Full text: Newspaper volume (1850)

■ >> v .’\ ‘ . V 
ĢìĢN-n 
ter russische Schutzherrlichkeit gerathen ist und es 
mit seiner Pacifications- und Eentralisationsmethode 
eine Drachensaat ausstreut, die früher oder später 
zu seiner Auflösung führt. 
-Nicht allein seiner geographischen Lage nach wäre 
Dänemark berufen, das Verbindungsglied zu sein „zwi 
schen „Odins getheilten Schaaren", (Oehlenschläger). 
Etat dessen scheint es vom Schicksal bestimmt oder 
verflucht, zu sein, sie zu trennen und zu spalten und 
an den gemeinsamen Fernd zu verrathen und steigert 
in unseliger Verblendung der^ zwei gewaltigen Bru 
derstämme Entfremdung zu Feindschaft und Haß. 
Von jeher hat Dänemark nach Dingen getrachtet, 
zu denen seine Macht in keinem Verhältniß stand. 
Und doch war es einst eine Macht, jetzt aber steht 
es, nachdem es im Lauf der letzten Jahrhunderte 
von Stufe zu Stufe herabgesunken ist, an dein Punkte, 
wo es sich um nichts geringeres als um Sein oder 
Nichtsein handelt. Dänemark kämpft um seine Exi 
stenz. Daher dieser bewundernswerthe Muth und 
Kraftaufwand, daher diese Bereitwilligkeit zu den 
größten Opfern, mit der sie uns beschämen und zum 
Vorbild dienen sollten, daher aber auch diese Grau 
samkeit und Hinterlist, durch die sie sich brandmarken 
und auch eine bessere und gerechtere Sache schänden 
müßten. 
Und doch erscheint alles noch entschuldbar und 
wird sich weniger strafen, als daß es sich Rußland 
jnm Freund und Beschützer erkoren hat. Weiß das 
dänische Ministerium, in dem doch gelehrte Männer 
sitzen, nicht, daß schon Peter der Große als Bundes 
genosse nach Kopenhagen trachtete? Kennt es die 
Treue nicht, mit der Rußland an den Plänen des 
Gründers seiner Größe festhält, nicht die Konsequenz 
und Beharrlichkeit, womit es sie verfolgt? Glaubt 
die radikale Partei, die jetzt am Ruder ist, in ihrem 
jetzigen Schutzpatron auch den Granaten ihrer Frei 
heiten gegen die Wiederkehr des Absolutismus zu 
haben? Vor ungefähr zehn Jahren versicherte einmal 
der russische Gesandte in Kopenhagen seiner dänischen 
Reisegesellschaft ganz unbefangen, sein Kaiser werde 
niemals in Dänemark eine Constitution dulden. 
Sollten die Erfahrungen, die man über den Nutzen 
dieses Pöbel- und Demokratenregiments seitdem ge 
macht hat, in Petersburg eine andere politische An 
schauung bewirkt haben? 
Und wenn man in Dänemark, wie bald auch bei 
uns in Deutschland, so weit gekommen ist, der Er 
haltung oder Herbeiführung der Staatseinheit, der 
Selbständigkeit des Staats" nach außen die Freihei 
ten im Innern zum Opfer zu bringen, — sehen denn 
Krone und Ministerium, Stände und Volk nicht ein, 
daß die Erhaltung der Gesammtnronarchie durch Ruß 
land so viel ist als die Unterwerfung unter seine 
Sonveräuetät, daß mit dieser Politik der dänische 
König ebensosehr zum russischen Schützling, zumHos- 
podar herabsinkt, wie die deutschen Fürsten mit der 
ihrigen? 
. Oder verläßt sich Dänemark aus die drei Schutz- 
Mächte? Nun, es sind dieselben, die auch Griechen 
land in ihren Schutz genommen haben, und Däne 
mark würde auch dieselben oder nach seiner Lage 
noch schlimmere Erfahrungen machen. Im günstig 
sten Falle, auch wenn Dänemark ohne fremde Bei 
hülfe die Herzogthümer unterwerfen sollte, ist sein 
vollständiger finanzieller Ruin unvermeidlich und Eng 
land wird sich nicht allein für seinen Schutz wider 
die russische Oberherrlichkeit; sondern auch für die 
Forderungen englischer Gläubiger bezahlt machen. 
Air Griechenland mag Dänemark erkennen, daß es 
von der englischen Politik noch dasselbe wie 1807 
zu gewärtigen hat. , ^ 
"Dänemark war es, das vor hundertsünfzrg Jah 
ren Rußland den Weg zur Ostsee bahnke, es wird 
ihm jetzt, falls nicht England zuvor uoch sammt der 
Flotte auch Kopenhagen wegnimmt, auch die Schlüssel 
zu ihr übergeben, und den Weg zur Nordsee öffnen. 
