Full text: Newspaper volume (1850)

(Sasse monatlich 2000 Rlhlr. bezog, sich darüber recht- 
fertigen will, daß er schleswigsches Eigenthum der 
dänischen Regierung übergeben hat, würde allerdings 
besonders der Folgen wegen, in dem Falle nicht ohne 
Interesse sein, wenn die preußische Regierung über 
all und namentlich in der if, Rede stehenden Be 
ziehung gesonnen wäre, wegen seines Verhaltens als 
diesseitiger Commissair Rechenschaft von ihm zu for 
dern, was indeß keineswegs zu erwarten ist. Lfider 
kann ich aus gleich guter Quelle hinzufügen, daß 
unser Finanzminister die Auszahlung der den Her- 
zogthümern schuldigen Kriegskosten, welche sich für 
Preußen aus eine allerdings nicht unerhebliche Summe 
belaufen, guf das Bestimmteste und sogar in sehr 
schroffer Weise verweigert hat. Auch von Seiten 
der übrigen deutschen Regierungen ist wenig oder 
gar keine Aussicht, daß sie den, Herzogthümern ge 
genüber ihre desfälligen Verbindlichkeiten erfüllen 
werden. 
Schleswig - Ho l ft ein. 
Altona, den 23. Juli. In Anlaß des gemel 
deten Vorfalls betreffs Anhaltung einer dänischen 
Brigg durch hiesige Private ist gestern vom Polizei- 
AM eine Bekanntmachung erlassen, in der „zugleich 
m Folge höherer Auctorisation vor der Wiederho 
lung solcher eigenmächtiger Versuche und ähnlicher 
Excesse Jedermann, bei Vermeidung ansehnlicher Ge 
fängniß- resp. sonstiger Freiheitsstrafen, ernstlich ver 
warnt wird; gegen etwanige Theilnehmer wird aufs 
Nachdrücklichste, eventuell nach Maßgabe des* Aus 
ruhrgesetzes vom 18ten October 1848 eingeschritten 
werdeli." Ein von den Behörden, wie 'es heißt, 
angehaltenes dänisches Schiff soll wieder freigegeben 
siņi, da die beiden von den Dänen genomnienen 
Schiffe wieder herausgegeben sind. 
Kiel, den 24. Juli. Das königlich dänische 
Manifest versprach die Bestätigung aller neueinge- 
letzten Beamten in den Herzogthümern. Zwei Tage 
nach dem Erlaß des Manifestes werden aus dem 
Flecke» Hoher zwei neuangcstellte Beamte von däni- 
schen Matrosen geraubt. „Flyveposten" berichtet, 
wie es dabei hergegangen. An der Küste bei Hoher 
lagen einige Kanonenböte, der commandirende Offi- 
cier ließ 18 Matrosen bei Nachtzeit ans Land setzen 
Diele überfielen in dem ungeschützten und offenen 
klemen Flecken die Beamten in ihren Wohllungen 
und schleppten sie mit sich. „Sie wurden," sagt 
„Flyveposten," „ an den- Strand mitgenommen und 
mußten daraus zu den Kanonenböten hinauswaten 
Hier wurden sie von dem commandirenden Officier 
sehr friedlich empfangen, und da er keine Müssig- 
gänger leiden kann, wurden sie sofort, um ihr Brot 
zu verdienen, zum Reinmachen verwandt." 
Man sicht hieraus, daß der dänische Menschenraub 
zugleich von nichtswürdigster Verhöhnung begleitet 
wird. Es ist das nicht etwa von einem erhitzten 
Pöbel, sondern von einem königlich dänischen 
Mgrineosficier geschehen. Ein solch heilloses 
Verfahren, eine solche von den Staatsautoriläten 
ausgehende Mißhandlung von Civilpersonen im feind 
lichen^ Lande, giebt Dänemark der Verachtung aller 
civilisirten Nationen Preis. Sie lehrt zugleich, was 
von der gleißnerischen Sprache des Manifestes und 
seinen Versprechuiigen zu halten ist. 
