Full text: Newspaper volume (1850)

Frankfurt, den 16. Jnli. Der königl. dän. 
Kammerherr und außerordentliche'Gesandte an mell 
reren norddeutschen Höfen, Baron Ulysses v. Dirckinck- 
Holmseld, ist hier eingetroffen, wahrscheinlich, um die 
Ratification des Friedensvertrages zu beschleunigen. 
Hannover, den 16. Juli. Es wird Ihnen 
'"wt uninteressant sein, zu erfahren, daß der hiesige 
russische Gesandte bereits wiederholte Eonserenzen 
mit unserm Minister des Auswärtigen gehabt hat 
wie verlautet, um ihn zur Ratification des von 
Preußen mit Dänemark geschloffenen Friedensiractats 
zu veranlassen. Welchen Erfolg diese Agitationen 
gehabt haben, wird die nächste Zukunft zeigen. 
r „ (H- N.) 
Hamburg, den 16. Juli. Eine dänische Cor 
vette ging auf einen Raubzug aus, der ihr aber 
nicht gelungen ist. Es hatte nänilich die gedachte 
Corvette vor dem Städtchen List auf der Insel Sylt 
m der Absicht Anker geworfen, die dortigen Seeleute 
tür die dänische Kriegsmarine zu pressen, da es der 
selben an Matrosen sehr mangelt. Allein der brave 
Landvogt Jenssen aus Sylt, welcher das Vorhaben 
nock bei Zeiten entdeckte, unterrichtete hievon die 
Betreffenden heimlich und diese verließen die Insel 
ohne Säumen. 
Hamburg, den 19. Juli. Hier haben sich nun 
zwei Eomitos für Schleswig-Holstein gebildet, neben 
denen noch ein drittes in unserer Vorstadt St. Pauli 
besteht. Wir glauben, daß es im Interesse der hei- 
“8 e . n _ Sache, zu deren Unterstützung in erfreulichster 
Weije Männer aller politilchen Parteischattirungen 
einander die Hand reichen, liegen würde/ wenn die 
drei Comift's zusammenträten 'und sich durch Wahl 
eusss engeren Ausschusses aus der Mitte aller Co- 
mlt«-Mitglieder eine concentrirtere Leitung gäben 
(H. N.) 
Schleswig - Holstein. 
Kiel, den 14. Juli. Von Sonntag an wird 
von den Predigern in den Kirchen Gebet und Für 
bitte für die schleswig-holsteinische Armee geschehen 
^ (B.-H.) 
— Seit längerer Zeit ging das Gerücht, es 
werde zwilchen der dänischen Regierung und der 
Statthalterschaft wieder unterhandelt. 
Daß Unterhandlungen im Gange, wird nun aus 
drücklich von der „Neuen Preuß. Zeitung" behauptet 
welcher aus Kiel unterm 18. Juli Folgendes geschrie 
ben wird: 
Wir vernehmen, daß die Statthalterschaft in so 
weit auf eine Unterhandlung eingegangen ist, die 
in dem Manifest vorgeschlagene Zusammenberufunq 
der Männer aus Dänemark, Schleswig-Holstein und 
Lauenburg eintreten lassen, wenn jedoch zuvörderst 
gewisse Grundbedinaunaen als unzweifelhaft aner 
kannt würden, die Waffen jedoch so lange nicht nie 
derzulegen, bis Garantie für die Erfüllung dieser Be 
dingungen vorhanden; ob darauf dänischer Seits ein 
gegangen werden wird, ist zweifelhaft." 
In Veranlassung dieses ertheilt die „N. fr. Pr." 
22. Juli aus Kiel folgende Correspondenz: 
Wenn die „Reue preuß. Ztg." erklärt, daß die 
Statthalterschaft in Veranlassung des dänischen Ma 
nifestes auf Unterhandlungen eingegangen sei, so 
muß zur Steuer der Wahrheit bemerkt werden, daß 
jene Erklärung völlig grundlos ist. 
