Full text: Newspaper volume (1850)

muß bte Bravour des Feldwache-Commandeurs, eines 
jungen Officiers, anerkannt werden, der mehrere Male 
dis Verstärkung anlangte, seinen kleinen Trupp dem 
stark überlegenen Feind (3 Compagnien) entgegen 
führte. 
Auf feindlicher Seite fiel ein Ofsicier, dem An 
scheine nach ein Lieutenant. (Fr. Pr.) 
Das „I. äß." berichtet aus Schleswig, die 
Dänen hätten große Kähne, mit Matrosen und Be 
waffneten besetzt, aus die Schlei gebracht und 
wölkten, wenn der Fluß stiern sollte, durch jene 
Fahrzeuge für das Offenbleiben einer Wasserstraße 
alle Anstrengungen machen lassen. Diese dürsten in 
deß auf die Länge wohl vergeblich sein, da die 
Schlei ein sehr stilles und nicht tiefes Wasser ist, 
dessen Zufrieren aljo bei anhaltend strenger Mlte 
nicht zu verhindern ist. 
ff- Politische Betrachtungen zur 
Weihnachtszeit.' 
Man erwarte keine Neujahrsgedanken eines kos 
mopolitischen Nachtwächters; so wenig ich Kosmopolit 
zu sein Trieb fühle, so mehr habe ich gerade zu 
Weihnachten ein recht starkes inneres Verlangen, nur 
heimisch im Vaterlande zu sein. Es kann der Nord 
deutsche nun einmal nicht anders, als sich hinter all 
dem Kriegs- und Waffengetöse erne so recht stille und 
selige Weihnachtszeit ausmalen. Ihn scheint die 
Natur von außen und von innen für einen eifrigen 
Weihnachtsfreund geschaffen zu haben. Er soll lich, 
so ruft ihm Alles zu, am Tannenbaum freuen, an, 
geschlossenen und ruhigen Kreise des Heerdes, weil 
der Winter, der keines Menschen Freund ist, vor der 
Thür tobt. Der Norddeutsche hat für den langen, 
langen Winter feinen andern Ersatz und Trost; ita 
lienische Nachte fehlen ihm und der Lorbeer und die 
Mprthe blühen nur in der Stube. Wir schauen lie 
ber durch das Kaleidosscop der Phantasie die 
Weltbegebenheiten an, wie dieselben sich ferne von 
uns gestalten, als daß wir in dieselben eingreifen und 
ihnen unsere Geinüthlichkeit opfern. Vollends zur 
Weihnachtszeit! In dieser leben wir ächt idyllisch 
und lesen um Alles gerne Napoleonijche Kriegsge 
schichten, als wären dieselben Wunder und Mährchen, 
die nie in unsere Stille einbrechen könnten. Mir 
steht noch immer die Weihnachtszeit meiner Kindheit 
wie ein blitzender Stern vor der Seele; und es ist 
wie die störendste und wildeste aller Wahrheiten 
zwischen mich und jene Träume der Zugend der Kampf, 
der Kriegslärm getreten, der diese» Weihnachten die 
Fluren meines Vaterlandes übertvbt. Die Weihe- 
Nacht könnte leicht, wenn ich so sagen darf, in die 
sem Jahre eine Weihe-Schlacht erzeugen und 
nicht unmöglich erscheint es, daß statt eines LevenS- 
engels, der einst den Hirten erschien, ein Todes 
engel auf Tausende meiner Landsleute herniederstiege. 
