Full text: An den Begräbnüß-[Tage] Des Unüberwindlichen Durchlauch[tigen] Herr[n, Hn.] Friederich[s], Erben zu Norwegen/ Hertzogs zu S[chleß]wig-Hollstein ... Auf Der Königl. Schwedischen Universität Greiffswal[de] gehaltene Stumme Rede D. Johann Friedrich Mayers/ Jhro Königl. Majest. in Schweden ... Ober-Kirchen-Raths ...

éte. So stünde es auch bey mir nicht! ja 
» nmeinerwMatßhthätte/könte undwür- 
"mehr verstatteijau GOtt uud Ihrer 
nieht zu verslindigen. Darauf wurden bey 
„„äruugengemacht-, hiet she man tneinen hr 
Jingenundgantzharten kopssder auch von 
„nd.Herren sichnicht woltebeugen lassen, Man 
; sich aber über die Gedult Sr. Hochfl. Durchi. 
ynte ein jeder- nun hätten sie was so lange wäregewünschet 
. JZ. Des andern Tages darauf/ als ich aufiwartete/ und 1n 
j Kanmer den Unvergleichtichen Herlzog zu sprechen 
Biete. uud richts gedichte, feng id sbst bussi zu tcben 
' allein die grosse Gnade dieses theuren Fürsten verstattete 
j t drey Worte zu sprechen/ sondern fiel mir in die Rede : 
“„ r.her Joétor, ich merckte gleich anfatigs! wohin 
et ' „ff vrshätte auch uuht darein gewilliget! « 10 
' ue s[csuun darumgebetenjwelcher ich es nicht ab- 
„a konte, dachte aber ich wil es auf seit Gewissen 
“ ukommen. Er hat ats ein redliser Mann ge- 
... .und waxth recht froh/da ich die Antwort hör. 
"..'édh habe „ju aalezeit wegen seines ehrlichen auf- 
riötigen Wesens geliebet| und werde nicht aufhören. 
;: ßer grose §zltzlt;t.zisl bewielen-unz biß an sein hoch- 
ß hit) muß 18 svar euch eketitn/ diesc Sonne hatte auch ihre 
lecken/undunser sohochgell ébter:Hereonhetchnsändie Meysch. 
Aber ich muß ach dieses dabey nicht verschwveigen/ daß der Don- 
Ulcus 
uu 
Verrichtungen nicht e f;: auf sein Ampt trotzete/ und wie des 
Fursten Blut quch von seinen Händen GÖtt fodern wolte/ fande 
bey Jhm gang willig Gehör/ ja eine gehorsame Seele. | 
“ " Welche zugegen gewesen/ wenn ich in Hamburg des HErren 
Willén diesen stossen Fürsten verkündigte/ werden mir Zeugniß ge- 
ben wie ich.nicht geheuchelt,.nicht geschonet/ sondern die sisethät 
et)
	        
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