Bredstedt, den 14. Juli. Gestern erlebten 
wir hier ein eben so bedauerliches als komisches Er 
eigniß. Der Pastor Hansen in Viöl wurde von meh 
reren Bürgern hieselbst abgeholt und hieher in Ver 
wahrsam gebracht, bis die Zukunft über sein ferne 
res Schicksal entjcheiden wird. Was hat er denn 
verbrochen? 
Abgesehen von seinem offenen Schmähbrief an 
hochwürdigen Herrn Generalsuverintendenten Nielsen, 
wodurch er sich selbst gebrandmarkt hat, zeigte Pa 
stor Hansen seit Anfang unserer Erhebung dänische 
Sympathieen, die er aber belonders seit der Existenz 
der nunmehr unselig entschlafenen Flensburger Landes- 
verwaltung immer stärker, ohne Scham und Scheu 
hervortreten ließ. 
Man hielt es mit den gegenwärtigen politischen 
Verhältnissen unteres Vaterlandes unverträglich, eurem 
solchen Individuum die unumschränkte Freiheit län 
ger einzuräumen, von der er doch wahrscheinlich einen 
das Landeswohl gefährdenden Mißbrauch gemacht 
hätte. 
Uebrigens wird ihm eine Behandlung hier zu 
Theil, die den Forderungen der Humanität und 
Nächstenliebe völlig entspricht. 
Kiel, den 18. Juli. In der Nacht vom 15. 
aus den 16. sind dänische Matrosen, etwa 20 an der 
Zahl, unter Anführung eines Lieutenants nach Hoyer 
eingedrungen und haben die Zoll-Assistenten v. Kroah 
und ^aussen weggeschleppt. Sie sehen, das System 
des Menschenraubes beginnt von Neuem und beweist 
zur Genüge, was es mit der perfiden königlichen 
Proclamatwn auf sich hft. Dagegen scheint man 
dänljcher Setts keineswegs sehr beeilt zu sein, mit 
unserer Armee zusammenzustoßen 
Schleswig, den 18. Juli. Da sehr viele nn- 
verbürgte Nachrichten über das Einrücken der Dänen 
in Schleswig im Umlaufe sind, finden wir uns ver 
anlaßt, die folgenden Thatsachen zu veröffentlichen. 
Am 16. Morgens rückten die Dänen im Hcrzogthum 
Schleswig an verschiedenen Punkten ein. Zwei Co- 
lonnen marschirten von Sonderburg aus und über 
nachteten in Rinkenis und Quars. 'Das in Jütland 
stationirte dänische Corps marschirte zur selbigen 
Zeit in Schleswig ein. und sieben Bataillone wurden 
von Apenrade aus an's Land gesetzt. Von den 
letztern marschirten zwei Bataillone auf der Apen- 
rade-Flensburger Chaussee sogleich weiter nach Flens 
burg, welches sie am folgenden Tage besetzten. Ihre 
Vorposten stehen in den umliegenden Dörfern. Heute 
Morgen fand ein kleines Vorpostengefccht Statt bei 
Bilschau, ohne andere Resultate, als den Tod eines 
Pferdes herbeizuführen. (©. H) 
m S- Armee - Bericht. 
Die Bewegung der Armee am 15. ist ganz so 
ausgeführt worden, wie sie in meinem ersten Berichte 
angedeutet war. Die starken Abschnitte von Jdstädt 
ulid Wedelspang sind von den Bortruppen besetzt 
und die ganze Armee hat sich heute, am 16., da 
hinter concentrirt. Bei Missunde ist eine Brücke ge- 
lchlagen und so der Armee eine doppelte Operations- 
linie gesichert. Dürften nur militärische Rücksichten 
über das entjcheiden, was zunächst zu thun ist/ so 
ware nichts vortheilhafter. als die Bewegung schnell 
bis Bau fortzusetzen und so dem Feinde seinen wabr- 
scheinlichen strategischen Aufmarsch zu stören. Es 
scheint aber angemessen, diesen großen militairischen 
Vortheil zu opfern, um die Aufrichtigkeit der Ge- 
jlnnung, welche eine friedliche Lösung stets gewollt, 
und noch will, auf das llnwiderleglichste darzüthun. 
