Full text: Newspaper volume (1850)

Schüsse in dec Gegend des Herzens. Außerdem 
wurde nichts Verdächtiges, namentlich aber keine 
Papiere, die auf eine verbrecherische Verbindung 
Mehrerer deuteten, vorgefunden. 
Berlin, den 31. Mai. Die hier anwesende 
Frau Professorin Kinkel hat Erleichterungen für ihren 
in Spandau- gefangenen Gatten bei dem Justizmi- 
uister Simons nachgesucht, ist jedoch von diesem ab 
schlägig beschieden worden, da die Gesängnißangele- 
genheiten ausschließlich dem Verwaltungsberciche des 
Herrn v. Manteuffel angehören. 
Die Gerüchte einer österreichischen Note oder 
Depesche haben ihren Ursprung wahrscheinlich in den 
mündlichen und officiöseu Vorstellungen Prokesch'S 
gegen die Ernennung zweier Bevollmächtigten (Ma 
this und Peueker) für Frankfurt. Der Bundespräsi- 
dent v. Thun in Frankfurt hat bekanntlich den däni 
schen Gesandten zugelassen, aber erklärt, die Frage 
seiner Instruction solle später untersucht und erledigt 
werden. Dies bestätigt unsere Vermuthung, Däne 
mark wolle die schleswig-holsteinische Frage vor Len 
Bundestag bringen. Oesterreich findet die Zeit noch 
nicht gekommen, aber es glaubt, dieselbe werbe nicht 
mehr lange auf sich warten lassen. 
Aosenberg, vom 28. Mai. Die schlessisch- 
poluische Grenze' hat die russischen Truppen bereits 
wieder zurück erhalten und zwar in großer Masse. 
Am dritten Pfingstseiertage wurde von ihnen fleißig 
manoeuvrirt. 
Breslau, den 31. Mai. Heute in aller Frühe 
(noch vor 4 Uhr des Morgens) fanden Haussuchun 
gen ’ und Beschlagnahmen von Papieren statt bei 
Pros. Rees v. Esenbek, Ur. Heiberg, Kaufmann 
Held, Mustklehrer Brattke und andern Mitgliedern 
des Vorstandes der Arbeiterverbrüderung. Es wur 
den außer den die Verbrüderung selbst betreffenden 
Schriftstücken bei Nees auch noch Papiere der christ 
katholischen Gemeinde, bei Heilberg die gesammte 
Privatcorrespondenz, selbst Familienpapiere, bei Brattke 
die ganze Bibliothek des Vereins weggenommen. 
Alles aus Befehl des Polizeipräsidiums und ohne 
Angabe irgend einer Ursache. 
Die von der Stadt Breslau au den König ab 
gegangene Deputation ist zurückgekehrt, und ein Mit 
glied derselben berichtet uns, daß sie zwar nicht vom 
Könige, aber vom Minister Manteuffel empfangen, 
und daß die Adresse von einem k. Adjutanten ent 
gegengenommen worden ist. Die Deputation be 
nutzte "die Gelegenheit ihrer persönlichen Anwesenheit 
auch zu einer Rücksprache mit Len Ministern, bezüg 
lich des Bankgerechtigkcits - Ablösungsfonds, jedoch 
ohne Erfolg, La der Minister des Innern erklärt 
hat der Staat könne jetzt, in einem Augenblicke 
fast schon andringender Kriegsgefahr auch seine finanzielle 
Kraft nach keiner andern Seite hin schwächen. 
Neiffe, den 28. Mai. Aus zuverlässiger Quelle 
kann ich Ihnen mittheilen, daß heute der Befehl 
zur Armirung der hiesigen Festung eingetroffen und 
ungesäumt mit der Ausführung der dazu nothwen 
digen Maßregeln fortgeschritten wird. Gleichzeitig 
hat die Abtheilung des 6. Artillerie-Regiments, die 
übermorgen nach Breslau zum Manöver marschiren 
sollte, plötzlich Contre-Ordre erhalten, und wird 
Liese Uebung hier stattfinden. 
