Full text: Newspaper volume (1850)

Unter den hannoverschen Officieren, die in unsere 
Armee eingetreten sind und sich die größten Ver 
dienste erworben haben, muß Einsender dieses, im 
Dienst und mit allen 'Verhältnissen genau bekannt, 
noch besonders den im 6. Bataillon in der ersten 
Comp, gewesenen Volontair-Lieutenant Maximilian 
Freiherrn v. Uslar-Gleichen öffentlich nennen, da 
derselbe leider viel zu früh seine ruhmvolle Laufbahn 
schließen mußte. Er war früher Lieutenant in der 
hannoverschen Infanterie, und hatte auf der Mili 
tär-Akademie zu Hannover eine ausgezeichnete Bil 
dung erhalten, ging aber ab, um sich ganz den Wis 
senschaften zu widmen. Als diesseits der Ausruf an 
gediente Officiere erfolgte, trat der Genannte am 
Juli d. I. als Volontair-Lieutenant ein. Schon 
wenige Stunde» nach der Einstellung marschirte das 
Bataillon gegen den Feind und war am folgenden 
Tage von l0 bis 4 Uhr im ernstlichen Feuer. 
Schon hier erregte seine Umsicht und Kaltblütig 
keit große Aufmerksamkeit. Es erfolgte dann un 
mittelbar anr 25. Juli die Schlacht von Jdstedt, wo 
das 6. Bataillon anr rechten Flügel stand, und hier 
zeigte der Lieut. Frhr. v. Uslar-Gleichen, immer 
voran, die ausgezeichnetste Bravour. Als Freiwilli 
ger erstürmteer mit Freiwilligen, die seine begeistern 
den Worte hervorriefen, ein von Feinden besetztes 
Haus. Er siegte und kehrte mit vielfach durchschos 
sener Uniform glücklich zum Bataillon zurück, um 
sofort neuen Heldenmuth zu beweisen. Nach der 
Schlacht ward ihm öffentlich das verdienteste Lob 
über seine außerordentliche Tapferkeit. Sein Ruf, 
seine Verdienste waren nun allgemein anerkannt und 
reizten ihn zu stets neuen großen Thaten, namentlich 
ain 29. und 30. v. M., wo er als Pionier-Officier, 
ungeachtet des feindlichen Feuers, mit größter Uner 
schrockenheit, Umsicht und Kenntniß Dienste leistete, 
auch allein mit den ihm zugegebenen Pioniers und 
einigen 20 Jägern feindliche Werke stürmte, zuerst 
erstieg und die Fahne erbeutete. Zweier früheren 
Schußwunden am Fuße und Kopfe ohnerachtet, war 
er ferner der unerschrockene Soldat. Aber am 4 d., 
bei dem Sturme auf Friedrichstadt, setzte das uner 
bittliche Schicksal seiner Heldenlaufbahn Abends 8 
Uhr, wo er zuerst die Schanze erstieg, und seinen 
Leuten zuries: „Folgt mir, die Schanze ist unser!" 
seinem schönen Leben ein Ziel. Er siel, getroffen 
von einer Kugel, geachtet und geliebt von Allen, da 
her doppelt betrauert! 
Rendsburg, den 5. Nov. Der neueste Ar 
meebefehl vom 2. Nov. d. I. bringt eine nicht un 
bedeutende Anzahl von Beförderungen in der Armee 
und lassen wir denselben seinem wesentlichen Inhalte 
»ach hier folgen: 
Me hohe Statthalterschaft hat unterm 31. v. M. 
'Ulf Vorschlag des Generalcommando's ernannte 
l. Zu Majors. Die Hauptleute: Friedrich 
Lndolph Gasen, Commandeur vom 15. Jnf.-Bat.; 
Hans Hornemann v. Aller, Command, vom 5. Jägcrc.; 
Friedr. Christ. Coelestinus Wenck, Commandeur vom 
1. Besatzungs-Bai.; Gustav v. Gutzkow vom 5. Jnf.- 
Bat.; Friedr. Heinr. Sigismund v. d. Heyde, Chef 
des Stabes der 2. Jns.-Brigade; Fritz v. Beeren, 
Commandeur vom 1. Jnf.-Bat.; Louis Theod. Herm. 
