Full text: Newspaper volume (1850)

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der Cholera bereits 433 Personen erkrankt und 99 
von ihnen gestorben. Zugleich breitete sich die Krank 
heit auch schon in der Umgegend aus. 
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Dänemà V k. 
Kopenhagen, den 29sten August. Den „Brl. 
Nachr." wird von hier geschrieben, daß der präsumtive 
Thronfolger Prinz Friedrich Ferdinand unter den 
letzigen Verhältnissen wenig Neigung zeigt, die Krone 
von Friedrich dem Siebenten anzunehmen, und daß 
er bei dem etwanigen Eintritt einer anderen Suc 
cession Dänemark gänzlich zu verlassen gedenke. 
— „Ny. P. Efterr." erzählen von Koldina, daß 
dort am 26. d. 3 schleswig-holsteinische Ueberläufte 
angekommen seien, darunter 2 rendsburger Stadt 
kinder. sowie l Civtlperson. angeblich ans Schleswig 
die sich geweigert haben, in der Armee zu dienen " 
Die „Dannevirke" meldet vom 24. Aug.: „Vonr 
Osterland-Föhr, zum Amte Tondern gehörig" hat 
sich der deutsche Beamte geflüchtet. Es heißt daß 
man auf Föhr 200 Manu dänischer Besatzung er 
wartet. Die 3 holsteinischen Kanonenböte haben das 
Fahrwasser bei den friesischen Inseln noch nicht ver 
lassen, vielleicht suchen sie sich unter die holsteinische 
Küste nach Busum zu schleichen. Uebrigens ist in 
den friesischen Landen alles ruhig. 
Der „B. H." wird von Amrum berichtet, daß 
die drei schleswig-holsteinischen Kanonenböte, welche 
bei dieser Insel liegen, um die Mitte dieses Mo 
nats ein kleines Rencontre mit einem dänischen Fahr 
zeuge hatten, und dieses in die Flucht schlugen 
Die kleinen Amrumer und Föhrcr Fahrzeuge hatten 
dieselben weggenommen, um die Communication 
m,t den Danen zu verhindern. Auf Osterland-Föhr 
haben die Schleswig-Holsteiner eine Marinesession 
abgehalten; sechs junge Leute haben sich freiwillig 
gestellt. Drei damiche Kriegsfahrzeuge sollen in der 
Nordsee sein und es auf die schleswig-holsteinischen 
Kanonenböte abgesehen haben. Der schleswigho stet 
»ische Dampfer Kiel ist in der Eider. b 
Im „Dannevirke" wird aus Flensburg berichtet 
S Sk? 1 ? à August 60 Damen aus Husum' 
mu Militarbedeckung angekommen. Die Männer 
und Versorger dieser Frauen seien bereits geflüchtet 
An demselben Tage sei ein Preußischrr Ofsicier mit 
acht Mann m Flensburg gewesen. 
DentschlèAĶdş 
Hamburg, den 29. Aug. Der Freiherr Hein 
rich von Arnim, der. wie uns früher berichtet wor 
den. der Statthalterschaft seine Dienste anzubieten 
beabsichtigt, ist heute Nachmittag hier eingetroffen 
(H. N.) 
Der „Lüb. Ztg." wird aus Hamburg geschrie 
ben: Der jetzige schleswig-holsteinische Major Aldvsser. 
früher baierischer Hauptmann, dürfte sich wohl ge 
nöthigt sehen, den Dienst in der schleswig-holsteini 
schen Armee zu qutttiren. da sein mit jedem Tage 
sich mehrendes Brustleiden einen Wechsel des Climas 
dringend fordert. Die Schleswig-Holsteiner verlieren 
an Herrn Aldosser einen tüchtigen Officier. 
