Full text: Newspaper volume (1850)

111 Folge dessen Herr von Rcedtz sich versöhnlicher 
Mprach. Abdankung der Statthalterschaft und 
Mcktritt Willisens sind Puncte, die man in Kopen- 
şiM vorzugsweise verlangt. Rendsburg will man 
"sichen oder schleifen lassen. Eine paix pme et 
*! ra Ple mit Preußen ist vielleicht möglich: wir sagen 
chlleicht, da man in Kopenhagen alte Raison ver- 
> zu haben scheint und leider Palmerston gegen 
Schleswig-Holstein eingenommen, worden ist." 
I Die „Const. Ztg." enthält über die von den Ver- 
ìtUiensmännern in Kopenhagen geführten Unterhand- 
'"Nzen Folgendes: 
,j. Kiel,, den 26. Mai. Der Versuch einer d irect en 
Aussöhnung mit den Dänen, welcher durch die Ah 
ndung von Vertrauensmännern nach Kopenhagen 
Alachs wurde, wird vermuthlich dadurch beendigt 
Werden, daß unsere Abgesandten binnen wenigen 
àen von ihrer erfolglosen Mission zurückkehren. 
.F>r sind dadurch nur um die Erfahrung reicher ge- 
' l 'Oïbevt, daß mit den Dänen ein billiges Auskommen 
M gütlichem Wege unmöglich ist. Die ganze Ver- 
?>ülung, die bis jetzt in Kopenhagen geführt ist, 
sich nicht um die Sache selbst gedreht, sondern 
ņt sich nur damit beschäftigt, ob überhaupt und in 
sicher Form die dänische Regierung sich auf eine 
^Handlung mit uns einlassen wolle, und die Folge 
Mvn ist, daß die Dänen jede Verhandlung umnög- 
''ch machen. Nachdem unsere Abgesandten in Kopen- 
»11 angekommen waren, erklärten die dänischen 
^Mister ihnen, daß man sie nur als Privatpersonen, 
Mt als Bevollmächtigte der Statthalterschaft be- 
^sdeln könne, weil es der dänischen Regierung un- 
Mlich sei, sich mit Bevollmächtigten einer von ihr 
Mt als rechtmäßig anerkannten Autorität in Ver 
düblungen einzulassen. Unsere Vertrauensmänner 
ņgkn auf diesen Standpunkt ein und erklärten, sich 
als Privatpersonen vorstellen zu wollen, welche 
Kommen seien, die Wünsche und Ansichten ihrer 
Mdsleute in den Herzogthümern vorzutragen und 
M diesem Wege eine Verständigung und Annäherung 
^versuchen. Die dänische Regierung war gleichwohl 
entfernt, sich jetzt, wo es ohne Präjudiz gesche- 
^ konnte, in eine Verhandlung einzulassen; viel 
em stellte sie jetzt eine neue Vorbedingung, und 
Ķar eine solche, welche nur einen Sinn hatte, wenn 
Allere Vertrauensmänner nicht Privatpersonen, son- 
Bevollmächtigte der Statthalterschaft waren, 
verlangte nämlich, daß von unserer Seite erst 
Z Beweis aufrichtiger Friedensliebe gegeben werde 
j 1 ' 0 zwar durch eine ausgedehnte Entlassung der 
rnckpen und Reducirung der Armee auf den Frie- 
""bsfuß. Zur Beurtheilung dieser Forderung erin- 
Mn wir nur daran, daß wir zu Dänemark nicht 
Verhältniß eines anerkannten Waffenstillstandes, 
ķ "ì>krn nur in einer augenblicklichen factischen Waffcn- 
Me uns befinden, und baß die Däneil völkerrechtlich 
nichts gehindert sind, in jedem Augenblick mit 
<5 * ganzen Macht über uns herzufallen. In sol- 
? et _ Lage ohne alle Garantien unser Land zu ent- 
x.Mcn, wäre Wahnsinn. Unsere Statthalterschaft 
Klärte sich indeß zu einer umfassenden Reducirung 
wenn von dänischer Seite dasselbe geschehe, 
