Full text: Newspaper volume (1930, Bd. 1)

’ ' •' ' ■ ‘ ■ • . : ş ' ' - , - , 
. - , - - ■ 
o■ ' •■ - :.. V ;.v - .. .■;, 
). t f*** 
TKFr-i ^ìî^àŞŞ^ - . 
hys 
ur«Ş 
Nli. 
Scc 
nie!^ 
>ttw" 
ļeitiļ’ 
flslf' 
# 
»luE 
sdoch 
Die- 
îigeii 
euķ- 
)stieļ 
us 
iin<" 
eins 
all«» 
hier 
hits 
iir's 
irrt 
t r<r 
ļuto- 
& 
erzs 
T°ķ 
nai 
t der 
Ģ» 
rSe"- 
tìSP 
j'O 
peit 
tester 
irger 
: êi 
i anti 
tics*' 
m 
t & 
rigs 
ŗtrfn- 
it c' 
sigs 
idefļ 
o-ge"' 
,a s 
ipftil 
nsolt 
eîn^ 
rief 
Sp; 
ft, ķ 
istişş 
k. 
îtt< 
lscf 
nds 
sots' 
alle" 
; & 
uit» 
ijte" 
»ins 
txofl 1 
ntS> 
rus 
Ott" 
am«' 
eis 
Z!« 
chUr 
<$W 
ş 
re"' 
nbs 
§hs 
ds 
)F 
,a"" 
veS 
net" 
. j ," 
le"' 
u^' 
E 
Em AêduņgZyêgn für handball. 
(Fortsetzung)' 
I. Zusammenspiel im Felde. 
a) Ausbildung der Stürmer. 
[ ..j e . Stürmerreihe wird in Angriffsstellung im Felde ver- 
l^'cht gestaffelt!). Dann wird Zuwerfen und Fangen in 
fct Reihe geübt. 
!• Die Stürmer bleiben am Ort. 
Sie bewegen sich im Schritt. 
3. Sie eilen im Laus vorwärts. Allmähliche Steigerung 
°m bequemen Dauerlauf big zum Sturmlauf. Jeder Spieler 
uh pH daran gewöhnen, feinen Feldabschnitt innezuhalten. 
5 empfiehlt sich, bei diesen Fangübungen zunächst nicht 
,?"^dls einen Nebenmann zu überspielen, später erst werden 
M Flankcnwürfe ausgeführt. 
b- Die Läuferreihe wird in derselben Weife ausgebildet. 
- Ņei den Läufern ist die Staffelung besonders wichtig. 
E " eit dieses Grundgesetz aller Rasenspwle wird bei unsern 
uiiļļep Handballmannschaften noch viel verstoßen, meist mar- 
J?! ctei ’ sie in einer schön ausgerichteten Linie an. Ist der 
utelläufer dicht auf die Stürmerreihe aufgerückt, so müs- 
L fl i. die Außenläufer zurückbleiben: sind die Außenläufer >m 
mugelangriff beteiligt, so muß d. Mittelläufer zurückbleiben. 
"t«rs kann die Läuferreihe ihre Aufgabe, den Angriff mit 
"fzutragcn und gleichzeitig durch Wegfangen durchgespielter 
^üe zu rerteidigen, nicht erfüllen. 
0 Zusammenspiel von Stürmer- und Läuferreihe. 
ferc->?h Ürmer Wti ’ Käufer sind in Kampfaufstellung, die Lau- 
Hch^° eta,a 0—8 Meter zurück, aber harmonikaartig beweg. 
wird ^ wandert in der Stürmerreihe hin und her und 
->kbe„ , ^ ntm "»cm Stürmer zurückgegeben. Dag gurück- 
„„ . n kann recht vielseitig ausgeführt werden, mit Drchmig 
Ijt V "der links, über den Kopf, zwischen den Beinen 
î ourch. Ein Läufer fängt den Ball ans und spielt ihn so. 
^ r wieder in den Sturm. Dos Zusammenspiel zwischen 
iitl Läuferreihe ist von ausschlaggebender Bedeutung 
$, ® ie Uebungen werden ausgeführt am Ort, im Gehen, im 
U'sck'ritt. im Sturmschritt. Der Uebungsleiter achte dabei 
r das Innehalten der Stellungen. Unsere Spieler lausen 
s „ a) zu wild durcheinander, Stellungsspiel ist für viele 
Mannschaften noch das unbekannte x. 