Köln, den 31. Mai. Wir erfahren über die 
befohlene Mobilmachung der Artillerie noch folgen 
des Genaueres: Es werden von jedem Artillerie- 
Regiment 4 Batterieen und 1 Colonne mobil, mit 
hin in Summa 36 Batterieen und 9 Colonne»; 
vom 7. Regiment wird die erste Abtheilung und 
vom 8. die dritte Abtheilung mobil; hier in Köln 
wird die Colonne 41 mobil gemacht. (K. Z.) 
BreStan, vom 29. Mai. Wie wir vernehmen 
hat die 12. Division in Oberschlesieu die Ordre der 
Mobilmachung erhalten. 
Münster, den 29. Mai. Höchst unerwartet 
erhält so eben die hiesige Artillerie die Ordre zur 
Mobilmachung. Es wurden sogleich Commando's 
zur Empfangnahme der Geschütze und sonstigen Aus 
rüstungsgegenstände nach Wesel und in die Landge 
meinden zur Aushebung und Einbringung der Pferde 
abgesendet und die Reservisten einberufen. Dem Ver 
nehmen nach soll die Artillerie schon in acht Tagen 
zur österreichischen Gränze abmarschrren. Wie es 
heißt, soll auch das ganze achte Armeecorps mobil 
gemacht werden. (K. Z.) 
Cvblenz, vom 29. Mai. Diesen Vormittag 
ist hier — 1 wie man sagt, auf telegraphischem Wege— 
ì>cï Befehl eingetroffen, die dritte Abtheilung des 
hiesigen Artillerie-Regiments, bestehend aus drei Fuß- 
und einer reitenden Compagnie, nebst zwei Muni 
tions-Colonnen sofort mobil zu machen. Bereits 
heute sind die nöthigen Mannschaften abgegangen, 
um die Pferde zu holen. Mau vermuthet, daß die 
Truppe vorläufig auf dem Hundsrücken Cantomurungs- 
Quartier beziehen wird. 
Ştralşilnb. den 26. Mai. Von Kopenhagen 
hier eintreffende Schiffscapitaine bestätigen die in 
verschiedenen öffentlichen Blättern mitgetheilten Nach 
richten über die in neuester Zeit bemerklichen Kriegs 
rüstungen der Dänen, sowohl der Landtruppen als 
auch der Flotte. Auf der Tour von Kopenhagen 
bis in das hiesige Revier haben verschiedene dänische 
Kriegsschiffe in See, lelbst bis rn der Nähe der 
pommerschen Küste gekreuzt, so wie eine Anzahl be 
waffneter Kanonenböte«, von dänischen Dampfsahr 
zeugen bugsirt, ..dem Anschein nach der holsteinischen 
Küste zu ihren Cours nehmend, von obigen Schiffs 
führern bemerkt worden sind. 
Karlsruhe, den 28. Mai. Gestern wurde in 
einem Bierhause ein Schuhmacher hier verhaftet, 
weil er angeblich einige badische Soldaten aufgefor 
dert haben soll, nur wieder bald loszuschlagen. Die 
Soldaten selbst haben ihn angezeigt. Der evange 
lische Pfarrer Stierte von Neckargerach wurde wegen 
Hochverraths zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. 
Leipzig, den 31. Mai. Die heute hier einge 
troffene Nummer der halbosficiellen „Neuen Münche 
ner Zeitung" vom 29. Mai bringt in einer Nach 
schrift folgende, durch einen Fingerzeig noch mehr 
in die Augen fallende Nachricht: Die k. sächs. Re 
gierung hat unterm 25. Mai ihren förmlichen Rück 
tritt vom Berliner Bündniß vom 26. Mai 1849 
nach Berlin erklärt. Der Rücktritt kommt uns nicht 
unerwartet, wohl aber die überraschende Entschlossen 
heit, mit der die Regierung auch formell aus ihrem 
bis jetzt nicht aufgegebenen Doppel-Verhältnisse her 
ausgetreten ist. (D. A. Z.) 
