kein Raum für sie vorhanden war, in
\] n C Uedenen S em,etheten Lokalitäten untergebracht gewesen, was abgesehen von der sich stets steigernden
verJUmghchkeit der Räume besonders deshalb zum Nachtheil gereichte, weil mehrfache Umzüge nicht zu
r eulen waren, mithin auf die Dauer berechnete Einrichtungen nicht getroffen werden konnten. Die
Mängel dieser Aufbewahrung der Sammlungen in Miethslokalen stellten sich gleichzeitig für die
tut , a ' ,SChe Und mineral0gische Samm| ung so entschieden heraus, dass der zeitige Vorstand beider Insli-
f(ir e d,e Ue 8' erlln g dringend um die Erwerbung eines eignen Gebäudes ersuchen musste, zumal einerseits
and ein,SermaaSsen grosse Räumlichkeiten in Privatgebäuden sehr hohe Mietpreise gefordert wurden,
}i 0 .. rL,SOds sich die Gelegenheit darbot, das nun wirklich angekaufte solide Gebäude unter günstigen
e(1| ngungen zu erwerben.
mass . ,)iCSeS Gebäude ’ in einer stille " Querstrasse, mit der Front gegen Süd-West gelegen, von sehr
in R 1Vet J' Bau und Vossem Umfange, entsprach ganz den Anforderungen, die für das physikalische Institut
Au s b° ZlU UlnS aUf La8e ’ Festi S keit und Raum gemacht werden mussten. Durch einen zweckmässigen inneren
Wohnt’ namentlich durch RAhutznng von Räumen, die bei der früheren Einrichtung des Hauses als privates
- ' aUS Sehr verschwenderisch zu Treppen und Vordielen verwendet worden waren, durch Verlegung
gaoges und Treppenhauses, Anlage von Corridoren und durch Erhöhung und Ausbau eines früher
de s Ein
nu r t| •] “ ~"~ ri ’ vu " uull,u oien unu uuren Jirüönung unu Ausbau e
*0 inZr'T aUSgebaUten ZWeiten Stockwerk <* Uber dem Vorderhause wurden die Lokalitäten gewonnen,
1011 Grundrissen auf der Tafel II. dargestellt sind.
Phigel ul , rÖ r rer Plan, ° aCh WelChem aUCh der scl,lecht 8 ebaute ’ J etzt »»verändert gebliebene
0<3,aU werdcn soIlte , ebenso die vollständige Einrichtung eines zweiten Stockwerkes auch über
Mineralien ÜbC ‘' ^ Envcrbm,g dcr jetzigcn S^mmlungcn von physikalischen Instrumenten und von
■ih in dem Jahrgange 1854 der Universitätschronik gegeben worden.