Dttocar Otto Lcttgau vom 6. Jnf.-Bat., wegen Aus 
zeichnung in der Schlacht bei Jdstedt und bei dem 
Angriff auf Friedrichstadt. (Wegen Mangels an etats- 
Mäßigen Majorsstellen jedoch sämmtlich mit Beibe 
haltung ihres bisherigen Gehalts.) 
Ik. Zu Hauptleuten. Die Premier-Lieute- 
»ants: Jürgen Christ. Martin Müller von der Ar 
tillerie und Knud Christiansen von der Artillerie. 
III. Zu Premier-Lieutenants. DieSeconde- 
Lieutenants: Johann Friedrich Holm vom 14. Jnf.- 
Bat.; Carl Meyer k. vom 11. Jnf.-Bat.; Theodor 
Schellhorn von der Artillerie; Carl v. Sellin vom 
2. Jägerc.; Friedrich v. Buchwaldt II. vom 2. Dra 
goner-Regiment; Christ. Friedr. v. Aberkron II. vom 
2. Drag.-Reg.; Rudolph Max Vivigens v. Eickstedt 
bom 3. Jnf.-Bat.; Edm. v. Reineck vom 5. Jägerc.; 
Carl Herm. Julius v. Krohn vom l. Jägercorps; 
striedr. Wilh. August Lübeck vom 3. Jägerc.; Const. 
Cckmund v. Ewald vom 2. Jnsant.-Bat.; Adolph 
b. Keller-Schleitheim vom 4. Jnf.-Bat.; Carl Tonis 
Albert Meyer II. vom 11. Jnf.-Bat.; Moritz Friedr. 
b. Lochau vom 1. Besatz.-Bat.; Leopold v. Jrgahn 
bom 7. Jnf.-Bat.; Theodor Heinrich v. Krogls'i. vom 
j*. Jnf.-Bat.; Pet. Fr. Chr. Wree vom 13. Jnf.-Bat.; 
Johann v. Dorrien vom 5. Jägerc.; Sigismund 
b. Krogh 1l. vom 2. Jnf.-Bat.; Fried. Wilh. Hugo 
b. Klaß vom 5. Jnf.-Bat.; Heinrich Schetzing von 
kx Artillerie; Heinr. Ludw. Chr. Lehmann l. von der 
Artillerie; Theodor Chr. Witthöft von der Artillerie; 
Budolph Wagemann von der Artillerie; Joseph Th. 
Philipp Krüger von der Artillerie; die Bolontair- 
Teconde-Lieutenants: Phil. Fr. Th. Acl. Feldmann 
bvm 4. Jägerc.; Franz Rochlitz vom 11. Jnf.-Bat. 
IV. Zm Seconde-Lieutenants. Die Por 
tepee-Fähnrichs: Wilh. v. Bülow vom 1. Drag.-Reg.; 
Carl Gündel vom 4. Jnf.-Bat.; Friedr. Gerh. Rolfs 
bvm 4. Jnf.-Bat.; Emil Strvdtmann vom 10. Inf.- i 
?at.; Anton Ludwig B. August Wardenburg vom 
Jnsi-Bat.; Christ. Adolph Meyn vom 2. Jägerc.; 
dUgo v. Buddenbrock vom 9. Jnf.-Bat.; Conr. Bote . 
bvm 2. Jägerc.; Traug. Adalb. Ernst Graf v. Baudissin 
Mi 2. Jägerc.; Friedr. Otto Heinr. v, Hedemann- 
Aspen vom 2. Jägcrc.; Ich. Ernst August Victor 
Rorup vom 1. Jägerc.; Carl Will). Franz Seiffert 
vom 2. Jnf.-Bat.; Georg Zwengauer vom 3.Jnf.-Bat.; 
Ludw. v. Mannsbach vom 10. Jnf.-Bat.; Alfred Fr. 