Erfurt, den 28. Mai. Zufolge höchsten Be 
fehls wird unsere Festung schleunigst armirt. Es 
sind zu dem Behufe, außer den Festungssträflingen 
und 25 Mann von jeder Compagnie, noch 500 Ar 
beiter geworben, welche schon heute auf den Festungs- 
werken ihre Arbeit begonnen haben. Die Kanonen 
werden aufgefahren, die Pallisaden weit hinaus ver 
längert, kurz, Alles wird in Kriegszustand versetzt. 
Die Artillerie, welche sonst alljährlich um diese Zeit 
Uebungen bei Mühldorf hält, hat Ordre bekommen, 
hier zu bleiben. Wie wir hören, haben sämmtliche 
Festungs-Commandanten in Sachsen und Schlesien 
gleiche Ordre erhalten. 
Schleswig - Ho lstein. 
Das „Kieler Correspondenzblatt" theilt Nachstehen 
des mit: 
— den I. Juni. Einem Franks. Briefe entnehmen wir 
Folgendes: Das russische Cabinet bemüht sich sehr, 
die oldeiiburgische Linie für die Gesammterbfolge in 
Dänemark und den Herzogtümern zu unterstützen, 
nicht daß Oldenburg selbst dadurch miteinverleibt 
würde, vielmehr ist es die Linie des Prinzen Peter 
von Oldenburg, russischen Generals der Infanterie, 
der mit einer Schwester des Herzogs von Nassau 
vermählt ist. Das österreichische Cabinet ist dieser 
Ansicht nicht grade entgegen, meint aber, es sei noch 
nicht ganz die rechte Zeit, mit diesem Vorschlage her 
vorzutreten. Es ist seltsam, daß Oesterreich die 
deutsche Erbfolge in den Herzogthümeru vergessen 
will, da es doch den Bundesbeschluß von 1840 an 
erkennen muß; Preußen wird sich der rechtmäßigen 
Erbfolge anzunehmen kein Bedenken tragen. 
— Einer Mittheilung aus anderer Quelle eben 
daher entnehmen wir die Nvtiz: daß Dänemark als 
Garantie dafür, daß Preußen ehrlich zu Werke geh n 
werde beim Separat-Frieden, die Inseln Usedom und 
Wollin besetzt halten dürfe. Vom dänischen Stand- 
puncte ließe'sich das Alles noch rechtfertigen. 
— Der „Deiitschen Zeitung" wird aus Kiel 
vom 25. Mai geschrieben: An das Haderslebener 
Amthaus (wo der frühere deutsche Amtmann von 
der sogenannten Landesverwaltuug abgesetzt und ein 
dänischer Amtmann wieder eingesetzt ist) ist vor eini 
gen Tagen von dem dänischen Generalkommando die 
amtliche Anfrage gelangt, ob sich die Haide in der 
Gegend von Oxenwatt (im nördlichen Schleswig) 
noch zur Ausschlagung eines größeren Lagers eigne, 
und ob in der Gegend genügender Proviant zur 
Unterhaltung eines größeren Armeecorps vorhanden 
sei, oder ob chazu Magazine angelegt werden müßten. 
Ferner ist es gewiß, "daß die ichwedisch-norwegischen 
Truppen im nördlichen Schleswig erwarten, etwa 
in 14- Tagen das Herzogthnm zu verlassen und daß 
diese Zeitbestimmung getroffen ist, nachdem auf eine 
Anfrage des schwedischen Ministeriums Dänemark er 
klärt hat, bis dahin zur Besetzung Schleswigs mit 
dänischen Truppen hinlänglich gerüjtet zu sein. 
