Full text: Newspaper volume (1850)

der vergebens nach Hülfe und Rettung schrie; man 
schleppte ihn mit nach der Wache, und eine schreck 
liche Blutspur bezeichnete seinen Weg. Am andern 
Morgen brachte man ihn ins Krankenhaus, um l I Uhr 
ist er gestorben. 
Am vergangenen Sonnabend erschien der Minister 
des Innern, Hr. v. Manteuffel, in Spandau, und. 
begab sich mit dem Bürgermeister und dem Syndicus 
nach dem Zuchthause, vermuthlich, um sich selbst von 
der Behandlung, welche Kinkel genießt, zu überzeugen. 
Man erzählte wenigstens, daß er die Suppe Kinkels 
gekostet habe. 
Aus Westpreußen, den 5. Juni. Unserer 
Corvette Amazone, ist durch die Dänen eine arge 
Beschimpfung widerfahren. Als dieselbe nebst dem 
Transportschiff Matador durch den Sund segeln 
wollte, wurde nicht nur der preußischen Flagge die 
gebührende Achtung nicht bezeigt, sondern beiden 
Schiffen auch der Durchgang aus Las Entschiedenste 
verweigert. Ihn zu erzwingen war nicht gut mög 
lich^ indem die Kanonen der Festung Kronborg bei 
Helsingör im Falle eines derartigen Versuchs die 
Schiffe sofort in Grund geschossen haben würden. 
Das müssen wir Preußen Zins von Lem winzigen 
Dänemark bieten lassen! 
Mainz, den 8. Juni. Sämmtliche Angeklagte 
in dem großen Hochverrathsprvzesse sind vom Schwur 
gericht freigesprochen. Solcher Erfolg war zu 
erwarten. Da die Thatsache der Theilnahme an dem 
Pfälzer Aufstand oder der Beförderung desselben durch 
aus feststand, und von den Angeklagten so wenig 
als von den Vertheidigern geleugnet wurde, so bat 
der Spruch des Schwurgerichts um so größere Be 
deutung. Derselbe geht nämlich von der rechtlichen 
Ueberzeugung aus, daß die Angeklagten in ihrem 
Recht waren, als sie die Reichsverfassung durch die 
Waffen zu schützen suchten. 
Bei der Vertheidigung schritt der Präsident des 
Gerichtshofes mehrfach gegen die das Wort führen 
den Vertheidiger ein. Der Staatsanwalt forderte 
in der Sitzung vom 6. Juni sogar, daß dem Advo 
cate» G örz untersagt werde, die Behauptung eines 
Rechts auf gewaltsamen Widerstand vorzubringen. 
Görz und ein anderer Vertheidiger erklärten, daß sie 
auf die Vertheidigung verzichten müßten, wenn die 
Erörterung dieser Frage verboten würde. Sämmt 
liche Angeklagte erhoben sich von ihren Sitzen mit 
den Worten: Wir verzichten alle auf die Vertheidi 
gung. Es entstand so allgemeine Bewegung, daß 
der Präsident die Sitzung schloß. 
Heröekbäg, den 5. Juni. Das Verhalten 
unserer Behörden fällt vollständig ins Lächerliche. 
So spielte am letzten Sonnabend die neugcbiidete 
badische Regimentsmusik in der hiesigen "Schloß- 
wirthschaft. Die von einem großen Theil des Publi 
kums ausgedrückten Beisallsbezeugungen mißfielen 
aber der preuß. Commandantnr und den städtischen 
Behörden. Bor dem zweiten Auftreten verboten da 
her jene alle ungestümen Beifallsbezeugungen als 
Ruhestörungen und Demonstrationen. Den Musikern 
wurde nun von dem Theile des Publikums, welcher 
auch am Tage zuvor seinen Beifall etwas stürmisch 
ausgedrückt hatte, Blumen und Blumenkränze zuge 
worfen. Die Polizei sah dieses als einen Hohn ge 
gen die getroffenen Anordnungen an und gebot au 
genblicklich Einstellen der Musik. Mehrere Personen 
wurden verhaftet. Eine weitere Folge dieses. Vor 
ganges war, daß die Feierabendglocke um 9%, Uhr 
geläutet wurde, statt um 1.0 y 2 Uhr. 
