Full text: Newspaper volume (1850)

vom schleswigschen Boden vertreiben, und sie würden 
blutiger sein als die erste. 
Hauptquartier Rendsburg, den 4. August 1850. 
Der commandirende General: 
. (gez.) v. Willi sen. 
Die Zeitungen enthalten eine Kundmachung, 
vom 1. d. M. datirt, und vom dänischen Kriegsmi 
nisterium unterzeichnet ist. und dahin lautet, daß die 
schleswig-holsteinische Armee nicht unter chem Schutze 
des Völkerrechts stehe, und diejenigen Officiere, Un- 
terofficiere und Mannschaften derselben, welche in 
dänische Gefangenschaft gerathen, nicht als Kriegsge 
fangene behandelt werden würden. 
Für den Fäll, daß dieses Actenstück officiell und 
echt sein sollte, sieht das Generalcommando der schles- 
wig-holstein. Armee sich veranlaßt, bekannt zu machen, 
daß die 500 dänischen Gefangenen, welche bereits 
in unsern Händen sind, sowie diejenigen, welche noch 
in unsere Hände fallen sollten, sämmtlich dafür 
haften, daß der dänische Kriegsministerialerlaß v. 
1. d. M. gegen keinen schleswig-holsteinischen Kriegs 
gefangenen, aus welchem deutschem Lande er auch 
gebürtig sei in Vollzug gesetzt werde. 
Hauptquartier Rendsburg, den 6. August 1850.* 
Das Generalcommando. 
v. Williseu. 
Kiel, den 5. August. Die dänische Regierung 
hat jetzt auch Verbündete in Deutschland an den 
Social-Democraten. So hat neulich wieder der Li 
terat Springborn, wegen Aufreizung des Militairs 
zur Empörung, in einjährige Zuchthausstrafe ver- 
urtheilt, erklärt, er wolle sich direct an den König 
von Dänemark wenden, und soll wirklich einen Ad 
vokaten gefunden haben, der bereit war, ihm eine 
solche Schrift aufzusetzen. — Die 34,000 Thlr. 
Verpfltgungsgelder von Nassau sind hier eingegangen. 
(B.-H.) 
Kiel, den 5. August. Die Hauptstärke der dä 
nischen Armee soll jetzt bei Hollingstedt und Kropp 
stehen und wird sich von dort wohl nordöstlich nach 
Eckernfvrde hinaufziehen. Auch Treya ist besetzt, da 
gegen sind Bredstedl und die vom Feinde in" Bela 
gerungszustand erklärten Städte, Husum, Friedrich 
stadt, Tönning und Garding ganz ohne dänische Be 
satzung und keineswegs in Gewalt des Feindes. — 
In Rendsburg ist ein Landmann aus der Gegend 
von Tondern eingebracht, welcher außer vielen an 
deren Missethaten gestandcv, daß er im Jahre 1848 
den Dänen die Stellung unserer Truppen bei Bali 
verrathen habe. 
Die Statthalterschaft hat nach Ausbruch der 
Feindseligkeiten ein Kirchengebet verordnet, welches 
sonntäglich in allen Kirchen Schleswig-Holsteins ge 
betet werden soll. Wir heben daraus folgende Steile 
hervor: 
Dafür, Heiliger in der Höhe, dafür wagen wir 
Dich zum Zeugen zu rufen, daß es nicht Aufruhr 
und Empörung ist, worin unser Land zum Schwerte 
gegriffen hat und jetzt greift, sondern, daß wir da 
mit ganz allein, weil kein Richter auf Erden den 
Streit zwischen unserm Volk, und dem, was uns 
anwohnt, hat schlichten können oder wollen, und weil 
kein Ende des Zwistes auf anderm Wege zu finden 
gewesen ist, die Entscheidung in Deine Hand, König 
aller Könige und Herr aller Herren zu legen begeh 
ren. In Deinem Worte stehet geschrieben: und stirbt 
kaum Jemand um des Rechtes willen (Röm. 5, 7). 