So ernst, so bedeutungsvoll, so entscheidend ist noch 
nie die Weihnachtswoche für Schleswig-Holstein er 
schienen, wie in dem Jahre 1850. Wir mögen Hin 
blicken, wohin wir wollen, unter allen Zeitläusen, 
unter allen Verhältnissen unserer Laudesgeschichte, hat 
sich die Frage um unsere rechtliche Existenz, unsere 
Lebensfrage, nie zu der Kraßheit ausgebildet gehabt, 
als dies Jahr zu Weihnachten. Wohin wir schauen 
in Europa — ein trauriges Dunkel, in welchem allein 
unser Land eine glänzende und erwärmende Seite 
bietet; — wohin wir uns wenden — ein trostloser 
„ Nebel, der die gesunde Idee der Zeit verhüllt, 
welche nur noch im Schovße Schleswig-Holsteins ihr 
bedrohtes Dasem zu schützen sucht; — wohin wir 
blicken — ein Sieg der Reaction, der die schönsten 
Blüthen, wie ein giftiger Wurm, abfraß und nun 
nach der letzten ihre Zangen ausstreckt, uin auch diese 
in Schleswig-Holstein zu entblättern. Es ist wohl 
kein übler Wunsch, sich einen neuen Heiland her 
beizusehnen. Wir entbehren jenes Heilandes, der 
mit Feuergeist die That verschwistert; dem des Jahr 
hunderts Genius an der Wiege die Äugen aufgeküßt 
hat; der vom Glücke an die Stelle gesetzt ist, von 
wo aus er, ein Archimedes der neuen Zeit, wie von 
einem Angelpunkte die Welt bewegen könne. Wir 
bedürfen eenes Heilandes, der das'Recht, das die 
Uteactton zerbrach, heil mache, der die Idee der Zeit 
in ihrem Weseil erfasse und auf vernünftiger, aber 
unwandelbar verfolgter Bahn zum Siege verhelfe. 
Wir bedürfen eines Heilandes, der — ein seltsames 
Spiel der Wechselfälle — ein großer Staatsmann 
sei, kein Theoretiker bloß und doch nicht der Theorie 
ganz entbehrend. Doch, wie gerne wir einem solchen 
Heiland unser Hosianna zuriefen, — es ist eben, aus 
emen solchen zu hoffen, ein unschuldiger Weihnachts- 
traum., Für Diesen und nichts weiter mögen ihii un 
sere Leser nehmen. 
Aber die Weihnachtszeit, die uns bevorsteht, hat 
noch viele andere Beziehungen zur Politik unserer 
Zeit und speciell unseres Landes. Es drängt ein 
unbekanntes Etwas zur Geburt. Uns Allen ist cs, 
wie wir so in dem Strudel der Zeitereignisse stehen, 
als inüßten wir eine Lösung erwarten, und als könnte 
es nicht ailders sein, als müßte eine Frucht, und sei 
es auch eine taube und angefressene, aus allen Wehen 
ln denen unsere Geschichte ringt, hervorgehen. 
So gehen wir ins Weihnachtssest hinein, wie wahre 
und unwissende Weihnachtshirten voll Erwartung, 
vas geschehe und erscheinet Ist es erne Schlacht, 
die geschlagen werden soll, eine legte, blutigste Schlacht, ' 
die wir hoffen oder fürchten können? — Ist es ein 
Friede, den uns Dänemark dictiren wird; ist es einer, 
den uns Deutschland dictirt? — Oder bleiben wir in 
unserer Erwartung getäuscht und werden wir weder 
Entscheidung, noch Frieden auf die eine oder andere 
Weise haben? — Das größte Weihnachtsgeschenk 
würbe dem Lande ohne Frage ein ehrenvoller Sieg 
über die dänische Armee sein, ohne den auf einen 
ehrenvollen Frieden Keiner im Leisesten hoffen darf. 