<5entwertn vom 10. Juni. Schon seit länge 
rer Zeit geht eine Geschichte durch die mecklenburgi- 
,chen Blätter, von der wir zu Anfange keine Notiz 
nehmen wollten, weil uns die Sache etwas zu fabel 
haft klang. Im Laufe der Zeit hat sie aber so sehr 
an Consistenz gewonnen, daß wir sie zur Warnung 
für Jedermann, insbesondere aber für Schleswig-Hol 
steiner aus den verschiedenen Blättern zusammenstel 
len und hier mittheilen wolle». Das Schauspiel 
(gar leicht hätte auch ein Trauerspiel,-daraus wer 
den können) spielt in drei Acten. Der erste in Ko 
penhagen, der zweite aus der Ostsee und der dritte 
in Wismar. Ein junger sckleswig-hoisteinischer Krie 
ger war bei irgend einer Affaire lebensgefährlich ver 
wundet auf dem Schlachtfelde geblieben und von den 
Dänen gefangen nach Kopenhagen geführt worden. 
Hier .genaß der junge Mann wieder und wünschte 
natürlich baldigst sein geliebtes Vaterland wieder zu 
sehen. Die Dänen wünschten das aber weniger und 
suchten ihn für ibre Sache zu gewinnen. Ais alle 
Verstiche, einen Renegaten aus ihm zu machen, er 
folglos blieben, ließ man ihn den in Kopenhagen 
sich in so eigenthümlicher Weise aussprechenden Wi 
derwillen gegen die Herzogthümer schwer empfinden, 
bis der junge Mann, welcher sich nur in dänischer 
Umsorm. zeigen durste, Gelegenheit fand, sich den 
Dänen durch die Flucht zu entziehen, und kurz vor 
Abgang des Wismarschen Postschiffes dasselbe unbe 
merkt zu betreten. Im zweiten Act tritt der junge 
Krieger, zwar der^ Ehre seines Volksstammes würdig, 
aber weniger vorsichtiger auf als im ersten. Seine 
Anwesenheit halte noch nicht das geringste Aufsetzn 
aus dem Schiffe gemacht, vielmehr hielt ihn ^eder 
für einen eingeschriebenen Passagier, als er bei den 
Schmähungen zweier Dänen, die ebenfalls an Bord 
waren, nickt länger an sich halten konnte und wie 
früher für Vaterland und Freiheit, in die Schranken 
trat. Die Begeisterung mit der er dies that, lenkte 
natürlich die Aufmerksamkeit Aller aus sich, und weil 
Jeder ihn kennen lernen wollte, wurde durch Fragen 
und Nachsehen in der Passagierliste bald die Eigen 
schaft des Reisenden entdeckn Der dritte Act be 
ginnt damit, daß der ehrenwerthe Capita» den jun 
gen Mann an einen edlen Rath der Stadt Wismar 
abliefert, ^welcher ihn sogleich auf die Hauptwache 
führen läßt, wo^ man ihm nicht unzweideutig zu ver 
stehen giebt, daß man ihn nach Kopenhagen auslio 
fern müßte, sage müßte. Darauf erbricht er spät 
Abends die Thür seines Gefängnisses, indem er die 
Nägel mit den Zähnen heraushebt, und entflieht; 
aber eine unheilvolle Nemesis waltet über dieser Flucht. 