Siehe! Herr, unsere Söhne, wir alle, wenn Du es 
forderst, sind bereit darum zu sterben, denn das sind 
wir getrosten Muthes vor Himmel und Erde zu be 
zeugen — bloß damit das Recht nicht gebeugt, oder 
gar, wie wir es erlebten, das Land und Deine christ 
liche Kirche mit Füßen getreten, damit' die Bande 
der Zucht nicht gar gelöst. Deine heiligsten Ordnun 
gen nicht vollends in Unordnung verkehret bleiben, 
ist unser Heer jetzt in den Streit gezogen. O Du! 
der Du in heiliger Schrift das Wort hast verzeichnen 
lassen: Recht muß doch Recht bleiben (Ps. 94, 15, 
zeuch nun Du, als der Hecrschaaren Herr, allmächtig 
diesem Heere voran! erfülle, was zu jenem Worte 
als Deine Verheißung der Glaube umklammert hat: 
dem Recht werden alle frommen Herzen zufallen, zu 
erst an dem Herrscher, der, unserer Gegner König, 
aber auch unser Fürst ist, für den wir deshalb nicht 
ablassen, dem Apostelgebot gehorsam, besondere Für 
bitte zu thun erfülle, erfülle an ihm solche Zusage 
dahin, daß sein Herz bas erste unserm Rechte zu 
fallende werbe und wenn bas, bann Allmächtiger, 
zeuch ihii mit Macht an, baß er kann, was er dann 
wollen wird; erfülle sie gleicherweise an allen Macht 
habern auf allen ihren Thronen; an unsern Feinden 
und Abgewandten, welchen wir vergeben, was sie 
wider uns lästern und zu thun gedenken und wissen 
nicht, was sie Zu thun, daß sie erleuchtete Augen 
empfangen zu sehen, was wir begehren; an unsern 
Freunden und Zugewandten, baß sie nicht müde 
werden uns zur Seite zu treten mit der Kraft ihrer 
Gebete, mit Rath und That; erfülle sie ganz beson 
ders an unsern Kindern, baß sie, für deren Muth 
wir Dir danken, im Aufsehen auf Dich, todesmüthig 
auch dann bleiben, wenn cs wirklich gilt dem Tode 
ins Angesicht sehen. 
Kiel, den 5. August. Wir erfahren aus einem 
Schreiben von vorstehendem Datum, daß dieiussische 
Flotte den Kieler Hafen verlassen haben soll. Die 
»B.-H." schreibt: Die erste Abtheilung der russischen 
Flotte scheint schon wieder nach Hause zurückgekehrt 
zu sein. Wenigste ist eine russische Flotte von 10 
Segeln am 2. Auguit ostwärts steuernd diesseits Bal 
tischport gesehen worden. (H. N.) 
— „Flyvepost" enthält eine Notiz, der zufolge 
10 kriegsgefangene Officiere (2 Capitäne und 8 
Lieutenants) und im Ganzen 1140 gefangene Unter- 
officiere und Gemeine in Kopenhagen angekommen 
sind. (In einem Privatbrief aus Kopenhagen werden 
folgende gefangene und verwundete Officiere namhaft 
gemacht; gefangen: Hauptmann Eornaßki vom 
5ten Jägercorps, aus Memel; Hauptm. Holy vom 
5ten Jägerc., aus Braunschweig; Pr.-Licut. Hese- 
ler vom 10. Bat., aus Weimar; Sec.-Lieut. Hartz 
vom loten Bat., aus Glückstadt; Sec.-Lieut. Her- 
.bing vom lOten Bat., aus Stettin; Sec.-Lieut. 
Mars by vom 9tm Bat., aus Stettin; Sec.-Lieut 
Bahn sou vom Stet Jägerc., aus Eidelstedt; Sec.- 
Lieut. Hey manu vom 5ten Jägerc., aus Berlin; 
Sec.-Lieut. Lange vom 5ten Jägerc., ans Gettorf; 
Sec.-Lieut. Köhler vom Isten Jägerc., aus Altona 
Verwundet: Hauptm. Friedr. Jess aus Rendsburg; 
Lieut. Guido D u v i g n o n aus Preußen. 