**) Fangübungcn mit Beunruhigung durch einen Gegner. 
fck ì"' Zuspiel eine gewiffe Fertigkeit erreicht, so er- 
> iwert man Zuwerfen und Fangen dadurch, daß man einige 
^pieler^mit der Aufgabe gegenüberstellt, dem Werfenden oder 
bangenden den Ball ans der Hand zu spielen. Es brcmÄk 
Urchaus nicht immer ein« ganze Mannschaft gegenüberzu- 
chen, iDtrb aus dem Training in den meisten Fällen 
'wr e:,. entartetes Wettspiel. Drei bis fünf Spieler genügen 
rar Beunruhigung. 
Diese Erschwerung wird erst mit Stürmer- mrd Läufer- 
besonders 'päfcr beim Zusammenspiel beider Reihen 
Punkt e). ergiebig geübt. , 
e> Ausbildung der Verteidiger. 
Diese Spieler müssen alle Fangübungon mitmachen. 
^Urch einen schlecht fangenden Verteidiger ist schon manches 
^or verwirkt worden. Dann ist es eine zweckmäßige Aufgabe 
'Ur sie, die Stürmer und Läufer beim Werfen und Fangen 
»rch Wegkchnappcn des Balles zu beunruhigen (f. Punkt d). 
«ißerdem müssen sie sich im Wcitwurf üben, um den Ball 
_. eim Wettspie mit befreiendem Wurf möglichst vom eigenen 
^-oriaum in die gegnerische Hälfte befördern zu können. Der 
kfreiende Abwurf führt immer zu den Flanken, nicht zur 
"iitte! 
3. Die Arbeit vor dem Tor. 
1. Zielwurf. Jeder Spieler muß eine bestimmte Anzahl 
Torschüssen am Uebungstage ausgeführt haben. Der 
Übungsleiter läßt den Spieler aus verschiedenen Lntfernun- 
und verschiedenen Winkeln zum Tor (Mitte oder Flanke) 
'w bestimmte Abschnitte des Tores schießen. Allmählich an 
^kaft zulegenl 
2. Torschuß nach vorherigem Zusammenspiel. Die Stür 
ze gruppieren sich um den Torraum. Der Ball wandert hin 
her. Auf einen Pfiff des Uebungsleiters schießt der 
Spieler, der den Ball gerade in den Händen hat, auf das Tor. 
wird dabei angenommen, dieser Mann wäre freistehend, 
später können die Verteidiger beim Schuß beunruhigen, 
. 3. Daß der Tormann sicher im Fangen werden muß, ist 
tklbstoxxşàdlich. Seine Sonderousbildung ergibt sich aus 
Ikiner Stellung im Tor. 
Dieser Uebungspla» soll ein Beispiel sei» — aus der 
" l «Sts für die Praxis. Niemand soll glauben, daß es so 
"ķwacht werden muß. Freilich, in den Grundregeln werden 
"be Uebungsplänc übereinstimmen. Zum Einmaleins des 
Handballspielers gehört der Lauf, das Ballfangcn und der 
^otftîļuŞļ. Eins muß jedem Spielleiter und jedem Spieler 
ļar sein: Training ist kein Wettspiel — es ist mühevolle 
^ļeinnrbeit. Das Wettspiel ist die Zusammensetzung und 
Zuwendung der geleisteten Kleinarbeit. Dann aber wird ein 
E"îtspiel auch das zeigen, was bisher noch selten zu sehen ist: 
und Sicherheit in der Ballbehandlung und Harmonie 
^ Bewegungen. So leisten wir durch die technische Vcrvoll- 
'ainrnnung zugleich die best« Werbearbeit für unser Handball- 
Futzballsporl 
Oberligaspiele. Holstein-Kiel errang einen 7:2-Sieg über 
°*tt G. B. ì ohne mit besonderen Leistungen aufzuwarten. 
^ Äider Erwarten wurde Borussia von Olympia 0:1 geschla- 
■™t. — Eine ähnliche Ueberraschnng bildete der 2:0-Sieg von 
'"tlscnspvrt-Nenmünstor über Union-Teutonia. 
In der Bezirksliga 
das wichtigste Treffen die Begegnung der beiden Spitzen- 
J%et der Oststaffel Eckernförde und Preußen-Germania 
Der spannende und mit Erbitterung durchgeführte 
ìj"tņpf endete 3:3. Bis zur Panse hatren die Kieler trotz 
^erlegenen Spieles seitens ihres Gegners 3:1 führen können. 
zweite Hälfte sah sie nur mit zehn Mann antreten. Die 
^ernförder drängten stark, holten aber nur den Ausgleich. 
£ ns 3:3 vermochte Preußen (Germania) dann unter Anfbie- 
ŗ’ n 8 aller Kräfte zu halten. Nach Schluß kam es zu unlieb- 
f;;!! ,cri Zwischenfällen, die sicher noch zu Strafanträgen usw. 
'“«en werden. 
