Full text: Newspaper volume (1850)

Anberufung der Permittirten der dänischen Armee. 
^ sind hier überhaupt, was die Erwartungen und 
Vermuthungen in Bezug auf die Zukunft betrifft, 
ài otzxx richtiger gesagt drei Parteien. Die erste 
öUiubt fest cm einen baldigen Frieden, die zweite 
(Anso fest an einen baldigen Wiederausbruch des 
Ueges, und die dritte endlich glaubt weder das 
Ņne noch das Andere, sondern erwartet vielmehr 
i' n , e Fortdauer der jetzigen Zustände auf unbestimmte 
00t. Diese drei Ansichten haben übrigens Anhänger 
3 Vertheidiger bei beiden Fractionen, der deutschen 
Ae der dänischen, und dürfte es wohl schwer zu be- 
b»nmen sein, welcher von ihnen die eine oder die 
l»idere Partei am meisten huldigt. 
£ Nensburg, vom 17. Mai. Gestern kamen 5 
^chleswigholsteiner, die bis jetzt in Kopenhagen im 
Ajareth gelegen, hier an, und wurden Abends von 
şiutschgesinnten bewirthet und tractirt, woraus sie 
Ate Morgen Flensburg wieder verließen. Mit 
ff'en wurden zugleich 4 ihrer noch in unserm Laza- 
3 liegenden Brüder nach Schleswig befördert, 
»wtere, obschon eigentlich noch nicht soweit herge 
bt, um entlassen werden zu können, wurden doch 
Al Anrathen des Arztes mit jenen nach Schleswig 
s.Mckt, und es ist gewiß auch richtig auf alle mög- 
Eventualitäten Bedacht zu nehmen. Ueberhaupt 
Mn Flensburg, das arme, unfreie, geplagte Flens- 
33 ja unmöglich jetzt einen angenehmen und passen- 
ffn Aufenthaltsort für die an ihren im Kampfe für 
Asire Freiheit erhaltenen Wunden Darniederliegew 
abgeben. Muß nicht hier viel mehr, als 
.Zend anderswo, der Gedanke an die bisherige Er- 
Aglosigkeit ihrer Hingebung mld ihres Heldenmuthes 
A mit Bitterkeit erfüllen? Muß nicht gerade hier 
A Blick auf die Leiden und Kämpfe unseres schwer- 
Urüsten Volkes ihnen die Genesung am meisten er- 
Meren? Jetzt sind nur noch 2 durchaus intrans- 
kvttable Blessirte hier zurückgeblieben. 
* Der Landbaumeister Jensen aus Schleswig, wel- 
3, zu einer bestimmten Zeit das Herzogthum zu 
.Affen pflegt, um den Bau der öffentlichen Gebäude 
^.wspiciren, war gestern hier. Von Pascha Schrader 
1)3 weigerte er sich, diesem seine Legitimations- 
Wlere zu zeigen, worauf, nach längeren Verhand- 
ZAn. Schrader ihm von einem seiner Trabanten 
Jr einem neutralen Schweden auf seinen Wegen 
Ņ ?rtiren und bewachen ließ. Mit diejer noblen 
K^ckung sahen wir den Bauinspector durch die 
^ ^aßen gehen. 
.Der saubere „Flensb. Correspondent" wird in Ab- 
Asinheit Blauenseldts von dem verrufenen Candi- 
Jacobsen, diesem vorkomnrenen landesverwalt- 
Subjecte, redigirt, ohne dabei an Werth ver- 
zu können, den er bekanntlich nie besessen. 
ZbNgcns scheint Blauenfeldt nicht zu beabsichtigen, 
B'Ģ wieder unsere Stadt zum Schauplatz seiner 
len Achaten, seiner schurkischen Betrügereien zu wäh- 
jch' da dem Vernehmen nach seiner Frau Gemahlin 
Sachen eingepackt und ihm nächstens folgen 
ì Das wäre denn doch ein Bube weniger! 
di? Ģerûcht von den Transportschiffen, welche 
à Dänen nach Äsen senden, wird heute durch ein 
sj?3Z bestätigt, an dessen Wahrheit wir mit Rück- 
3 stuf die Quelle nicht wohl zweifeln können und 
J'ļáU Folge von Alsen her hier die Vorfrage ge- 
Mcht worden, ob einige Schiffer geneigt sein sollten, 
siiihs Fahrzeuge als Transportschiffe dorthin zu 
k Heute Nachmittag rückte die von Hadersleben 
Agende norwegische Infanterie hier ein. Was das 
s.Avere dieser Truppen betrifft, so nehmen sich die- 
dk>, " unzweifelhaft weit besser aus, als die Schwe- 
u • Wie sie sich sonst machen werden, das muß 
îşşr die Zukunst lehren. 
Das Denkmal vor Friedericia. 