München, den 28sten August. Der HC" 
schreibt: Den hiesigen Gewerbsmeistern wurde dieser 
Tage die Lieferung von 20.000 Infanterie-Säbel 
sogenannten Faschinenmessern. übertragen, und von 
30.000 Percussionsgewehren, die angeschafft werden 
sollen die Münchener Gewerbsmeister 5000 zu liefern 
erhalten. ' 
München, vom 27. Aug. Der frühere Com 
mandant von Landau, Generat v. Jeetze, ein Jugend 
freund Willisen's, soll um die Erlaubniß zum Ein- 
tlitt m schleswig-holsteinische Dienste angesucht haben 
und falls chm dieselbe versagt werden sollte, Willens 
sein. auf seine Pension zu verzichten, um diesen Ein 
tritt bewerkstelligen zu können. 
— Die „Deutsche Ztg." schreibt: Major Klap- 
roth -st wieder aus Schleswig-Holstein abgereist 
um die Anstalten zu treffen, den Herzogthümern seine 
Schaar von Freiwilligen zuzuführen. Sein Aner 
bieten hat bei dem commandirenden General die 
anerkennendste Aufnahme gesunden und der 
selbe seine Bereitwilligkeit erklärt, unter jeder Be- 
dingung junge Leute von Bildung und Erziehung 
als Freiwillige der Armee einzuverleiben. 
schleswigschem Boden in einer vorgeschobenen Stel 
lung bereit und begierig, den Feind zu enipsangen, 
wie ste es bereits am 8ten d. M. gethan hat. Der 
Feind ob schon der Sieger, traut sich nicht einmal, 
das kleine Friedrichsort zu belagern. Er weiß sehr 
wohl. daß ein solches Unternehmen nicht möglich ist, 
ohne unsere Armee vorher ans ihrer seflen Stellung 
an der Sorge vertrieben ä u haben, und dazu scheint 
er keine Lust zu zeigen, nach dem, was er am 8ten 
d. Al. erfahren hat. 
„Es möchte auch wohl ein blutiges Stück Arbeit 
werden, und wozu? um dicht dahinter eine noch schwe 
rere Aufgabellm den Werke» des verschanzten Lagers 
von Rendsburg zu finden, welches die Voraussicht 
unseres Commandirenden, der Fleiß unserer Sotda- 
ten, die Geschicklichkeit unserer Ingenieure und Ar 
tilleristen zu einem für die Dänen wohl unüberwind 
lichen Platz umgeschaffen hat. 
, „In Verbindung mit dieser starken Wehr sehnt 
sich dle vlrmee darnach, den Feind erscheinen zu sehen. 
Das Alles ist dem Ungeduldigen aber — militärisch, 
ww ne selbst gestehen, ganz Unmündigen — nicht 
genug; sie verlangen Thaten, Handlungen, wie sie 
sage». Zeiche», daß der gute Muth, der gute Wille 
nicht erloschen ist, und wenn ihnen jeder, auch nur 
einigermaßen kundige Führer, auch aus das Bündigste 
und Klarste erörtert, wie thöricht es sein würde, jene 
Vortheile aus der Hand zu geben und dafür etwa 
hinzugehen und mit nicht ausreichender Macht Dinge 
zu unternehmen, die, auch wenn sie gelingen, nichts 
entscheiden, so macht sie das Alles nicht irre. sie blei 
ben dabei, es müsse etwas geschehen um der Meinung 
willen, die sich auch von guten Gründen nicht be 
lehren lasse. Die Meinung der Armee, auf die es 
doch wohl entschieden zuerst ankömmt, ist aber — 
sch glaube es sicher zu wissen, da ich in der Lage 
bin, mit allen Graden verkehren zu können — ganz 
anders; sie weiß den Vortheil der Lage, in welcher 
sie sich befindet, wohl zu übersehen und zu schätzen 
mid erkennt gewiß die Vorsicht des commandirenden 
Generals, ihre Kräfte nicht für vereinzelte, nichts 
wiegende Unternehmungen in Anspruch zu nehmen, 
dankbar an. Nichts ist leichter als dieses oder jenes 
zu unternehmen oder abzuwägen; ob es gelingen 
kann und was es in der Kette des Ganzen bedeutet, 
dieses ist schwer und für den draußen Stehenden 
völlig unmöglich, und obschon es um deswegen kaum 
erne billigere Anforderung giebt, als die, sein Urtheil 
da zurück zu halten, wo man selbst sagt, man ver 
stehe eigentlich nichts davon, so ist doch leider nichts 
so selten, als die Ausübung dieser Art von Beschei 
denheit. Es giebst aber nur ein Mittel, alle die 
Rathgebcr zum Schweigen und die Tapfern zum 
ZEtreten zu ziotiiM',: die Weisen zu bitten, sie 
mochren hervortreten nt ihren Plänen und die 
Tapfern in die erste Linie beim Angriff zu stellen. 
