Full text: Newspaper volume (1850)

wurde der nachgesuchte Austritt aus dem Heere, be 
hufs des Eintritts in schleswig - holsteinische Kriegs 
dienste bewilligt. 
Hannover, den 12. September. Gestern Abend 
wiederholten sich die unruhigen Auftritte vor der 
Wohnung des Marschalls Haynau, die zeitig von dem 
Chor der Feuermänner besetzt wurde, während an 
dere Abtheilungen der Bürgerwehr patrouillirten. 
Die oft zerstreuten zahlreichen Menschenhaufen sam 
melten sich dann eben so oft an anderen Plätzen wie 
der und es ging schon nicht ohne Benutzung der 
Waffen ab. Erst gegen 11 Uhr Abends war es 
ruhig. Da es dem Herrn Genera! nicht angenehm 
sein kann, stch hier unter dem Schutze einer bewaff 
neten Macht aufzuhalten, so ist zu hoffen, daß er 
nicht tanger, als in London, hier verweilen und kei 
nen Anlaß geben wird. die Ruhe einer friedlichen 
Stadt zu stören. — Wir vernehmen nachträglich, 
daß Herr Haynau die Güte gehabt hat, unsere Stadt 
von seiner Anwesenheit zu befreien. Er ist heute 
früh abgereist. 
Gaffel, den 11. September. Der erste zum 
Ausbruch gekommene Conflict zwischen Gesetz und 
Gewalt ist zu Gunsten des Gesetzes entschieden. Be 
kanntlich ist die Presse durch den Spruch des hiesi 
gen Obergerichts von den Fesseln befreit worden, 
weiche die Militairgewalt ihr anferlegt hatte. Trotz 
dieses Spruches hat man dennoch die gesetzwidrige 
Absicht durchzuführen gesucht und der Poltzeicom- 
mifsär Müller war es, 'der sich zur Ausführung der 
ihm vom Oberbefehlshaber übertragenen gesetzwidri 
gen Ordre hergab. In Folge dessen wurde sowohl 
auf Beranlassuug des ständischen Ausschusses wie des 
Herausgebers der „N. Hess. Ztg." eine Anklage ge 
gen ihn erhoben und seine Verhaftung verfügt. 
Müller, der im Polizeigebäude wohnt, gab sich, als 
seine Verhaftung durch die dazu commandirten 
Bürgergardisten ausgeführt werden sollte, für krank 
aus und wurde tu Folge dessen das Polizeigebäude 
heute Morgen von 26 Mann Bürgergarde besetzt, 
»in ihn in seiner Wohnung zu bewachen. Der Ober 
befehlshaber schrieb sofort an den Bürger-Comman 
deur Seidler und forderte ihn auf, den Gefangenen 
herauszugeben und die Besatzung des Polizeigebäu- 
des zurückzuziehen. . In seiner Antwort bezog sich 
Seidler auf den Auftrag der Gerichte. Bauer schrieb 
wieder und forderte Seidler auf, zu ihm zu kom 
men, woraus dieser ihn wissen ließ, daß er ihn um 
4 Uhr Nachmittags im Regiments-Bureau erwarte. 
Ehe aber diese Unterredung statthatte, war bereits 
nicht nur eine gerichtliche Bestätigung des Vcrhafts- 
befehls eingetroffen, sondern auch durch ärztliche Un 
tersuchung festgestellt, daß der Gesundheitszustand des 
Müller kein Hinderniß für seine Abführung sei, und 
wurde derselbe demnach ohne irgendwelche Schwierig-, 
fetten von Bürgergardisten und unter Mitwirkung 
einer Gerichtsperson in das Gesangenhaus gebracht. 
Ein warnendes Beispiel für Hrn. Hassenpflug!! — 
Der Bürger-Commandeur Seidler, ein eben so ener 
gischer als umsichtiger Mann, hat eine in iithogrg- 
phirten Exemplaren verbreitete Ansprache an die Vür- 
gergarde erlassen, in der er sie in diesen schwierigen 
Zeiten, deren baldiges Ende er herbeiwünsche, "zu 
doppelter Präcision 'im Dienst auffordert und sie 
namentlich zu einem freundlichen und friedlichen Ver 
halten gegen „das wackere Militär", das ja die Tler- 
sassung beschworen habe, ermahnt. (H. N.) 
