Full text: Newspaper volume (1850)

netscourier mit der Nachricht von Wien angekom 
men, daß die österreichische Regierung wegen der 
schleswigholsteinischen Angelegenheit ungesäumt den 
Bundestag einberufen wird. Der Courier ist bereits 
über Stuttgart nach Frankfurt abgegangen. 
Wien, den 6. August. Gestern wurde ein Mi 
nisterrath abgehalten, welchem der Kaiser, von einem 
großen Militairmanöver auf dem Schmelzer-Exercier- 
platze zurückgekehrt, persönlich prästdirte. Der Haupt 
gegenstand der Verhandlungen betraf die schleswig 
holsteinische Frage. Wie mir mitgetheilt wurde, sind 
Nachrichten von unserm Gesandten in Kopenhagen 
hier eingelaufen, welche die Wirksamkeit seines Ver 
langens, daß die dänischen Truppen die Eider nicht 
überschreiten möchten, sehr in Frage stellt. Die dä 
nische Regierung soll erwiedert haben, sie könne den 
Umnand, daß Holstein Bundesland sei, um so we- 
. Niger berücksichtigen, da der Friedensschluß vom deut 
schen Bunde nicht ratificirt sei, sie sich factisch also 
im Kriege mit demselben befinde. Als ein Waffen 
stillstand hätte aber die neuerdings verlängerte Frist 
zur Ertheilung der Ratification nur dann betrachtet 
we.rden können, wenn in der That während dieser 
Frist die Feindseligkeiten geruht hätten. Da aber 
der deutsche Bund nicht verhindert habe oder nich' 
verhindern konnte, baß ein Theil desselben, Holstein, 
gegen die dänische Regierung die Waffen ergriffen, 
habe, so könne diese letztere auch in keiner Weise 
sich verhindert erachten, gegen diesen feindseligen Thei 
militärisch zu operiren, und ihn nöthigenfalls mi 
ihren Truppen zu besetzen. Auch das russische Ca 
binet soll dieser Ansicht beigetreten sein und erklärt 
haben, daß Dänemark in seinem vollen Rechte sei, 
wenn es die schleswig-holsteinische Armee noch über 
die Eider hinüber verfolgt und auch das Herzogthum 
Holstein mit Gewalt der Waffen bezwingt. (H. N.. 
Şchleswig - Holstein. 
Altona, den 8. August. Diesen Nachmittag 
zwischen fünf und sechs Uhr ist bei dem Literaten 
Theodor Bracklow durch die Polizeiofsicianten Brumm, 
Bantz und Westphal Haussuchung gethan, um sich 
seiner Person zu bemächtigen, da er indeß abwesend 
war, haben jene Officianten Papiere eingestegelt und 
mitgenommen. Es ist nicht bekannt, aus welchem 
Grunde diese Verhaftung beabsichtigt wurde. Eben 
falls wurde heute der Tischlergeselle Hirschhoff aus 
unbekannten Gründen verhaftet. 
Altona, den 8. Aug. Die vor Kurzem Ihnen 
mitgetheilte Nachricht, der Generalstabsarzt, Professor 
Dr. Stromeyer sei nach Kopenhagen geschleppt, be 
stätigt sich nicht. Wie ich aus vollkommen zuver 
lässiger Quelle erfahre, hält derselbe sich bei seinen 
Kranken in Schleswig aus. (H. N.) 
Friedrichstadt, den 10. August. Nach einer 
ofsiciellen Mittheilung in „N. P.-Eft." beträgt der 
Verlust der Dänen bei der Occupation Friedrichsstadt 
circa 25 Mann Verwundeter, darunter Capt. Schack 
vom 7. Bataillon; 4 Gefangene haben sie gemacht. 
3. Armee-Bericht. 
An 
die Statthalterschaft der Herzogthümer Schleswig- 
Holstein. 