Was bisher nun Militairisches geschehen, darf 
wohl aus keine Weise als eine Aggression angesehen 
werden. Es ist nur ein kleiner Theil des Landes 
besetzt worden, woraus man volle Ansprüche hat, 
und meint es ^ der Gegner ehrlich mit seinen Ver- 
sohnungsvorschlägen, so ist nichts geschehen, was ihm 
den Vorwand geben dürfte, davon zurückzutreten. 
Die eingetretene große Hitze erschwert die Be 
wegungen der Truppen in hohem Grade, doch wird 
dieselbe mit Festigkeit ertragen und die Truppen be 
finden sich in bestein Zustande. 
Hauptquartier Schleswig, den 16. Juli 1850. 
Der commandirende General, 
(gez.) v. Willisen. 
S-chleswtg, den 17. Juli. Wie man hört, 
st ole Wittwe Csselbach der Verwaltung der Post- 
ssilterei enthoben worden; letztere ist direct für die 
Staatskasje übernommen. 
Schleswig, den 20. Juli. Gestern Abend 
Taf die Nachricht hier ein, als finde ein Gefecht zwi- 
chen unsern Truppen und dem Feinde bei Stenderup- 
)olz statt. ^ Wie man meint, sind die reeognoseiren- 
den Vorposten aus einander gestoßen. Die Dänen 
haben Dragoner nach Havetoft entsendet, die sich 
rach dem Prediger erkundigt haben, so wie ihre Hu- 
aren in gefeiert sein sollen. Wie wenig 
aus die dänischen Zusagen zu bauen ist, geht daraus 
/"vor, daß Hr. Lorenzen v. Wassersleben (bisheriges 
Mitglied der schleswig-holsteinischen Landesversamm 
lung), wie es allgemein heißt, von ihnen blutig qe- 
ichlagen, in sein Haus gebracht und von da weg- 
geführt worden ist. Auch soll Hr. Pastor Lorenzen 
ln Adelbye fortgeschleppt sein. Unsere Soldaten nen 
nen die Dänen Hannemann von dem dänischen Worte 
„han er". „Laß Hannemann nur kommen, er soll 
uns nicht wieder entlausen", sagen sie. 
' den 18. Juli. Die dänischen Vorposten 
stehen den unsrigen gegenüber; es kann sich daher 
letzt jeden Augenblick ein Gefecht engagiren. Wenn 
das Gerücht ans dem Schuß eines unserer Jäger, 
der einer zu weit vorgegangenen dänischen Kavallerie- 
patrouille ein Pferd tödtcte, bereits auf dem Wege 
bis zu Ihnen ein ordentliches Scharmützel gemacht 
hätte, so sollte mich das gar nicht wundern. —- 
Unsere Soldaten, welche zu Anfang durch die außer 
ordentliche Hitze stark zu leiden hatten, haben sich 
von den Strapazen der forcirten Märsche bereits 
wieder erholt. Man sieht den kommenden Ereignissen 
gespannt entgegen. (Fr. Pr.) 
Krel, den 19. Juli. Im Kieler Corresp.-Bl. 
wird über die Landung der Dänen auf Fehmarn von 
einem Augenzeugen Folgendes berichtet: Gegen 4 
Uhr Morgens hallen am 17. Juli drei Dampfschiffe 
sich mit mehreren größer» und kleineren Landnngs- 
böten hinter Cat'yarinenhof, aus der Ostseite Feh 
marns, vor Anker gelegt, und im Verlauf von drei 
Mertel Stunden reichlich 150 Mann ans Land ge- 
sitzt. Während des Ausschiffens, welches etwa 800 
Schritt vom Herrenhause entfernt geschah, hatte Hr. 