Conr. Hr. Brühn vom 2. Jnf.-Bat.; Hermann -Hoc 
vom 10. Jnf.-Bat.; Julius Brühn vom 2. Jägerc.; 
Hans Carl Eduard Heseler vom 2. Jägercorps. 
Wegen Auszeichnung im Gefechte bei Friedrich 
stadt am 4. d. M. wird der Portepee-Fähnrich Ar 
nold de la Perrier vom 11. Bataillon nachträglich 
zum Seconde-Lieutenant ernannt. 
Unterm heutige» Dato ist dem Hauptmann Eu 
gen v. Stillfried Rattonitz vom 3. Infanterie-Batail 
lon die nachgesuchte Entlassung aus dem hiesigen 
Militärdienste genehmigt worden. 
Dre Drohungen gegen Preußen. 
Die in London ausgesprochenen Drohungen ge 
gen Preußen können Niemanden schrecken. Die Wei 
gerung des englischen Cabinets, ihnen beizutrcten, 
hat denselben, kaum nachdem sie ausgesprochen wa 
ren, die Spitze abgebrochen und das Gchändniß ist 
auch von den Gegnern nicht zurückgehalten, daß die 
Ausführung dieser Drohungen den Angreifern.gefähr 
licher werden könnte, als den Angegriffenen. Aber 
daß der Gedanke an Zwangsmaßregeln gegen Preu 
ßen auch nur ausgesprochen werden konnte, bezeich 
net die gegenwärtige Lage dieses Staates unter den 
Großmächten Europas. Die Unhaltbarkeit der Mit 
telstellung zwischen Warschau und London ist dadurch 
abermals klar geworden, und die Aufforderung noch 
niemals so stark an die preußische Regierung gerich 
tet, durch festes Behaupten seiner guten Sache die 
Netze zu zerreißen, womit fremde List und eigene 
Schwäche seine Kraft gefesselt halten. 
Eines der besten preußischen Blätter, die „Aache 
ner Zeitung" spricht sich über die Lage Preußens, 
gegenüber diesen Drohungen, folgendermaßen aus: 
Was ist es, was man Preußen zum Vorwurf 
macht? Es hat Frieden mit Dänemark geschlossen^ 
Das war schon traurig genug, aber es konnte nicht 
anders. Es hat sich aber nicht dadurch verpflichtet. 
Dänemark beizustehen, die angeblichen „Insurgenten" 
zur Unterwerfung zu bringen. .Es hat beiden Par 
teien freie Hand gelassen, nicht mehr nicht weniger, 
und sich aus dem Streite »rückgezogen. Aus wessen 
Seite es das moralische Recht sieht, geht niemand 
etwas an, wenn e« seine Ansicht nicht factisch un- 
terstutzt. Wenn die preußische Regierung die Her 
zogthümer in ihre Rechte glaubt, was wir noch nicht 
wiffen, sondern es wenigstens nur, was die ganze 
deutsche Nation glaubt. Das „Journal des Debats" 
macht ganz richtig daraus aufmerksam, daß der 
Kampf schon über drei Jahre daurc. Aber es be 
denkt, daß es eben dadurch auch die preußische Re 
gierung vollständig von aller Schuld losspricht. Preu 
ßen hat früher die Sache der Herzogthümer nicht 
aus eigenem Antriebe in die Hand genommen, son 
dern im Aufträge der deutschen Bundesgewalt und 
der deutschen Nationalversammlung. Beide haben 
ihn also gerechtfertigt gehalten, und wenn deutsche 
Fürsten ihn jetzt mißbilligen, so beweist das nichts 
gegen die Sache, sondern nur gegen die Personen. 
Die Nation ist noch immer gleicher Meinung, und 
man sollte sich hüten, besonders in einem freien 
Lande, etwas für ungerecht zu halten, was eine 
ganze Nation gut heißt. 