— Die Statthalterschaft hat in voriger Woche 
eine „Denkschrift über die von der Krone Preußen 
am 2. Juli mit Dänemark abgeschlossenen Verträge" 
an die deutschen Regierungen.abgesandt, um ihnen 
dre Nothwendigkeit auseinander zu setzen, daß sie 
den Frieden nur mit Beschränkung und Vorbehalten 
ratlstciren. 
Der „Alt. Merk." veröffentlicht diese Denkschrift. 
Sie bezeichnet die Beseitung der Friedensprälimi- 
narien als vollkommen; dagegen liegt eine Beein 
trächtigung der Rechte Deutschlands und der Herzog- 
thümer vor, da der bundesseitige bewaffnete Schütz 
der von Dänemark angefochtenen Rechte des Landes 
und des Bundes in Frage gestellt sei. Der Friede 
schwächt so Holstein und seine wie Schleswigs Stel 
lung zu Dänemark. Die Statthalterschaft kann da 
her nicht wünschen, daß der Friedensvertrag durch 
Ratification der sämmtlichen übrigen hohen Regie 
rungen des deutschen Bundes vom deutschen Bunde 
anerkannt werde. Die Herzogthümer sind aber ge 
faßt den Friedensvertrag zu einem Bundesvertrage 
erhoben zu -sehen und sich allein zu vertheidigen. 
Die gewahrten Bundesrechte darf Dänemark nicht 
verletzten, thnt es das dennoch, so muß der Bund 
ernschreiten, die Herzogthümer können dann 
seine Hülfe in Anspruch, nehmen. Die Denk 
schrift legt dann „den deutschen Regierungen" den 
«land der Frage zwischen dem König-Herzog und 
den Herzogthümern dar.- „Der Streit ist nicht, ob 
die Herzogthümer ihren Landesherrn, sondern bloß, 
ob ^ sie dein dänischen Volke und seiner Hauptstadt 
mehr oder weniger Unterthan sein sollen." Weiter 
hin wird dargelegt, wie der holsteinische Boden un 
verletzbar sei, wre Dänemark nur zu militairischen. 
Nicht zu civilen und coercitiven Maaßregeln seine 
Truppen in dem Kriege verwenden dürfe, wie in 
Folge der Solidarität Schleswigs und Holsteins 
fremde Intervention von Dänemark auch nicht gegen 
Schleswig angerufen werden könne. Die Hcrzog- 
thümer sind entschlossen, für ihre Rechte zu kämpfen, 
sie rechnen auf die moralische Unterstützung der rati- 
ficirenden Regierungen. Sie sind dem Frieden nicht 
abgeneigt, aber ihre Versöhnlichkeit hört Pa aus, wo 
das im März 1848 in Kopenhagen zur Geltung ge 
brachte revolutionäre Princip anfängt. Die Unter 
werfung eines^oder beider Herzogthümer unter Dä 
nemarks die Trennung ihrer uralten administrativen 
und legislativen Union, die Antastung ihrer legitimen 
Erbfolge, die Lösung der Bande, welche sie an Deutsch 
land knüpfe», sind Zugeständnisse, welche die Statt 
halterschaft nicht machen darf, und welche das Land, 
selbst nach einer Eroberung, nie machen wird. 
Kiel, den 22. Juli. Die Statthalterschaft der 
Herzogthümer hat unterm 8. d. Dt. den Bürger 
meister G. H. L Schow bis weiter zum Civil-Com- 
missair beim General-Commando der schleswig-hol 
steinischen Armee ernannt. 
Kiel, den 22. Juli. Heute ist hier die wichtige 
und einflußreiche Nachricht eingelaufen, daß der hohe 
Senat der freien und Hansestadt Lübeck dem Frie 
densvertrage vom 2. d. M. seine Ratification ertheilt 
hat. Der desfälligen, an die Statthalterschaft ge 
richteten, von dem Hrn. Bürgermeister Bremer un 
terzeichneten Zuschrift ist die Bemerkung hinzugefügt, 
day in dem etwaigen Kriege der Herzogthümer mit 
Dänemark die Hansestadt Lübeck als neutrales Gebiet 
betrachtet zu werden wünsche. Von sonstigen Rati 
ficationen verlautet nichts. (S. indeß Hamburg.) 