Im Königreiche Dänemark beschäftigt seit gc- 
Acher Zeit gewisse Gemüther der Gedanke an Er- 
ä>ng eines Denkmals zur Erinnerung „des Sie- 
ffi! bei Friedericia, und es leidet keinen Zweifel, 
Mten die Casinoherren die Facta airs den Aermeln 
Asieln, das Denkmal stände in schönster Form längst 
bem Felde von Friedericia, wenn auch dem Ge- 
sZMneu, mehr noch vielleicht dem Geschehenden Hohn 
3chend. Indeß das Unternehmen hat bisher nicht 
cm Fortgang genommen, wie die phantasiereichen 
AAdänen es wünschen möchten. Die Schuld liegt 
h.Z q,r ihnen; sie werden es nicht an Bemühungen 
Z Au fehlen lassen. Die Schuld trägt ein ganz an- 
sind sehr bedenklicher Umstand, der nämlich, 
ff! oie Errichtung eines Denkmals unerbittlich Geld 
und dies sich in der Casse nicht häufen will. 
1(3 hat es nur dahin bringen können, zwei Skizzen 
ij.Auem Denkmal entwerfen zu lassen; und selbst 
UP Skizzen haben schon hülfreiche Hand zum Geld- 
dZAeln reichen müssen, so daß man mit Recht sagen 
à'' das projectirte Friedericia-Denkmal ist schon 
kij^bryo gezwungen worden, für seine Existenz zu 
jo şWas ist es denn eigentlich, das dem Unternehmen 
^ KUldselig in den Weg tritt? Ist es der Geldmangel? 
wU)erlich. Hätte Dänemark bei Friedericia einen 
Sieg im wahren Sinne des Wortes erfochten, hätte 
die dänische Armee durch ihre Thaten schon an jenem 
Tage sich ein Denkmal erworben, wahrlich, trotz der 
peniblen finanziellen Lage Dänemarks, die paar Pfen 
nige, welche die Errichtung eines Siegesdenkmals 
erforderte, die hätten Dänemark dem Bankerott nicht 
näher geführt, die hätte der dänische Bürger sich 
wohl abgedarbt. Der Grund muß ein anderer sein 
und dänische Stimmen, wenn auch vereinzelte, haben 
uns im Allgemeinen der Mühe überhoben, ihn zu 
suchen; sie haben sich nicht gescheut, ihn auszusprechen, 
weil ihnen die wahre Ehre der Nation vor der fal 
schen den Vorzug zu verdienen schien; sie haben ge 
warnt vor der Errichtung eines Denkmals, das viel 
leicht in nächster Zeit den Stiftern weniger zur Schande 
gereichen, als derselben spotten werde; das die dänische 
Nation nach, wer weiß wie kurzen oder langen Ta 
gen in die Kategorie der Wieland'schen Abberiten 
versetzen könnte! 
Achtung den Männern, die es über sich gewon 
nen. dem dänischen Volke zuzurufen, daß es sich nicht 
vor der Nachwelt so gar elendiglich blamiren möge! 
Jener Idee der Errichtung eines Denkmals liegt 
nun allerdings ein richtiger Gedanke zu Grunde. 
In unbegreiflicher Thorheit macht man aber aus die 
sem richtigen Gedanken einen schiefen und will nun 
für den letzteren eine Form finden, die alle Welt, 
die das Jahr 1849- mit uns durchlebt hat, lächer 
lich findet — nur die ewig jugendlichen und an Ge 
danken so überschwenglichen Herren vom Casino nicht. 
