Full text: Ueber Thomas Abbts Schriften (Stück 1)

„ Provinz des Reiches der Wissenschaften »mischen wollte , sie in schnellem „ Fluge , mit unglaublichem Fleiß« , durchzog , und Proben ablegte , daß „ sie ihm bereits , gleichsam nach einer allgemeinen Karte , bekannt sei ) ' ) ! , , da er sich nicht imter einen Schutt von Antiken Trümmern vergrub , oder in ein enges Gebäude der' Handwerkblitteratur einkerkerte , und da insonderheit sein reiches Gedachtlttß ihm aus Erfahrung und Geschichte so viel zuführte , als nöthig war , sein Urtheil vollständig zu machen . 
Wenn ich auf solche Art Abbtö Geist in seinen Schriften zergliedere : so gerathe ich auf den Gedanken zuerst : „ wie viel enthält eine Menschenseele ! , » und nachdem ich eine große Kluft übersprungen ; seufze ich : - „ wie viel ha« ben wir mit Abbt verlohren ! , , . 
Clauditc iain Parcac niimum rcfcr3ta Tcpulcra Clauditc plus jufto jam donuu ifia patct . O V I v . 
Ieht will ich mich , wie die Biene deö Horaz , oder Anatreons Grille , - auf bic Fluren wagen , die in AbbtS Schriften vor mir liegen : unermaßlich sind sie nicht , und noch dazu überall Blumenreich und voll Nahrung : ich schwärme also , wie am schönen Soinmertage , unter dem rothen Antlitz der Morgenröthe über sie hinaus . 
— — — npis Matinac rnorc modoquc Grata carpcnti« thyma per laborcm Plurimuin , circa ncniu« , vuidi^itc Tiburii ripai . — — 
i ) s Millers Vorrede . 
Ende des ersten Stücks . . ^
	        
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