Full text: Newspaper volume (1850)

fahre ich aus zuverläßiger Quelle, daß der Finanz- 
Minister Hassenpflug an die Haupt-Staatscasse den 
Befehl ergehen lassen, 44,000 Thlr. an das Kriegs- 
Ministerium abzuliefern. Zugleich ist der Direction 
der Main-Weserbahn die Weisung zugegangen, bis 
Sonntag einen Extrazug nach Gießen, 'juï Ausnahme 
und Beförderung eines Bataillons abgehen zu lassen. 
Kassel, den 28. Sept. Man erwartet, sagt 
das „F. I.", vor allen Dingen ^die Anrufung mili 
tärischer Bundeshülfe, um die Steuern mit Gewalt 
beizutreiben, und diese Hülfe darf nicht geringe sein, 
wenn sie ihren beabsichtigten Zweck erreichen will. 
Es gehören mindestens 20,000 Mann dazu) um nur 
die Virecten Steuern einzutreiben und wer soll nun 
die Behörden zwingen, die indirecten Steuern zur 
Erhebung zu bringen, wer die Gerichte, den Stempel 
zu verwenden? Dazu wird die Armee des gesammten 
deutschen Bundes nicht hinreichen. Deshalb sieht 
man bei uns den angedrohten Maßregeln mit aller 
Gemüthsruhe entgegen, fest entschlossen, den bishe-- 
rigen Widerstand auch von Bundeswegen angeord 
neten Maßregeln entgegenzusetzen. 
Kassel. Wie die „Neue Münch. Ztg." wissen 
will, hätte die kurhessische Regierung auf die preu 
ßische Note vom 21. Sept, mit einer Verwahrung 
gegen jede unverlangte, daher ausgedrungene preu 
ßische Hülfsleistung geantwortet. 
Die „N. H. Zig." berichtet vom 30. Sept.: Ge 
stern Abend 9 Uhr ist ein Bataillon des 3. Jnf.- 
Regiments aus Hanau hier eingetroffen. Unter dem 
Jubel einer unabsehbaren Bevölkerung wurden diese 
braven vaterländischen Truppen vom Bahnhöfe in 
die Kaserne geleitet. 
CaffeL/den 30. Septbr. (Tel ß. C.) Die hie 
size Besatzung ist durch drei Battaillone verstärkt 
worden. Eine erschienene Verordnung beschränkt die 
Gerichte durch Entziehung jeder Cognition über Gül 
tigkeit und Wirksamkeit der erschienenen und noch 
erscheinenden Verordnungen. Sie stellt nochmals 
alle Behörden und öffentliche Diener unter den Ober 
befehlshaber, hebt die Wirksamkeit gerichtlicher Aus 
sprüche wegen Verfassuugswidrigkeiten und Handelns 
öffentlicher Personen auf. Kriegsgerichte werden nicht 
nur für Militärpersonen allein, sondern für alle Zu 
widerhandelnde eingesetzt; es soll aber meistens nach 
Civilstrafgesetzen erkannt werden. Die Bürgergarde 
soll gerichtlichen Requisitionen nicht Folge leisten/ und 
wird unter Militärcommando gestellt. Zum Schluß 
eine Belehrung über Verantwortlichkeit und Eides 
bedeutung der Beamten. 
- Eine tel. Dep. der„D. R." meldet noch: Der bleibende 
ständische Ausschuß erläßt eine energische Ptotestcrtion 
gegen die eben ausgegebene kurfürstliche Verordnung. 
Berlin, die „D. R." meidet: Es wird beab 
sichtigt, die badischen Truppen aus ihren jetzigen 
Standquartieren in den Marken nach Westphalen zu 
verlegen. Die erste Abtheilung besteht aus 5000 
Mann, von denen jetzt 2400 Mann nach Preußen 
verlegt sind. Es würde sich sonach nur noch um die 
Verlegung' von 2600 Mann Handeln. Ueber den 
Geist dieser Truppen lauten die Berichte sehr vor- 
theilhaft. Bei den erwähnten 2400 Mann sind bis 
jetzt nur fünf Straffälle vorgekommen. 
