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Ät.52
Lie Schuîfeà
Arden reichZgsWW geregà
Gutachten des Innenministerium. — Maß-
a gcbeitb: Gesundheitsrücksichten.
v)ni Reichsinnenministerium wird, wie wir hö-
K'A^ņwärtig ein Gutachten ausgearbeitet, das
iti - 1 den Möglichkeiten einer Pcràheitlichung
ļj^ àlserien beschäftigt. Beabsichtigt ist dabei,
itz>^'^Seset;liche Regelung der Schulferien her-
hļitļiê R'en ņd die Ferienordnung überhaupt ein-
îtn .. şfttzusetzen. Maßgeblich für diese Erwägun-
it s ^ dabei ein Vorstoß des Gesamtvorstandes
utschtzn Vereins für Schulgefundheitspflege
der in wiederholten Beratungen im
^ŞIundheitsamt zu der Ueberzeugung gckom-
ioh^'.daß aus Gesundheitsrücksichten der Schul-
\ iR.« nn ķd die Ferienordnung eine einheit-
^dat sich, wie wir hören, vor kurzem mit
io C ļ. uïûiļcu beschäftigt, und cs ergab sich auch
iļk ^.allgemeinen die gleiche Auffassung, wie sie
^>.amtvorstand des deutschen Vereins für
\ ķ!^ņdheitspflege vertritt. Dem ministeriel-
i«, ^ Achten liegen acht Leitsätze zugrunde, die
%j ^ nen folgendermaßen aussehen: 1. Als
^ c ^ nn Ģ ein fester Termin und zwar
1%^ der 1. April zu empfehlen. 2. Ein cin-
ung erheischen. Auch der Reichsgesund-
ì ģî"ns und der Ferienordnung in dem ange-
bK
oW
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r Beginn für alle Schulgattungen ist not-
<Iki> E' Die Schüler dürfen in den ersten Wo-
^- Schuljahres nicht überlastet werden. 4. Die
1%^ pt die Volks-, Mittel- und höheren Schulen
gestaltet werden. 5. Die Gefamt-
2)j e öer Ferien soll wie bisher. 83 Tage betragen.
5itt„ Şonimerferien sollen 6 Wochen betragen, sie
5% , den örtlichen Verhältnissen entspre-
ft^àgunsten der Herbstferien, geteilt werden in
st Ņoche. Sic sollen möglichst nicht vor dem
beginnen. Die Osterferien sind auf 15
îh.' dse Weihnachtsferien auf 21 Tage zu bemef-
Pfingstfericn sind eventuell zugunsten der
ktļ zu kürzen. 7. Die Schulzeit zwischen
^ş^îenpauien soll möglichst nicht mehr als 11
Jis betragen. 8. Die Ferien sind nicht durch
Şn^arbeiten zu belasten. — Diesen Leitsätzen
ql.sieben dein Reichsgesundhertsaint felin't auch
WWboit und Vorsitzender Goheimvat Hamel
^ üossen. Es ist infolgedessen zri erwarten, daß
Entstehen begriffene Gutachten des Reichs
1%,. Altertums zu einer Regelung des Schul-
în Sinne führen wird.
Ee
gen die Höhe der Luftbarkektsfteuer
°»t^, . in Rendsburg
^b e u lrt der Vertreter - Hauptversammlung der
^b^^^einschaft der landsmännische» Vereine
"ìhtî ^gs leblmft von allen Vereinen Klage ge-
Ziele der landsmännischen Vereine sind
^kultureller und letzten Endes vaterlän-
^, ' lr t Daran ändert auch nichts ein Tänz-
V J? s uian hin und wieder Veranstaltungen an-
î ,' E in ihrem wesentlichen Teil der Pflege der
$ landsmännischen Vereine dienen. So wie
H nun einmal liegen und die Menschen
^ auf etwas vergnügliches Theater oder
auf etwas vergnügliches Theater
^ uugsel des TaNizes nicht ganz verzichtet
\ . Man ist ja heute, wo der Bürger schwer
^ ï u kämpfen hat und wo das Derlan-
X ^ Freude so offen auftritt, in allen Der-
ollem den landsmännischen, froh, die
Überhaupt heranzubekommen.