Soldaten verfolgen ihn, von verschiedenen Thüren, 
wo er um Schutz flehte, wurde er zurückgewiesen, 
und endlich versperren ihm junge Leute, die nichts 
von seiner wirklichen Lage ahnen, sondern einen 
gemeinen Dieb in ihm vermuthen, den Weg. Gänz 
lich, erschöpft und mit vielen Wunden bedeckt, wird 
er jetzt auf den Thurm, das gemeinste Gefängniß 
geschleppt. In dem Verhör, .das er bald darauf vor 
einem edlen Rath besteht, theilt dieser ihm mit, daß 
er nach Kopenhagen ausgeliefert werden müsse, weil 
er von dort geflüchtet sei. Als nun ein edler Rath 
sich noch in seiner Gründlichkeit nach den Motiven 
zur versuchten Flucht erkundigt, theilt er demselben 
mit daß er um jeden Preis der Auslieferung zu ent 
gehen suche» müsse, weil in Kopenhagen sonst eine 
Begnadigung zu Pulver und Blei seiner warten möchte. 
Ein edler Rath konnte daher natürlich nickt von sei 
nem Entschluß abqebracht werden. Die Götter aber 
waren dies Mal anderer Ansicht als der edle Rath 
von Wismar, denn am andern Morgen war das 
Loch, worin der junge Mann gelegen hatte, leer, 
iinb_ der erste Bahnzug führte ihn nach Hamburg. 
Daß ihm" bei diesem gelungenen Fluchtversuche men 
schenfreundliche Hülfe zu Theil wurde, schmit außer 
Zweifel zu sein. Der junge Mann soll der Sohn 
eines im schleswig - holst. Heere stehenden Officiers 
sein. Ein Glück für ihn, daß ein edler Rath der 
Stadt Wismar keine Telegraphen hat. 
— Nach einer Mittheilung der „Rostock. Zeitg." 
und des „H.- Corr." wäre der obige Flüchtling der 
Sohn des Majors v. Hagen, der als Fähnrich eines 
der schlesw.-holst. Jägercorps bei Friedericia schwer 
verwundet in dänische Gefangenschaft gcrieth. 
Hamburg, den 10. Juni. Ans der Muster 
karte der vielen Propositionen, zu welchen die erb- 
gesessene Bürgerschaft am nächsten Donnerstag ihr 
Ja lagen wird, befindet sich auch ein Antrag wegen 
theilweiser Deckung der Ausgaben für die 
preußischen Occupationstruppen. Wir er 
sehen daraus, daß unsere Stadt die Kosten vom 
13. August bis zum '17. September, als dem Augen 
blicke,^ wo die preuß. Regierung erklärte, wegen der 
ihren Truppen zugefügten Beschimpfung Genugthuung 
erhalten zu haben, mit ca. 264,000 Mk. Crt. allein 
zu tragen hat, daß von da an aber ein Theil, ver 
gütet wird, so daß wir allmonatlich aus eigner 
Tasche noch ungefähr 7 5,0 00 Mk. zuzuzahlen haben. 
Obgleich wir es nicht anders zu finden erwartet 
haben, wollen wir dennoch ausdrücklich darauf hin 
weisen, daß über den Grund der verlängerten Occu 
patio», über deren Veranlasser oder Beförderer, über 
die Ursache, weshalb die preußische Regierung nicht 
alle Kosten trägt u. s. w., der Senat Wohlweislich 
nicht das Mindeste mittheilt. Die Preußen sind da 
und ihr müßt zahlen, das ist der ganze Text des 
Liedes. Dahingegen versäumt der Senat nicht zur 
Kenntniß zu bringen, daß über die Ermäßigung der 
Ausgabe oder die Zeit der Beendigung 'derselben 
noch nicht mit Sicherheit zu bestimmen sei. 
Ueber die Art und Weise der vorgeschlagenen Deckung 
theile ich nichts Näheres mit. Eine Deckung, wie 
ich sie empfehlen und wie sie gewiß vielen Beifall 
finden würde, ist es nicht, und da diese zur Zeit un 
ausführbar sein und geeigneten Orts nicht die ge 
bührende Beachtung finden möchte, will ich meinen 
Vorschlag lieber für mich behalten und der Divina- 
tionsgabe Ihrer Leser freien Spielraum lassen. 
(Fr- Pr.) 
