Full text: Summarium des Neuesten und Wissenswürdigsten aus der gesammten Medicin zum Gebrauche für practische Aerzte und Wundärzte (Neueste Folge, Band 18 = 1841, No 17-No 24)

Chirurgie uml Ophthalmologie. 
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fast einen Halbkreis, sah ganz weiss aus und ihre Al grenzung 
■von der untern war der untere Bogen des Halbkreises, der ganz 
mit jener auf der ersten Durchschnittsfläche genannten Linie 
im rechten Winkel zusammentraf. Die untere Abtheilung war 
um */ 3 kleiner, ganz roth, rund, von Fasern umgränzt und so 
gross wie ein Taubenei. Die kleinere Partie war etwas ge- 
rölhet und stand schon nicht mit der grössten Partie im Zu 
sammenhänge. Die untere kleinere stellte den Durchschnitt 
der beim ersten Durchschnitt genannten durch ihre parallelen 
Fasern deutlich abgeschiedenen Partie vor, die mit der Caudu 
epididymidis verglichen wurde. Dritter Durchschnitt. 
Er wurde in der andern Hälfte gemacht, wo man fast diesel 
ben Gruppen wieder unterscheiden konnte, wie in der ersten 
Hälfte. Die Grenzlinie zwischen der rothen und weissen Ab 
theilung war hier ebenfalls sehr markirt, die rotlie Partie ent 
sprach völlig der von ihr getrennten auf der ersten Hälfte, so 
dass, wenn man sich beide Stücke znsammengefügt dachte, sie 
die Grösse und Form eines kleinen Hühnereies ausmachteii. 
Die obere weisse Abtheilung dagegen war durch unregelmäs 
sige Faserung von der rothen Abtheilung getrennt und nicht 
so deutlich, wie auf der andern Seite durch einen Halbkreis 
bezeichnet; auch enthielt sie grössere Cysten, als jene. Die 
meisten waren erbsengross und einige wie eine Flintenkugel. 
Bei Eröffnung einer solchen grossen Cyste fand K. dieselbe 
durch ein grosses Loch mit einer zweiten verbunden und ebenso 
die zweite Höhlung mit einer dritten. Weiter gewahrte man 
keine Communication, an der Seite der innern Wände aber 
viele Vertiefungen. Diese Formation war durch die oben er 
wähnten Vorsprünge entstanden. Merkwürdig war aber die 
gleichmässige Rundung der jene 3 Höhlen verbindenden erb- 
sengrosseu Oeffnungen, so dass man sie leicht für Verbindung 
dreier Cysten unter sich halten konnte. Allein die Anssen- 
fläche bot eine grosse, ziemlich gleichraässig gerundete Cyste 
dar, ohne Einschnürungen oder überhaupt schmälere Stellen, 
die den innern Vorspriingeu entsprochen hätten. Vom Zu 
sammenhang der Cysten unter sich. Was die Be 
rührung ganzer Cystengruppeu mit einander anlangt, so fand 
bei einigen so genauer Uebergang von einer zur andern Gruppe 
statt, dass ihre Trennung nur durch die sichtbaren Hervorra- 
gungen und Vertiefungen deutlich wurde, andere dagegen sah 
man schon durch schärfere Furchen geschieden, am ausge 
zeichnetsten aber war die Trennung bei den schon oben ge 
schilderten Gruppen auf dem perpeudiculären Durchschnitt in 
der ersten Hälfte. Die weisse Partie liess sich da, wo sie au 
die rothe grenzte, die rotlie fast im ganzen Umfange vom um-
	        
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