Full text: Schriften der Universität zu Kiel aus dem Jahre 1856. (Band III.)

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von den ansätzen des Eratosthenes sichtbar genug ist. viel weniger bei Plinius, 
dessen dritter Circulus bei den Indern am Imaus beginnt und durch die Caspisehen 
Pforten, die nächsten theile von Medien, Cataonien, Cappadocien, den Taurus, Amanus, 
ssus, die Cihcischen pforten, Soloi, Tarsus, Cyprus, Pisidien, Side in Pamphylien, 
Eycaonien, Patara in Lycien, Xanthus, Caunus, Rhodus, Cos, Halicarnassus, Cnidus, 
oris, Chios, Delos, die mittlern Cycladen, Gythium, Malea, Argos, Laconica, Elis, 
Olympia, Messenien im Peloponnes, Syrakus und Catana, die mitte von Sicilien, den 
südlichen theil von Sardinien, Carteia, Gades sich hinzieht, die beiden einzigen be 
deutenderen differenten dieser linie von der des Eratosthenes, die auslassung von 
then und ebenso das aufrücken von Sicilien in eine nördlichere läge, so dass die 
ioie es jetzt durchschneidet, während sie bei Eratosthenes durch die meerenge lief, 
rühren ohne zweifei von Hipparch her, wenn wir bei Strabo vor^ra ?a richtig in 
fopsiorapoc verbessern: nach p. 266 sind Syrakus und Catana 60 M p. oder 480 Stadien 
Von einander entfernt und die linie lief nach Plinius zwischen beiden städten durch, 
sonst rnüste die Verbesserung römischen Ursprungs sein. dass auch Africanus sie in 
seiner quelle vorfand; lässt die erwähnung von Me^sene auf Sicilien im nächsten klima 
Vielleicht vermuten. 
5. Den sechsten parallel des Eratosthenes nennt Strabo p. 63. 135 gemeinhin 
en durch den Hellespont, nach den genauem angaben p. 134. 68 gieng er durch 
ysimachia auf dem halse der thracischen Chersones, dann durch den Hellespont, die 
ropontis, Mysien, Paphlagonien, die umgegend von Sinope und Amisos, Kolchis, 
yrkanien, Bactra bis zu den Scythen. Hipparch rückte die linie, wo der längste tag 
5 stunden zahlt, etwas südlicher an den eingang des Hellespont in die Umgebung 
Alexandria in Troas, womit Amphipolis in Macedonien, Apollonia in Epirus und 
le südlicher als Rom, nördlicher als Neapel wohnenden auf gleicher breite liegen. 
** eratosthenischen parallel scheint die ecloge zu bezeichnen: • St rj 6ii 
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e *i die landschaft südlich an der Propontis ist. und wenn die aufeeichnung 
, eS c f n> onicon paschale als erste Städte des fünften klima Rom und Neapel nennt, 
so 
^ nnte man darin leicht nach Strabo — und Plinius — einen durch abkürzung des 
8 fl ,r ünglichen textes entstandenen fehler erkennen und annehmen dass Africanus in 
}^ er < f ue E e i ähnlich wie bei Hipparch, die linie zwischen beiden Städten gefunden 
seit) 6 ’ S ° ^ St ^ in0 P e § ewis durch abkürzung des textes in dies klima geraten, da 
St das südlicher gelegene Amisos noch unter den städten des folgenden aufgezählt 
' e Eenso ward Kolchis unsinniger weise zu einer stadt von Grossarmenien, von 
1 übrigen Städten liegt aber Epidaurus in Dalmatien sogar noch nördlicher als 
Und da ^alona ™ nächsten klima vorkommt, so wird eine genaue begren- 
Sc hon beabsichtig sein. bei Philippopolis Hadrianopolis Trajanopolis kann 
° n eher der gleichklang der namen verleitet haben, jene beiden noch mit in
	        
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