— Die „B. N." melden: Nach einem gestern er 
lassenen Parole-Befehl soll das Militär nur dann 
noch einen Kinnbart tragen, wenn dieser mit einem 
Backenbart zusammenverwachsen ist. Hingegen ist 
nau gerüchtweise laut geworden, erklärt der Brigade- 
Auditeur für irrthümlich; im Gegentheil habe er 
selbst von vielen Officieren die Bravour Wuthenau's 
rühmend erwähnen hören. (Magdcb. Ztg.) 
Hamburg, den 1. October. Unterm gestrigen 
Datum fordert das Committee für Schleswig-Hol 
stein zu regelmäßigen wöchentlichen Beiträgen aus. 
Die Zeichnungen für die freiwillige Anleihe belaufen 
sich bereits auf reichlich 40,000 Mk. Bco. Das Co- 
mittee ist in den Stand gesetzt, die dagegen valedi- 
renden 4procentigen Staatsobligationen in kürzester 
Frist verabfolgen zu lassen. 
— Der „D. R." wird aus Hamburg geschrieben: 
„Ein unverbürgtes Gerücht will wissen, daß -der dä 
nische Baron o. Dirckinck-Holmfeld bei mehreren un 
serer Kapitallisten die Andeutung habe fallen lassen, 
ob sie geneigt wären, eine Anleihe im Betrage von 
5—6,000,000 Rbth. mit Dänemark abzuschließen, 
er soll aber keine günstige Antwort erhalten haben." 
Schleswig - Holstein. 
Aus dem Schleswigfchen. Nach „Rand. 
Avis" erregt die Einführug der Branntweinsteuer in 
Nord-Schleswig großes Mißvergnügen. Mehrere 
größere Brennerei-Besitzer beabsichtigen auszuwan 
dern. — Bei Erwähnung des angekündigten Verbo 
tes der Passage durch das Norderthor in Rendsburg 
besonders ins Lager, bemerkt „Verl. Tid.:" es sei 
vielleicht richtig, aus Diejenigen ein wachsames Auge 
zu haben, die Eckernförde verlassen wollten. 
Flensburg. Tillisch hat drei Bekanntmachun 
gen erlassen. Die eine schärft die Verordnung vom 
26. Juni 1844 über die in den königlichen Kassen 
angenommenen Münzsorten ein und erweitert sie da 
hin, daß 16- und 8-Reichsbankschillingstücke ohne Be 
schränkung der Summe und preußische oder andere 
nach dem 14-Thalersuß geprägte Thaler bis auf Wei 
teres zu 40 Schilling Courant angenommen werden. 
Die andere Bekanntmachung setzt' die von der Re 
gierungs-Commission Schleswigs erlassene Bekannt 
machung vom 5. Sept. 1849 (über die interimistische 
Flagge) und die Anordnungen der „sogenannten" 
provisorischen Regierung vom 2. Mai und 21. Oct. 
1848 über die Flagge von Schleswig und Holstein 
und die Anordnungen derselben vom 14. Juli und 
12. August über die Brandzechen und Meßbriefe für 
fremde und inländische Schiffe außer Kraft. 
Eine dritte giebt die Jagd sür Jeden auf seinem 
Grund und Boden frei. 
Der „Freia" wird aus Huşinn vom 22. ge- 
şàsàm: Handel und Schiffahrt sind hier im raschen 
Ansähen begriffen. Heute kam hier u. A. ein 
Fahrzeug mit lauter Manufacturwaaren an, die da 
zu bestimmt sind mit den Flensburger Westindien 
fahrern nach Westindien abzugehen. Der Belage 
rungszustand wird hier etwas strenge gehandhabt; 
mit Ausnahme von Beamten und berjentgett, die 
speciell mit Erlaubniß versehen sind, ist es keinem 
erlaubt sich nach 8 Uhr Abends auf den Straßen 
blicken zu lassen, und mit demselben Glockenschlage 
werden alle öffentlichen Wirthshäuser geschlossen. 