nFì' wenn wenigstens die dänische Regierung die 
^"Wichtung übernehme, uns nicht anzugreifen, ohne 
eine bestimmte Frist vorher uns angezeigt zu 
Wen. Der dänische Ministerpräsident verwahrte sich 
K Ms gegen die Annahme, daß man von dänischer 
^lle der "Statthalterschaft gegenüber ein Eingehen 
M gegenseitige Verpflichtungen habe in Aussicht 
Mn wollen; vielmehr verlange er von Neuem die 
bedingte Reducirung unserer Armee als Vorbe- 
"'ņgnng jeder Annäherung. Zu gleicher Zeit aber 
"llrden in Dänemark die Rüstungen zu Lande und 
fJ 1 See mit äußerster Energie gefördert und alle 
M'btteitungen zu einem plötzlichen Angriff auf die 
Mvgthümer getroffen; daß dieser drohenden Stellung 
Mnemarks gegenüber hier die nöthigen militairischen 
^ssichtsmaaßregcln nicht unterlassen werden, versteht 
natürlich von selbst. Was unter solchen Umsiän- 
g" unsere Vertrauensmänner in Kopenhagen noch 
,şNd zu erreichen hoffen können, ist nicht wohl ein 
gehen, und man wird deshalb von dem unnützen 
M gefährlichen Zeitvertreib einer Unterhandlung, 
ì- keine Unterhandlung ist, hoffentlich bald ablassen. 
Kiel, den 29. Mai. Im <schooße unserer Re 
glung ist eine wie wir hoffen folgenreiche Verän- 
mUng eingetreten: Hr. v. Harbou, Dcpartements- 
Ņs des Auswärtigen und Hauptvertreter jener 
"cheilvollen Politik der Rücksichten, welche die Her- 
şithûmer inrmer tiefer in die Fesseln einer übel- 
°llenden oder wenigstens sehr zweideutigen Diplo- 
,.?îie hat verstricken lassen, hat seine Entlassung 
walten und ist gestern Abend sofort nach Schleswig 
g seiner Familie abgereist. Diese Entlassung scheint 
ki, hinzudeuten, daß in der Regierung die Partei 
> "es entschiedeneren, selbstständigeren Auftretens, 
.^lche bisher immer noch in der Minorität geblieben 
[,% nunmehr endlich das Uebergewicht erlangt hat, 
tffn wir, daß es noch nicht zu spät sei. — Der 
j>,^Ptementschcf für die Finanzen, Hr. Francke, ist 
j. ""Uniftisch mit der Leitung des auswärtigen De 
notements beauftragt. 
den 26. Mai. Die Mittheilung der „Ham- 
. ""Pr Nachrichten", daß gegen den Grafen Blome 
h.Malzau eine siscalischc Anklage angeordnet sei, 
nt ihre vollkommene Richtigkeit, wenn er auch nicht, 
wie gestern hier ein Gerücht erzählte, verhaftet ist. 
Der Grund der Anklage würde zu einer Arretirung 
des Betreffenden auch nicht ausreichen; sein Verge 
hen ist nämlich, daß er versucht hat, Gutsunterge 
hörige, welche beordert waren, sich als Soldaten zu 
stellen, zu bereden, der Einberufungsordre keine Folge 
zu leisten, und daß er ihnen die Marschgelder nicht 
ausbezahlt hat. Ob der Herr Graf auf die siscalischc 
Klage sich einlassen wird, ist bei seiner hohen Stellung 
als dänischer Graf und hannoversche Exellenz wohl 
noch zweifelhaft, auch ziemlich gleichgültig, da die 
Untersuchung seine Schuld herausgestellt haben wird, 
und die Derurtheilung auch ohne Einlassung erfolgen 
kann; wünschenswert wäre nur, daß sich die Sache 
hinausschiebt, wo dänische Grafen und hannoversche 
Exellenzen wieder höher im Preise sein werden, als 
die Gerechtigkeit. (I. W.) 