—, den 12. September, Abends 8 Uhr 10 Min. 
Das Ober-Apellationsgericht in Pleno hat fast ein 
stimmig die Verordnung vom 4. September, betref 
fend die Forterhebung der Steuern, für unvollzieh 
bar erklärt. Oberbefehlshaber Bauer soll seine Pen- 
sionirung verlangt haben. Die Maßregeln gegen 
die Presse sind vom Oberbefehlshaber zurückgezogen. 
—, den 13. September. Der Kurfürst ist um 
7 Uhr in Minden eingetroffen und weiter nach Han 
nover gereist; ein Theil des Ministern hat sich nach 
Hanau begrben. Eine Depesche des Kriegsministers 
Major Haynau an General Bauer hebt den Kriegs 
zustand wieder auf, überträgt letzterem die Staats 
polizeigewalt und verfügt zugleich, daß er seinen 
Posten beibehalten soll. Der General Bauer wird 
jedoch das ihm übertragene Amt ablehnen. Die 
Regierung ist laut Anzeige des Bezirksraths nach 
Bockenheim verlegt. Der Oberbürgermeister hat eine 
Proclamation erlassen, worin er die Besorgnisse, 
weiche durch die unerwartete Abreise des Landes 
herr!! und der Minister entstanden, durch die statt 
gehabten Verhandlungen zwischen den Militär- und 
Civilbehörden für beseitigt erklärt. Es herrscht voll 
kommene Ruhe. 
/Berlin, 12. Sept. Die hiesige „Spenersche 
Zeitung" läßt sich über den Grafen v. Reventlow- 
Iersbeck schreiben, er erkenne das Staatsgrundgesetz 
vom 15. Sept. 1848 nicht an. Dle Rechtsfrage ven- 
tiliren Wir an dieser Stelle nicht, doch wenn genann 
tes Factum begründet und genannter Gras der Hof- 
jägermeister, Graf Heinrich Theodor rst, erinnern wir 
uns, daß die Haltung dieses Mannes während der 
letzten zwei Jahre das böse Wort vergessen machte, 
welches er einst im Ständesaal von Itzehoe gesprochen 
hat. Der Wortlaut lebt in meiner Erinnerung aus 
bei jener Nachricht. „Schleswig-Holstein", so sagte 
damals der später treu bewährte Mann, „Schleswig- 
Holstein ist mein engeres Vaterland; mein weiteres 
Vaterland ist Dänemark." 
Berlin Nach demD. lî. ist der frühere Haupt 
mann der polnischen Jnsurrections-Armee von 1831, 
v. Boaedauskj, der in die schleswig-holsteinische Armee 
eintreten wollte, vermuthlich aus Rücksicht auf diese 
seine Betheiligung an einer Insurrection, zurückge 
wiesen. Demselben werden ausgezeichnete Verdienste 
zugeschrieben, die er bei der Artillerie der französi 
schen Armee seit 1831 bis zum Jahre 1848 als Of- 
ficier geleistet. Er lebte seit 1848 / wo er in Folge 
der Amnestie von Paris zurückgekehrt ist, zu Zan- 
kowo in Posen. 
Berlin, vom 14. Sept. Durch eine so eben 
aus Minden uns zugegangene telegraphische Depesche 
erfahren wir, daß der Kurfürst von Hessen heut um 
O 'Z Uhr Morgens mit einem Extrazuge von Hanno 
ver auf dem dortigen Bahnhöfe unter" dem Namen 
eines Grafen von Steinau mit einem Gefolge von 
8 Personen angekommen ist. Derselbe hat auch mit 
einem Ertrazugc nach Köln Weiterreisen wollen, da 
er einen solchen aber nicht hat erhalten können, will 
er feine Reise mit dein um 12'Z Uhr abgehenden 
Personenzuge fortsetzen. HD. R.) 