So lange das nun freilich nicht geht, muß das Un 
vermeidliche geduldet werden, wie der Unglimpf der 
Jahreszeit, gegen den es auch kein anderes Mittel 
als ihn zu tragen so gut es geht, und sich dagegen 
M schützen, so gut es geht. Wir denken, daß unsere 
Führer diesen weisen Rath auch befolgen werden und 
den Krieg weiter führen, wie sie es für nöthig hal 
ten und nicht, wie man es ihnen aus welcher guten 
Meinung immer aufdrängen möchte. Es scheint aber 
die nächste Pflicht eines jeden guten Patrioten 
ihnen ihre schwere Aufgabe nicht noch durch Miß 
trauen erregende Urtheile und Anforderungen zu er 
schweren, sondern vielmehr ihnen und ihren Hand 
lungen das Wort zu reden, so lange sie an der Stelle 
stehen, an welcher sic stehen, eingedenk der Rede des 
Alten. <’) H co rd i;t parvac 10 üi cceacuat, iliscordia 
S ch leswig - Hol st ein. 
~ Der „H. C." bringt folgende sehr beachtungs- 
werthe Mittheilung: 
M giebt eine Partei im Lande und draußen, 
weiche man die ungeduldige nennen möchte, welche 
treiot. es solle und müsse etwas geschehen. Frägt 
man sie aber was es denn sei, was geschehen solle, 
so wissen diese Leute es nicht, oder sagen, das wäre 
nicht lyre Sache, das müsse der Generalstab wissen. 
Sagt man ihnen dann, es geschehe eben sehr viel, 
wenn man der Schwächere an Zahl, den Feind hin- 
dere, weiter vorwärts zu kommen, wenn man ihm 
täglich die Schlacht anbiete und der Feind nehme sie 
nicht an — so geben sie das wohl zu. aber es ge 
nügt ihnen nicht. So aber scheinen mir die Dinge 
hm zu liegen: Wir sehen unsere Armee noch auf 
maxiiiiae dilabuninr. Befolgen wir nickt das trau 
rige Beispiel der gemeinsamen großen Mutter, der 
trauernden und über den Unverstand ihrer Kinder 
weinenden Germania." 
Glückstadt, den 29. August. Gestern mit dem 
Abenbzuge trafen Hieselbst von Rendsburg aus 
dänische gefangene Ofstciere ein, die von ihrem int 
Gasthose „Zur Stadt Kopenhagen" eingerichteten 
Logis, welches aus zwei Schlafzimmern und einem 
gemeinschaftlichen Wohnzimmer besteht und sehr com 
fortable eingerichtet ist; Besitz nabmen. Einer der 
selben, Lieutenant von Castenskiold, ist krank und 
wird ärztlich behandelt. — Das Ministerium des 
Innern hat verfügt, daß vom isten August d. I. 
an gerechnet die glückstädter Bürgerwehr pro 24 
Stunden Wachdienst 1 Mark Entschädigung er 
hält. 