Die meisten deutschen Staaten wollen, daß die ganze 
Sache und die Ratisicationsfrage im Plenum zu 
Frankfurt erwogen werde, und machen sich keine Sorge, 
daß heute die Ratisicationsfrist abgelaufen ist. Die 
Nachkommen von Wullenweber in Lübeck dagegen 
haben pünktlich die dreiwöchentliche Frist eingehalten; 
Lübeck hat während Fes dänischen Krieges stets seine 
Pfeifen im Robr geschnitten, und beeilt sich zu rati- 
ficiren, nachdem es Tags zuvor dem hülsesuchenden 
Dampfschiff v. d. Tann seinen Hafen verschloß. Lü 
beck hält treu aus bei der Erfurter Union, wohl 
weislich mit allen möglichen Vorbehalten, und sich 
wohlbewuß, daß aus der Union nie ein lebensgrüner 
Baum erwachsen wird. Lübeck hält eben so treu an 
Dänemark, dessen Dampfschiffe ihm Wohlbehagen, 
und braucht die gute Gelegenheit, um in Eisenbahn- 
Post- und Transitzollsachen ebenso anspruchslos als 
berechnend gegen die Gültigkeit holsteinischer Ver 
träge sich zu erheben. Diese kleine, verständige Re 
publik ordnet nicht parva sapientin, sondern außer 
gewöhnlich weise und fürsichtig ihre inneren und äu 
ßeren Angelegenheiten, und wird dem Beifall der 
Zeitgenossen wie dem Ruhm der Nachwelt nicht ent 
gehen. 
Fehmaim Ueber die Zustände auf Fehmarn 
können wir nach den Berichten eines zuverlässigen 
Reisenden, der die Jrrsel am Sonnabend verlassen 
hat. Folgendes mitthrsien: 850 Mann Jäger sind 
ill der Kirche zu Burg einguartirt, und verbringen 
dort die Nacht, während sie den Tag über sich von 
den Bürgern bespeiseu lassen. 700 Mann Infanterie 
sind in Petersdvrf. Strukamp, Lemckenhafen und 
Ohrt, also an der Seite Fehmarns, die gegen Hol 
stein liegt. Commandant ist der Major Voigt. Die 
Schiffe daselbst befehligt Steen Bille. Täglich wird 
Fleisch und Brod geliefert: in Burg 520 Pfund 
Fleisch für die Gemeinen und 300 Pfund Brot. 
Ein ähnliches Quantum in Petersdorf. 20 Wagen 
müssen täglich gestellt werden, und halten neben dem 
Kirchhofe in Burg. Kein Mensch darf den Kirchhof 
betreten, und eine-Leiche, die daselbst bestattet wer 
den sollte, durfte erst nach mancherlei Umständen und 
Weitläuftigkeiten dahin gebracht werden. Unter den 
Civilisten, die dahin gekommen, um nöthigenfalls für 
die Beamten einzutreten, befüldet sich auch Davids; 
übrigens sind die alten Beamten noch in ihren 
Aemtern. Alle Gewebe rc. haben eingeliefert wer 
den müssen, und ein angesehener Mann in Strukamp 
ist mit seinem Sohne gefangen gesetzt, weil Letzterer 
eine Jagdflinte nicht abgeliefert. Die Pferde von 
Catharinenhof, über 50 an der Zahl, sind benutzt, 
die mitgebrachten Dragoner beritten zu machen. Die 
Landschaft soll jetzt 100 Pferde liefern. Drei Ka 
nonen liegen am Sunde, mit einer starken Besatzung. 
Als ein schmachvoller Zug wird noch bemerkt, daß 
die Dänen die Waizenselder auf Catharinenhof mit 
wahrer Beserkerwuth zertreten haben. (I. W.) 