Nachdem der Feind schon am Abend des 7. Aug. 
eine unserer vorgeschobenen Abtheilungen aus Frie 
drichstabt verdrängt hatte, hat er gestern den größ 
ten Theil der Sorge-Linie angegriffen. Bei Sorg- 
brück und den (Übergängen zwischen Stendtermühle 
und dem Bistensee gegenüber, zeigte er starke Colon- 
nen von allen drei Waffen. Während er sich aber 
Sorgbrück gegenüber darauf beschränkte, mit einigen 
Tiralleurs zu plänkeln, und eine schwache Kavallerie 
patrouille mit Artillerie zu beschießen, unternahm 
er auf den östlichen Theil der Stellung einen ernst 
hafteren Angriff. Das 2. Jägercorps ließ hier die 
femdlrchen Tiralleurs bis dicht an einen Verhau drin 
gen; als sie sich hier stärker engagirt hatten, wurden 
sie von dem 2. und 3. Jägercorps gemeinschaftlich 
mit dem Bajonett angegriffen, worauf der Feind in 
Eile bis über den Langenberg, nördlich Ahlefeldt, 
zurückwich. Hier wurde unsern Jägern der Befehl, 
mit der Verfolgung inne zu halten. 
Der Feind scheint im Ganzen mit einer Stärke 
von 9—12 Bataillonen und einiger Artillerie und 
Kavallerie recognoscirt zu haben; etwa 5—6 Ba 
taillone waren m das Gefecht selbst verwickelt. 
Bei Sorgbrück hat der Feind nur einige Ver 
wundete gehabt, beiStendtermühle hat er 10 Todte u. 
8 zum Theil verwundete Gefangene in unsern Hän 
den gelassen. Einen Osficier von Rang wollen un 
sere Jager fallen gesehen haben. Der Gesammtverlustdes 
Feindes auf diesem Punkte soll sehr bedeutend ge 
wesen sein; die weggeführten Verwundeten werden 
von Augenzeugen auf einige 90 angegeben, so daß 
die Summe des feindlichen Verlustes etwa 100 Mann 
betragen hat. Unsrerseits ist der Verlust von 2 Tod 
ten und etwa 18 Verwundeten zu beklagen, unter 
letzteren ein Osficier. (Lieutenant Grund vom 10. 
Bat. leicht verwundet.) 
Ich selbst war Augenzeuge des Gefechts und 
habe mich gefreut, zu bemerken, daß der Unfall von 
Jdstedt vre Soldaten nur zu vermehrter Energie an 
gefeuert hat. Die vereinte Attaque des zweiten und 
dritten Jägercorps ward musterhaft ausgeführt, wie 
sie denn auch von einem rapiden Erfolge begleitet 
war. 
Insofern der Feind die Absicht gehabt haben 
sollte, sich der Sorgeübergänge zu bemächtigen, ist 
diese Absicht gänzlich vereitelt worden. 
Hauptquartier Rendsburg, den 9. August 1850. 
Der commandirende General 
v. Willisen. 
Kiel, den 11. August. Wir sind in den Stand 
gesetzt. Ihnen das nachstehende Schreiben des Ham 
burger Senats an die Statthalterschaft mitzutheilen: 
„Um die Stellung zu bezeichnen, welche Hamburg 
bei dem Wiederausbruche des Kampfes zwischen dem 
Königreiche Dänemark und den Herzogthümern Schles 
wig und Holstein hinsichtlich seiner Küsten, Häfen 
und Rheden, beiden Theilen gegenüber, einnimmt, 
beehrt sich der Senat, die Grundsätze, nach welchen 
die zuständigen Hamburgischen Behörden vorkommen 
den Falles zu verfahren angewiesen sind, zur Kennt 
niß der Hohen Statthalterschaft zn bringen. 
Die dem einen oder dem andern Theile angehö 
rigen Kriegs- ober Handels-Fahrzeuge sind gleich dew 
jenigen befreundeter Staaten anzusehen und zu be 
handeln. Namentlich wird den auf Hamburgischem 
Gebiet Schutz und Asyl suchenden Fahrzeugen, sei es, 
daß sie der Seegesahr oder daß sie der Verfolgung 
sich zu entziehen suchen, das Einlaufen nicht verwehrt 
werden. 
