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Zulage von vierteljährlich 5 Bthlr. auf Vorschlag des Consistoriums vom Curatorium bewilligt. Diese
Zulage ward zum ersten Mal zu Michaelis 1858 ausgetheilt.
Das ßectorat wurde am 5. März 1859 vom Prof. Chalybäus auf den Unterzeichneten über
tragen, welcher bis zum 5. März 1861 fungiren wird. G. K.
2) Die Universitätsbibliothek
erhielt auch im Jahr 1859 Zusendungen von den Universitäten und öffentlichen Anstalten, welche
an dem Austauschverein, dem im Jahr 1859 auch Upsala beigetreten ist, Theil nahmen. Ausserdem
verdanken wir der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften zu Wien, der geologischen Beichsan-
stalt daselbst, der Königlich Bayerschen Akademie der Wissenschaften (monumenta saecularia), der
Königl. Sternwarte zu München, der Leop. Carolin. Akademie der Naturforscher, der soc. irnper.
des natural, de moscou, der academie de Stanislas, den Universitäten Kopenhagen, Christiania,
Innspruck, Utrecht, Kasan, den Gymnasien zu Stuttgard, Helmstädt, Maulbronn und Göttingen Zu
sendungen von Schriften.
Durch Vermittelung des Herrn Consuls Dr. Flügel in Leipzig erhielt die Universität mehrere
Geschenke der Smithsonian institution (P. 176 d. e., 254 a. b.) auch Vol. 12 der Transactions of the
Ohio state agricultural society.
Nach dem Beschluss der hiesigen historischen Gesellschaft erhielt die Universitätsbibliothek
die der erstem zugewandten Schriften, um diese Mehreren zugänglich zu machen. So erhielt die
Bibliothek von der Smithson, institut. mehrere Werke (P. 252 a, 253 a), so wie von den historischen
Vereinen für Nassau, Oberfranken, der Alterthumsfreunde in ßheinland, für Geschichte und Alterth.
Westfalens, des Vereins im ßegierungsbezirk Schwaben und Neuburg, für altmärk. Geschichte, für
Mecklenburg. Geschichte, der Schlesischen Gesellschaft für vaterländ. Cultur, der ßigaer Gescllh. für
Geschichte und Alterthumskunde der Ostsee-Gouvern., des Tirolischen Ferdinandeums des Francisco-
Carolin.
Durch das Königliche Curatorium erhielt die Universitätsbibliothek, wie früher, die Altonaer
astronomischen Nachrichten und die Programme der Schulen, zwischen denen nach früherer Anord
nung der Austausch bestimmt wurde.
Von Herrn David Laing, Esq., secret, of the Bannatyne Club erhielt die Universitätsbibliothek
mehrere Schriften dieses Clubs: Origines parochiales Scotiae, Vol. 1, Vol. 2, P. 1, 2, Edinb. 1851—
1855 4.; Th. Dempsteri historia cedes, gentis Scotorum, Ed. 2, Edinb. 1829 4.; Horn et ßimenhild.
ßecueil de ce qui reste des poems relat. ä leurs aventures, Paris 1845 4.; so wie von den Schriften
der soc. of antiquar. of Scotland: Proceedings Vol. 1, P. 1 — 3, Vol. 2, P. 1—3, Edinb. 1852—59 4.,
und von den Schriften der Wodrow soc.: W. Scott Narration of the state and government of the
kirk of Scotland since the reformation, mit J. Forbes Pecords touch, the estate of the kirk 1605, 1606,
Edinb. 1846, 8., Ch. Ferme Analysis of the ep. of Paul to the ßomans and Andr. Melville comm,
of the same ep., Ed. 1850, 8. Ferner: Pinkerton enquiry into the history of Scotland. New ed.
vol. 1, 2, Edinb. 1814, 8.; D. Macpherson geogr. illustrations of Scottish history, Lond. 1796, 4.;
W. Steven view of the Dutch eccles. establishment ed. 3, Edinb. 1839 und Thorkelin de Danorum
rebus gestis sec. Ill, IV, Havniae 1815 4. Von Herrn Will. H. Morley erhielt die Universitäts
bibliothek sein kostbares Werk: Description of a planispheric astrolabe constructed for Shah Sultan
Husain Safawi king of Persia and now preserved in the British museum, comprising an account of
the astrolabe gener. with notes and explan., London, Paris, Leipz. 1856, gr. fol. mit 21 pi. Ferner