Diese Beschränkung mundet um so weniger, als die 
Aussicht vorhanden ist, daß die Sperrung im näch 
sten Monat mit 7 Uhr Abends eintreten wird. 
Se. Maj. haben den Bürgermeister. Kammerrath 
Davids, in Husum, zum Ritter vom Dannebrog er- 
das Tragen von Schnurrbärten nach wie vor gestat- nannt und demselben diese Decoration Allerhöchste 
_ Tlio ssich Saw* flsïSaÄ a n A(T> I ...... "s. > i ' n 
tet. — Die seit dem März des Jahres 1848 ge 
schlossene Kriegsschule wird im Lause dieses Monats 
wieder eröffnet werden. 
Düsseldorf, den 30. September Der hiesige 
Assisenhof hat heute den Advocat-Anwalt Wesendonck, 
der beschuldigt ist, als Mitglied des Rumps-Parlemen- 
tes zu Stuttgard an Beschlüssen sich betheiligt zu 
haben die den Umsturz der bestehenden Regierungen 
hl specie auch der preußischen, bezweckten, dem An 
trage des Staatsanwalts gemäß in contumaciam 
zum Tode verurtheilt. 
Aus Anhalt, den 25. Sept. Das cöthensche 
Militär-Commando veröffentlicht einen Brief vom 
Brigade-Auditeur Fries aus Rendsburg in Betreff 
des früheren cöthenschen Officiers o. Wuthenau, der 
bekanntlich angeschuldigt war, dem in der Jbstedter 
Schlacht gefallenen Lieutenant Haller von Hallerstein 
Gegenstände abgenommen zu haben, um sie sich an 
zueignen, dann auf eine kurze Zeit von dem Bataillon, 
dessen Coinmanöo er in der Jdstedter Schlacht über 
nommen hatte, abwesend gewesen zu sein.' Deshalb 
wurde er gleich nach der Schlacht verhaftet. Nun 
ist es aber den Untersuchungsrichtern zu ermitteln 
gelungen, daß Hr. o. Wuthenau die dem Hallerstein 
abgenommenen Habseligkeiten einer Frau v. Ste- 
mann in Tchleswig behufs der Weiterbeförderung 
an die Angehörigen des Letzteren übergeben, und daß 
sich Herr v. Wuthenau, um diese Uebergabe zu be 
werkstelligen, von seinem Bataillon entfernt hatte. 
Zwar ist er wegen dieser Entfernung einer Dienst- 
vernachlässigung für schuldig befunden worden, das 
Gericht hat jedoch, da er inzwischen das Commando 
dem nächstältesten Hauptmann übergeben hatte und 
da aus seiner Entfernung eine Gefahr nicht hatte 
erwachsen können,, sowie in Erwägung der erlittenen 
langen Untersuchungshast eine weitere Strafe wegen 
dieser Vernachlässigung wider ihn nicht erkannt. Die 
Feigheitsbeschuldignngen, die zur Zeit über Wuthe- 
eigen überreicht. 
Dem „K. C. Bl." zufolge sind der König und 
Erbprinz Ferdinand am vergangenen Donnerstag, 
den 26. Sept. Abends in Flensburg eingekommen, 
woselbst ihre Ankunft durch Illumination und Ein 
werfen der Fenster der Deutschgesinnten festlich be 
gangen wurde. Am Sonnabend soll der König in 
Schleswig gewesen, aber auch denselben Tag wieder 
zurückgegangen sein. 
Aus Schleswig. Der Justizrath U. F. Friis 
als Actual sür das Amt Gottorp, derKirchenprobst 
sür Probstei Eiderstedt und Hauptprediger zu Gar 
ding, F. Feddersen, so wie der Diaconus in Garding, 
H. E. Scholz, Postmeister Hübener in Wyk auf Föhr, 
Zollverwalter Heller ebendaselbst, Zollverwalter Loren 
zen in Bredstedt und der Postmeister, Kriegs-Assessor 
Magnussen in Bredstedt sind von ihren Aemtern suspen- 
dirt. Die Bestallungen des Rector Lübker und des 
Dr. Mommsen bei der gelehrten Schule in Flens 
burg sind außer Kraft gesetzt. 