Ueber die jetzigen Verhältnisse rn den Herzog- 
thümern spricht sich eine Correspondeuz der „Weser- 
Zeitung" folgendermaßen aus: 
AuS Nordalbi,rgie»r, den 31. Mai. Hr. 
v. Harbor, hat sein Portefeuille niedergelegt; sein 
Rücktritt wird ein Gewinn fķ unsere Sache sein, 
cs fehlte ihm zwar nie an gutem Willen und an 
aufrichtigem Streben, zum Besten Schleswig-Hol 
steins zu wirken, aber es ging ihm ganz die Ge 
wandtheit und vor Allem die Energie ab, die Hrn. 
Francke selbst von seinen erbitterten Gegnern am 
Sunde nicht abgesprochen werden kaun. Hr. v. Har- 
bou hat sich von Berlin aus zu oft Versprechungen 
machen lassen, auf deren Erfüllung er immer ver 
geblich gehofft hat. Nur das Eine hat er gewonnen — 
wenn das anders als ein Gewinn zu betrachten — 
daß er persönlich dem Ministerium Brandenburg- 
Manteuffel nähergetreten ist und manche von dem 
selben projectirte, gegen Schleswig-Holstein ungünstige 
Maßregeln zu rechter Zeit paralysiert hat. Mit 'Recht 
zieht man zwischen Bonin's und Harbou's Rücktritt, 
wie zwischen Willisen's und Francke's Berufung eine 
Parallele, die um so passender erscheint, da Willisen 
und Francke (scheinbar) es mit der preußischen Re 
gierung verdorben haben. Es gereicht uns übrigens 
zu wahrer Befriedigung, aus guter Quelle zu ver 
nehmen, daß man in Berlin seit einiger Zeit tiefer 
als je vorher den Sinn und die Bedeutung der 
schlesw.-holsteinischen Frage für Preußens Stellung 
im Rathe der Großmächte zu erkennen angefangen hat. 
Aber auch noch »ach einer andern Seite hin ist 
die Uebernahme des Departements der auswärtigen 
Angelegenheiten durch Francke ein bedeutsames Er 
eigniß, nämlich Dänemark gegenüber. Francke kennt 
Personen und Zustände in Kopenhagen zn genau, 
und ist in den Augen der zur Zeit dort tonangeben 
den Männer zu arg compromittirt, als daß eine 
Transaction zwischen Schleswig-Holstein und Däne 
mark unter seiner Amtsführung möglich wäre. Dar 
um betrachtet man auch die Zurückberusung Revent- 
low-Farve's, Heinzelmann's und Prehn's aus Kopen 
hagen als sehr nahe bevorstehend, sei es auch nur, 
um die Personen derselben bei etwaigem plötzlichem 
Wiederausbruche der Feindseligkeiten nicht den augen 
scheinlichsten Gefahren preiszugeben. 
Die von den dän. Blättern verkündete Procla 
mation des Königs von Dänemark an die Schles 
wig-Holsteiner wird mit großer Spannung erwartet. 
Man will wissen, daß sie bis aus 23 Personen all 
gemeine Amnestie zusagen wird und daß sie, 
da ihre directe Verbreitung in den Herzogthümern 
voraussichtlich auf Schwierigkeiten stoßen und auch 
ihre Unterzeichnung durch einen dän. Minister oder 
geh. Cabinetssecretair gerechten Anstoß erregen würde, 
von 3 Schleswigern, die zur Bildung einer neuen 
Landesverwaltung für beide Herzogtümer bestimmt 
sein würden, unterschrieben werden, und in Kopen 
hagen, Sonderburg oder gar Flensburg erscheinen 
würde. 
Uebrigeus hält man jetzt einen plötzlichen Einfall 
der Däne» in Schleswig oder gar in Holstein für 
weniger wahrscheinlich. 
Willisens Thätigkeit wird von allen Seiten als 
eine wirklich riesenhafte geschildert, auch macht er 
aus die Militairs denselben imposanten Eindruck wie 
auf Nichtmilitairs. 
Altona, den 31. Mai. Der bisherige diplo 
matische Agent der Statthalterschaft in Berlin, R. 
v. Liliencron, ist zum außerordentlichen Professor der 
nordischen Literatur und Sprachen au der Universi 
tät Kiel ernannt. 