Dagegen kann den Schiffen des einen oder des 
anderen Theils das Einbringen genommener Kriegs 
oder Handels-Fahrzeuge in einen diesseitigen Hafen 
nicht gestattet werden, den Fall allein ausgenommen, 
wo nicht Kriegsgefahr, sondern Unwetter oder schwere 
Beschädigung des Schiffes durch See-Unsälle dasselbe 
zwingt, einen Nothhasen zu suchen. 
Der Senat benutzt auch diese Gelegenheit, der 
Hohen Statthalterschaft die Versicherung rc. 
Hamburg, den 9. August 1850. 
Der Senat der freien und Hansestadt Hamburg. 
An die Hohe Statthalterschaft der Herzogthümer 
Schleswig und Holstein in Kiel." (H. N.) 
— Der „Dannevirke" 'wird aus Flensburg vom 
4. August geschrieben, daß den vielen aus Angeln 
eingebrachten Spioneu, die zum Theil auf die däni 
schen Truppen gelchossen hätten, in den meisten Fäl 
len schwerlich irgend etwas zu beweisen sein werde. 
Man meint daher, daß ein Theil derselben wieder 
auf freien Fuß gesetzt werden würde. 
Kiel, den 12. Aug. Es ist zur Erleichterung 
des Geschäftsverkehrs beschlossen, daß das Departe 
ment des Krieges von Kiel nach Rendsburg verlegt 
werden soll. Auch werden sich die Mitglieder der 
Statthalterschaft am 13. d. vorläufig nach Rends 
burg begeben. 
— Es zeigt sich nun leider doch als begründet, 
daß mehre schleswigsche Bauern standrechtlich erschos 
sen sind. Die „Berl. Ztg." berichtet nämlich, daß 
in Schleswig und Gottorf ungefähr 80 Bauern, 
welche sich feindlich gegen die dänischen Truppen be 
wiesen hätten, im Gefängniß säßen; es heiße, daß 
nur zwei erschossen seien. (Fr. Pr.) 
Der „N. fr. Pr." wird von Rendsburg aus 
geschrieben: aus Schleswig sind mehrere Damen 
hier angekommen, die von der dortigen Polizei den 
Befehl erhalten hatten binnen 24 Stunden über Ko 
penhagen nach Deutschland abzureisen bei Androhung 
schwerer Arreststrase. Eine von den Damen ist 70 
Jahre alt, allgemein in der Stadt geachtet, wo sie 
'eit 40 Jahre ihr eigenes Haus bewohnt. Einem 
ungen Fräulein, daß auch über Kopenhagen fortrei- 
en mußtc, wurde dort von dem Pöbel ins Gesicht 
gespuckt, ohne daß man es hinderte. In der Um 
gegend der dänischen Positionen werden Greise und 
Kinder in Keller gesperrt bei Wasser und Brod blos 
aus Furcht, sie können etwas verrathen. Herr Til- 
lisch geht in Schleswig so weit, daß er Formulare 
den Bewohnern vorlegen läßt, worin sie bekennen 
müssen, ob sie dänisch oder deutsch gesinnt sind. 
Rendsburg. Das Departement des Krieges 
veröffentlicht ein "Verzeichniß der in den Lazarethen 
der Stadt Schleswig liegenden Verwundeten und 
Kranken der schlesw.-holst. Armee, nach welchem sich 
die Zahl derselben auf 368 beläuft. Aus demselben 
heben wir die in der Stadt und dem Amte Rends 
burg so wie deren nächster Umgebung gebürtigen 
Soldaten hervor und theilen sic nachstehend mit: 
1) Im Lazareth aus Schloß Gottorf: 
H. Wittmack aus Hohenweffedt, Musk. im 14. Bat. 
3. Comp., Schuß in's Fußgelenk; P. H. Rethwisch 
aus 'Rendsburg, Feldwebel im 3. Jägerc. 2. Comp. 
Schuß in die Brust; Hans Gosch aus Lehmbeck, 
Musk. im 1. Bat. 2. Comp" Schuß in die Brust; 
Hans Bracke aus Nortorf, Musk. im 12. Bat. 3. 