Wenn wir den Weihnachtsgesang in der Schleswigs 
Domkirche hören könnten: so würden wir auf alles 
Andere gerne verzichten, selbst auf die uns so werthe 
Feier des Weihnachtsabends, der dann zum Abend 
unserer Befreiungsschlacht würde. Wenn wir 
den Boden Schleswigs wieder mit unsern Füßen tre 
ten dürften, so möchte gern in den Jubel für den 
errungenen Sieg die stille Klage um Tausende der 
Gefallenen sich mischen. Wir wären Alle eingedenk 
des Spruches: „Ein Wahrzeichen nur gilt, das Va 
terland zu retten." — Das schlimmste Weihnachts 
geschenk dahingegen, welches dem Lande gemacht wer 
den könnte, ist ein unehrenvoller Friede, ein Friede, 
den man um die Hälfte des Landes würde erkaufen 
oder anzunehmen gezwungen sein. Es ist seltsam und 
doch nicht seltsam, wenn zwischen Krieg und Frieden, 
die man einem Lande verleihen kann, der Krieg so 
ungleich lieber genommen wird, als der Friede; wenn 
man lieber zu den größten Opfern neue bringt, um 
nur noch fvrtkämpfen zu können, als den Frieden 
annimmt, der ja doch, wie die Dichter singen, die 
Beglückerin der Länder ist. Gottlob, daß dem so 
ist; — das ist das Zeichen, der Beweis, daß das 
Volk in Schleswig-Holstein an der Ehre festhält, ohne 
die es nicht leben mag. Krieg nur ist es gegen 
wärtig, was auch die deutschen Diplomaten dagegen 
sagen mögen, was uns frommt und bient; Krieg, 
nicht um der Lust geführt, um bloß zu schlageil u>ib 
zu kämpfen, sondern um nicht ehrlos und treulos zu 
werden. Es ist mir, als ständen vor dein heutigen 
Geschlechte der Schleswig-Holsteiner alle dessen Väter 
von uralter Zeit her als Ankläger auf, wenn wir 
Frieden, unehrenvolten Frieden schlöffen. Wenn 
wir uns den Frieden von Deutschland in dieZFeder 
dictiren lassen und unsere Hand dazu hergeben, Schles 
wigs Abtretung zu unterzeichnen: so ist nicht nur 
Schleswig, sondern Holstein verloren. Wenn wir 
Frieden machten — bei Gott, ich wüßte nicht, welche 
Bedingungen das sei» müßten, auf die man einen 
Frieden eingehen wollte, der die unzertrennlichen Her- 
zogthümer theilte, der die Geschichte mit Füßen träte, 
das 'Recht böge, und die Herzogthümer selbst ver 
nichtete? Oder weiß Jemand hier einen Ausweg? — 
weiß Jemand hier ohne Sophistik einen solchen Frie 
sen zu rechtfertigen? 
Die Weihnachtsbetrachtung im politischen Sinne, 
die wir anstellen wollten, hat unsern Blick zuerst in 
die Zukunft gezogen. Die Zukunft ist aber einem 
umgepflügten Ackerfelde gleich, in welches man hinein 
säen sann, was eben der Zufall und die Lust be 
stimmt. Sie hat und bietet unsern Vermuthungen 
einen zu weiten Spielraum, auf dein mir uns zu 
unserm eigenen Unbehagen und zur Unbequemlich 
keit unserer Leser herumtummeln. Wir lenken des 
wegen noch bet Zeiten ein und sehen lieber rück- als 
vorwärts, lieber ln die Vergangenheit, als in die 
Zukunft. Der Weihnachtstag steht aus der obersten 
Stlise der Jahresleiter und sie sollte die Begeben 
heiten, welche hinter ober bester gesagt unter ihr 
liegen, krönen und segnen. Seit dem Jahre 1850 
ist in der schleswig-holsteinischen Geschichte aber jo Vie 
les vorgefallen, bas keiner Krönung und keines Segens 
werth ist, baß auch beide, Krone und Segen, aus 
bleiben. Progressiv ist die Lage des Landes schlim 
mer geworben. Wir trafen sie am Jahresanfang so 
unerfreulich, als möglich an und treffen sie am Jah 
resende wenigstens nicht bester. Ein halbes Jahr 
hindurch war das Herzogthum Schleswig neutraler 
Boden; jetzt ist es bereits seit über einem Viertel 
jahre von Feinden besetzt. Int Anfang des Jahres 
hatten wir preußische Truppen in der Carrikatur-'Rolle 
zwischen Freunden und Feinden im Lande; am Ende 
des Jahres können wir sie als Feinde erwarten. Im 
Anfange tranken Fremde unser Landeswaffer; am 
Ende tränkten wir mit unserm Blute das Land. 