ïļ ® ct Verein für Leibesübungen (Flensburg) fertigte den 
^Mitt für Bewegungsspiele Kiel sicher mit 4:0 (2:0) ab. Auf 
hatten die Kieler trotz ihres lobenswerten 
trotz ihres 
*»"— reine siegesaiancen. Nordmark durfte in den End- 
ìsiîen sicher noch ein Wortmitzureden haben. 
Eifer?'; .Ņd- 
keine Siegeschancen. 
Echseswig 1906 unterlag auf eigenem Platze den Itzehoèr 
io^^.ņ 3:4 (1:1). Wie das Resultat bereits erkennen lägt, 
kz Ziefer Kampf außerordentlich hartnäckig. Die Itzehoer 
schließlich von Giück reden, daß ihnen dieser knappe 
foI 9 gelang. 
2eib?"?dcsholm fertigte überraschenderweise den Verein für 
°^übilngen (Heide) mit 5:3 (2:2) ab. Das ist der erste 
Sieg der Bordesyolmer feit geraumer Zeit. Auch diese Mann- 
schaft liefert stets in der Frühjahrsserie ihre besten Spiele: 
Frisia (Husum) schlug die Sportfreunde (Neumünster) 
nur knapp mit 3:2. Ein weiterer Beweis für den Form- 
aufschwung der Nenmünsterancr Mannschaft. 
Husum 1918 schlug die Res. Eintrachts 5:1. 
Kreisliga: Olympia Ref. konnte Einfeld 3:0 schlagen. 
Ellerbek sicherte sich einige Punkte dprch den 3:1-Sieg über 
Kiiia Res. 3:1. Friedrichsort gegen Suchsvorf 4:1. 
VfB. Liga — Rasensport Schleswig Liga. 1:3 (0:1), 
Die Liga des VfB. weilte am Sonntag in Schleswig, um 
gegen den dortigen Verein „Rasensport" ei» Gesellschaftssplel 
auszutragen. Die VfB.-Mannschaft zeigte in der ersten Vier 
telstunde ein gutes Kombinationsspiel. Der Schleswiger Tor. 
Wächter mußte sehr oft eingreifen und hielt einige brenzlige 
Sachen. Die Schleswiger, die sehr eifrig spielte», ließen üch 
aber nicht entmutigen und machten sich mehr und mehr frei. 
Die Rendsburger begingen nun den Fehler, daß sie sich die 
Epielweife des Gegners aufdrängen ließen. Bei einem 
Durchbruch konnte der Linksinncn Rasensports das erste Tor 
einsenden. Die,VfBer führten auch nach der Pause ein oer 
art planloses Spiel vor, wie man es »och nicht von dieser 
Mannschaft gesehen hatte. Die Folge war. daß die Gegner 
sehr bald zu 2 weiteren Erfolgen kamen, während Rendsburg 
kurz vor Schluß noch das Ehrentor erzielte. 
Es wird die höchste Zeit, daß die Mannschaft sich aufrafft 
und sich schnellstens wiederfindet, sonst wird es wohl schwer 
halten, die Oberliga zu erreichen. 
1. VfB.-Knaben — 06 Schleswig 1. Knaben. 3:1. 
Die VfB.-Knaben hatten dieses Spiel jederzeit in der 
Hand und gewannen verdient. 
VfB. Knaben und Schüler komb. — Hohenweftedter Knaben 
und Schüler komb. 3*1» 
Auch dieses Spiel konnte der VfB. für sich buchen. 
RSV. 1, gegen Turnverein 05. 9:0 (2:0). 
Erwartungsgemäß fertigte die RSV.-Vertretung den 
Gegner mit einem so hohen Torcrgcbnis ab. Der REV. lag 
«ährend der ganzen Spielzeit im Angriff. In der ersten 
Spielhälftc wurden nur 2 Tore erzielt. Der Sturm kombinierte 
gut, konnte aber schwer zum Schuß kommen, weil 05 zahlreich 
verteidigte. Fluß kam erst in die Mannschaft, als in der 
zweiten Halbzeit der Rechtsaußen, der sich bei einem Kopfball 
eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte, ausfiel. Jetzt 
wurde fleißig geschossen und Treffer auf Treffer erzielt. Die 
Turner ließen sich nicht entmutigen und versuchten bis zum 
Schluß, das Ergebnis zu ändern. 
Ofterrönfcld t. — RSV. 2i 2:0 (0:0). 
