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sich also darum nachzuweigen, ob auch die den Wurm umgebende
Hülle der Schleimhaut angehörte. Ein Epitelsaum war nirgends auch
nur in irgend einer Weise angedeutet. Die in der Hülle ent
haltenen zahlreichen, länglichen und plattgedrückten Kerne ge
hörten offenbar nur den ausgewanderten Leukocyten an. Die
auffallend reichliche Durchsetzung des Gewebes mit Leukocyten,
welche man als eine Entzündungserscheinung deuten könnte,
schien hier bedingt zu sein durch die starke Zusammenpressung
der Drüsenschläuche nebst ihrer Umgebung. Ferner müsste die
den Wurm umgebende Hülle eine gleiche Beschaffenheit zeigen
wie die angrenzende Schleimhautpartie. Dies war bei aufmerk
samer Beobachtung nicht der Fall. Der den Wurm einhüllende
Streifen zeigte überall das gleiche bindegewebsähnliche, homogene
Aussehen ohne Drüsengewebe und trat besonders bei schwacher
Vergrösserung durch seine intensivere Färbung deutlich aus der
Umgebung hervor. Die Färbung erinnerte entschieden an diejenige
der Schleimmassen; und auch diese den Wurm umgebende Hülle
konnte nur als eine dünne, sehr zähe Schleimschicht gedeutet
werden, welche sich eingedickt und fest an den Wurm ange
schlossen hatte.
Ein ähnliches Verhalten fand ich noch in vier anderen Prä
paraten. Von zwei noch in ihrer Lage befindlichen Würmern
wurde zugleich eine grössere Anzahl sehr dünner und schön
gefärbter Schnitte angefertigt, in denen das Verhalten des Wurms
sehr deutlich zu erkennen war. Wenn auch hier die Würmer
nicht immer in gleicher Tiefe in die Schleimhaut eingedrückt
waren, so waren sie doch in gleicher Weise von einer zähen,
mit Leukocyten durchsetzten Schleimschicht eingehüllt. Ausserdem
fand ich an verschiedenen anderen Stellen, wo der Wurm auf
der Schleimhaut lag, ihn mit einem Teil eines Körpers von einer
gleichen Hülle umgeben, welche als nicht zur Schleimhaut ge
hörend mit Sicherheit erkannt werden konnte. Die Umgebung
war ebenfalls mit Leukocyten stark durchsetzt. Ausser der
abweichenden Form der Drüsenschläuche und der geringen Ver
dichtung des Gewebes aber war an keiner Stelle eine Beschädigung
der Schleimhaut nachweisbar, welche man doch erkennen müsste,
wenn der Wurm sich wirklich eingebohrt hätte. Denn unter
den zahlreichen Drüsenschläuchen, welche von den Würmern