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sich Thromben. Die Arteria hepatica ist sehr dünnwandig
und die Intima leicht fettig gefleckt, die Media scheint
stellenweise auseinander gewichen zu sein; hinter der Ein
gangsstelle zum Aneurysma lässt sich dieselbe als ein 1 cm
weites Gefässs nach der Leber zu verfolgen, dicht davor
giebt sie ein kleines Ästchen ebenfalls nach der Leber
hin ab.
Der Magen ist weit; Schleimhaut stark gerötet, leicht
gewulstet. Das Duodenum ist durch den Tumor nach links
und oben verdrängt, sodass dasselbe dicht unterhalb des
Pylorus eine nach links und oben führende Tasche bildet.
Von hier biegt es ziemlich kurz um und ist in grösserer
Ausdehnung mit der linken unteren Wand der Geschwulst
verwachsen.
Nach diesem Befunde ist es nicht schwer, die klini
schen Erscheinungen zu erklären.
Es handelt sich um ein Aneurysma, das nach der
Gallenblase hindurchbrach. Da der Ductus cysticus verlegt
war und Ektasie der Gallenblase bestand, so sprang diese
als jener oben beschriebene prall gefüllte Tumor vor. Zu
gleich war der Durchbruch auch in die Bauchhöhle erfolgt,
infolgedessen collabirte der Patient sehr schnell. Dieses frei er
gossene Blut kam sogleich bei Eröffnung der Bauchhöhle
zum Vorschein.
Eine neue sehr profuse Blutung arteriellen Charakters
liess von der Ausführung der Operation Abstand nehmen.
Vergleichen wir noch in Kürze die Erscheinungen unseres
Falles mit denen der erstgenannten.
Wie wir sehen, stimmen die Symptome sämtlich im
Allgemeinen mit einander überein, mit dem Unterschied,
dass bald mehr das eine, bald mehr das andere ausgeprägt
ist. In unserem Falle ist zum Beispiel von Ikterus nichts
bemerkt worden, auch wurde kein Erbrechen von Blut oder
Blutabgang durch den Stuhl beobachtet. Vielmehr waren
neben den Schmerzen im Epigastrium, die wohl bei keinem
Falle fehlen, die einzigen Symptome die prall hervor
springende Geschwulst in der Gegend der Gallen-