Full text: Newspaper volume (1825)

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doch dieses zu der Größe des Verlustes nicht an, 
so wie überhaupt bey einem Unglück solcher Art Ein 
zelne mit dem besten Willen zu helfe» nicht ver 
mögen. Es wird daher hinreichend seyn, dieses 
zur Kunde wohlthätiger Menschen, sowohl im Va 
terlande als der Nachbarschaft, zu bringen, um mit 
Vertrauen die Bitte hinzufügen zu können, zur Er 
leichterung der großen Bedrängnisse dieser uns so 
nahen unglücklichen Deutschen Brüder mir christli 
cher Menschenliebe beytragen zu wollen. 
Herr Conrad Hi „rich Donner in Altona 
hat sich menschenfreundlich bereit erklärt, jeden Bei 
trag und jede milde Gabe edler Menschenfreunde 
dankbar entgegen zu nehmen, und an den Herrn 
Grafen Conrad zu Rantzau - Breirenburg, 
der die zweckmäßige Vertheilnng an die Unglückli 
chen gütig übernehmen wird, zu übermachen. 
Vertrauend auf die bekannte Mildthätigkeit der 
menschenfreundlichen Bewohner Rendsburgs und der 
Umgegend, und überzeugt, daß Viele derselben a erne 
zur Unterstützung der unglücklichen Breirenberger 
beytragen möchten und nur mit der Versendung 
nach Altona verlegen sind, erklären wir uns, in 
Beziehung auf vorstehende, dem Altonaer Merkur 
entnommene Mittheilung bereit, die milden (auch 
die kleinsten) Gaben zur weitern Beförderung ent 
gegen nehmen zu wollen. Da die Noth so groß 
ist und selbst noch in der letzter» Zeit gesteigert 
seyn soll, so beabsichtigen wir, mit Ende dieses Mo- 
mu^ die eingegangenen Beyträge an den Herrn 
Grafen Conrad zu Rantzau 'abzuliefern; doch 
wird auch später jede Gabe dankbar angenommen 
und weiter befördert werden. Bey der Ablieferung 
werden wir uns die Listen über die Beyträge qni- 
tirt zurück erbitten, die dann zur gefälligen Ein 
sicht der Beykommenden bey uns bereit liegen, 
Rendsburg, den 6ten Januar 1825. 
EIchmann et Comp. Goldbeck.
	        
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