schrieben : Daß von vielen Jahren her in Hamburg mcht nnr das gemeine Gut sondern mich die lieb ? Juftiz , auf et ? : <w ler erbarmlichjie und schändlichste ZVct verwaltet scy / und sich kein Mensch rühmen könne / das ; Er bey der amr rechtesten Sache NB . ohne Entgelt auch eine rechtmässig Urthel erhalten habe / oder üch noch anitzo da» zu Hoffnung chen möge ; Und solches sageich aniyo uochma ! > ! en surGOtt und aller Welt Augen wahr zu seyn ; Ja cs ist durch die oi ! ; ^ herinkÄnco kaum angefangene Untersuchung / jo viel die un» treue Verwaltung gemeinen Guts angehet / dergeftalttger Betrug und Unterfchleiss ans Tages Licht kommen / das ) die hierüber von mir vorher angezeigte Warhcit kem rcdiicher Mensch / Er wäre denn denen untrenenVerwaltern aus ^lut / vderSchwiegerlicherVerwandschaft zu gethan / un daher eme gottlose Sache gut und weis zumachen geneigt / mehr m fel ziehen kan . %\ es werden vey ferner unümbgangllcher tersuchung der Cännuerey / Weinkellers / Matten / ^cLisen ,
Zöllen / ^ämiraUcat / Klofter und anderer geistlichen Guter / soz . che Veruntrauungen zu Tage liegen / daß die jetzt lebem e und späte Nach - Welt dem Höchsten grosse Urtzche zu dancken hw benwird / daß nechst göttlicher Hülssc alles zu rechter / und uochzu der Zeit ans Licht kommen / da der armenStadtdnrch Aute und bessere Veranstaltung noch zu hllffen / und alles wu> der zu erfetzen ; Zumahl / wenn es noch einigeIahresofort gehen sollen / der Schade gantz gewiß ohnheilbar worden / und die Stadt ohne allen Zweifel zu ihrem gäntzlichenkum verfalle« müssen . Und wie nun / gleich schon erwchnet / dervonnurge . scheheuen Anzeige / daß das gemeine Gut auf die aller hesnicy^ ste und untreuefte Art in Hamburg verwaltet wurde / von fei . nein redliche Menschen widersprochen wird werden koneli / und sich alles in der That meinen Reden und Schreiben nach zq . get ; So weißich anch für GOtt und in meinem Gewissen er . ue unfehlbare Marheit I daß die liebe Juftiz in Hamburg aus die aller elendeste Art säminittriret werde / und ohne diesem 0 ;