SchlesWi^' vom 26. Mai. Nach hier einge 
gangenen Nachrichten ist der schweb, commandirende 
General der neutralen Truppen der bestimmten An 
sicht, daß er sowohl als die k. preußischen Truppen 
nur bis im Junimonat in dem Herzogthum Schles 
wig verweilen würden. In Folge dessen dürften 
die Offiziere beider Truppenabtheilungen in einem 
Gasthause zwischen hier und Flensburg zu einer Col 
lation sich noch vereinigen. Ob die dänischen Offi 
ziere, welche in Flensburg ober Alsen stehen, an die 
ser entente eoidiule Antheil zu nehmen prätendiren 
werden, steht noch dahin. Unwahrscheinlich ist dies 
nach dem Vorgänge des Hrn. v. Bülow in Frank 
furt durchaus nicht. 
Die Sammlung ober Stiftung eines Fonds, ans 
welchem unsere schleswig - holsteinischen Invaliden 
unterstützt werden sollen, hat seit Monaten auch un 
sere schöne Welt beschäftigt. Gestern hat die reiche 
Ausstellung begonnen, an welcher sich fürstliche Hände 
wie auch eine Familie aus Hamburg mit reichen Ge 
schenken betheiligt hat. 10- bis 11,000 Loose sind 
bereits verkauft'worden. Die Ziehung findet am 
3 t. d. statt. Die freundliche Aufmerksamkeit, mit 
der unsere geselligen Kreise der Familie des Gene 
rals v. Hahn entgegen kommen, ist ein Beweis, daß 
man die Stellung, welche der General dem Lande 
gegenüber iune zu halten für richtig erkannt hat, zu 
würdigen weiß, obwohl unsere Stadt selbst noch, 
unter Hintenansetzung der bestehenden Gesetze, für 
das nicht auf städtischem Grund und Boden ver- 
theerte dänische Wappen die Contribution für die 
fahrende Schutzmacht der verwittertes Insignien der 
alten Sclavenherrschaft zu tragen hat. Unser Land 
kennt diese Geldleistungen. Damducht, Kirchspiels 
Wewelsfleth in Holstein, Husum in Schleswig tra 
gen seit Christian des Ersten Zeit diese Ketten. Es 
sind alte und neue Beglaubigungen des b.nabhänzig- 
keitssinnes der Schleswig-Holsteiner. 
Wenn es Anzeichen giebt, die aus den Abmarsch 
der nordischen Truppen hindeuten, so giebt es that 
sächliche Beweise, die aus ein recht langes Bleiben 
der preußischen Truppen bezogen werden können. 
Doch läßt sich in diesem Augenblick selbst aus That 
sachen kein bestimmter Schluß ziehen. 
Wensburg, den 26. Mai. Nach Alsen soll 
in der letzten Zent ziemlich viel Kavallerie gegangen 
sein. Von Kopenhagen gehen sehr starke Truppen 
transporte, und auch zu Lande Truppenzüge ab. 
Vor Mitte voriger Woche gingen 2 — 3000 Mann 
wohl der Reserve Angehöriger auf der Eisenbahn 
nach Rothschild. —• Vor einigen Tagen sind von 
Seiten der dänischgesinnten Flensburger dem Gene 
ralmajor Malmborg Vorstellungen gemacht wegen 
der starken Einguartirung, welche auf Flensburg 
lastet. Wie man hört, hat seine Antwort für den 
Augenblick keine Erleichterung zugesagt, aber er soll 
angedeutet haben, daß wohl ehestens ein enll'cheiden- 
der Moment eintreten dürfte, in Folge dessen die 
Lage der'Dinge sich anders gestalten würde. _ 
General Malmborg soll seinen Subaltern-Ossizie- 
ren die Weisung ertheilt haben, ihre Sachen einge 
packt und sich selbst zur Abreise möglichst bereit zu 
halten. Auch ist eine große Quantität Tuch zu Uni 
formen, welches bei einem hiesigen Kaufmanne von 
den Neutralen eingehandelt, sofort in große Kisten 
eingepackt worden. Indessen dürfte das Alles uns 
wohl noch nicht zu Schlüssen auf einen baldigen Ab 
zug der Neutralen berechtigen, da schwedische Blätter 
von einem in Aussicht stehenden Garnisonswechsel 
melden, dem zu Folge neue Regimenter von Schwe 
den her nach Schleswig gesandt werden würden. 