Mit der in der Vorschau von Rendsburg angekündigten 
Ueberraschnng wurde es also doch etwas. Niemand hatte ein 
so günstiges Resultat des RSV. erwartet. Die REVer konn 
ten in der ersten halben Stunde das Spiel so ziemlich offen 
gestalten. Aber dann wurde doch eingesehen, daß Osterrönfeld 
trotz der Niederlage am vorigen Sonntag noch die alte Mann. 
schaft geblieben ist. Man legte sich besonders nach Halbzeit 
stark auf Verteidigung, um, wie einige Spieler vom RSV. 
richtig sagten, wenigstens das 0:0 zu halten. Hierin ist auch 
der Grund zu suchen, warum Osterrönfeld so mager abge 
schlossen hat, wären nämlich nicht so viel Beine vor dem 
RSB.-Tor gewesen, dann hätte es zum Schluß wohl anders 
ausgesehen. Alles in allem war cs ein spannender Kampf, 
wobei die Grenze des Erlaubten manchmal hart gestreift 
wurde. Die Umstcllmrg, die Osterrönfeld vorgenommen, be 
währte sich nicht, was besonders im Sturm zu spüren war. 
Vorher spielte Osterrönfeld 1, Jugend gegen RSV. 1. Ju 
gend. Das Resultat war 3:1 für Osterrönfeld. 
Vormittags spielte Osterrönfeld 1. Knaben gegen Mittel 
schule. 2:1. 
Osterrönfeld 1. Schüler — VfB. Rendsburg 1. Schüler. 1:0. 
RSV. 1. Jugend — Osterrönfeld 1. Jugend. 1:3 (1:1). 
Die Jugend des RSV. trat nur mit acht Spielern an 
und verdient diese Niederlage. 
RSV. 2. Schüler — Rasensport 1. Schüler. 0:7. 
Die kleinen RSBer waren den körperlich überlegenen 
Schülern von Rasensport nicht gewachsen. Die Schleswizec 
führten während der ganzen Zeit und siegten verdient. 
RSV. 2. Knaben — Rasensport 2. Knaben. 3:2. 
Das Resultat wird beiden Mannschaften gerecht. Es 
wurde ein ausgeglichenes, flottes und abwechslungsreiches 
Spiel vorgeführt. 
Nortorf 1 — VfB. Rendsburg 2. 3:2. 
Nach den beiden verloren gegangenen Spielen konnte die 
1. Mannschaft des Nortorfer Sportvereins wieder einen Sieg 
erringen. Sie trat am Sonntag der Reserve von VfB. Rends 
burg gegenüber. Das Treffen war durchweg ausgeglichen; 
erst wenige Minuten vor Schluß fiel das entscheidende Tor. 
Die Leistungen der beiden Mannschasien standen auf keiner 
hohen Stufe. 
Rortors 2. — Olympia 4, 5:0. 
Die Reserve Rortorfs erhielt kampflos zwei weitere 
Punkte infolge Verzichts von Olympia 4 Remniinster. Sie 
war einer Einladung nach Neumünster gefolgt und trug gegen 
di« Alten Herren von Olympia ein Gesellschaftsspiel aus. 
Die Einheimischen waren durch ihre ehemaligen Ligakanonen 
den Nortorfern überlegen und siegten 9:4 (6:1). 
Rortors Schüler — Sportfreunde Schüler. 1:5. 
Die Schüler konnten sich gegen ihre Sportskameraden von 
den Sportfreunden Neumünster nicht behaupten und unter 
lagen mit 1:5. 
Rortors Knabe« — Sportfreunde Knaben. 3:2. 
Die Knaben lieferten ein eifriges Spiel und wetzten die 
am vergangenen Sonntag erlittene Niederlage durch einen 
3:2-Sieg aus. 
tzgnhhal! 
der §. 8. L. 
Durch seinen Sieg über Südostdeutschland ist der Nord 
deutsche Sportverband in die Zwischenrunde um den Hand- 
ball-Pokal der DSB. gekommen, die am 9. März zur Durch 
führung gelangt. Norddeutschland spielt in Leipzig gegen 
Mitteldeutschland. Zur Vorbereitung dieses Kampfes spielt 
am 2. Februar eine Vcrbands-Auswahlels gegen eine Mann 
schaft des Bezirks 1 m Flensburg. Die Verbandsmannfchafr 
fetzt sich aus Spielern der Bezirke 3 und 5, Hamburg und 
Hannover, zusammen. Die Mannschaft des Bezirks l wird 
von Flensburg und Kiel gestellt. — In der Bezirkself treten 
folgende Spieler an: Peetz (Eintracht), Stein (Holstein), Bart- 
ling (Rordmark), Petersen (Eintracht), Puck (Holstein), Pflug 
(Rordmark), Kolberg, Jsemann, Buck, Meier (Nordmark), 
Börnsen (Eintracht). — Wie verlautet, soll Mumm vom 
Rendsburger Sportverein einen Läuferposten für einen der 
l genannten Spieler ausfüllen. 