Jenes that doch nur die Dynastie und die absolute 
Monarchie, jetzt geschieht es durch die Volkspartei, 
die sich des Ruders bemächtigt hat, wie es scheint, 
u>n den Beweis zu liefern, daß nichts Dänemarks 
Verhängniß auszuhalten vermöge. 
Hat sich wohl irgend jeinand in Kopenhagen klar 
zu machen gesucht, was der Ausgang nicht etwa des 
jetzigen Krieges, solidem des ganzen Kainpfes mit 
den Herzogthümer» für Folgen haben »ruß? Sollte 
Mail dort wohl noch glauben, es werde nach Allem 
was vorgefallen, eine vollständige Versöhnung ein 
treten und die alte Gemeinsamkeit der Regierung 
widerhergestellt werdcir können? Oder hofft man es 
mit Gewalt und durch dauernde Unterdrückung zu 
erzwingen? Was dem mächtigen England Irland 
gegenüber nur mit der größten Anstrengung gelang, 
das werden sich die Dänen einem an Macht und 
Zahl sich ziemlich ebenbürtigen Volk gegenüber nicht 
auszuführen vermessen, das in allen stücken daö 
Gegentheil der Irländer ist, das namentlich ein 
mächtiges und seit lange immer mehr nach Nor 
den vordringendes Volksthum zunr Rückhalt hat und 
darum wenn auch vorübergehend politisch unterdrückt, 
doch niemals national besiegt werden kann. Mit 
dem dänischen Staate hat cs nun citumil über kurz 
oder lang ein Ende. Das Vorgefühl davon treibt 
die kleine aber stolze Nation zu diesen verzweifelten 
Anstrengungen. Aber die Einverleibung der Hcrzog- 
lhütnerp die sie jetzt, um sich als selbstständiger Staat 
zu erhallen, anstreben, müßte, falls sie ihnen gelänge, 
gerade jenes Ende beschleunigen, das deutsche Ele 
ment der Herzogthümer in den dänischen Staatsor 
ganismus aufgenommen, müßte eine zerstörende Wir 
kung ausüben, durch die es weit mehr als durch 
eine völlige Trennung gefährdet würde. 
Nicht im deutsche» Süden, sondern im skandina 
vischen Norden liegt Dänemarks Heil; nicht eine 
widerrechtlich erzwungene Incorporation der Herzog 
thümer, sondern eine freie Union mit Schweden und 
Norwegen wird von einer gesunden dänischen Politik 
geboten. Diese Unionsideen haben denn auch den 
ersten und den tiefsten Boden in Kopenhagen gewon 
nen, aber leider gab sie dabei meist nur die alte 
Herrschsucht und Eitelkeit statt nüchterner Einsicht 
kund. Unr eine kalmanische Union herbeizuführen, 
hat Dänemark seit langer Zeit die Macht verloren, 
zum Glück, denn der dänische.Uebermuth würde sich 
so schnell sprengen, als es das erstemal geschehen ist. 
Jetzt liegt in Schwede» der skandinavische Schwer 
punkt und er wird nicht verrückt, ob Dänemark die 
Herzogthümer als Morgengabe mitbringt oder nicht. 
Kopenhagen aber wird immer die durch seine Lage 
ihm verbürgte Bedeutung behalten, ja vielmehr dann 
erst wird die Stadt des Bischofs Absalon' ihre rich 
tige Stellung einnehmen, wenn sie statt ein russischer 
Vorposten ju sei», das skandinavische Bollwerk ge 
worden ist. Will Dänemark nicht geradezu engli 
sches oder russisches Vasallenland werden, so bleibt 
ihm nichts übrig, als sich mit Schweden zu ver 
schmelzen, das mit Norwegen ihm einst dienen uiußte. 
Aber selbst dieser letzte für die st^ze Nation, als das 
Ende einer großartigen Geschichte fast demüthigende 
Ausweg scheint verschlossen; gefesselt durch die Bande 
der russischen Politik hat Dänemark auch zu diesem 
Akt nicht mehr die Freiheit und den Muth. Was 
allein der Widerstand dagegen von Seiten der See 
mächte zu überwinden vermöchte, das wäre die gleich 
zeitige Herstellung der skandinavischen Union und 
des deutschen Bundesstaats und das engste Schutz- 
und Trutzbündniß zwischen beiden. So treffen alle 
Interessen der germanischen Bruderstämme in 'Einem 
gemeinsamen Kardinalpunkt zusammen, aber in kurz 
sichtiger Eifersucht bringen sie sich selbst dein gemein 
samen Feind zum Opfer. 