Comp., Schuß in die Nase; Claus Jvens aus Kropp, 
Amts Gottorff, Musk. im 1. àt. 2. Comp., Schuß 
in die Nase; H. Evers aus Nortorf, Unteroffic. im 
12. Lat. 2. Comp., Schuß durch die linke Schulter. 
Heinr. Hoseldt aus Kropp, àt Gottorff, Musk. 
im 8. Bat. 4. Comp., Schuß, in's Knie; Friedrich 
Danneberg, (Heimath unbekannt, wahrscheinlich 'Rends 
burg), Musk. im 15. Bat. 1- Comp., Schuß in die 
Brust, den 28. Juli gestorben. 
2) Im Lazareth im Prinzen Palais: 
Marr Hauschlld aus Quarmstedt, Kirchspiel Kel- 
inghusen, Jäger im 4. Jägerc. 4. Comp., penetri- 
rende Lrustwunde; Peter Hülst aus Rendsburg, Un 
teroffic. im 7. Bat. 4. Comp, Schuß in das rechte 
Ellenbogengelenk mit Zerschmetterung des Knochens, 
resecirt; Hans Carstens aus Jnnien, Kirchsp. Nor 
torf, Musk. im 2. Bat. 3. Comp., leichter Schuß 
durch die Bedeckungen der Brust; Carl Limbeck aus 
Rendsburg. Musk. im 14. Bat. 3. Comp., Schuß 
durch die Weichtheile des linken Oberarms; Friedr. 
Ludw. Marc. Emil Untiedt aus glendsberg, Musk. 
im 15. Bat. 2. Comp., Schuß durch den rechten Fuß 
mit Absplitterung des Kopfes des zweiten Mittelfuß 
knochens, Entfernung des abgetrennten und entblöß 
ten Köpfchens des Mittelsußknochens; Heinr. Alsdorf 
aus Rendsburg, Musk. im 13. Bat. 1. Comp., 
Schuß durch den linken Oberarm, mit Knochenbruch; 
Jochim Ohrt aus Niendorf, Kirchsp. Hohenwestedt, 
Musk. im 14. Bat. 3. Comp., Schuß durch den 
rechten Unterschenkel; Eggert Pahl ausFockbeck^ Jä 
ger im 1. J.-C. 4. Comp., Schuß durch die linke 
Ellenbogengegend mit Verletzung des Obcrarms; 
Hans Stollcy aus Hamendorf, Musk. im 7. Bat. 
3. Comp., Schädelwunde. 
3. Im Dragoner-Lazareth: 
Jürgen Rix aus Schliep bei Nortorf, Landmann, 
Beinbruch; Hans Martens aus Stafstedt, Amts Rends- 
burg. Musk. im 8. Bat. 3. Comp., Schuß in die 
linke Lende; Friedrich Greve aus Lockstedt, Musk. 
im 7. Bat. 2. Comp., Schuß in den linken Arm. 
Folgende Offiiciere sind verwundet und liegen in 
obengenanuten Lazarethen: 
Lieutenant Hermann Jenner aus Plön, Schuß 
in die Brust; Albert Burow aus Neisfe, Hauptm. 
Schuß in den Oberschenkel; Schönfeldt aus Schaum 
burg, Lieutenant, Schuß zwischen den Rippen; Dr. 
