Full text: An den Begräbnüß-[Tage] Des Unüberwindlichen Durchlauch[tigen] Herr[n, Hn.] Friederich[s], Erben zu Norwegen/ Hertzogs zu S[chleß]wig-Hollstein ... Auf Der Königl. Schwedischen Universität Greiffswal[de] gehaltene Stumme Rede D. Johann Friedrich Mayers/ Jhro Königl. Majest. in Schweden ... Ober-Kirchen-Raths ...

Nordischen Cronenund desHollsteinischen H;;. 
densband nifiermehrgetrennetwerde!daß sie ß 
unter sich ihre Stärcke und Krafft versuchen î. 
allezeit einen gemeinen Feind g! mögen] wei: 
Sähwerdt u, Bogen stets zuschanden mache!unt? 
wider einen solchenFeind begleiten wir unsern Hej 
Die gerechten Waffen Unseres {Wöniges| wd 
ider seinen Friedbrüchigen und sich Jhm zunöthis 
Feinde in Pohlen führete/ konten unsern theuren Held m,. 
Lande nicht ruhen lassen/ er wolte seinen Herslich-geliebten Kötr: 
an der Seiten stehen. So wahr der HErr lebte/Er wo 
bleiben! ivo der König bliebe/es gereichte zum Leben od; 
ht Tor: . die ganze Welt sahe/daß GOtt selbst mit König 
Warln auszöge! GOtt selbst wäre in seinen Heer/und schlüge 
alle seine Feinde zu Boden- so wolte Er desto frölicher und ruhiger 
bey der Fahne HÖttes und König Varls 
auch sein Schwerdt schneiden lassen. 
, Denen tapffersten Helden Unübertvindlichster König! 
solte zwar aller Muth bey Dir verschwinden. Denn die Ark 
zu kriegen/ die dir beliebet/ die ist von Augen und Menschlichen 
Muthmassen/ warhafftig schon zum Unglück verurtheilet, 
Mit wenig Volck eine weit/ weit grössere Menge/mit müden und 
K es kentsümssgrtgrtetnrtth 
z Urte Rosigt daß “rte x Gegenwart die 
Blödigkeit des Menschlichen Hertzens nicht verläugne/sondernbe- 
kenne/ du grosser CARL habest fast gar ein an- 
der Gert als andere Menschen. | 
Allein/ weil bey unserm CAROD alles Ööttlich ! 
und durch Göttliche Triebe! Göttliche Krafft] Göttli- 
chen Schulz! Er seine Kriege führet / so muß der Sieg Ihm/ 
vie die Sonne dem Jolux zu Dittste stehen. 1:13
	        
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