Object: Von den Brüchen überhaupt (Band 1)

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Man hat sich in den neuern Zeiten fast eine Pflicht daraus gemacht , diese Methode gänzlich und in allen Fällen zu verwerfen ; einer Haldem andern nachgesprochen , und keiner hat aus die Absicht des Erfinders , und die Fälle , in wel ? chen allein er sie empfiehlt . Acht gehabt . Die Gründe , die man dagegen anführt , sind fol» gende . 1 . Diese Methode hat keinen Nutzen , kei - nen Vortheil , weswegen man sie der gemeinen Methode vorzuziehen Ursach harte . Ihr Grund ruhet auf der Gefahr , die bey Eröffnung des Bruchsacks ist , nnd diese Gefahr ist eingebt ! » det . In einem Falle ist sie wirklich ; nämlich da , wo die Därme unter sich , und an den Bruchsack angewachsen sind . Hier kann man den Sack kaum öffnen , ohne die an demselben angeklebten Därme zu verletzen ; aber eben hier , wo sie wirklich nöthig und vortheilhaft wäre , ist diese Methode nicht thunlich ; denn der Bruch kann hier nicht zurück gebracht werden , bevor der Bruchsack geöffuet , und die darinnen lie - genden Theile von einander , und von dem Bruch - sacke abgesondert sind . . 
2 . Die Operationsart ist schwer , ja oft gar nicht zu bewerkstelligen . Der volle gespannte Bruchsack hindert den Wundarzt , mit dem Fin» ger und Messer zum Bauchringe zu gelangen . Vorzüglich groß ist diese Schwierigkeit , wenn dev Bruch klein und rund ist , und in den Leisten
	        
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