REV. Liga — Ruderverci« 1. 10:0 (2:0). 
Die Ortsvereine standen sich nach längerer Zeit einmal 
wieder gegenüber. Nach Rendsburger Verhältnissen zu urtei. 
len, hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden, die Zeugen 
dieses Treffens sein wollten. Wider Erwarten verloren die 
Ruderer, die in letzter Zeit gure Ergebnisse erzielt hatten, 
dieses Spiel mit einem zweistelligen Ergebnis. Die RSV.- 
Mannfchaft lieferte ein gleichmäßiges Spiel, ließ in der ersten 
Spielhälfte aber zahlreiche Torgelegenheiten aus. Erst in der 
zweiten Spielhälfte fand sich der Sturm und riß die gegne- 
rische Verteidigung durch schnelles Platzwechseln der Spieler 
auseinander. Die Läuferreihe leitete die Angriffe gewandt 
ein.. Die Hintermannschaft zeigte befriedigende Leistungen. 
— Die Ruderer spielten im Sturm zu eng.' Sie stießen trog 
wunderbarer Kombinationen in der Rendsburger Verteidi 
gung auf harten Widerstand. Dienlicher wäre es, wenn die 
Mann schalt ein flacheres und schärferes Zuspiel pflegen wür. 
den. Die Verteidigung machte acht Stellungsfchler und war 
bei einigen Angriffen machtlos. — Das Spiel war recht flott 
und wurde nicht mit so großer Ucbcrlcgenheit durchgeführt, 
w-e das Ergebnis es anzeigen könnte. 
RSV. 1. Schüler — Kronwerker 1. Jugend. 4:2 (2:1) 
Beide Mannschaften zeigten ein Handballspiel, das noch 
recht in den Kinderschuhen steckt. ' An allen Spielhandlungen 
konnte man feststellen, daß beide Mannschaften wenig trai 
niert worden sind. Im Training müßte versucht werden, die 
Mannschaft als solche und nicht einige begabte Spieler her- 
anzubilden. 
DJK. gegen MTV. 2. Jgd. 1:1 (1:0). 
Am Sonntag erschien die DIK.-Abteilung nach ihrer 
Rcugründung zum ersten Male auf dem Platze. Dem jungen 
Verein, der vorher noch niemals trainiert hat, zeigten sich 
die MTVer als tüchtige Gegner. Es hätte niemand gedacht, 
daß das Spiel so gut für die DJK. endete. Durch ein fiel- 
ßiges Training kann die Mannschaft gut werden. 
RMTV. Jugend — Eutin Jugend. Punktspiel. 5:3 (3:3). 
Rendsburgs Jugend hatte die Eutiner zu Gast, um das 
fällige Gauspiel auszutragen. Die Rendsburger mußten bald 
feststellen, daß sie einen gleichwertigen Gegner vor sich hatten. 
Eutlii versuchte, durch ein schnelles und sicheres Zusammen 
spiel den Gegner zu überraschen, was den Eutinern auch an 
fangs gelang. Kutin ging mit 1:0 in Führung. Rendsburg 
konnte kurz darauf wieder ausgleichen, fand sich aber nicht zu 
einem zugigen Spiel zusammen, so daß Eutin bis Halbzeit 
mehr vom Spiel hatte. Kurz vor Halbzeit konnte Rendsburg 
die beiden Tore aufholen. Rach Halbzeit zeigt« sich Rends 
burg wieder in der alten Form und konnte zweimal mit Er- 
folg einsenden. Das Spiel wurde zeitweise reichlich hart ge. 
spielt. 
RMTV. 2. — Ruderoerei« 2. 6:1 (1:1). 
Dem Torergeblns entsprechend war das Spiel bis Halb 
zeit ziemlich ausgeglichen, zum Teil spielten die Ruderer 
überlegen. Rach Halbzeit änderte sich das Biw vollkommen. 
Rendsburg stellte sich mit gutem Kombinationsspiel ans Brei 
tenwirkung ein, was sich gut bewährt«. Bei den Ruderern 
fehlte im Sturm die nötige Angriffs- und Durchschlagskraft. 
MTV. konnte bis zum Schluß führen und in regelmäßigen 
Abständen noch 5 Tore einsenden. 
Weitere Spielergcbnisse: Handballstädtekampf der Turner: 
Flensburg gegen Hamburg 10:5 (7:3); Brunswik gegen Was 
serfreunde 1:6; 1. Kieler Handballklub gegen JTV. 7:1; ©. 