Kiel, den 6. August. Von der schleswigschen West 
küste erfahrt man zuverlässig, daß die Dänen, welche 
mit 4 oder 5 Jachten bei List vor Anker gingen, 
am 1. d. M. Truppen ausgeschifft und die ' ganze 
Insel Sylt ohne Widerstand besetzt haben. Bei Föhr 
lagen einige unserer Kanonenböte zum Schutze dieser 
Insel, von welcher am 2. d. M, der preußische Con 
sul Nommensen wegen thätiger Sympathien für die 
Dänen gefangen -nach Rendsburg gebracht ist Da 
die friesische Küste des Festlandes bis Dagebüll herab 
in'feindlichen Händen ist, -mithin unseren Kanonen 
böten der Rückhalt zu fehlen scheint, so muß man 
wohl den baldigen Verlust aller Westseeinseln be 
fürchten. 
Aus Eckernförde erfährt man, daß die Dänen 
dort Kanonen ausschiffen, und aus der Südseite einen 
Kreis von Schanzen mit Blockhäusern re. um die 
Stadt ziehen. Die Communication dorthin ist mit 
größter Strenge gesperrt. 
Die Berliner Nachrichten schreiben: 
— Die hannoversche Regierung soll sich unter 
der Hand viele Mühe geben, dem weiteren Vordrin 
gen der Dänen im Auslande diplomatische Hinder 
nisse zn schaffen. Sie sieht sich durch die Sympa 
thien, welche sich >m Lande für die Sache Schleswig- 
Holsteins kund gebe», in große Verlegenheit gesetzt. 
Bo» der preußischen Mannschaft auf der „Gesion" 
haben die Dänen das Aufhissen der Dannebrogs- 
flagge statt der. preußischen verlangt; nach langem 
Streite stellten sie sich endlich dmüt zufrieden, die 
weiße Flagge aufzuziehen, die Waffenstillstandsflagge. 
worin beiderseits gewilligt ward. Nach dem Norde» 
hinter ihren Positionen lassen die Dänen keine Frem 
den durch. 
Aus dem nordöstlichen Holstein, den 
4. August. Von der am l7. Juli nach Fehmarn 
gebrachten Mannschaft sind mehrere hundert der Läu- 
gergedienten wiederum nach dem Schleswigschen zu 
rückgeführt worden, so daß sich gegenwärtig etwa 
1200 Mann daselbst befinden; davon liegen in Burg 
350, in Petersdorf 250 rc. Fast alle sind Rekruten 
und unter ihnen mehrere Kopcnhagener Ladendiener 
und Studenten, die Officiere und Unterofficiere 
sind. 
Kiel, Pen 6. Aug. Sehr gespannt ist man bei 
uns auf die dänische Gefangenen-Liste, da man nicht 
ahnet, woher dem Feinde die angemeldeten 1300 bis 
2000 gefangenen Schleswig-Holsteiner zugekommen 
sind, wenn nicht etwa die Todten, Verwundeten und 
die, wie es scheint, sehr zahlreichen Civil-Gefangenen 
hinzugerechnet werden sollen. Nach hiesigen Berech 
nungen können den Dänen nur sehr wenig unver 
wundete Soldaten in die Hände gefallen sein, und 
selbst die leicht Verwundeten sind vor dem Ausgawge 
der Schlacht fast Alle in Sicherheit gebracht. Wahr 
scheinlich hat also der Terrorismus des Kopenhagen« 
„Volkes," welcher die dänische Märzrevolukion berbei- 
sührte, auch jene Angabe über die Anzahl der Ge 
fangenen erzwungen,'wenn nicht eine simple Groß 
prahlerei zu Grunde liegt. Von unserer Seite wer 
den fast täglich einige Gefangene gemacht. (B.-H.) 