Die Bestallungen der von der Statthalterschaft 
ernannten Lehrer an der Flensburger Schule, näm 
lich des Conrectors Schuhmacher, des Candivaten 
Gidionsen und der Seminaristen Kühlbrandt und 
Schmidt sind cassirt, indessen sind diese Herren vor 
läufig wieder für ihre bisherigen Aemter constituirt 
worden. Pastor Hansen in Broerup und Lindlund 
ist zum Propst in Eiderstedt so wie zum Hauptpre 
diger und Diaconus in Gardrng constituirt worden; 
Pastor Asmussen ist zum Prediger in Eggeback und 
Pastor S. Hoerbro zum Prediger in Hoist ernannt 
worden. Der Dingschreiber in der Nübelharde Soe- 
rensen ist zum Actuar für die Aemter Gottorf und 
Hütten, der Dingschreiber in der Norder- und Jgen- 
harde Jepsen zu>n Dingschreiber in der Nübelharde 
und der Cand. jnr. Holzmann zum Dingschreiber in 
der Norder- und Jgenharde constituirt worden. 
(Fr. Pr.) 
Ans den; Schleswigfchen „Flyveposten" 
bringt Nachrichten über den gefangen genommenen 
Feldwebel Fröhlich, der ein alter bekannter sei, in 
dem er aus Schleswig gebürtig , früher in Kronens 
Regiment als Unterosficier gedient habe. Er solle 
im Verhör sehr gedrückt gewesen sein, ja unter Thrä 
nen sich beklagt haben, daß die deutschen Blätter 
ihm so große Verdienste beigelegt hätten,' so wie er 
denn auch Nichts von jenem Fernrohr wisse, das 
Willisen ihm geschenkt haben solle. Das Blatt meint. 
Fröhlich habe sich absichtlich gefangen nehmen lassen, 
wie das auch aus einem Privatbriefe hervorgehe. 
Darnach habe er einen Brief nach Schleswig besorgt' 
wissen wollen und durch einen Boten denselben an 
die dänischen Husaren übergeben lassen. Der Wacht 
meister habe ihm sagen lassen, er möge selbst kom 
men, aber ohne Waffen, dann wolle er den Brief 
besorgen. Fröhlich sei darauf eingegangen und na 
türlich gefangen genommen. 
Kiel. Beim Sturm aus Friedrichsstadt, dessen Re 
sultat hier noch nicht zuverlässig bekannt ist, fiel auch 
der Abg. Voilertsen von Freienwillen, von einer 
Kugel durch den Kopf getroffen, ein Beispiel feite» 
ner, aufopfernder Vaterlandsliebe. Obwohl 58 Jahr 
alt. hatte er doch bereits die Feldzüge der vorigen 
Jahre als Freiwilliger im 1. Jägercorps mitgemacht 
und war bei Kolding schwer verwundet worden. Als 
er von dem Unternehmen auf Friedrichsstadt hörte, 
litt es den greisen Mann nicht länger in der Lan 
desversammlung. 
— Die Zusammensetzung unserer ersten 
Landesversammlung. Die ganze Versammlung 
besteht jetzt aus 80 Abgeordneten. Davon gehören: 
zur Linken 35, worunter 8 Advocaten, 8 Land 
leute, 4 Schullehrer, 3 Prediger, 3 Literaten, 2 Guts 
besitzer, 2 Privatdocenten, 1 außerordentlicher Pro-- 
sessor, I Arzt, 1 Candidat der Theologie, 1 pensio-r r 
nirter Beamter, 1 Handwerker; zum Centrum 24, 
worunter 10 Lundleute, 4 Kaufleute, 2 Gutsbesitzer, 
2 Officiere, 2 Advocaten, 1 Prediger, 1 Staatsbe 
amter, 1 Arzt, 1 Gymnasiallehrer; zur Rechten 21, 
worunter 10 Staatsbeamte, 3 Communialbeamte, " 