Frankfurt. vom 10. Sept. Aus Büdingen 
(Heffen-Darmstadt) wird uns eine sehr werthvolle 
goldene Medaille mit den folgenden Begleitzeilen zu 
gesandt: „Ich sende Ihnen hierbei als einen Beitrag 
für Schleswig-Holstein eine Preis-Medaille, die mir 
einst im philologischen Seminar in Gießen zuerkannt 
ward. Ich halte sie so für zweckmäßiger angewandt, 
als wenn ich sie meinen Kindern aufhebe; mögen sich 
diese selbst welche verdienen. Ob die Medaille ver 
werthet werden oder einem Tapfern als Anerkennung 
verliehen werden soll, überlasse ich der competenten 
Behörde zur Entscheidung. Meinen Namen dabei zu 
nennen, halte ich für unnöthig." Wir haben kaum 
eine reichere, keine edlere Gabe auszuweisen. 
(D. Ztg.) 
Schleswig-Holstern. 
Altona, vom 11. Sept. Es liegen gegenwär 
tig drei kleine Stückgutfahrer von den Inseln der 
schleswigschen Westküste hier im Hafen, zwei von 
Wyck auf Föhr und eines von Pelworm, die gestern 
von dort hier angekommen sind Man ersieht daraus, 
daß dieser Wasserweg offen und daß kein dänisches 
Militair mehr auf Pelworm ist. Folgende Nachrich 
ten aus jener Gegend können als verbürgt gelten. 
Außer auf Sylt und Nordstrand sind 'aus den 
nordfriesischen Inseln keine Dänen. Sie sind, 70 an 
der Zahl, worunter viele freigelassene Sklaven aus 
Kopenhagen, ungefähr 8 Tage auf Pelworm gewesen, 
haben den Bewohnern (Pelworm zählt an 1500 See 
len) nichts zu Leide gethan und nichts geplündert 
und sind, wegen der Nahe Amrums sich nicht für 
sicher haltend, bei Nachtzeit wieder weggegangen. 
Außerdem yşşen şDankn vem rZMNv Huge erneu 
Tages einen kurzen Besuch gemacht. Der deutsche 
Kriegsdampfer Kiel verließ am 5. d. M. Schülper- 
siel in Dithmarschen und ging »ach vollbrachter Fahrt 
auf der Rhede vor Wyck aus Föhr vor Anker. Un 
sere Kanonenböte liegen noch bei Föhr und Amrum 
und vigiliren, eines vor Wick, also auf der Ostseite 
der Insel, eines im Föhringer Lei oder auf der Nord- 
westseite, und das dritte am Nordende Amrums. Auf 
Amrum war großer Lärm, der eigentliche Grund ist 
nicht recht klar. Die Bewohner waren noch unlängst, 
wie immer, größtentheils recht gut deutsch gesinnt. 
Die deutschen Kanonenböte nahmen vor geraumer 
Zeit den dortigen Strandvögten ihre Fahrzeuge weg, 
aber das hatte auf die Bevölkerung wenig oder kei 
nen Einfluß. Jetzt ist von Seiten des Führers der 
Kanonenböte der Befehl ergangen, alle Fahrzeuge, 
die auf Amrum sind, nach Wyck abzuliefern. Dies 
hat bei der Bevölkerung, auch der deutschgesinnten, 
Mißvergnügen erregt. ‘ Warum ^ ein solcher Befehl 
erlassen, haben wir nicht in Erfahrung gebracht. 
Jedenfalls ist es ein Schritt, der in seinen' Folgen 
weiter gehen würde, als diejenigen, die dort nicht 
einheimisch sind, vorauszusehen fähig sind. Die Insel 
ist arm, der Broderwerb derselben, der Robbenfang, 
der Austernfang, kurz alles was mit jenen Fahrzeu 
gen geschieht, ist gehemmt, auch die Rettung der 
Schiffbrüchigen, die mit denselben Fahrzeugen be 
schafft wird, und gerade diese sind dazu am fä 
higsten. 