Der richtige Gedanke ist der: Dänemark schlug sich 
1849 lediglich mit seinen sogenannten Insurgenten; 
es war, eine Forderung gleichsam an Dänemark, 
diese ihm allem gegenüberstehenden Rebellen zurRai- 
son zu bringen; der Welt zu zeigen, daß es nicht 
nur sein gutes Recht, daß es auch, was man so 
nennt, eine „Kleinigkeit" für ihn sei, die Empörer 
diesem guten Recht zu unterwerfen. Da passirte die 
Eckernsörder Geschichte; ein Gottesordeel würden un 
sere Vorfahren es genannt haben, nach neuerem 
Sprachgebrauch nennt man es eine Affaire. Genug, 
die Geschichte passirte, und der Kopenhagener Be 
völkerung bemächtigte sich ein Schmerz, der tief bis 
ins Herz drang. Aber noch stand frisch und kräftig 
das Landheer da; auf dasselbe richtete die dänische 
Nation nun doppelt , ihr Augenmerk. Was die Marine 
dem Nationalstolz zu Leide gethan, das Heer der 
„Tappern" sollte es wieder verwischen. Da warfen 
die Unsrigen den in Kolding verschanzten Feind aus 
der Stadt, und schlugen ein paar Tage später den 
nicht nur weit überlegenen, jondern den ob der 
erlittenen Schlappe erbitterten Feind an allen Punc 
ten der Schlachtlinie zurück! Auch das würden die 
alten Deutschen wohl ein Gottesordeel genaiinr haben 
für die gute Sache der Herzogtbüurer. In Kopen 
hagen sah man es anders an; die Erbitterung über 
die Schmach, die man sich bei den Insurgenten und 
Angesichts derselben holte, wuchs. Es kam endlich 
der Tag von Gudsoe, und zum dritten Male mußte 
der dänische Landsoldat, dieser Stolz der Casino 
herren, rückwärts gehen und sich in der Festung Frie 
dericia belagern lassen. Die Stimmung, namentlich 
in Kopenhagen, war auf eine Höhe angelangt, auf 
der sie sich unmöglich lange halten konnte. DerAer- 
ger drohte umzuschlagen in Ergebenheit, die Erbitte 
rung über das Kriegsunglück wollte der muselmänni 
schen Apathie Platz machen. Nur die Erinnerung 
an die geschichtliche Vorzeit machte es, daß man 
sich schämte, die Hände ganz sinken zulassen. Aber — 
und das erkannten selbst die Casinoherren bei einer 
Flasche Wein an — es war eine unerläßliche For 
derung, daß die dänische Armee ihre verpfändete 
Ehre bei nächster Gelegenheit- einlöste, wenn der 
dänische Staat nicht eine Ruine werden, oder sich die 
Hülfe russischer Vormundschaft erbitten sollte. 
So standen die Sachen, als der Tag der Schlacht 
bei Friedericia herannahte. Es ist hier nun nicht 
der Ort, daran zu erinnern, daß die dänische Regie 
rung in demselben Augenblick die Berliner Conven 
tion genehmigte und zugleich den Befehl zum An 
griff an die Armee schickte, daß man mit anderen 
Worten eine Niederträchtigkeit beging, um eine 
Niederträchtigkeit begehen zu können. Wir haben 
uns hier lediglich nur an die Schlacht selbst 
zu halten. Der Belagerer waren c. 7—8000 Mann; 
die Avantgarde stand bekanntlich bei Colbing und 
kam erst später an. Früh Morgens am 6ten Juli 
inarschirten aus Friedericia nach und nach 20 Ba 
taillone oder über 20,000 Mann. Und diese Zahl 
hat gegen jene gefochten. Es soll anerkannt werden, 
daß die dänischen Bataillone mit einer Begeisterung, 
als ob sie berauscht gewesen wären, gegen die Kar 
tätschen angegangen sind, es soll anerkannt werden, 
daß die Oberleitung im dänischen Heere unermüdlich 
war, neue Bataillone ins Feuer zu bringen, wäh 
rend auf unserer Seite es immer dieselben wenigen 
Bataillone waren, welche kämpfen mußten, es soll 
endlich anerkannt werben, daß unsrerseits nicht der 
Sieg erfochten ward. Aber hatte der Feind unsere 
Armee geschlagen, wie man jetzt bei jeder Gelegen 
heit in dänischen Blättern lesen kann? — Es ist das 
nicht das erste Mal, das die dänischen Hauptstädti 
schen sich die Sache zurecht legen, und wegschneiden 
was nicht gefällt. Ganz läßt sich das freilich hier 
nicht machen. Man kann dänischer Seits immerhin 
ignoriren, daß unsere Armee sich in Ordnung nicht 
nach Colding, sondern nach Veile zurückzog. Aber 
die enorme Zahl derjenigen aus der dänischen Armee 
die nicht wieder heimkehrten, die zwei- bis dreimal 
größere derjenigen, die dem Vaterlande ihre Gesund 
heit zum Opfer gebracht haben, (es waren der Tod- 
ten und Verwundeten bekanntlich über zweitausend; 
genau scheint die Zahl nicht ermittelt, ist sie wenig 
stens nicht angegeben worden) darüber kann man 
nicht wegsehen, mag man davon schweigen in Kopen 
hagen, wir können verbürgen, daß diese Saite viel 
leicht eben so schmerzlich bewegt, als die Eckernsörder 
Flottenangelegenheit. — Aber eins hatte man er 
rungen, die Armee zunächst und durch sie das Volk: 
das Gefühl nämlich, vor den Insurgenten nicht ganz 
vernichtet dazustehen. Was erkämpft war, war nicht 
viel an und für sich, zumal bei so theurem Kaufpreise. 
Aber es war ungeheuer viel für eine Nation, die 
in ihrem unbändigen Stolz bis auf die letzte Kraft 
zerknickt, gebeugt war. Jetzt konnte sie wieder das 
Antlitz aufheben, mochte sie auf den Lippen den 
Schmerz über den Verlust sich verbeißen. Das war 
es, das war es auch Alles, wozu die dänische Nation 
nach der Schlacht bei Friedericia berechtigt war. 