Herzogthnm Lauenburg, den 22. Juli. 
Wie aus einer telegraphischen Depesche der „Nat.- 
Ztg." hervorgeht, scheint doch die Behauptung der 
„Niedersächsischen Ztg.", welcher zufolge Herr v. Pechlin 
die Regierung Lauenburgs übernommen hat, nicht 
ganz aus der Luft gegriffen zu sein. Das Schlimmste 
ist, daß durchaus nichts^ darüber mitgetheilt wird, 
auf Grund welcher Verfassung und nach Anerkennung 
welcher Rechte Herr v. P. diese Regierung überneh 
men soll. Nach Anerkennung der Landesverfassung, 
nach Anerkennung eines Gesetzes über Ministerver 
antwortlichkeit, mit verantwortlichen Räthen zur 
Seite, wäre gegen seine Person nichts zu erinnern. 
Vor Anerkennung derselben aber ihn annehmen, kann 
wohl Niemandem im Lande einfallen. Den Versiche 
rungen, den «latus quo ante Herstellen zu wollen 
darf man nicht trauen; während des statu* quo 
ante lag eine, wenn auch nicht genügende Garantie 
darin, daß der Herzog Lauenburgs nur unabhängig 
war von dem König Dänemarks, nicht aber, dieser 
nothwendig von dem Volk; gegenwärtig ist nur die 
Alternative da, entweder status quo ante und folg 
lich Aufhebung der neuen dänischen Verfassung, Re 
gierung der Danen durch das absolution dominium 
des Fürsten, der auch deutscher Herzog ist, und mit 
deutschen Räthen wieder umgeben wird; — oder 
Anerkennung der reinen Personalunion und folglich 
unserer von der Centralgewalt, allerdings mit Vor 
behalt der Rechte des Landesherr» in Kraft gesetzten 
Verfassung vom Mai 1849. 
Die „Hamb. Nachr." vom 25. d. bringen folgen 
den Bericht aus Schleswig: 
Schleswig, den 22. Juli. Gestern Abend ist 
die Nachricht angelangt, daß die Dänen Tondern 
besetzt haben, übrigens nur mit einem kleinen Corps, 
das vorher bereits südlich von der Stadt Posto ae- 
faßt hatte. * a 
ŗ Auf dem eigentlichen Kriegsschauplätze hat sich 
Nichts zugetragen, als daß der Feind eine Recog- 
nosirung mit Infanterie, Cavallerie und Artillerie 
bis Schmedebye vorgenommen, aber sofort Kehrtnm 
gemacht, als eine Begegnung mit den Unsrigen drohte. 
Die Spitze der feindlichen Position scheint aus der 
Chaussee Oeversee zu sein und die Vorpostenkette 
westlich über Haurup nach Handewitt, östlich über 
Mnàolsttup nach Ausacker sich zu erstrecken. 
Schleswig, den 24. Juli, Nachts 12 Uhr. 
Heute von halb 8 Uhr Morgens bis halb 9 Uhr 
Abends haben unsere Truppen sich mit den Danen 
gemessen; eine Entscheidung ist weiter nicht erfolgt, 
als daß die Unsrigen das Feld behauptet haben. 
Es gelang der dänischen Uebermacht nicht,-unsere 
Avantgarde aus ihrem sehr günstigen Terrain zu 
verdrängen. Das Treffen fing mit einem Borposten- 
geftcht an und entwickelte sich nach und nach so, daß 
die Dänen mit einer oder zwei Brigaden heranrück 
ten und in der Gegend von Lusbusch und Helligbeck 
Posto faßten, wobei ihnen das Poppholz großen 
Vortheil gewährte. Das Gefecht endete bei Jübeck. 
Die Dänen haben viel verloren; unser Verlust wird 
auf circa 150 Mann angegeben, wovon aber wenige 
tobt und die meisten nur leicht verwundet sind. Dies 
erklärt sich dadurch, daß die Dänen ihre Artillerie 
nicht benutzen konnten, die Unsrigen dagegen den 
Feind mit der l2ssgen Granat-Batterie heftig be 
schossen; 7 dänische Gefangene sind eingebracht, so 
wie 1 Schwede, der als Spion gedient haben soll. 