Dldenhnrg, den 3. Aug. Am Abend des 29. 
Juli gelangte eine russische oder schwedische Flotte, 
17 bis 21 Segel stark, an die holsteinische Küste und 
ging bei Hohwatst vor Anker. Die Schiffe lichteten 
am 31. Morgens wieder die Anker und 6 Segel 
steuerten nach Kiel zu, die übrigen hielten den-Cours 
zwischen Fehmarn und Laaland. 
Herzogthum Lanenlmrg, vom 29. Juli. 
Hier ist folgender Aufruf für Schleswig-Hol 
stein erschienen: „Der Entscheidungskampf der stamm 
verwandten Herzogthümer wider Dänemark ist ent 
brannt, eine blutige Schlacht ist bereits geschlaaen 
worden, neue Kämpfe stehen bevor. Es ziemt dem 
Deutschen wenig, die schleswig-holsteinische Sacke in 
ihren schwersten Momenten zaghaft zu verlassen; wir 
dürfen und wollen die Schmach nicht auf uns nehmen, 
mit der man uns belasten mochte, wir werden durch 
die That zeigen, daß wir bereit sind, den mannhaf 
ten Kämpfern für gutes deutsches Recht und deutsche 
Ehre, so viel wir vermögen zu helfen. 
Männer und Frauen Lanenbnrgs! cs gilt die 
muthvoUen Streiter in gerechter Sache zu stützen, 
ihre Wunden heilen und lindern zu helfen; wollen 
nicht säumen in solchem Liebeswerk! 
Die Unterzeichneten werden die für dicken Zweck 
ihnen zugestellten Gelder und Lazarethbedürknisse, als 
Leinewand, Hemden, Bettlaken, Charpie rc. an die 
rechte Stelle liefern und demnächst in dieser Bezie 
hung öffentlich Rechenschaft ablegen." 
Dieser Aufruf ist nicht ohne Folgen geblieben. 
So wurden in der Stadt Mölln, wo der'Senator 
Wagner und der Advocat Rohrdantz fich selbst der 
Mühe des Einsammelns von Beiträgen unterzogen 
haben, in wenig Stunden 300 Thlr. gezeichnet,' und 
von einem Landpastor, der zu der'Gattung des Hrn. 
Hase von Sterley nicht zu gehören scheint, erfahre 
ich, daß sich ein Comite zu Wagen aufgemacht hat. 
um Haus bei Haus das abzuholen, was die.Land 
bewohner für die gerechte Sache ihres Bruderstammes 
bestimmen möchten. Ob cs bei dieser Stimmung des 
Volkes der Statthalterschaft gelingen wird, die Neu 
tralität zu wahren, wie freilich vor Kurzem ein. wie 
es schien, halbofficieller Artikel des „Hamburg. Corresp." 
behauptete, iss eine andere Frage. ' (Nd. fr. Pr.) 
Altona, den 7. August. Zwanzig Flüchtlinge 
aus London, welche sich heute bei dem Enrollirnngs- 
Bureau zum Eintritt in die schleswig-holsteinische 
Armee meldeten, wurden nicht nur nicht angenom 
men, sondern sofort aus der Stadt gewiesen. 
Heute Abend sind von hier die Spritzen nach 
Rendsburg gegangen. 
— Die von den Dänen weggeschleppten und über 
Kopenhagen nach Wiswar beförderten Damen sind 
gestern in Hamburg angelangt und heute von hier 
weiter nach Holstein gereist. Unter ihnen befinden 
sich die Conferenzräthin Bilhard, die Obergerichts- 
räthin Esmarch und die Justizräthin Feddersen. — 
Man wird sich einen Begriff von dem in Kopenha 
gen herrschenden Pöbelregiment machen können, wenn 
man die Erzählungen dieser Damen hört, welche die 
Behörden nur dadurch vor Insulten schützen konnten, 
daß sie durch Placate an den Straßenecken bekannt 
machen ließen, dieselben würden am Bord der Schiffe 
bleiben. Ein erschreckendes Bild entwarfen diese Da 
men von dem Regiment Schräders und seiner Bande 
in Schleswig. 