Das wären in der That prächtige Aussichten. 
Flensburg, den 27. Mai. Gestern um Mit 
tag hat ein dänisches Kriegs-(Segel-)Schiff außen 
im Flensburger Hafen bei Bockholm (über Wasser 
ca. 2 Vz Meilen von hier), wo auch im vorigen Jahre 
das den Hafen blokirende Schiff lag, geankert und 
hat diesen Morgen noch dort gelegen. Heute ist 
hier norwegische Artillerie vom Norden, aus Apen 
rade und Hardersleben kommend, eingerückt. Man 
ist der Meinung, daß hier eine Zusammenziehung 
neutraler Truppen behufs der Einschiffung stattfinde. 
Von? Älsemer Ş»u«de, den 15. Mai. Die 
Besatzung Alsens wird um vier Bataillone verstärkt. 
Ein Theil kam gestern, . ein anderer kommt heute cm. 
Vorgestern wurden 80 Pferde dorthin gebracht. Seit 
derselben Zeit liegen im Sunde 5 Kanonenböte. 
Auf Alsen ist man der Ansicht, daß,, wenn überhaupt 
der Krieg beginne, nicht die Schiffbrücke über den 
Sund der Weg zum Ruhm sein werde, man scheint 
den Angriffspunct ganz wo anders zu suchen. — 
Die Kanonen sind. wie berichtet, znm großen Theil 
aus den Werken Alsens abgeführt. Aber nur sehr 
wenige sind wirklich eingeschifft, die übrigen sind, auf 
erhaltene Contre-Ordre im Geschützparke bei Sonder 
burg aufgestellt. Uebrigens ist die Stimmung des 
Militärs auf Alsen eine' sehr gedrückte. 
(H. N. 
Die Schlacht bei Fridericia, am 6. Juli l.849. 
Von F. R. v. Rothenburgs 
Der Pr.-Lieut. Rothenburg hat mit der obigen 
Schrift, vorläufig wenigstens, eine Arbeit geschlossen, 
welche für die Kriegsgeschichte der zwei letzten Jahre 
in unserem Lande von großer Wichtigkeit ist. Diese 
Albeit, in fünf selbstständig erschienenen Heften, um 
faßt die Schlachten bei Schleswig, Düppel, Kolding, 
Gudsoe und Fridericia. Es ist nicht zu verkennen, 
daß die Sammlung deö Details für den Verf. mit 
großen Schwierigkeiten verknüpft gewesen ist; lobens 
wert ist ferner die höchst sorgfältige und saubere 
Ausführung der Schlachtfelder. Indem wir dies an 
erkennen, können wir nicht umhin, zu gestehen, daß 
wir nach zwei Seiten hin »ns weniger durch die 
Arbeiten befriedigt fühlen. Der Mangel, den wir 
wahrgenommen haben, dürfte darin seinen Grund 
haben, daß der Verfasser an den beiden Feldzügen 
wenigstens nicht in activer Weise Theil genommen 
hat. Wir glauben einmal und stützen uns dabei auf 
Urtheile Sachverständiger, daß die Ausführung den 
Militairpersonen nicht weit genug geht, um ihnen 
Dienste bei tactischc» Studien leisten zu können. Aus 
der andern Seite haben die Rothenburg'schen Schriften 
auf den Laien zu wenig Rücksicht genommen, der 
nicht allein ein nacktes Aneinanderreihen der auf ein 
ander folgenden Operationen will, sondern eine leben 
dige Erzählung wünscht. Ob Rothenburg diese ab 
sichtlich hat vermeiden wollen, können wir nicht sagen; 
nur ist uns aufgefallen, daß der Verf. kleine Züge, 
die dem Ganzen eine Färbung zu geben vermögen, 
regelmäßig in die Noten verweist. Diese Ausstellungen 
sollen indeß nicht, wie gesagt, den Werth solcher um 
fassender Schlachtenbelichte verkleinern. Das Schluß 
wort, daS der Vers. „der Schlackt bei Fridcricia" 
hinzugefügt hat, theilen wir um so lieber mit, als 
wir darin die Ansichten eines preußischen Ofsiciers 
finden. Es heißt: der angegebene, beiderseitige co 
lossale. Verlust zeigt, daß beide Theile mit gleicher 
Tapferkeit, gleicher Erbitterung und gleicher Todes 
verachtung schlugen. Daß die beiden, nur 7000 M. 