Aber die Schleswig-Holsteiner haben Unrecht, 
weil sie es haben sollen. Gegen diese Auffassung 
ist nicht zu streiten. Es ist verlorene Mühe, Be 
weise für das Recht vorzubringen, wenn das Urtheil 
schon gesprochen ist. Die fremden Regierungen wol 
len nicht, daß den Herzogthümern Recht geschehe, 
und Gewalt geht über Recht. Auch das danken 
wir Oesterreich. Hätte es einen Funken Sympathie 
für deutsches Gefühl, deutsche Ehre, für das Recht 
der Völker gehabt, es hätte sich nicht von Anfang 
an auf Seite Dänemarks gestellt. Es hätte, nach 
dem es im Bunde die 'Rechte der Herzogthümer an 
erkannt, nicht hinterher als Einzelmacht mit Däne 
mark Freundschaft gepflogen; es hatte, während 
Deutschland zu Felde gegen Dänemark zog, nicht 
seinen Gesandten in Kopenhagen gelassen und zuletzt 
noch m London das bekannte Protocoll genehmigt 
Nachdem Oesterreich so schroff sich gestellt, hatte das 
Ausland freilich eine Entschnldigmig, es noch mehr 
zu sein. 
Aber was wirst man Preußen vor? Es sei nicht 
ehrlich, es unterstütze den Aufstand, es stehe auf Sei 
ten der Revolutionäre, welche meinten und mit Recht 
daß, wenn das Ausland das deutsche Ehrgefühl 
antaste, so werde ein Sturm entstehen, der selbst 
Oesterreich in den Strom fortrisse. Die preußische 
Regierung auf Seite der Revolutionäre! Es wäre 
zum Lachen, wenn es nicht so ernsthaft wäre, wenr 
im Auslande nicht so geringe Kenntniß unserer Ver 
hältnisse obwaltete, daß auch die gröbste Unwahrheit 
von Sette der Regierungen ihre Völker bestechen 
könnte. Und worauf stützt man die Vorwürfe? Daß 
Preußen seinen Soldaten erlaube, in voller Uniform 
nach Holstein zu gehen, daß es General Willisen 
mcht abberufe, daß es rn Berlin selbst förmlich Werbe- 
bureau's dulde. Bei t bet vortrefflichen Organisation 
ìkï preußischen Armee brauche die Regierung nur 
zu wollen, um dies zü verhindern und 'wenn sie es 
thue, so gebe es keine holsteinische Armee mehr, 
aber Preußen sei froh, das alles Gesindel, was es 
fürchte, nach Holstein zöge undZ durchs diese doppelt 
schmachvolle Politik verletze Preußen seine Pflicht als 
neutraler Staat und sei Schuld an dem fortgesetzlen 
Blutvergießen. 
So die Times, und doch hatte sie eigene Be 
richterstatter im holsteinischen Heere. Aber warum 
es verschweigen, was die preußische Regierung der 
(englischen gewiß gesagt hat, daß sie ihre Untertha 
nen nicht hindern könne, auszuwandern und in fremde 
Dienste zu treten? Warum es verschweigen, daß 
Gen. Willisen, als er sich aus Preußen entfernt 
hatte, aus der preußischen Armeeliste und dem preu 
ßischen Unterthanenverbande gestrichen worden? Nicht 
preußische Officiere allein, auch bayerische befehlen 
an der Eider, und Bayern ist der genaue Feind 
Oesterreichs, nach dem Herzen Rußlands. Nicht preu- 
ßische Soldaten bilden die holsteinische Armee, son 
dern sie sind in ungeheurer Minderzahl. Viele deut 
sche Patrioten sind hingeeilt und werden hoffentlich 
noch hinziehen, aber den Kern bilden die Schleswig- 
Holsteiner selbst. Und wie wählig man dort in der 
Aufnahme Fremder zu Wege geht, ist bekannt. We 
der „Gesindel", noch revolutionäre Elemente werden 
zugelassen und die englische Armee, die bekanntlich 
durch alle möglichen Werbemittel aufgebracht wird, 
könnte sich Glück wünschen, wenn sie aus ähnlichem 
„Gesindel" bestände. 
Der Streit ist vom Zaun gebrochen. Preußen 
hat gethan, was es konnte, wohl mehr, als es sollte. 