Unbegreiflicher und unentschuldbarer, als daß 
Dänemark zu dem verzweifelten Mittel greift, Ruß 
lands Hülfe zu suchen, ist es, daß Schweden und 
Norwegen sich herbeilassen, ihm in Gemeinschaft mit 
Rußland beizustehen. Beide Länder haben lang lind 
schwer darunter gelitten, daß Dänemark von jeher 
auf Kosten feiner nördlichen und südlichen germani 
schen Nachbarn per fas mul nelas sich ' auszubreiten 
suchte. Daß es, seitdem es nicht mehr daran den 
ken konnte, mit eigener Kraft etwas auszurichten, 
sich auf Rußland stützte, wie sehr hat das nament- 
jjch Schweden büßen müssen. Den Norwegern aber 
ist es noch in frischem Gedächtniß, wie sie von Däne 
mark aufs stiefmütterlichste behandelt und ausgebeu 
tet wurden, wie viele Provinzen unter dänischer 
Herrschaft ihnen verloren gingen, wie ihr natürlicher 
Verkehr mit Schweden zu ihrem großen Schaden aus 
alle mögliche Weise erschwert und in der Absicht, 
zwischen ihnen und ihren nächsten Nachbarn und 
Stanlmesgenvffen eine starke Scheidewand zu bilden, 
selbst ihre der schwedischen näher verwandte Spräche 
durchs Dänische zurückgedrängt wurde. Sir preisen 
sich, so sehr sie sich sträubten, die Verbindung aus 
zugeben, jetzt glücklich, ihrer los zu seil,. Aber ihre 
alten Leidensbrüder sollen ihr klares Recht nicht gel 
tend machen dürfen, sich von dem Joche frei zu er 
halten! Die Schweden haben wiederholte Empörun 
gen und blutige Kriege nicht gescheut, um es abzu 
werfen, und jetzt geben sie sich dazu her, es andern 
aufbürden zu helfen und das im Bunde mit Ruß 
land gegen Deutschland! Ist es Schweden nicht ge 
nug, Rußland aus der Ostseite in seinen Rippen zu 
haben, will es sich von ihm auch im Süden und 
Westen umzingeln lassen? Bedenkt es nicht, daß 
Deutjchlands Ohnmacht Rußlands größte Stärke und 
Schwedens Grab ist? 
Wenn es irgendwo einen Nationalhaß giebt, so 
ist es der in Schweden gegen Rußland. Es brennt 
in den Edelsten und Gebildetsten herab bis zu den 
Geringsten des Volks. Wie ist es da nur möglich, 
daß es den jetzigen für die Herrschaft Rußlands in 
der Ostsee entscheidenden Zeitpunkt so' ganz verken 
nen und wie mit Blindheit geschlagen sich zum Hand 
langer der russischen Politik hergeben kann? 
Es war den Schweden sonst Trost und Labsal, 
wenn sie hörten!, daß in Deutschland dieselbe Ge 
sinnung gegen das östliche Nachbarreich herrsche, es 
war als ob sie sich uns dadurch näher verwandt 
fühlten. Vor fünf Jahren hielt sich ein schwedischer 
Oberst, A. von Malmborg einige Zeit in Deutsch 
land auf, ein zurückhaltender, fast abstoßender Mann, 
von dein Augenblick an, wo er gleiche Gesinnung 
gegen Rußland entdeckte, zeigte er sich wie umge 
wandelt, freundlich und zuvorkommend. War es 
vielleicht sogar derselbe General Malmborg, der nun 
in Schleswig schwedische Truppen als russische Avant 
garde kommandirte und ein unterdrücktes Volk als 
Zuchtmeister und Polizcidieuer des russische» Schütz 
lings bewachte? 
Der gefeierte Dichter der Frithivfssage gab ein 
mal eine beabsichtigte Reise aus, als er hörte, daß 
das Dampfbvvt, das er ^besteigen sollte, Großfürst 
Konstantin hieße: — Was würde er sagen, wenn er 
hörte, daß sich die schwedische Flotte mit einer russi 
schen vereinigen solle? Die alten Wasa's mit. ihren 
Helden bis zu Gustav des Dritten herab, würden 
sie sich nicht im Grab umkehren, wenn sie es wüß 
ten, und ihre russischen Siegestrophäen zu verhüllen 
gebieten, wenn ihre Geister niedcrsteigen könnten und 
einen Nachfolger auf ihren Thron erblickten, der Hut 
und Mütze') zugleich, nur kein Schwede ist? Die Zeit 
ist da, wo es für Schweden sich zu entscheiden gilt, 
ob es zu Deutschland halten oder mit Dänemark 
russischer Vasall werden will. Wollt ihr das Letztere, 
dann öffnet die Riddarholm und gönnt Gustav Adolf 
ein Grab in deutscher Erde, am Schwedenstein zu 
Lützen. 
*) So nannte man bekanntlich im vorigen Jahrhundert tue 
beiden schwedischen Parteien, die französische und die russische. 
Amtliches. 