B. V. gegen Holstein 2. 5:3; Postsport gegen Wellingdorf 5:3; 
Polizeisport gegen Ellerbek 6:3; Polizeisport Flensburg gegen 
Kameradschaft 5:4. 
ArbêiļeŞorļ 
Eintracht Ost 1. uud 2. komb. 0:0. 
Das Spiel setzte mit einem vielversprechenden Tempo ein. 
Beide Tore kamen oft in Gefahr. Doch konnten die Hinter 
mannschaften immer mit viel Glück klären. Eintracht erhielt 
in der 15. Minute einen Elfmeter, der aber verschossen wurde. 
Rach Halbzeit kamen die Einträchtler etwas auf und schossen 
aus allen Stellungen auf das Tor. Der, Torwart wehrte im 
mer gut ab. Ein zweiter und dritter Elfmeter werden vom 
Torwart gehalten. Mit einem Unentschieden mußten sich die 
Viaimschasten zufrieden geben. 
Eintracht 2 gewann nach einem harten Kampf gegen 
West 2 4:2. 
Rotenhof 1. — Holtenau 1. i« Kiel. 1:3. 
Rotenhof 1, mit Ersatz spielend, mußte sich eine 3:1-Rie- 
derlage von Holteirau gefallen lassen. 
Rothenhof 1. — Holtenau 2. 0:6. 
* * * 
Bofjßln 
Boßeln i« Tönning. ■ 
yy. Am vorigen Sonntag hielt der Boßelverein für Stadt 
und Kirchspiel Tönning sein diesjähriges Preisboßeln ab. 
Bei einer ausgesprochenen Boßelwitterung versammelten sich 
die Boßler zum schönen heimischen Sport. Bei reger Beteili 
gung wurden die Wettkämpfe ausgetragen. Es wurden durch 
weg gute Ergebnisse erzielt. Folgende Ergebnisse wurden er 
zielt: Jahresklassen 20—30, je drei Wurf. 1. Preis Willy Jen 
sen 217 y 2 Mir. 2. Preis Wilhelm Wiese 192 Mir. Jahrcs- 
klasse 30—40, je drei Wurf. 1. Preis Theodor Möller 189 Mir. 
2. Preis Johannes Voigt 186 Mir. Iahresklaffe 40—50, je 
drei Wurf. 1. Preis Heinrich Hans 148 Mir. 2. Preis Vol- 
quard Brühn 137 Mir Jahrcsklasscn 50—60, je drei Wurs. 
1. Preis Hans Jensen 128 Mir. 2. Preis Heinrich Sievers 
121 Mir. gahrcsklasse »der 60, je drei Wurf. 1. Preis Theo- 
dor Möller 116 Mir. Außer Konkurrenz um den noch nicht 
gewonnenen 24. Preis. Friedrich Friede! 15114 Mir. 
Vom Botzclkampf Norder- gegen Südcrdithmarschen. 
Eine Versammlung der Vertreter der Bohelverein« öü> 
derdithmarschens tagt« am vorigen Sonntag in St. Michaelis- 
bonn, um die Zahl der Boßler sestzustellen, welche die einzel- 
ncn Vereine für den großen Boßelkampf Süder- gegen Ror- 
derdithmarschen zu stellen habe». Es stellen Eddelak 35, Bsr- 
einigte Köge 30, Meldorf 60, Wöhrden 30, Darlt 30, St. Mi- 
chaeìisdonn 30, Brunsbüttel 23, Hemmingstedt 12 Boßler: 
Altana und Marne werden noch bestimmt. Zu Obleuten wur- 
den ernannt H. Sühl-Dereinigte Köge, Schroder-Barlt, Mey- 
burg-Wöhrden, Eornils-Altona, Schümann-St. Michaelis- 
bonn und P. Iohannsen-Brunsbüttel. Jeder Verein hat einen 
Stockleger mitzubringen. Meldorf stellt zwei Fahnenträger 
und den Opwiser Ioh. Gehrt. Für den Aus- und Einmarsch 
sind die Fahnen mitzubringen. 
WmlersJsrļ 
Kampf um die Bobweltmeisterschaft. 
Di« am Sonnabend und Sonntag in vier Läusen ausge- 
fahrene Bobweltmeisterschaft endete im Gesamtergebnis mit 
dem Sieg der Mannschaft Italien 1. Die Mannschaft Deutsch 
land 2 belegte den dritte» Platz hinter Bob Schweiz 2. 
Skisprung-Ausscheidung für Oslo. 