Hrrmbŗg, den 9. Juni. Die Inhaber der 
adeligen und klösterlichen Güter Holsteins haben zur 
Ablösung der Kriegssteuer eine solidiarische Anleihe 
von 700,000 Rthlr. zu pari a 4 pCt. Zinsen unter 
hypothekarischer Sicherheit und mit halbjähriger Kün 
digung mit dem hannoverschen Banquirhause Adolph 
Meyer abgeschlossen. Der Werth der dafür hasten 
den Güter beträgt 40 Mill. Rthl. 
Bo» der Give, im Juni. Das Ultimatum 
des Herrn v. Usedom hat bei alten Kabinetten, denen 
es überreicht worden, Leistimmung gefunden, selbst 
die französische Megierung.die sich den Beziehungen 
auf die Bundesbeschlüsse von 1846 abgeneigt bewie 
sen hatte, hat, wie versichert wird, in einer Note an 
die dänische Regierung jenes Ultimatum gebilligt und 
einen schleunigen Abschluß des Friedens gewünscht. 
Man ist nun auf die Entsckeidung des dänischen Ca 
binets gespannt. (H. C.) 
Schleswig - Holstern. 
Kiel, den io. Juni.' Von den Vertrauensmän 
nern ist Heinzelmann von Kopenhagen über Lübeck 
retournirt, Prehn soll unterweges sein. — Die FUe- 
densunterhandlungen sollen (wie wahrscheinlich) ab 
gebrochen sein. — Dagegen coursirt hier ein anderes, 
widersprechendes Gerücht, daß ein Provisorium auf 
5 Jahre vereinbart sei. Von wem? und wie? dar 
über verlautet durchaus nichts Sicheres. (K. C.) 
Kiel, den 11. I ini. > Das gestern unter Kiel 
mitgetheilte Gerücht von einem vereinbarten Provi- 
lorium scheint lediglich ein Gerede gewesen zu sein. 
Wie wir vernehmen, sind die Unterhandlungen in Ko 
penhagen durchaus abgebrochen. Heinzelmann ver 
sieht schon wieder seine amtlichen Geschäfte. Prehn 
hat seine Reise von Kopenhagen über Schweden ge 
nommen und ist vielleicht schon in Altona angekom 
men. Hiernach wäre die folgende Correspondenz der 
B.-H. zu berichtigen. 
In den letzten Tagen erwartete man die s. g. 
Vertrauensmänner mit großer Sicherheit von Ko 
penhagen zurück und schien nicht zu bezweifeln, daß 
die Unterhandlungen mit der dänischen Regierung 
abgebrochen seien. Diese Erwartung aber hatte we- 
wig für sich, wenn man bedenken wollte, daß Däne 
mark mit Rücksicht auf die Großmächte die Verhand 
lungen noch nicht ausgeben darf, und daß der letzte, 
mehrfach besprochene s. g. Prehnsche Vorschlag eigent 
lich von Rußland herrührt. Seit vorgestern hat sich 
die Gestalt der Dinge wieder geändert, und mau 
rechnet nicht aus eine baldige Rückkehr jener Herren, 
indem es wohl nicht mehr zweifelhaft ist, daß wie 
derum verhandelt wird, vielleicht aber wird Einer 
der Abgesandten nächstens auf kurze Zeit hier ein 
treffen. Die Stellung unserer Regierung bei diesen 
Verhandlungen ist übrigens, wie man hört eine ganz 
freie. Da nämlich die dänische Regierung nicht Ge 
sandte der Statthalterschaft annehmen will, werden 
jene schleswig-holsteinischen Herren auch unsrerseits 
nur als Privatmänner betrachtet, und haben freie 
Hand, nach eigenem Gutdünken Vorschläge zu machen, 
an welche selbstverständlich die Regierung nicht ge 
bunden ist. Was die dänische Regierung betrifft, so 
soll ihre Stellung in dieser Sache eine ziemllick miß 
liche und unangenehme sein; sie wünscht den Frieden 
und wird auch von den Großmächten veranlaßt, ihn 
zu suchen, darf aber ans Furcht vor dem Kopenha- 
gener Volke^ keine annehmbaren Vorschläge machen, 
auch wenn sie dies beabsichtigte. Die dereinst von 
der provisorischen Regierung 'herausgehobene Unfrei 
heit des Regenten ist niemals eine Fiction gewesen 
und ist es auch noch nicht. — Die letzten militäri 
schen Maaßregeln lassen schließen, daß man hier einen 
Wiederausbruch des Krieges vorerst nicht erwartet. 