Das Departement des Krieges hat nachstehende 
Verfügung, betreffend die Annahme von Freiwilligen, 
erlassen: 
1) Alle Unterofsiciere und Soldaten anderer deut 
schen Staaten, welche ihrer Dienstpflicht Genüge ge 
leistet haben, so wie gute Dienst- und Sittenzeng- 
nisse aufzuweisen im Stande sind, finden noch immer 
in der schleswig-holsteinischen Armee eine bereitwillige 
Aufnahme; es erhalten dieselben. — in so fern solche 
von den Comitöen nicht schon Reisegeld empfangen 
haben sollten, — eine Reisevergütung, und zwar die 
Unterofsiciere im Betrage von 20 Thlr. preuß. Crt., 
die gemeinen Soldaten im Betrage von 10 Thlr. 
preitß. Crt. Sollten diese Unterofsiciere und Solda 
ten bei einem Friedensschluß entlassen werden, so 
erhalten dieselben die oben angeführten resp. Beträge 
auch zur Bestreitung der Rückreise. 
2) Auch uichtgediente Mannschaften aus deutschen 
Staaten finden von jetzt ab ebenfalls in der schles 
wig-holsteinischen Armee Aufnahme, in so fern die 
selben über ihr Wohlverhalten in ihrem Vaterlande 
genügende Ausweise mitbringen, und zum Kriegs 
dienst körperlich brauchbar sind; es wird denselben 
ebenfalls eine Reisevergütung von 10 Thlr. preuß. 
Crt. nach erfolgter Annahme ausgezahlt, in so fern 
nicht schon die Comit-'en sie mit Reisegeldern ver 
sehen haben. Dieselbe Summe wird zur Bestreitung 
einer event. Rückreise bei Dienstentlassung gezahlt. 
B e t*»»i f ch t e s. 
Lieutenant Lange vom Dampfer „v. d. Tann" 
erzählte in Eutin folgenden rührenden Zug: Das 
Schiff war auf den Strand gelaufen und wurde nun 
von den dänischen Schiffen mit einem starken Ge 
schützfeuer wahrhaft übergössen. Zum Beachten, wie 
viele und wer getroffen sei, war keine Zeit, denn schon 
wurden die Boote ausgesetzt, um das Schiff zu neh 
men. Lange befahl nun seinen Leuten über Bord 
zu gehen, legte dann Feuer an die Pulverkammer 
nnt> folgte ihnen. Am Strande angekommen, wollte 
er aufrufen wer fehle. Aber die Mannschaft hatte 
schon unter sich Musterung gehalten, und in dank 
barem Erstaunen über den Befund rief ihm einer 
zu: „Herr Leutnant, wie sind hier all'— uns Herr 
Gott is mit de Dütschen." 
(Einwanderung in Newyork.) Im Juli 1850 
kamen 34,464 Einwanderer hier -an, also nahe drei 
mal so viel als im Juni, und um beinahe 3000 
Mann mehr als im. Monat Juli 1849. —- Aus 
Großbrittanien 22,480. — Aus den Hansestädten 
3,730. — Morwegen und Schweden 1,364. — Frank 
reich 3,640. — Belgien 1,524, — Holland 876.— 
Genua 230. — An den Häfen 640. — Zusammen 
34,464. — Die ersten 7 Monate im Jahre 1849 
ergeben 151,954 Köpfe, die ersten 7 Monate von 
1850 die Zahl von 132,039; dies giebt eine Min 
derzahl gegen voriges Jahr von 19,915. — Von 
diesen 34,464 im Juli Angekommenen sind 9,173 
Deutsche, wovon die meisten über Bremen und Havre 
kamen und zwar in 15 Schiffen von Bremen und 
12 von Havre; von Hamburg kamen nur 4 Schiffe. 
Viele über Liverpool angekommene beklagen sich über 
die Agenten in Hamburg und Berlin, welche sie zur 
Reise Uber Liverpool beredeten, wo die Einrichtun 
gen der Schiffe u. s. w. sehr schlecht seien und wo 
sie vielseitig betrogen wurden. Die meisten gehen 
nach Wisconsin, Eoncinnati, Pittsburg und St. Louis, 
auch nach Canada. 
Frau Bettina v. Arnim beşchäftigt sich mit 
einem Werke, das sie dein Könige von Preußen vor 
legen will. Es hat den Zweck, die trostlose Lage des 
Arbeiterstandes und dessen Wünsche uiid Gesinnun 
gen in wahrem Lichte erscheinen zu lassen. Die Ma 
terialien zu diese!» Werke hat sie schon seit dem 
Jahre 1848 gesammelt. 
Am 26. Aug. Morgens um 6 Uhr fand in Köln 
die Hinrichtung des Peter Schenket vonr Mssenberger» 
„1,2 V- '' V 
NŞW m 
.i'v 
» , 
. ; • 
MWMà 
„ h \ - 
1
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.