Mitte der letzten Woche fairden in Pontresina die Ski- 
sprung-Ausscheidungs-Wetlkämpfe der schweizerischen Oslo- 
Mannschaft, zu denen sich noch eine Vertretung des vsterrei- 
chischen Skioerbandes sowie zahlreiche' andere Schweizer 
Springer gesellten, statt. Kaufmann und Trojan: wie auch 
Badrutt müssen unbediirgt als „Kanonen" im Skisprung ta 
xiert werden. Es ist fast unheimlich, wie besonders Ka„i- 
mann und auch Trojan: die große Luftreise absolvieren. 
Ihre Vorlage grenzt fast an Unmöglichkeit, und doch stehen 
ste ihre Sprünge mit absoluter Sicherheit. 
Ergebnisse. 
A. Senioren. 1. Kaufmann-Schweiz: Sprunglängen 
63, 6414, 68. 2. Trojani-Schweiz: 58^, 62^, 63. 3. Ba. 
drutt, Adolf-Schweiz: 59, 60^, 65. 
B. Junioren, l. Chiogna-Schweiz: 52, 54, 53^. 2. Kleger. 
Schweiz: 52, 50>4, 61 %■ 3. Reder-Echweiz: 50-4, 51U, 
56)4 Meter. 
Europa-Meisterschaft im Eisschnellauf. 
Die in Drontheim ausgetragene Europa-Meisterschaft im 
Eisschnelläufen hat mit dem erwarteten Sieg des Titelhalters 
Ballangrud (Norwegen) geendet, der am Sonntag auch in 
den Läufen Uber 1500 Mir. (2:20,9) und 10 000 Mir. (17:45) 
siegreich blieb und somit alle vier Strecken gewann. 
Am Sonnabend hatte er die Läufe über 500 Meter in 
44,9 und über 5000 Meter in 8,35,l überlegen gewonnen. 
ş. ^ 
Tennis 
Tischtennis-Weltmeisterschaften. 
Am Sonnabendnachmittag fiel bei den Berliner Wet:- 
spielen um die Weltmeisterschaften im Tischtennis die erste 
Entscheidung. Für die Schlußrunde des Dameneinzelspiels 
hatten sich die Titelverteidiger:» Frau von Mednyansty (Un, 
gärn) über die Oesierreicherin Frau Kolbe 21:14. 21:16, 
17:21, 21:11 und ihre Landsmännin Frl. Sipos 21:6, 21:18. 
21:17 über die Wienerin Frl. Wildam qualifiziert. Die Ent- 
scheidung, die in Gegenwart des ungarischen Gesandten Kolo- 
man von Kanya vor sich ging, fiel nach hochinteressantem 
Fünfsatzspiel mit 21:18, 21:15, 21:23. 10:21, 21:15 zugunsten 
von Frau von Mednyansty aus. 
Die Dameudoppelmeisterschaşt wurde von Frau von Med- 
nyansky, die am Sonnabend schon ihren Titel in der Damen 
meisterschaft erfolgreich verteidigt hatte, gewann mit ihrer 
Landsmännin Sipos zusammen auch die Damendoppel-Mei 
sterschaft gegen Frl. Gal-Frau Komaron (Ungarn) mit 21:12, 
21:12, 21:19. 
Frau von Reznicek französische Hallenmeisterin. 
Die Schlußrunde in der französischen Damen-Hallon- 
Tennismeisterschast bestritten am Sonnabendabend di« deut 
sche Tennismeisterin Frau von Reznicek und die Französin 
Bordes. Frau von Reznicek konnte sich nach anfänglicher Un 
sicherheit klar gegen ihre Gegnerin durchsetzen und gewann 
das Spiel überlegen 6:2, 6:2. 
LeichļaļhleM 
Hallensportfest in Magdeburg. 
Das 9. Magdeburger Hallensportfcst gestaltete sich am 
Sonnabend dank guter nationaler Besetzung und ausverkaup 
tem Hause zu einem sportlichen wie ouch finanziellen Erfolg. 
Im Sprintcrdreikamps vermochte der frühere Sprinter- 
Meister Körnig-Eharlottenburg einen sicheren Sieg über Io. 
nath-Hannover und Malitz-Derlin zu landen. Körnig gewann 
den ersten und dritten Lauf in der Bestzeit von 6.6 Sek. und 
wurde im zweiten Lauf Zweiter hinter Kurz-Berlin. 
Das 1000-Mcter-Laufen sah einen spannenden Kampf 
zwischen dem deutschen Meister Müller-Zehlendorf und Gün- 
thing-Leipzig, den Ersterer knapp in 2:46.00 Minuten für sich 
entschied. 
Boltze, der für Hannover 78 startete, fand in dem Turner 
Eyring-Wittenberg einen harten Gegner, den er nur sehr 
knapp in 9:14,6 besiegte. Er startete auch in der 3-Mal-1000- 
Meter-Staffcl, die von Eharlottenburg in 8:28.6 gewonnen 
wurde, landete hier aber nur mit seiner Mannschaft an fünj. 
rer Stelle. 