v. Leesen nach den zunächst gelegenen Dorsschaften 
und der Stadt reitende Boten abgesandt, und die 
übrigen Pferde vom Hofe entfernt. Um 4 Uhr war 
man vom flachen Dach des Hauses aus gleichfalls 
ein dänisches Dampfschiff im Fehmarnschen Sunde 
gewahr geworden, so wie im Süden der Insel vor 
der Burger Tiefe zwei Kanonenböte. Eine dänische 
Brigg, welche schon seit mehreren Tagen im Norden 
Station genommen, hatte jedoch bis dahin keine An 
stalt zum Landen gemacht. 
. . Ļàr hatten, wie der Augenzeuge hinzugefügt, 
die Wunsche und wiederholten Blicke der Einwohner 
Fehmarns um Zusendung eines regulären Militär- 
corps, zu dessen Unterstützung gegen den Feind die 
selben sich bereit erklärt hatten, aus militärischen Rück 
lichten nicht erfüllt werden können, es waren zudem 
noch, außer der von Fehmarn zur See gehenden 
Blüthe der jungen Mannschaft,, sämmtliche zu den 
Waffen berufenen Männer vorn 20sten Jahr an, zum 
Militairdienst nach dem Festiande abgegangen, und 
wurde dadurch mithin den Einwohnern, die ohne allen 
militärischen Halt dastanden, eine Gegenwehr gegen 
den ans diesen verschiedenen Puncten landenden Feind 
zur reinen Unmöglichkeit gemacht. Den Dänen war 
dieser, so zu sagen entwaffnete Zustand Fehmarns, 
zur Genüge bekannt, und reiht sich mithin diese Ue- 
berrumpelung Fehmarns in den Frühstunden des 
ersten Tages, an welchem uns der directe Schutz 
Preußens abging, an die vielen übrigen eingebilde 
ten Großthaten der Dänen, mit denen sie sich in 
weltbekannter Eitelkeit so gerne brüsten. 
Um 5 Uhr zählte der Referent bereits über 200 
Mann am Lande und begab sich nun nach Burg, 
woselbst die Dänen schon gegen 8 Uhr eintrafen,' 
ohnerachtet sie theilweise einen Umweg über Nien 
dorf gemacht hatten. Es glückte ihm von hier über 
Lemckenhafen zu Boot nach Heiligenhafen zu gelan 
gen. Im Sunde hatte das Dampfschiff (vielleicht 
Hecla?) 5 Kanonenböte im Schlepptau. Die Dane- 
brogsfahne war am Strande aufgepflanzt, und die 
Dänen begannen sofort an der 1848 gegen sie auf 
geworfenen Schanze zu arbeiten. Hiezu, sowie zum 
Ausschiffen von Kanonen und sonstigem Material 
hatten sie eine große Anzahl Wagen zusammenge 
bracht. Schon den Morgen früh halte ein Lieut. 
Lund mit einiger Mannschaft, trotz aller Protestation 
des Fährpächters, auf der holsteinischen Seite sämmt 
liche Fährböte weggenommen. 
Die beiden schleswig-holsteinischen Kanonenböte 
Nr. 2 und 5 lagen unter dem Bereich der Batterie 
von Heiligenhafen, ihnen gegenüber hatten vor Ohrt 
und Lemkenhafen zwei dänische Kanonenböte Anker 
geworfen. Eins der hinter Catharinenhos gewesenen 
Dampfschiffe hielt sich den Nachmittag über Süden 
von Fehmarn auf, das zweite dagegen nahm Süden 
um Fehmarn herum durch den Sund nach Kiel, der 
dritte Dampfer blieb wahrscheinlicher Weise am Lan 
dungsplatz liegen. Jede Communication zwischen 
Fehmarn und dem Festlande ist gegenwärtig gänz 
lich aufgehoben. 