Jene Drohungen haben keinen Werth, denn sie sind 
nicht auszuführen. Aber sie beweisen eins, und das 
ist schlimm genug, daß Preußen allein steht und 
daß, um in eine bessere Lage zu kommen, es Con 
cessionen machen solle, die es tiefer stellen würden, 
als selbst wenn es allein bliebe, gestützt auf die 
öffentliche Meinung des Vaterlandes, die sich zu 
Hülse zu rufen, ihm immer noch frei steht. 
Traurig aber ist diese Lage immer und in einem 
solchem Augenblick mit der Regierung hadern wollen 
wegen ihrer Vergangenheit, wäre allerdings unpatrio 
tisch. Nur die Zukunft ist ins Auge zu fassen 
und der Regierung, deren Stellung nicht beneidens- 
werth, zuzurufen, daß sie wenigstens diese nicht gefährde. 
Es ist ein eigenes Geschick, welches die Regierung 
trifft- Sie wird behandelt, als ob sie ein Unrecht 
begangen hätte, das ihr nicht zur Last fällt, ohne 
die Vortheile davon gezogen zu haben, welche aus 
jenem angeblichen Unrecht entspringen müßten. Wenn 
sie die Herrschaft über Deutschland angenommen 
hätte, man müßte wenigstens mit ihr handeln, wenn 
ie ihren Feldherrn befohlen hätte, was sie konnten, 
die Dänen in das Meer zu werfen, man mußte sie 
jetzt bitten, dem Feinde wenigstens etwas zu lassen. 
Man thut jetzt, als ob ste Beides gethan, als ob sie 
Dänemark vernichtet, als ob sie in revolutionärer 
Anmaßung sich überhoben und fordert Nachgiebigkeit, 
ohne daß ihr etwas zu vergeben wäre, nachdem sie 
die Revolution hekämpft, Dänemark geschont hat, 
obgleich sie zu Beiden: nicht gezwungen war. Die 
nothwendige Folge einer traurigen Halbheit. 
Dem Muthigen gehört die Welt, sagte einst der 
König. Möge man sich dessen noch in der eilften 
Stunde erinnern und man wird auch jetzt noch wei 
ter damit kommen, als mit allen Rücksichten, die 
immer neue Forderungen erzeugen. 
JntMrgeZrz - Mmzeègerr. 
In Gemäßheit eines Circulairs des Oberquartier- 
meisters der Armee wird hiedurch Nachstehendes zur 
öffentlichen Kunde gebracht: 
i. Hinsichtlich der Leistungen, welche die 
Officiere während des gegenwärtigen en 
gen Gantonnements von ihren Quartier- 
wirthen beanspruchen können, dienen fol 
gende Punkte als Norm: 
Der Officier hat bei seinem Quartierwirth An 
spruch auf Einräumung eines geheizten, erleuch 
teten sowie mit einem Bett versehenen 
Zimmers. Dagegen kann kein Officier bei einem 
engen Cantonnement die ihm nach der Verordnung 
vom 9. Mai 1806 §§, 9 und 11 zustehende An 
zahl Zimmer beanspruchen, sondern muß sich nach 
§ 14 der citirten Verordnung mit denjenigen Locali- 
täten begnügen, weiche ihm, ' ohne daß die Bequar- 
tierten in ihren nothwendigen häuslichen Einrichtun 
gen und in ihrem Nahrungsbetriebe gestört werden, 
den Umständen nach angewiesen werden können. 
Namentlich haben Subaltern-Osficiere es sich 
gefallen zu lassen, zu zweien oder dreien 
in einem heizbaren Zimmer einquartiert zu 
werden, außer der erforderlichen Heizung des Zim 
mers ist jedem solchergestalt gemeinschaftlich 
einquartierten Officier ein Licht zu geben; 
jedem ein Bett zu liefern ist der Quartierwirth, falls 
er Betten besitzt, nur dann verpflichtet, wenn es 
bestimmt ist, daß ein Cantonnement über 
14 Tage dauern wird. 
II. Die Vcrgütnnn der .Quartiere 
anlangend gill Folgendes: ' 
Für Einräumung eines Officier-Zimmers, ivelches 
nur von einem Officier bewohnt und mit Bett,
	        
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