zählenden schleswig-holsteinischen Brigaden (denn die 
dritte, die Avantgarde-Brigade, wurde nicht tills 
Gefecht gezogen) in dem ungleichen Kampfe mit vier 
dänischen Brigaden (17,800 M.; die vier Brigaden 
zählten zwar 19,400 Cvmbattanten, von der vierten 
Brigade kamen jedoch das 11. Linien- und 5. Re 
serve-Bataillon nicht zum Hauptkamps) zuletzt unter 
liegen mußten, ist klar. — Diese Niederlage war 
um so gewisser, weil die Bataillone dieser beiden 
Brigaden nur einzeln, wie sie ankamen, in's Gefecht 
geführt werden konnten, und weil der, zwischen den 
Redouten Nr. 3 und 5 befindliche 4000 Schritt weite 
Raum unbesetzt blieb; so daß in demselben die däni 
schen Angriffs-Colonnen zwischen den Vortruppen der 
ersten und zweiten Brigade vordringen und beide 
von einander trennen kouilten, ehe die weit zurück 
cankonnirenden Truppen Zeit gewannen, den umgan 
genen Bataillonen zu Hülfe zu kommen. — Warum 
der General v. Bonin — da er den nahen großen 
Ausfall der dänischen Armee mit Gewißheit voraus 
sah, wie die am letzten Abend gegebenen Befehle be 
weisen — den leeren Raum zwischen den Redouten 
Nr. 3 und 5 nicht durch die in Jgeskow, Veilby 
und Jgum cankonnirenden Truppen — wenigstens 
für diese gefahrdrohende Nacht — ausfüllte? und 
die entfernten Batterien, so wie die ganze Cavallerie, 
von Torp, Pjedstedt rc. nicht ebenfalls dahin vor 
schob? ist eben so schwer zu beantworten, wie die, 
sich jedem Unbefangenen aufdrängenden Fragen: 
Warum man den Bau der nördlichen Strandbatterien, 
welche die Landungsbrücke bei Fridericia beschießen 
konnten, bei den ersten Meldungen der Matrosen- 
Wachen, nicht mehr beeilte? — und warum das 
Belagerungscorps nicht bei Zeiten durch eine vierte 
Brigade verstärkt wurde? Da diese zur vollkomme 
nen Einschließung von Fridericia durchaus noth 
wendig war, und der General v. Prittwitz sie in 
Nord-Jütland leicht entbehren konnte. 
Bei dem gänzlichen Mangel einer Reserve war 
es durchaus nothwendig: den äußersten linken Flügel 
schnell aufzugeben, die erste Brigade an die zweite 
in größter Eile heranzuziehen, links derselben die 
ganze disponible Cavallerie nebst der reitenden Bat 
terie auf dem freien Felde aufzustellen und die Avant 
garde-Brigade von Eritsoe nach Staustrup als Re 
serve zu hole». In dieffr Position — durch Schanzen 
gedeckt — durfte man den Ausfall des überlegenen 
Feindes getrost erwarten. (K. C.) 
Vermischtes. 
Der Reichsminister, Pascha Jochmus wird sich, 
da Deutschland seiner Dienste nicht mehr bedarf, 
binnen Kurzem wieder nach der Türkei begeben. Dort
	        
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