(B.-H. 
Die „H. N." lassen sich aus Kiel schreiben: 
Kiel, den 11. Juni. Seit mehreren Tagen circu- 
lirt hier wieder das Gerücht, daß die Unterhandlun 
gen der Vertrauensmänner mit der dänischen Regie 
rung wieder ausgenommen seien. Man verbindet 
mit diesem Gerücht die Thatsache, daß statt der drei 
nach Kopenhagen gesandten Herren nur der Regie 
rungsrath Heinzelmann vorgestern Abend zurückge 
kehrt ist. Ich habe indeß Grund zu dem Glauben, 
daß bis jetzt wenigstens von dieser Wiederanknüpfst,ng 
nicht viel zu halten ist. Noch weniger ist aber hie 
Befürchtung der „N.f. Pr." begründet, als ob man von 
hier aus Anerbietungen machen werde, die über die 
von den Vertrauensmännern bisher gemachten Con 
cessionen hinausgingen. Der jetzige Departements 
chef des Auswärtigen dürfte kaum geneigt sein, das. 
wie man jetzt sagt, von Herrn v. Meyendorf herrüh 
rende Project eines Provisoriums, wenn es nach- 
trächlich die Billigung der Dänen finden sollte, seiner 
seits zu acceptiren, vielweniger also ein solches, wel 
ches noch inehr von unserm Rechte vergäbe. Francke 
ist, so weit bis jetzt über ihn zu urtheilen ist, viel 
weniger eine diplomatische als eine energisch practi- 
'che Natur. 
Der „Köln. Ztg." wird au.s Berlin geschrieben: 
In Warschau ward die dänische Frage mit noch grö 
ßerer Zurückhaltung behandelt als die deutsche. „Man 
ist dort im Ganzen sehr zugeknöpft gewesen", sagte 
in etwas derber Sprache jemand,- der darum wissen 
konnte. 
— Eine andere Correspondenz desselben Blattes 
schreibt Folgendes: Berlin, vom 8. Juni. Die 
deutschen Regierungen, Sachsen ausgenommen, haben, 
wie ich erfahre, jetzt im Allgemeinen sehr günstige 
Instructionen nach Frankfurt erlassen, besonders um 
den von Oesterreich und Sachsen begünstigten Plan 
einer Trennung Deutschlands von Holstein zu hinter 
treiben. Hannover will zwar der Gedanke einer nord 
deutschen Union nicht aus dem Kopse, aber es ist 
schon deshalb für Holsteins Verbleiben in Deutsch 
land. Es ist daher wohl anzunehmen, daß die euro 
päischen Mächte Bedenken 'tragen werden, die Schieds 
richter ohne Zustimmung Preußens und der deut 
schen Fürsten zu spielen. Sie sehen also, wo die 
deutschen Landesverräther und Seelenverkäufer ste 
cken! In den Zugeständnissen sollen die Vertrauens 
männer übrigens weiter gegangen sein, als man in 
Holstein würd.e zugegeben haben. Die dän. Unter 
händler bestanden aber auf der Annahme des Gra- 
sen C. Moltke, des früheren Präsidenten der schles 
wig-holsteinischen Regierung, Schecks und des Re 
gierungsrathes Höpfner als schleswig-holsteinische 
Minister. Wir trauten unseren Augen kaum, als 
wir die Namen der Männer lasen. Graf C. Moltke 
ist bei Hofe lehr gut aufgenommen. Im vorigen 
Jahre versuchte er in London eine Art Vermittlung
	        
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