Die „N. Fr. Pr." enthält folgende Corresponden 
zen vom Kriegsschauplätze: 
Falkenberg, den 24. Juli. Man schlägt sich 
seit heute Morgen auf dem linken Flügel und dem 
Centrum, gegenwärtig aber schweigen die Kanonen 
(6 Uhr.) Die kleinen Vorpostengesechte waren oft 
sehr hartnäckig, uüd selbst da, wo die Schleswig- 
Holsteiner den Befehl hatten, sick) zurückzuziehen, haben 
sie es nur nach hartem Kampfe und keckem Wider- 
stände gethan. Bei Sollbroe haben einige fünfzig 
Jager die Dänen mehrere Stunden aufgehalten. Es 
ist kaum zweifelhaft, daß die entscheidende Stunde 
naht, daß die Schlacht, die aber mehr über Schles 
wig-Holsteins Sache den Stab bricht, begonnen hat. 
Hier herrscht froher Muth, kaltes Vertrauen, ernste 
Entschlossenheit. 
6 Uhr. So eben beginnt der Kanonendonner 
wieder im Westen, vielleicht schreibe ich später noch 
einmal. Der Kampf steht zwischen Sollernp, Bolling- 
stedt und Helligbeck; das rechte Centrum scheint noch 
nicht wieder im Kampfe zu-sein. 
Nach ^ einem sehr heftigen und sehr erbitterten 
Kampfe, in dem eine Zeitlang die Kanonen (auch 12 
Pfänder) ganz erbaulich aufspielten, wurden die Dä 
nen endlich bei Sollbroe wieder über die Treene zu 
rückgetrieben; wer den Kampf mit angesehen und 
ihm zugehört, der weiß auch ohne daß die Details 
bereits bekannt seien, mit welcher Hartnäckigkeit auf 
diesem Punkte gefochten worden ist, ehe endlich die 
Unsrigen die Dänen geworfen haben. 
Es hat nach dem 'Kanonenspiel, das dort statt 
fand, fast den Anschein, als ob die Hauptmacht Per 
Dänen von dieser Seite anrückte. Wir sehen ihnen 
hier ein Häuflein gegenüberstellen, daß sie, wenn 
sie diese Nacht ober* morgen wieder kommen, gut 
empfangen wird. 
Aus dem Norden Scbleswia-Holsteltts, 
den 24. Juli. Vormittags 10 Vs Uhr.' Seit gestern 
Abend liegen 11 brittifche Linienschiffe und Fregatten 
nördlich von der Mündung der Schlei, unweit von 
Düttebüll oder Calshoeft. 
In einem andern Berichte vom 25. beißt es: 
Der General v. Willisen hatte die Schleusen der 
Treene bei Friederichstadt schließen, und vorher schon 
weiter hinauf — bei Treya — die Treene stauen 
lassen. So war dieselbe aus ihrem Bett heraus, 
und weit über die anliegenden Wiesen oder Niede 
rungen getreten, und,setzte den vordringenden Dänen 
ein unüversteigliches'Hinderniß entgegen; nur wo 
eine Brücke über dieselbe und ein höherer fester Weg 
durch die Niederungen führte war sie zu passiren.- 
Dies galt namentlich von der Brücke zu Solbroe — 
beinahe gerade im Westen vom Ahrenholz (oder Lür- 
"chauer) See. Die Brücke bot, wenn auch Vor 
kehrungen getroffen waren, dieselbe rasch abzubrechen, 
annoch einen Uebergangspunkt; -und hier versuchten 
die Dänen mit großer Macht vorzudringen. Man 
chatzte ihre Starke daselbst auf 10 bis 12,000 Mann. 
Die Brücke deckten 80 Mann von unserem 3., nach 
einer anderen Mittheilung vom 1. Jägercorps; frei 
lich hinter einer ausgeworfenen Schanze oder Brust-
	        
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