Heide. Für den 7. städtischen Wahldistrict ist 
hieselbst der Licentiat der Theologie O. Fock, Mit- 
redacteur der „N. sr. Pr." in Altona, in die Landes- 
versammlnng gewählt. 
Ein Extrablatt der „N. sr. Pr." bringt folgende 
Nachrichten: 
Isenstndt, den 21. Jnli. Der Commmandeur 
des Schraubendampfkanonenboots „von der Tann," 
Lieutenant Lange, hat im diesjährigen Kriege das 
erste Beispiel aufopfernder Vaterlandsliebe gegeben. 
Er hat gestern Abend sein Schiff selbst angezündet 
und in die Lust gesprengt, damit es nicht dem Feinde 
in die Hände falle. Nachdem ein größeres dänisches 
Dampfschiff auf das Boot Jagd gemacht, und dieses 
sich erst nach der Travemündung zurückgezogen hatte, 
lief „von der Tann" wieder aus, nahm ein dänisches 
Handelsfahrzeug, und wollte die Prise in Travemünde 
einbringen. Auf Grund der Neutralität verweigerte 
man die Ausnahme, wollte sogar nicht gestatten, daß 
das Dampstänonenbrot allein vorläufig im Hafen 
bleibe. Da es demselben unmöglich war, das auf 
gebrachte dänische Schiff nach Neustadt zu führen, 
mußte es die Prise fahren lassen. Lieutenant Lange 
trat mit seinem Schiffe allein die Fahrt nack diesem 
holsteinischen Hafen an, umschwärmt von dem däni 
schen Kriegsdampfer. Mit diesem kam es zu einem 
Gefecht, und während desselben gerieth das Schiff 
eine Viertelstunde vom Ufer aus den Grund. Alle 
Versuche, es wieder los zu bringen, waren vergebens. 
Nur ein Mittel blieb übrig es zu verhindern, daß 
cs wehrlos in die Gewalt der Dänen falle. Schweren 
Herzens ergriff er dieses äußerste Mittel und zündete 
das Schiff an, das bald in die Lust flog. Die 
ganze Besatzung rettete sich auf den Böten. 
Wir enthalten uns jeder Bemerkung über das 
völkerrechtswidrige Verfahren der Travcmünder Be 
hörde, denn wir bezweifeln nicht, daß der Lübecker 
Senat dasselbe seierlrch .mißbilligen wird. Wir ent 
halten uns auch jedes Wortes der Klage über den 
Verlust des trefflichen Schiffes. Besser, daß es ge 
opfert wurde, als daß es dem Beispiel der Gefion 
und des Christian VIII. folgte. Freuen wir uns, 
daß wir den Taufzeugen des „von der Tann" jetzt 
im Lande haben. 
Schleswig, den 21. Juli. Unsere Stadt ist 
der Centralpunkt der Flüchtlinge des Nordens, doch 
Niemand von ihnen zeigt Entmuthigung, weil Jeder 
hier die vollkommenste Hoffnung ans den endlichen 
glücklichen Erfolg unserer gerechten Sache hat. „Wie 
ganz anders ist es doch hier, als in Kiel, als wir 
diesen Winter in einer Deputation dorthin kamen, 
hörten wir in diesen Tagen sagen. Heute Morgen 
ist nordwärts der Stadt eine Parade, zu welcher 
auch, wie man hört, Damen herausfahren wollen. 
Die Dänen haben ihre Borposten ans Flensburg zu 
rückgezogen. Sie hatten sie hie und da in Angeln 
vorgeschoben, wo sie mit unsern Truppen zusammen 
getroffen sind. Aus Flensburg erfährt man, daß die 
bekannten Herren L. Jensen und Kleewing an der 
Spitze dänischer Matrosen und eines dänischgesinnten 
Dolkshaufens die Stadt durchziehen sollen. — Man 
hört in der Entfernung Kanonendonner. 
Kiel, den 22. Juli. Aus bester Quelle theile 
ich Ihnen über das Seegefecht in dieser Nacht mit:
	        
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