dem Rathhause, in dem Hebungszimmer, wird aus
gelegt sein. Etwanige Erinnerungen gegen diese
Liste, (solche mögen nun darin bestehen, daß ein
Wahlberechtigter in dieser Liste vergessen, oder ein
Nichtberechtigter darin aufgenommen, oder daß Je
mand wegen stattgehabten Umziehens untereiner ver
kehrten Hausnummer^ verzeichnet sei,) sind mit Grün
den spätestens drei Tage vor dem Termin bei dem
mitunterzeichneten Rathsverwandten Junglöw ein
zugeben. Die Aufrusung der Wahlberechtigten am
Wahltage wird Morgens präcise 9 Uhr nach der
Hausnummer beginnen, und zwar werden sämmtliche
Wähler sowohl aus der Altstadt, wie aus Neuwerk,
vor Mittag ausgerufen werden; die bei die'em ersten
Aufruf fehlenden Wähler werden des Nachmittags
und zwar von 2 Uhr an zum zweiten Mal gerufen
werden.
Rendsburg, den 22. November 1850.
Die Wahleommissio».
Junglöw. Kruse. Fromm. Rhcindorff.
Bekanntmachnng.
Das Gouvernement der Stadt und Festung Rends
burg hat dem Magistrat eröffnet, wie dasselbe vom
General-Commando autorisirt worden, den hiesigen
Einwohnern durch den Magistrat den Befehl zuge
hen zu lassen, sich aus 3 Monate mit den nöthi
gen Lebensmitteln zu versehen und sich überhaupt so
einzurichten, daß sie sich für den Fall des Eintritts
einer Belagerung in den einzelnen Fainilien auf die
möglichst kleinste Anzahl Familienglieder beschränken
und den übrigen einen Aufenthalt außerhalb dem
Territorii der Festung verschaffen, welches zur Nach
richt und Nachachtung für Alle die es angeht, hiemit
telst bekannt gemacht wird.
Rendsburg, den 22. Novbr. 1850.
Der Magistrat.
3 nV>mv\\\o\v> = %\v\cu^c.
Die Erbauung eines Lohschuppens bei der Holz-
vvgtswohnung zu Luhnstedt soll auf dem Wege
der Submission verdungen werden, zu welchem Be
huf der Riß und Anschlag nebst den Bedingungen
in der unterzeichnetem Hausvogtei eingesehen werden
können.
Schriftliche Anerbietungen sind bis zum 1. De
cember d. I. hieselbst einzuliefern.
Rendsburger Hausvogtei zu Kellinqhnsen,
den 18. Novbr. 1850.
Z. S. Thvde.
Aufforderung und Bitte.
Indem ich gerne wieder dazu beitragen möchte,
gleich wie im vorigen Jahve auch diesmal am dcvor-
stehenden Weihnachtabend den Verwundeten und Kran
ken in den Hospitälern Nr. 1 und 2 eine Freude zu
bereiten, so nehme ich mir hiemittelst die Freiheit,
alle Diejenigen, welche sich hiefür interessiren, zu
bitten, mir dazu mit paßlichen Geschenken oder Geld
beiträgen gütigst an die Hand zu gehen, wobei ich
die Versicherung hinzufüge, daß ich bemüht sein
werde, das mir solchergestalt Anvertraute bestens zu
verwenden.
Dabei erlaube ich mir noch den Wunsch auszu
sprechen, mir die dazu bestimmten Geschenke gewogent-
lich spätestens am 18. December zukommen zu
lassen.
Rendsburg, den 18. Nov. 1850.
Caroline Kruse.
Nachträglich zeige ich noch an, daß die Frau
Hauptmännin v. Krebs, die mir im vorigen Jahre
bei dem Arrangement und der Vertherlung der
Weihnachtsgaben sehr behülflich gewesen ist und mir
auch diesmal ihren Beistand freundlich zugesagt hat,
ebenfalls erbötig ist, Weihnachtsgeschenke zu oben be
zeichneten Zweck entgegen zu nehmen.
Die Obige.
Außer deu schon früher angezeigten
Drucksachen für das Schleswig-Holstei
nische Militair sind auch jetzt noch
Abrechnungsbücher
nach dem neuesten Schema, bei Unterzeich-
neteul zu bekommen.
__ F. M Wendell.
t ü cf st er d t G l m s kl v r u e e
Ş t se it h a h tu
Bekanntmachung.
. Die Unterzeichnete Direction bringt es hiedurch
m Ermnerung, daß vom 1. December d. I. an wie
derum die erhöhte Gütertaxe aus der Glückstadt-
Elmshorner Eisenbühtr während der drei Win
termonate December, Januar undFebruar
zur Anwendung kommt. Nämlich: von Glücksiadt
nach Elmshorn und umgekehrt,
für 100 st Güter nach der V Tare 5 ß,
" 100 a B „ 4 %
" loo & „ „ ,, C 314 ß
loo ß I) „ i/j;
fur einen Iradrigen offenen Wagen ,>er Meile 5 tķ,
0 " -- „ ,, „ 7 »Ķ 8 ß,
8 „ verdeck. „ „ „ 10 ş 8 /.l.
In den Taxen a, n und C ist die Beförderung
längs der Pferdebahn in Glückstadt mit enthalten.
Altona, den 15. November 1850.
Die Direction
der Altona-Kieler Eisenbahngesellschaft.
Anzeige.