Zwei Blankeneser Fischerewer sind von Hamburg 
aus abgeschickt nach Amrum, um Austern -u holen. 
Sie lagen noch am 8. in Cuxhaven, wollten aber 
doch hin, obgleich sie schon etwas von dem oben 
erwähnten Befehl unterwegs gehört hatten. Nach 
Sylt, wo die Dänen sind, dürfen keine Austernewer 
von hier, und dann kümmert sich auch Niemand sonst 
um die Nothleidenden tn der Brandung. 
(N. Fr. Pr.) 
— Der „Alt. M." theilt rmt: Der in unsere 
Dienste getretene schwedische Lieut. Lindstcöm, der 
von den' Dänen im vorigjährigen Feldzuge zum 
Danebrogsritter ernannt worden war, hat in diesen 
Tagen sein Diplom als solcher an das dänische Kriegs- 
Ministerium eingesandt, die beste Antwort auf die 
Schmähungen, womit dänische Blätter ihn seit sei 
nem Eintritt in unsere.Armee überschüttet haben. 
Aus Flrusburg vom 25. meldet „Flyvepost.", 
daß mehrere von den Aufsehern der Kriegsverpflegung 
in Schleswig wegen Bestechung verhaftet seien, man 
nennt acht Flensburger Bürger, Die dabei angestellt 
gewesen seien; während der deutschen Herrschaft sei 
dies Unwesen nicht bestraft worden, und halten die 
reichen Bauern sich durch Bestechungen von Liefe 
rungen befreit. 
Armee-BefehlWro 2l7. 
Hauptquartier-S ch u le nd a mm. d. 13. Sept. 1850. 
Ich danke der Armee für die in den Tagen vom 
12. und 13. bewiesene Ausdauer und Tapferkeit. 
Alle Truppen, welche .am Gefecht Theil genommen, 
haben ihre Pfiicht gethan, die Armee wird so immer 
kîitgĢhigâ. Die Tage sind nicht ohne schmerzliche 
Verluste gewesen, das 1. Bataillon hat durch seinen 
ruhmwürdigen Angriff auf den Brückenkopf von Mis- 
sunde am meisten gelitten. Wir haben erreicht, was 
wir wollten, dem Feinde durch eine gewagte Unter 
nehmung, die ihn aus seiner Stellung von Schles 
wig herauslocken sollte, die Schlacht auch im offe 
nen Felde unter günstigen Bedingungen für ihn an 
geboten, haben ihm alle seine Verschanzungen und 
Lager im Osten bei Eckernförde, Holm, Kochendorff 
und Hummelfeldt zerstört, ihm gezeigt, daß er nicht 
so Herr in Schleswig ist. wie er es zu sein oor- 
gicbt. 
Ich sehe den Berichten der Truppen entgegen, 
um ausgezeichnete Tapferkeit durch Beförderungen 
zu belohnen. 
Der commandirende General: 
v. Willisen. 
Ueber das schon in der letzten Nummer d. Bl. 
mitgetheilte Gefecht am !2. d. bei Eckernförde, ent- 
halten die Hamb, und Altonaer Blätter noch viele 
sehr detaillirte und mannigfaltige Berichte, von denen 
wir hier einige folgen lassen: ' 
Den „H. N." wird geschrieben: 
Rendsburg, den l3. Sept. Abends IO// Uhr. 