In Tonbern sind 12 bewaffnete Polizcidiener 
angelangt mit einem gewitzen Rasmussen an der 
Spitze, welcher im Jahre 1848 als des Einverständ 
nisses mit den Dänen verdächtig nach Rendsbura ae- 
bracht wurde. 
Kiel den 30. August. Das schleswig-holsteini 
sche Departement des Auswärtigen veröffentlicht jetzt 
ln der „B. H." eine Note an den Lübecker Senat 
in Veranlassung des Schreibens vom I7ftn. aus 
welchem das Departement mit Befriedigung ersehen 
hat, „daß der hoch!. Senat sich nunmehr von der 
Unrichtigkeit der in der geehrten Note vom 27sten 
v. M. als allgemein gültig aufgestellten völkerrecht 
lichen Grundsätze über die Neutralität des Hafens 
von Travemünde überzeugt zu haben scheint, iubem 
Wohldcrselbe, völlig abweichend von der in jener 
Note versuchten Motivirung des Verfahrens der 
Travemnnder Behörden gegen das Kanonenboot „v. 
d. Tann, dieses Verfahren gegenwärtig durch eine 
Verletzung des neutralen Lübeckischen Gebiets zu 
rechtfertigen versucht, deren der Lieutenant Lange sich 
angebttch auf dortigem Gebiet schuldig gemacht haben 
< o[l \ , Diese Behauptung sei aber unwahr und un- 
erwiesen, der Aussage der dänischen Besatzung des 
genommenen Schiffes könne diesseils nicht der qe- 
ungste Werth beigelegt werden; der Lieut. Lange 
und der Lootse Husfeldt hätten übereinstkmmend aus 
gesagt daß das Schiff in einer Entfernung von 
einer halben Meile von der weißen Tonne, reichlich 
einen Kanonenschuß weit östlich von der'äußersten 
Tonne bei Travemünde genommen sei; eine Berneh- 
mnug der ganzen Mannschaft des Schraubendampfers 
sei nachträglich angeordnet; bis durch deren Verneh 
mung etwas Anderes erbracht worden, müsse das 
Departement alle jenseits aufgestellten neuen That 
sachen und das darauf gebaute Raisonnement für 
unbegründet halten. Es wird dann nachgewiesen, 
Tr Verlust des Schraubendampfers allerdings 
als Folge des Verfahrens der Lübecker Behörden 
aiizuiehen sei. Die Behauptung, daß es Pflicht der 
Statthalterschaft gewesen, dem Lübecker Senat die 
Anzeige zu machen, daß sie die Feindseligkeiten gegen 
Dänemark beginnen wolle, wird die Bemerkung 
entgegengestellt, daß man notorische Dinge nicht an 
zuzeigen pflege. Der Ton der diesseitigen Note vom 
0. d. M. rechtfertige sich durch das Betragen Lü- 
oecks; die Worte der Note entsprächen nur der That 
der Lübecker Behörden. Schließlich wird der An 
trag auf eine schiedsrichterliche Entscheidung der ob 
waltenden Differenzen nochmals wiederholt. Das 
Departement überläßt für diesen Fall dem Lübecker 
Senat die Bezeichnung dreier deutscher Oberappella- 
tlonsgerichte. von denen alsdann eins nach diesseiti 
ger Wahl die definitive Entscheidung abzugeben haben 
würde., Die Note ist datirt vom 26sten August. 
Kiel, vom 31. August. Gestern Mittag zeigte 
stch vor unserm Hafen eine größere Anzahl von rus 
sischen Kriegsschiffen. Mehrere sind wieder abgese 
gelt. aber andere blieben und scheinen hier Station 
nehmen zu wollen, so baß gegenwärtig 8 russische 
Kriegsschiffe nebst einer dänischen Fregatte eine Linie 
vor unserm Haftn bilden. Wie man hört. steht in 
der Nähe von Eckernförde eine große Menge Bela 
gerungsgeschütz. 