Flensburg den 29. Mai. Von Alfen her 
werden aus ganz authentischer Quelle folgende Spe- 
cialia, die vielbesprochene dänische Proclamation an 
die schleswig-holsteinische Armee betreffend, mitge 
theilt, die 'wir zum Nutzen und Frommen Ihrer 
Leser Ihnen hiermit kund und zu wissen thun wollen: 
In der (Proclamation wird den Aufrührern allge 
meine Amnestie versprochen,— mit alleiniger Ausnahme 
von den Mitgliedern des schleswig-holsteinischen Ober 
gerichts, von 2 Regierungsräthen und einigen schles- 
ivig-holsteinischeu Osficieren. Welche wahrhaft könig 
liche Großmuth! Wer fühlte sich davon nicht auf's 
Tiefste ergriffen und gerührt? Daß unbedingte so 
fortige Unterwerfung zuerst verlangt wird, versteht 
sich 'ja von selbst. — Uebrigeus erfahren wir von 
ebendaher, daß man dort an einen Einfall der Dä 
nen in Schleswig gar nicht glaubt, daß aber sehr 
viel Militair aus der Insel liegt. (Fr. Pr.) 
Flensburg, den 30. Mai. Gestern hatte die 
Artillerie der Neutralen Uebung im Feuer. Morgen 
erwartet man ein kleines Manöver bei Bau. — Groß 
ist übrigens das Interesse nicht, welches man an den 
Neutralen nimmt; ohnstreitig eine Folge des so eben 
so würdige», und wohl von den meisten Offizieren, 
wenigstens im Stillen, verwünschten Dienstes der sie 
verdammt, Werkzeuge oder Schirmvögte unserer Quäl 
geister zu sein. Unsere Aufmerksamkeit beschränkt sich 
denn auch fast nur darauf, nach Zeichen zu forschen, 
welche aus einen baldigen Abzug deuten; und da 
amüsirt es denn schon, den Generalmajor Malmborg 
auch nur Reisekoffer in Augenschein nehmen zu sehen, 
wie unsicher ein solches Symptom auch ist. — Vor 
Kurzem sollen übrigens mehrere norwegische Jäger, 
welche auf einen Tag von Apenrade nach Flensburg 
gekommen wareil, in ihren früheren Quartieren wie 
für immer Abschied genommen haben. 
—, den 31. Mai. In den letzten Tagen haben 
sich wiederholt preußische Ofsicier^hier sehen lassen; 
an einem Tage vielleicht nicht weniger als zehn. zum 
Theil in Civilkleidung, zum Theil mit Schärpen. — 
Noch vor Kurzem verlautete, daß preußische Ofsiciere 
im Süden und Neutrale im Norden der Demarca- 
tionslinie, welche ihre Familien haben herübersiedeln 
lassen, diese vor Mitte nächster Woche würden heim 
ziehen lassen. Danebeii hörte man immer mehr von 
der Verstärkung der Danen auf Alsen; 16 Mann 
sollte jede Hufe haben. 
Zu dem vielen Fabelhaften, weiches man hört, 
dürfte noch das unter hiesigen Dänen coursircnde 
Gerücht gezählt werden, baß der Dänen-König — 
nicht seine Armee, sondern. — eine Amnestie ins 
Laud werfen würde. Zwar klingt die Sache an sich 
höchst scherzhaft und bekommt ein noch viel lächerli 
ches Ansehn, wenn man vo» den modernen Ausnah 
men hört, womit dieses Geschenk der Danaer ver 
brämt sein sollte; doch, was kann nicht von Däne 
mark kommen? nur Recht und Wahrheit ausge 
nommen. 
Der hier behufs der Verpflegung der schwedisch- 
norwegischen Truppen angestellte dänische Intendant, 
Kammerherr v. Bülow, verläßt heute Flensburg und
	        
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