Aus dem Bivouak vor Nobiskrug hierher zurückge 
kehrt, beeile ich mich. Ihnen über das gestern statt- 
gefnndene Gefecht einige nähere Mittheilungen zu 
machen. In nicht ganz juubeträchtlicher Stärke waren 
gestern Vormittag die Unsrigen ausgerückt; der Marsch 
ging direct nach Norden und man erwartete einen 
ernsthaften Angriff auf die feindliche Stellung. Nichts 
weniger indeß hat offenbar in der Absicht des com- 
mandirenden Generals gelegen, als an diesem Tage 
ein entscheidendes Resultat herbeizuführen. Was vor 
genommen wurde, war lediglich eine große Recognos- 
cirung gegen den feindlichen linken Flügel, wobei der 
Ungestüm unserer Truppen allerdings zu mehrfachem 
sehr lebhaften Kampfe geführt hat. Ein dauernder 
Erfolg konnte selbstverständlich unter solchen Umstän 
den nicht erreicht werden. Nichtsdestoweniger waren 
die augenblicklichen Resultate sehr glänzend. Alles, 
was südlich der Schlei an feindlichen Befestigungen 
vorgefunden, ward vernichtet, eben so das Lager der 
Dssnen , duS vv\x den Uuftiuciv tu 
Brand gesteckt wurde; der Feind ward bis m den 
sehr festen Brückenkopf bei Miffunde zurückgeworfen 
und aus mehren starken Schanzen vertrieben, so daß 
also mit Recht gesagt werden kann: der Sieg war 
vollkommen auf unserer Seite. Ueber die Einzeln- 
heiten erfahre ich das Folgende: 
Unsere Truppen stießen bei ihrem Vorgehen zu 
nächst in der Gegend von Osterbye und Huinmelfeld 
aus den Feind, 'und zwar aus die Vorposten der 
Brigade Krabbe, welche das unlängst von ihr ver 
lassene große Hüttenlager bei Kochendors vor Kurzem 
wieder bezogen hatte. " In. gewaltiger Eile, wie im 
mer bei solchem improvisirten Zusammentreffen, gin 
gen Posten und Feldwachen des Feindes vor unseren 
anrückenden Jägern auf ihre Hauptstärke zurück. Die 
Brigade selber ward im ersten Anlauf von den Unsri- 
gen geworfen und hat sich dabei ganz besonders das 
2. Jägercorps ausgezeichnet, sowie aller Orten sämmt- 
tiche im Gefecht gewesene Truppentheile, die wir hier 
einzeln aufzuführen Bedenken tragen müssen, mit 
großer Tapferkeit gekämpft haben. Nachdem der 
Feind das Lager verlassen hatte, ward es von den 
Unsrigen angezündet. Das Lager selbst bildete gleich 
sam eine kleine Hütten-Stadt, zu der das Baumate 
rial hauptsächlich aus den Holzvorräthen bei Eckcrn- 
fvrde entwendet war. Die Wohnlichkeiten, besonders 
der Officiere, waren auf das Comsortableste (Fuß 
teppiche. Sophas re.) eingerichtet, wohl schon zum 
Winterquartier. Von Kochendors ging der Feind 
über Cosel nach Miffunde auf seine dortigen Ber- 
schanzungen zurück; die Unsrigen rückten nach, voran 
das l. Bataillon unter Hauptmann v. Beeren. Ein 
halber Zug, etwa 50 Mann, unter dem Lieutenant 
Koch machte unmittelbar unter den feindlichen Schan 
zen einen Bayonnett-Angriff, wobei er mit solchem 
Ungestüm vordrang, daß er die Verbindung mit sei 
nem Corps verlor'und dem Feinde in die Hände fiel. 
Das 13. Bat. (?) wetzte die Scharte von Itz 
stedt glänzend aus, indem es die südwestlich von 
Miffunde an der Schlei und dem wesebyer Roer be° 
legenen holmer Schanzen nahm. DaS 3. Jägercorps 
und das 12. Bataillon nahmen mit großer Tapfer 
keit lebhaften Antheil an dem Gefecht in der Nähe 
von Miffunde. Rechts beim Windebyer Noer drang 
das 5. Jägercorps vor. Eine Compagnie desselben 
besetzte Windebye, zwei Compagnien gingen nach 
Borby oberhalb Eckernförde, eine südlich von Eckern 
förde auf die Kieler Landstraße. Die dänische Be 
satzung von Eckernförde (das 4. Infanterie-Bataillon, 
etwas Artillerie und Caoallerie) hatte bereits Befehl
	        
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