Unsere Geschichte ist aus einer lächerlichen zuerst eine 
traurige geworben. Denn sagen wir, was wir wollen 
und hoffen wir noch so riesengroß, es liegt dennoch 
eine öde, schreckende, hoffnungslose Gegenwart vor 
uns. Utur eine Erscheinung ui der heurigen Ge 
schichte scheint mir, von zweien Seiten betrachtet, 
neben einer traurigen, eure zu hoffnungsreiche Seite 
darzubieten, als daß wir sie stillschweigend in die 
Kategorie mit den andern licht- und freudlosen Re 
sultaten dieses Jahres 1850 stellen möchten. Es ist 
die Schlacht von Jdstebt selbst, die wir zwar ver 
loren haben, aber m einer Weise verloren haben, daß 
aus der Niederlage die Hoffnung eines Sieges keimen 
will. Die Schlacht bei Jbstcor ist das erste Treffen 
zu nennen, welches unserer jungen Armee die Aus 
gabe stellte, zu zeigen, was |ie sei und könne. Bei 
des hat sie gezeigt. Sic i st eine mnthvolle. von le 
bendiger Idee ergriffene und gestählte 'Armee, die IN 
den Tob voll Sregeshoffnung gehl und der nichts 
schwerer wird, als ei» Rückzug. Sw kann dahin 
gegen der dänischen Armee bei der nächsten Probe 
die Stange halten und siegreich sein. Diese tröst 
liche Bemerkung flößte mir die Jdstedter Schlacht 
ein. Dieselbe verdient deswegen eben so wohl, wie 
der letzte kriegerische Versuch bis dahin, der Siuuti 
auf Friedrichstadt, mehr als eine Ermuthigung ange 
sehen zu werden, als eine Entmuthigung. Und wenn 
wir beim Rückblicke zwar schmerzlich die gefallenen 
Opfer mit Hinsicht auf die kümmerlichen Resultate 
dieses Jahres betrachte» und beweinen müssen: so ist 
doch der Rückblick auf das Schlachtfeld bei Jdstedt, 
sowie die Erinnerung an das Treffen bei Friedrich- 
stadt von keinen demüthigenden Nebengedanken be 
gleitet. Vielmehr knüpft sich an beide ewig denk 
würdigen Begebenheiten auch gerade für unsere augen 
blickliche Lage ein gewisser und nicht geringer Trost, 
der Trost nämlich, daß wir in uns selbst stark genug 
sein und werden können, um unser Vaterland zu 
schützen. Das letzte, was sich der Erinnerung dar 
bietet, wenn wir in unserer politischen Weihnachts- 
betrachtung zurückschauen, ist der Wechsel im Ober 
befehl. Ein glückverheißendes Prognosticon stellt in 
den wenigsten Fällen eine Veränderung. Jede Ver 
änderung will auf das Gründlichste bedacht und er 
wogen sein; vollends die Veränderung eines Ober 
befehls in der Armee. Das Heer ist wie das Haupt 
und es fühlt sich erschüttert, wenn jenes weicht. Aber 
auf der andern Seite — und möge diese Seite die 
von Ulis aus dem Commando-Wechsel zu erhoffende 
sein — kommen besonders in den Kämpfen der Fran 
zosen in den neunziger Jahren des vorigen Jahr- 
Hunderts Beispiele vor, wo der Wechsel des Com- 
mandostabs von den glücklichsten Erfolge» begleitet 
war. Uns liegt es nicht ob, über Willisen, seinen 
Character, seine Kriegsführung re. hier eine Betrach 
tung einzuflechten; noch weniger vermögen wir über 
den Nachfolger ein belehrendes Wort zu äußern. Nur 
das Eine wissen wir, daß, wenn unser Heer einen 
Führer fände, der es würdig und kraftvoll und einig 
und plaiivoll zu führen verstände, auf alle Gefahr 
hin der Entscheidungskampf unternouimen werden 
könnte. Denn der dänischen Armee gegenüber, einer 
erobernden und von keiner begeisternden Idee geho 
benen, ist unsere junge, Geist und Muth athmende 
Armee ein Herkules dem Antäus gegenüber. — 
Leider gestattet die Lage unseres Vaterlandes uns 
nicht, daß wir die Weltbegebenheiten der Ferne mit 
einem mährchenhaften Weihnachtsgefühl betrachten. 