5 Gutsbesitzer, 1 Geistlicher, 1 ordentlicher Professor, 
1 Advocat. 
Rendsburg, den 4. Oct. Ueber den hier mit 
der größten Spannung erwarteten Ausgang des 
Kampfes bei Friedrichstadt sind bis jetzt (heute Mit 
tags) keine sicheren Nachrichten eingegangen und bauevt 
derselbe immer noch fort. Gestern hier eingebrachte 
Vcrwunvcte sagten aus, vast FNevrtKstadt von Mitt 
woch Mittag bis Abends 6 Uhr beschossen und die 
Häuserreihe nach der Eider zu an mehren Stellen 
brenne. Das Feuer wurde von den Dänen schwach 
erwidert. Zur Vervollständigung der früheren Be 
richte theilen wir nachstehend die auf diesen Kampf 
bezüglichen Correspondenzen anderer Blätter mit. 
— Den „H. N." wird von hier aus unterm 2. 
October über die Expedition nach Friedrichstadt fol 
gendes geschrieben: Heute, Nachmittags 2'/^ Uhr, 
also nachdem vor 4 Tagen der Kampf eröffnet wor 
den, ist noch immer nicht die Nachricht von der 
Einnahme Friedrichstadt hier eingetroffen. Es wird 
dieselbe auch schwerlich diesen Augenblick erfolgt sein, 
obwohl es außer Zweifel zu stehen scheint, daß un 
sere Truppen nicht unverrichteter Sache wieder ab 
zuziehen werden genöthigt werden. Nach den neue 
sten zuverlässigen Nachrichten, — ich unterlasse es, 
Ihre Leser mit der Aufzählung aller hier umlaufen 
den Gerüchte zu ermüden, — hatten wir uns inso 
fern in den Besitz aller feindlichen Verschanzungen 
gesetzt, als wir einige derselben genommen, die übri 
gen theilweise demontirt, theilweise deren Geschütze 
zum Schweigen gebracht. Nur noch in einem zur 
Hälfte unversehrt gebliebenen Blockhause hielt sich die 
dänische Besatzung, von der übrigens noch kein Mann 
die Stadt verlassen zu haben schien. Man erwartete 
indeß, daß die Dänen den Ort heute Vormittag 
räumen würden; für den Fall, daß dies nicht ge 
schehen sollte, ist der Befehl gegeben, um Mittag 
mit dem wiederholt eingestellten Feuern wieder zu 
beginnen, und die erste Häuserreihe gegen die Eider 
in Brand zu schießen. Bis jetzt hat ein wirkliches 
Bombardement nicht stattgefunden, so wenig wie ein 
wirklicher Angriff aus die Stadt. Einzelne Gebäude 
nur sind bei Beschießung der feindlichen Verschanzun 
gen seither in Brand gerathen. Die Einwohner wer 
den vermuthlich größtentheils die Stadt verlassen 
haben. Die obengedachte Häuserreihe soll in ihren 
den Eiderdeich überragenden Theilen durch Ausfüllung 
mit Erde von den Dänen in eine Reihe von Schan 
zen verwandelt sein. Ich möchte annehmen, daß mit 
der Beschießung dieser Gebäude die Sache zur Ent-, 
scheidnng kommt, und die Dänen zur Räumung der 
Stadt sich veranlaßt sehen werden. Ihr Abzug nach 
Norden hat ihnen bis jetzt nicht abgeschnitten werden 
können, und bei Nachtzeit werden sie auch bei der 
Räumung von unteren diesseits stehenden Geschützen 
schwerlich viel zu leiden haben. Es ist unbegreiflich, 
daß der Feind leibst bei dieser wiederholt so günstig 
sich ihm darbietenden Gelegenheit es nicht hat wagen 
wollen, vom Centrum her einen Angriff auf unsre 
Linie zu machen. Die Erwartung, daß der Bejuch
	        
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