Das Kugelstoßen wurde eine Beute Hirschfelds, der 14.52 
Meter stieß, wie auch Seraidaris-Dresden auf 14.27 Merer 
kam. 
In den offenen Wettbewerben halte sich Gerber-Ehariot. 
teuburg di« 60 Meter in 7.1 Sek., Storz-tzalle war gestürzr. 
Der Berliner SE. fertigic den SE. Eharlottenburg in der 
3-Mal-200.Staffel in 1:20.4 Min. glatt ab. 
Allerlei 
Ganturntagung des ostholsteinischen Gaues. 
Der 58. Gauturntag fand am Sonntag tn Ncumünstci 
statt, wozu von 46 Vereinen rund 136 stimmberechtigte Bor. 
tretcr entsairdt waren. Der 1. Gauvcrtreter Maaßen-Preetz 
gab den Verwaltungsbericht. Der Gau zählt augenblickli:?, 
rund 5000 Mitglieder. Der Rendsburger Männer-Turnvereiu 
hat viele Mitglieder geworben und steht jetzt an 3. Stelle un- 
tcr den Hauptvereinen. — Die Fachwarte beklagten sich über 
den schlechten Besuch der Lehrveranstaltungen. — Die gewähl- 
ten Bezirksturnwarte wurden bestätigt. — Di« Abstimmung 
über den Pflichtbezug der Gauzeitung entschied sich mit ge 
ringer Stimmenmehrheit sür den Pflichtbezug. — Line län 
gere Aussprache macht die Verlegung der Gaugrenzen nötig. 
Eine Festlegung der neuen Grenzen konnte nicht erfolgen. 
Schmcling kämpft erst im Juni? 
Aus Amerika trifft jetzt die aufsehenerregende Nachricht 
ein, daß der Manager Joe Jacobs den für den 29. März ge 
planten Kampf seines Schützlings Schmelings abgesagt habe. 
Schmcling soll nach Aussagen seines Managers erst im Juni 
wieder in den Ring gehen und dann gegen den Sieger des 
Sharkey-Ecott-Kampfes, der am 29. Februar bestimmt statt 
findet. Der nächste Kampf des Deutschen w .de dann auch 
gleichzeitig der Titelkampf um die Weltmeisterschaft sein. Wie 
weit man dieser telegraphischen Nachricht Glauben schenke» 
kann, muß abgewartet werden. 
Straßen-Telephoudienst des ADAC. 
Entgegen anders lautenden Nachrichten teilt der Allge 
meine Deutsch« Auromobil-Elub (ADAC) mit. daß zufolge 
Entschließung des Bayerischen Staatsministeriums des In. 
nern vom 5. Dezember 1929 die Streck« München-Starnbcrg- 
Weilheim-Murnau-Oberammergau und Murnau-Garmisch 
dem ADAL. zur Errichtung eines Straßen-Telephonbienstes 
übertragen wurde. 
Die beteiligten Bezirks-Polizeibehörden und Straßen- u. 
Flußbauämter wuàn zur Unterstützung der Einrichtung des 
Fernsprech-Hilfsdienstes des ADAL. angewiesen. 
Die Vorarbeiten sind, nachdem auch die Rcichspost die 
Genehmigung erteilt hat, bereits im Gange und die Einrich 
tungsarbeiten «erde« so durchgeführt, daß voraussichtlich bis 
zum Frühjahr die ganze Strecke mit einem bestens durchorga 
nisierten Straßen-Tclephondicnst versehen ist. 
Das Staatsministerium des Innern hat dem ADAL. die 
Erteilung einer gleichen Erlaubnis für weitere Straßen nach 
Fertigstellung der ersten Strecke München-Garmisch-Parten- 
kirchen bezw. Oberammergau in Aussicht gestellt. 
Vas mancher mchl weiß! 
Im Laufe der verflossenen ersten Hamburger Dirt-Track- 
Saison traten hier auch zwei gute englische Fahrer Gebr. 
Langton auf, die sich gut einführten. Soeben ersähet man, 
daß beide auf einer in Bnenos-Aires neuhergerichteten Bahn 
zu großen Erfolgen in Rekordzeiten kamen. In Hamburg 
entstand übrigens der erste deutsche Dirt-Track-Elub. in dessen 
Borstand bekannte Fahrer wie Riß und Werner fungieren. 
werden nur dann veröfient- 
NPSkîNerrkyie wenn sie am Moniaa- 
nbend um 6 Udr in der Redaktion sind — Anschrist: 
Svart-Redaktion der L'andesöeitung.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.