Wir werden zu sehr auf die eigene Existenz und das 
Wohl unseres eigenen Vaterlandes in unserer Be 
trachtung Hingetrieben, baß es eincstheils an Lust, 
anderniheils an Muße fehlt, nur für fremde Länder 
und Völker ein Ohr und ein Äuge zu haben. Wenn 
bas nicht wäre, wenn wir befreit wären von unserer 
Sorge, so könnten wir in der That nie so schön, als 
fern Augen entfalten. Wir könnten die Ungarn, ihre 
Rosse in den Niederungen der Theiß tummeln, wir 
könnten sie als Sieger in Ofen einziehen sehen, wir 
könnte» Bein in Siebenbürgen mit seinen Schaaren 
von einem Paß zum andern fliegen, wir könnten 
Kossuth auf die Verfassung schwören, die Russen ein 
rücken, den Görgey Verrath übe», die Ungarn die 
Waffen strecken sehe». Das Alles und »och viele 
andere Bilder aus dem Kampfe in Baden, aus dem 
Kampfe in Italien könnten wir vor den Augen un 
serer Leser jo ui aller Behaglichkeit ausrollen. Aber 
nun hat baS Alles kein Interesse, da wir ja unsere 
eigenen Schlachtfelder im eigenen theuren Vaterlande 
auszuweisen haben, da wir ja selbst an jedem Tage 
ein kriegerisches Gemälde voll allen Waffengattungen 
vor Augen haben, da wir (a tagtäglich hin- und her- 
marschiren, herein- und hinausziehen, ein ewiges Ge- 
woge sehen. Eben deswegen aber verschwindet auch 
vielleicht den meisten meiner Landsleute der Weih 
nachtsabend ungefeiert und tragen die meisten von 
denselben vielleicht kaum eine Erinnerung an den 
selben in sich herum. Doch, wie dem auch sei: ein 
Gedanke beseelt uns Alle und daS ist der, daß der 
wahre Weihnachtstag für alle Schleswig-Holsteiner 
der wäre, welcher uns unser Recht und unser Land 
in einem hellen und glorreichen Siege bringen würde! 
Amtliches. 
Bekanntmachung, 
betreffend Mecklenburgische Münze. 
Zufolge einer großherzogl. mecklenburg-schwerm- 
schen Verordnung vom 25. Novbr. d. I. erlischt 
vom 1. April 1851 an, sowohl bei den öffentlichen 
Cassen, als im Privatverkehr jegliche Verpflichtung, 
bei den in Courant zu leistenden Zahlungen die mit 
dem großherzogl. mecklenv. - schweclinschen Stempel 
ausgeprägten Münzen des Zwölfthalersußes, Zwei- 
drittel- und Einbrittel-Thalerstücke anzunehmen? Auch 
sollen nach derselben Verordnung die unter großherzl. 
Mecklenburg - schwertiiischen Stempel ausgeprägten 
Vier- und EinschiltingSstücke des Zivölfthalerfuges 
vom 1. April 1851 an bis auf Weiteres nur noch 
vier und beziehungsweise einen Schilling nach dem 
14 Thalerfuß gelten. 
Dagegen können vom l. April 1851 an biS zum 
30. desselben Monats einschließlich, die gedachten Zwer- 
dcittcl- und Einbrittel-Thalerstücke sowohl bei der 
großherzogl. Reluitions-Caffe zu Schwerin, ohne alle 
Beschränkung, als auch bei sämmtlichen Amchffsin,
	        
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