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säbelförmige Krümmung und eine platte Oberfläche zeigte.
Der Knochen wurde in schräger Richtung etwa in einem
Winkel von 30° zur Längsachse des Unterschenkels durchsägt,
sodann der Unterschenkel grade gerichtet. Das bei dieser
Verschiebung der Schnittflächen gegen einander nach hinten
überstehende Ende des oberen Stückes wurde durch einen
dem ersten Knochenschnitt fast parallelen zweiten abgeschrägt,
sodass sich nun die Schnittflächen bei gradegerichtetem Unter
schenkel ungefähr deckten. Während die Schnittflächen in
richtiger Stellung auf einander lagen, wurde mitten durch
diese hindurch der Knochen in frontaler Richtung durchbort.
Durch die Weichteile und die angelegten Bohrlöcher wurde
zur Fixation ein Nagel gelegt und nunmehr das Periost der
beiden aneinanderliegenden Knochenstücke vernäht. Die Ope
rationswunde wurde durch die Naht geschlossen, sodann das
Glied im Gypsverband fixiert.
Am 16./II1. wurde analog der Operation am rechten Unter
schenkel die Curvatur des linken möglichst beseitigt. Bei der
Aussägung des Knochenstückchens, wie rechts, wurde jedoch
hier darauf Rücksicht genommen, dass der untere Teil des
Unterschenkels an den oberen Teil so angepasst wurde, dass
eine gewisse Innenrotation des unteren Teiles stattfand.
Am 21./III. fand erster Verbandswechsel statt. Die
Operationswunde sah gut aus, reaktionslos; der Knochen war
schon recht gut konsolidiert. Der Nagel wurde entfernt,
ebenso die Naht; da jedoch die Wundränder noch nicht ganz
verklebt waren, blieb ein Teil der Naht liegen. Nach Strecken
der noch bestehenden leichten Curvatur wurde wiederum ein
Gypsverband angelegt. Auch am linken Bein wurden bei
reaktionsloser Wunde die Nähte entfernt, der Nagel nicht.
Die Stellung des Gliedes war gut; auch hier wurde ein Gyps
verband angelegt.
Am 2./IV. wurden beide Oberschenkel operiert, wobei
ein 10—12 cm langer Hautschnitt über der Stelle der stärksten
Convexität ausgeführt wurde. Es zeigte sich, dass das femur
seitlich stark zusammengedrückt war, sein frontaler Durch