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200 f* j uhrllch und diese Summe, von welcher noch die Heizung des Auditoriums und Arbeitszimmers
so wie die Kosten der .Mineraliensendungen bestritten werden müssen, reichte bei dem schnellen Wachsthum
der Sammlung kaum mehr als dazu hin, die erforderlichen Schranke und Kasten anzuschaffen, so dass
rotz einer extraordinären Bewilligung von 500 # in diesem Jahre, die Kosten der neuen Inventar-Einrich-
ung nicht zu decken waren, sondern noch die Einnahmen der nächsten Jahre beanspruchen werden. Wie
unter diesen Umständen nur ein verhältnissmässig kleiner Theil des Ordinariums zum Kauf von Mineralien
* U vervvenden war - klar; in der That ist auch bei Weitem der grösste Theil der Sammlungen theils
inch lausch mit Landesvorkommnissen, theils durch Schenkungen Privater zusammengebracht. Von
ersteren heben wir besonders hervor die Suite des Wiener Beckens, welche die K. K. österreichische geo
rgische Reichsanstalt mit grosser Munificenz übersendete, und die Suite des Steinberger Gesteins vom
Jüseum der Universität Rostock. Von den Geschenken sind ausser den schon früher genannten Sr. Maj.
es Königs Christian's MIL, der ßesitxer adeliger Güter, des Museums der Kopenhagener Universität, des
J hysikus Dr. Ackermann u. A .,*) neuerdings zu nennen eine Reihe Versteinerungen aus Svlt vom Organisten
lansen in Morsum, ein ausgezeichneter Nautilus von Lyme Regis von Herrn Ingenieur Lindley in Hamburg,
e 'ne Suite Versteinerungen des schwäbischen Jura von Herrn E. v. Lesser in Lensahn.
Jm Ganzen ist seit Mitte 1847 bis Ende 1856 für das mineralogische Museum verausgabt:
Ordinarium 1847 180
Ordinarium 1848—56
560 „
Extraordinarium 1849.
„ 1856.
500
Zusammen 3040
Der Werth der Sammlung, freilich bei Mineralien eine schwer zu schätzende Grösse, dürfte aber
'eicht der drei- bis vierfache sein.
Geht die Hoffnung einer wachsenden Theilnahme des Publikums in Erfüllung, so konnte das Museum
urch Einsendung der vielen interessanten Vorkommnisse des Landes, namentlich aus den Geschieben, aus
6r lert| airformation, und aus den Diluvial- und Alluvial-Bildungen, einen Zuwachs erhalten, der zu er
eiferten Tauschverbindungen in den Stand setzen würde. Ebenso erwünscht würde es sein, wenn die
«terstützung von Freunden der Mineralogie es möglich machte, grosse Gypsabgüsse der seltenen und
^stbaren Versteinerungen vorweltlicher Thiere anzuschaffen, welche völlig naturgetreu und zu massigen
re,Sen zu e,tlalten sind? während die Erwerbung der Originale nur von grossen Museen auszuführen ist.
*) §. Chronik 1854, S. 36 6'. 1855, S. 43.