Flensburg, den 3. Aug. Einem uns gütigst 
mitgetheilten Privatbriefe von vorstehendem Datum 
entnehmen wir folgende für die Zustände in Flens 
burg charakteristische Notiz: Was wir in den letzten 
Tage» erlebt, kann mit Worten nicht beschrieben, und 
darf auch nicht geschrieben werden. 
Leck, den 4. Aug. Die Insel Sylt soll von 
den Däne»'besetzt sein; Föhr wird bedroht, wenn es 
nicht jetzt auch schon von den Dänen eingenommen 
ist. — - (N. fr. P.) 
Httsum, den 5. Aug. Die Dänen meinen wohl, 
sie hätten schon das Herzogthum Schleswig erobert, 
wenigstens sind sic unverschämt genug so zu prahlen 
und sich darnach zu gebehrden. "Sie haben Belage 
rungszustand und Standrecht über Städte und weite 
Districte verhängt, wohin sie uns nicht einmal Pa 
trouillen haben senden können. Der ganze Westen 
bis Tondern hinauf ist frei, denn in Leck haben sie 
sich nur aus wenige Stunden vor dem 25. v. M. 
sehen lassen. Merkwürdig ist es überhaupt, daß die 
Dänen sich seit dem 25. v. M.. also nach der Schlacht, 
die für sie ein Sieg fein soll, mehr zurückgezogen 
haben. Der Postenlauf im Westen ist fast nicht ei 
nen Tag unterbrochen gewesen, was uns eine rechte 
Wohlthat gewährt, indem wir nun täglich von den 
Unsrigen im Heere Nachrichten erhalten und uns 
theilnehmend freuen können über den wachsenden 
Muth und die Aufopferung daheim und jenseits der 
Eibe im deutschen Volk, und getrost auf die Stunde 
der Befreiung des Landes aus der Dänen - Gewalt 
hoffen können. (R. fr. P.) 
Rendsburg, den 6. August. Heinrich von 
Gagern ist mit dem Range als Major,in die schles- 
wig-holsteinische Armee eingetreten, und vorläufig 
dem Generalstabe aggregirt worden. 
Rendsburg. "Unter so wichtigen und schweren 
Zeitläuften wie 'die gegenwärtigen, sollte billig in 
jeder Stadt unseres Landes und vor Allen in un 
serer Stadt eine Tageschronik geführt und veröffent 
licht werden, um den Mitlebenden und der Nachwelt 
ein Bild, wenn auch nur der hauptsächlichsten Ereig- ' 
nisfe und Begebenheiten im einfachen Chronikenstyl 
zu liefern und aufzubewahren.. Wir wollen den Ver 
such machen, unseren Lesern in den nachfolgenden 
Zeilen eine wenn auch nur unvollständige Skizze der 
am 7. d. Mts. stattgehabten Explosion des Labora-' 
toriums der Artillerie, und ihrer verheerenden Wir 
kung:» zu liefern. Es war gegen die Mittagsstunde, 
als plötzlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel ein 
furchtbarer Knall, begleitet von einer Alles erschüt 
ternden, erdbebenartigen Bewegung, die Bewohner 
der Stabt von ihren Tagesgeschäften aufstörte. Rauch 
und Dampf, vermischt mit dicken Staubwolken, ver 
dunkelten die Luft, eine Alles vor sich hertreibende 
Windsbraut, hob die Dächer der Häuser aus ihren 
Lagen und fast kein Dach, namentlich in der Altstadt 
blieb verschont. Die Vögel aus der Luft wurden 
todt auf die Erde geschleudert. Die brennenden Ge 
bäude des Laboratoriums spieen gleich einem Vulkan 
Projectile aller Art ans. Bomben, Granaten, Shrap 
nels und Kartätschen durchsausten die Luft in allen 
Richtungen und es ist fast kein Bewohner der Stadt,
	        
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