— Die „B.-H." theilt mit. daß ein schwedischer 
Officier, Lieut. Lindström , der im vorigen Jahre in 
der dänischen Armee gegen Schleswig-Holstein ge 
kämpft hat, den Eintritt in unsre Armee nachgesucht 
und nachdem er unwiderlegliche Zeugnisse seiner, ge 
rade durch die Dänen hervorgerufenen Sinnesände 
rung beigebracht, auch bewilligt erhalten habe. 
~~ Das „I. W." erzählt, daß die Dänen ant 
25. August aus Süderstapel fünf Bauern, unter wel 
chen der Vogt. der Müller und der Wirth, fortge 
schleppt haben. Der Wirth soll nur aus Mißver- 
ständniß mitgenommen sein, indem ihnen befohlen 
war. „Krogh", den Landschreiber, zu holen, sie aber 
verstanden hatten den „Krogwirth." Alle. bis am 
den Bogt, sind indeß schon wieder zurückgekehrt. 
Aus Schleswig. Die Zahl der nach Friede- 
ricia abgeführten renitenten nordschleswigschen Sol 
daten der dänischen Armee wird nach zuverlässigen 
Mittheilungen auf 200 angegeben. Auch auf Alsen 
sollen Fälle der Widersetzlichkeit nicht selten vorkom 
men. — Der „H. C." macht daraus aufmersam, daß 
lange nicht alle Briefe, die aus dem von den Dänen 
besetzten Schleswig abgesandt werden, an ihre Adressen 
gelangen. Die Schrader'sche Schaar, gegen 50 Mann 
stark, durchzieht i» kleinen Abtheilungen die einsamen 
Straßen der Stadt Schleswig. In" dem Pferdestall 
des Gastwirths Hunck, am Fuße der Michaeliskirche 
ist eine Wache eingerichtet. Dahin werden die Bür 
ger und Einwohner gebracht, die unvorsichtiger Weise 
iiach 9 Uhr vor den Thüren stehen oder auf den 
Straßen betroffen werden, auch wenn sie vielleicht 
ärztliche oder andere Hülfe suchen. Scheint ein Licht 
nach 9 Uhr durch die Fenstervorhänge, so wird an 
geklopft und ersucht oder befohlen, es auszulöschen 
Die Umgegend hinter dem Schlosse Gottorf sieht 
ganz verändert aus. Dort treiben die Soldaten auch 
dm einjamen Spaziergänger zurück. Gottesdienst 
wird nicht gehalten. Den ganzen düsteren Abgrund 
des gegenwärtigen Zustandes wagt Niemand mitzu- 
therlen. 
— Man hat sich lange nicht erklären tonnen, was 
dänischerseits mit den Ergebnissen der immensen Aus 
schreibungen in Südschleswig begonnen wurde. Das 
Räthsel ist jetzt gelöst. Das Reauirirte wird von 
Schleswig über Flensburg nach Sonderburg geschafft 
und dort an die russische. Flotte verkauft. Damit 
wird ersichtlich ein dreifacher Zweck vom Feinde er 
reicht: er zeigt den Russen sich dienstbeflissen, er 
plündert Schleswig und er erhält Geld in seine lee 
ren Caffen! 
Ans dem Schleswlgsche». „Flyvep." bringt 
die ersten §§ des neuen provisorischen Wehrpflichts- 
gefttzes sür das Herzogthum Schleswig vom 26. d.. 
dem das danijche Wehrpfüchtsgefttz zu Grunde gelegt 
ist. Nach § 1 ist jeder Einwohner, der im Herzog- 
thnm seinen festen Aufenthalt hat, wehrpflichtig. 
Fremde sind nur ausgenommen, wenn hinsichtlich 
ihrer eine Convention oder ein Unterthanenverhältniß 
zum fremden Staate vorhanden ist. Die bisheriges
	        
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