Es läßt sich nun sehr wohl denken, daß man in 
Kopenhagen zur Erinnerung an die Rettung der 
Waffenehre, die zu conserviren ein paar Tage später 
die Berliner Convention vom toten Juli freundlichst 
übernahm, ein äußeres Zeichen, ein Denkmal oder 
Anderes zu errichten wünschte. Es würde Niemand 
mit Fug es haben tadeln können, wenn man dar 
auf verfiel, der Armee im Allgemeinen ein aufmun 
terndes Erinnerungszeichen an ihre Rehabilitirung 
zu verschaffen. Ein solches Denkmal ließe sich allen 
falls auch der Zukunst anpassen. Statt dessen ver 
dreht man diesen richtigen Gedanken dahin, daß 
man ein Denkmal auf dem Felde von Friedericia 
„zum Andenken an den Sieg über die Insurgenten" 
errichten will. Könnte man dänischerseits doch eben 
so gut auf dem Feld von Kolding ein Denkmal er 
richten! — Wie weit der Gedanke der Casinoherren 
unter dem dänischen Volke Beifall gefunden, vermö 
gen wir mit Genauigkeit nicht zu sagen. Die oben 
angeführte Thatsache, daß die Denkmalscasse sich 
nicht füllen will, scheint unwiderlich darauf hinzu 
deuten, daß die dänische Nation noch nicht so sehr 
demoralisirt ist, daß sie selbst die Hand mitanzulegen 
geneigt sei, sich die Schellenkappe aufzusetzen. Viel 
mehr scheint der bessere Theil der Nation die Schlacht 
bei Friedericia grade in derselben Weise auszufaffen, 
wie wir es gethan haben; er scheint in richtiger Wür 
digung der Verhältnisse, den schwererlangten Gewinn 
nicht durch einen „Thoren"streich sich selbst wieder 
verderben zu wollen. Das war wenigstens der Ge 
danke des vor einigen Tagen in der „Berlingfke 
Tidende" enthaltenen Aufsatzes über diesen Gegen 
stand, und da das Denkmal noch nicht auf dem Felde 
zu Friedericia steht, so ist noch immer möglich, daß 
dieser Gedanke im dänischen Volke sich allgemein Geltung 
verschaffe, es wäre denn, daß die Casinoherren ein 
mal wieder zu außerordentlichen Mitteln griffen, und 
in einer Sturmpetition, von 20,000 Menschen auf's 
Schloß getragen, den König angingen, daß er die 
Nation nicht zu der Selbsthülfe der Verzweiflung 
treiben, sondern freiwillig Beisteuer zu Errichtung 
eines Friedericia-Denkmals geben möge. (K. Eff 
Amtliches. 
Unter'm 10. d. M. hat die Statthalterschaft den 
ordentliche» Professor der Medicin an der Kieler 
Universität, Dr. Wilhelm Griesinger, auf sein An 
suchen entlassen. 
Vermischtes. 
Jenny Lind ist am 9. Mai von Lübeck, wo sie 
zwei eigene Concerte gegeben und in drei andern 
mitgewirkt hat, nach Stockholm abgereist. Zwei 
Dampfschiffe gaben dem ihrigen eine Strecke in die 
See hinaus oas Geleite. Jenny Lind wird in 
Stockholm bis nach den Vermählungsfeierlichkeiten 
im Juni, die sie durch ihren Gesang verherrlichen 
helfen wird, verweilen, alsdann über Bremen, wo 
sie in einem Concert des Hrn. Carl Reinecke mit 
wirken wird, nach Ems reisen und Ende August 
oder Ansang September ihre große amerikanische 
Kunstreise antreten. 
Auf dem Ohio sind 100 Personen durch einen 
Dampsschiffsbrand verunglückt. 
In der Stadt Mexico fand eine Feuersbrunst 
statt, durch die für 14 Million Dollars Eigenthum 
zerstört ward. 
(Ein Doppelmord.) Man schreibt aus Dresden 
vom 13. Mai: In der zehnten^ Abendstunde des 
gestrigen Tages hat in hiesiger Stadt ein Doppel 
mord stattgefunden. Ein Unterwachtmeister beim 
Train, Namens Franz, welcher zu einer auf der 
kleinen Frohngasse wohnhaften Schenkwirthin. Na- 
mens Gräfe, in vertraulichen Verhältnissen gestanden 
haben soll, glaubte nämlich Grund zur Eifersucht 
gegen dieselbe zu haben, da er sie gestern Nachmit 
tag, als er sie zu besuchen gekommen, nicht antraf, 
vielmehr vernahm, sie sei mit einem hiesigen Lohn- 
kutscher weggefahren. Hierüber erbittert, erwartet er
	        
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