Heilblutt aus Hamburg, Assistenz-Ärzt. am 28. Juli 
gestorben; Gustav Strohmeier aus Hamburg, Ofsi- 
cier-Aspirant, Rückmarks-Schuß, Robert Calibäus 
aus Kiel, Lieutenant, Schuß in den Oberschenkel, 
Steinhaus aus Preußen, Lieutenant, Schuß in den 
Unterkiefer; Dr. Heinzmann aus Böckum in West- 
phalcn, fungirender Ober-Arzt, den 28. Juli gestor- 
ben; Joh. Chr. Srirauw aus Apenrade, Lieutenant, 
penetrirende Brustwinde; Friedrich Albrecht aus 
Mecklenburg, Lieutenant, Schuß am linken Knie; 
Ernst Schmidt aus Grundhof in Angeln, Fähnrich, 
Schuß durch den 'Rücken, Verletzung des linken 
Schulterblatts; Carl Hellweg aus Posen, Portepee- 
Fähnrich, Schuß durch die Weichtheile des Ober 
arms und die Brustbedeckungen; v. Trrpp aus Rhein 
preußen, Hauptm., Schuß in die linke Schulter, Kopf 
streift; Christ. With. Jacobsen aus Schleswig, Lieute 
nant, Hilliger aus Lauenburg, Lieutenant, den 26. 
Juli todt eingebracht. 
Die „Berl. Ztg." bringt jetzt auch das Namens- 
verzeichniß der schlesw.-holst. Gefangenen. Es sind 
13 Osficiere und 1211 Unterofsiciere und Gemeine, 
unter ihnen 64 Verwundete. Die Namen der Offi- 
ciere haben wir bereits im letzten Stück unter Kiel 
nach dem „Kieler Corrjpbl." mitgetheilt. Die Zahl 
der Gefangenen vom 1. Bat. beträgt 73, vom 2. 
45, vom 3. 163, vom 6. 19, vom 7. 23, vom 8. 
52, vom 9. 127, vom 10. 185, vom 11. 20, vom 
12. 6, vom 13. 52, vom 14. 70, vom 15. 63, vom 
1. Jägercorps 22, vom 2. 26, vom 3. 32, vom 4. 
63, vom 5. 150. Außerdem 2 Kanoniere von der 
1. 6psd. und der 24pfd. Granat-Batterie. 
Nachstehend lassen wir die aus Rendsburg ge 
bürtig sind folgen: 
Gefr. Jürgen Friedr. H. Lehmbeck vom 1. Bat.; 
Joh. Ehlers vom 3. Bat.; Christian Albrecht vom 
7. Bat.; Johann Peter Holm vom 7. Bat.; Max 
Kühl vom 11. Bat.; Carl T. G.Kürschner vom 13. 
Bat.; Ulr. Siemsen vom 14. Bat.; H. Petersen vom 
*15. Bat/; Serg. Wilh. Schmidt vom 2. Jäger-Cps.; 
Jacob Chr. Fried. Walther vom 2. Jäger-Corps. 
— den 9. August. Der commandirende General 
hat in Anlaß der Explosion folgende fernere Procla 
mation erlassen: 
Während es heute. Morgen schien, als ob nur 
eine geringe Anzahl bei dem heutigen Unglücksfall 
dahin gerafft wären, haben die weiteren Nachsuchun 
gen leider eine bedeutende Anzahl Erschlagener und 
tödtlich Verwundeter ergeben. 
Durch merkwürdige Fügung ist das Leben der 
beiden im Laboratorium zur Zeit der Explosion ar 
beitenden Officiere gerettet worden; dagegen haben 
wir mehrere tüchtige Unterofsiciere und Soldaten 
verloren. Besonders schmerzlich ist auch der Verlust 
des größten Theils der Eleven der Unterofficier- 
Schule, welche gerade über dem Hauptheerde des 
Vulkans gearbeitet haben. Nur eine geringe Anzahl 
derselben ist gerettet und sind noch nicht einmal alle 
Leichname aufgefunden worden. 
Dieser traurige Vorfall wird zwar auf den Gang 
des Krieges ohne Einfluß bleiben; denn an Mate 
rial ist nichts verloren gegangen, was bei dem be 
vorstehenden Kampfe nicht leicht entbehrt werden 
könnte. Immer aber wird die gräßliche Art, in der 
so viele Menschen ums Leben gekommen und nament 
lich auch die Vernichtung so vieler hoffnungsvollen 
Knaben, dieses Eceigniß zu einem der betrübendsten 
des ganzen Krieges stempeln. 
Das unterzeichnete Commando kann es um so 
weniger unterlassen, öffentlich anszusprechen, wie
	        
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