. Mit sehr gutem Pttttsch- u. Groq-Grtract
sowie »nt verschiedenen Getränken, als:' Cognac,
Psesfermünz, Bittern und Anderen, cmpsiehlt
sich P. S. Kaufmann.
A n z e r g e.
Mit schönen cmaillirteu und verzinnten
empfiehlt sich bestens
C. F. Jaeger,
s1} t „ am «Schloßplatz tu der Altstadt.
Rendsburg, den 10. Nov. 1850.
Innļlļ.
. Um verschiedene» Allfragen z» begegnen, empfehle ich mich
letzt mit allen Sorten Hausmacher-Leinen (schön rn Bett-
laten), Handtuch-Leinen und Drell, allen Sorten englischem,
russischem, schleßischem und fernem Bielefelder Leinen, Segel-,
Rav«'- und Presenningtuch, Segelgar» und Säcken auf's
Billizste ber festen Preisen.
Hans Boy Brix, am Schleswiger-Thor.
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Joh. Gottfr. Petersen,
Jungfernsteig J>3 309.
Einem geehrten Publikum hiemit die ergebene
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Manufacturwaareil-Laqer
von den Märkten retournirt sind und selbiges hier
aufgestellt ist mit dem Ersuchen uns mit fernem Be-
suche zu beehren.
, Zugleich verbinden wir hiemit die Anzeige das
wir Gold, Silber, Kupfer, Zinn, alte Kleiduugs-
stucke, Leinen- und Bettzeug, sowie alle zu diesem
s Fache gehörende Artikel ankaufen und die besten
Preise zahlen.
Unsere Wohnung ist Ecke der Kanzelei- und Prin-
zessinstraße Nr. 438 bei der sogenannten rothen
Pumpe.
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holsteinische Austern
empfiehlt^
F. A. Correll.
Aufforderung
. , PsĢ"ge„, welche geneigt sein sollten, zu Oster» 1851
As,DchnbmachergeseUen-Herberge aufzunehmen, wollen sich ge
fälligst bis zuin 1. December d. I. bei dem llntcrzcichneteu
im^ausc des SchuhmachcrmeistersHerrn Schulz i» der Neuen-
strasie, melden.
Rendsburg, den 12. Nov. 1850.
C. Klötzer, Al,gesell.
Eine Tonne »ord. gesalzene
ablassen.
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professton zu erlernen, kann sogleich bei mir in die Lehre treten.
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ersucht, ihre Adresse tu der Exped. d. Bl. anzugeben.
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Eni Mädchen mit guten Zeugnissen versehen, kann bei dem
Nnterzcichnetcil sogleich in Dienst treten.
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Ein Mädchen, welchedaS Kochen, Waschen u etwas Hand-
-^"^s-t, kann sogleich in einer kleine» Haushaltung
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gegend, mache ich hiedurch die ergebene Anzeige, daß
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nut den neuesten Pariser-Wintermoden in größt
möglichster Auswahl versehen ist, als: Damen-,
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und ««ächtem Sammt, Atlas, Paristenne,
Rips und Pelln?che, wollene Kinder-
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noch me so schon dagewesenem Geschmack.
Auch sind alle obengenannten Stoffe, Blumen
und Federn, Spartertebogen, Hutplatten
sowie alle zu diesem Fache gehörenden Artikel bei
mir vorräthig.
Da es mir durch besonders vortheilhasten Ein
kauf möglich ist, die Preise sehr niedrig zu stellen,
so bitte ich um zahlreichen Besuch
Verlornes.
Wer über eine im Barackstock J verlorne Reise-
5"t")e bei Herrn Kaufmann Reimers im Neu-
Bclohuung^n kan», erhält eine angemessene
, 3« vermiethen.
I» der Altstadt ist eine möblirtc Stube nebst Schlafstube
für einen einzelnen Herrn in Miethe offen. Wo? ist zu er-
fragen in der Exped. d. Bl.
„ , , Z« vermiethen.
Bei dem Kathner Claus Herbst in Westerrönfeldt ist vom
. ķ^bņîber ab an bis Maitag k. I. eine Stube und Küche
m Miethe zu haben.
Hvifteinncher Stvppelkäse
ist bei mir zu haben.
P. S. Kaufmann.
am Altstädter-Markt Nro. 05., im Hause
des Kammmachers Hrn. W. G r u m p c l t.
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An den Pferdeschuppe» des Fuhr
parks kann täglich Dünger das zweisp.
F'ttdcr zu ! Mark geladen werden.
^ 2» vermiethen.
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ten »nt Knchc und Feucrungsplatz in Miethe zu habe».
L. Koh, Kürschner.
Mühlenstraße.
Vermiethttng.
>wcrk an der Uiitercider ist sofort eine Wohn- und
Schlafstube mit Wtobilien in Miethe zu haben. Näheres in
der Erped. d. Bl.
Eingekommen zum Besten der Armen:
Von dem Mühlenpächter H. I- H. Bahr hieselbst 68 mĶ
12 ßl. als der Betrag der ihm zustehenden Matte für
55 Säcke consiscirtes Watzeniuchl.
Von B 12 ßl.,
als eine vom Barbier S großmüthig zu
rückgewiesene taxmasngc Vergütung für einen Aderlaß an
dem Dienstmädchen des Gebers.
Rendsburg, den 21. Nov. 1850.
I. Chr. Zcrssen.
Redigirt, gedruckt und herausgegebc» von F. M. Wendell.