S>ä/ S sollte auch eine steuererhebeà Stadt-
ì?lng bedenken und nicht durch rigorose Hand
er Lustbarkeitsstenerordnung das Leben
ìàîeine und Vereinigungen drosseln, die
î şft ^ņgen pflegen, an denen einem Gemein-
- 9<at sein muß. Es wurden Fälle vorge-
ì ' denen die Kasseneinnahme eines Abend'
jļļj ! ut^ p, - .. .. . — . ...
e Lustbavkeitssteuer mit einem Fünftel bis
j ®rtttel in Anspruch genonrmen wurde. Das
^^ei laufen die Vereine in der Regel die
şşich -? Fehlbetrages. Hier müssen Ausnahmen
hier darf man sich nicht, wie es auf
ņ hin geschehen ist, auf den Buchstaben der
ņìing zurückziehen. In welcher Richtung
, D^h^uen wünschenswert sind, ist angedeutet.
SMännischen Vereine wollen sich mit
^ " vereinen be,zw. Dereinsgruppen der Stadt,
k «Vc-rf wl
jSfn, ernste Ziele betreiben, ins Benehmen
^lhlr ^ņreinfam eine Eingabe an die Staüt-
, st einzureichen. Gegebenenfalls will man
A schon eingeschränkten Veranstaltungen
einschränken, oder sie, entsprechend einem
* Ķieler Vereine, außerhalb der Stadt
ftattşiirden lassen. Das würde eine
»' Un 3 von Verdienstmoglichkeit und eine
\k c * an Umsatz- nird Vergnügungssteuer
? I-^îeift wurde irr der Vertreterversammlung
$ cä^ännischen Vereine, daß außer in Kiel
Flensburg und Reurnüuster die Vereine mit
^’‘ c E'öh^ der Lnstbavkeitssteuer vor-
2 n ’ und der Vorsitzende des Vereins
àjj^^ņ-Thûringer, Daume, wies zürn Beweis
'>r Ziele der landsman irischen Ver-
k8e^^hift daß in Sachsen die Heimatvereine
ŗstgr?ņûtzig anerkannt uird bei entsprechenden
' sigtz ^ņgen von allen steuerlichen Abgaben be-
*C' ltbc ^ cr Hoffnung Ausdruck gegeben, daß
^niger schroffe Anwendung der Lustbar-
ZweiLes Blatt
3. Mm
Rendsburg, den 3. März 1930.
kcitssteucrordnung erreichen lasse.
rllach Mitteilung eines Vertreters des Schles-
wig-Holfteiner-Dundes soll die diesjährige Erhe
bungsfeier zu einer Uwc-Iens-Lornsen-Feier aus
gestaltet werden.
Das Iahvesfest der landsmännischen Vereine
hat mit einem Fehlbetrag abgeschlossen, woran auch
die Höhe der Lustbarkeitssteuer schuld ist, die eine
Veranstaltung traf, die Heimat und Volkstum galt.
Die Vorstandswahl ergab Wiederwahl des bis-
herigeil Vorstandes niit den Herren Gregor! und
Blohm als Vorsitzenden.
* Feüruarwetter. Wohl selten ist ein Monat
so rcgcnarm wie der Februar gewesen, und wenn
der Februar 1929 in aller Gedüchtins eine unan
genehme Erinnerung ist, wegen der grimmigen
Wiiiterkältc, die er brachte, so verdient der heurige
Februar gelobt zu werden, wegen seiner Milde,
ülur an sieben Tagen brachte er gelinden Frost und
Reif, und der Gesaiickniederschlag betrug 8,7 Mll-
limeter. Er fiel an 3 Tagen, unter welchen 2 Schnee-
tage zu verzeichnen sind. Eine ganz dünne Schnee
decke lag an 5 Tagen, und 9 Tage brachten Nebel.
Die Bewegung in der Luft war gering, und es
herrschten meist östliche Winde. Halten wir zum
Vergleich dagegen den Februar des Vorjahres, '0
sind folgende Zahlen zu verzeichnen: Der Gesanck-
niederschlag betrug 31,6 Millimeter und fiel an 9
Tagen als Schnee. Dieser lag während des ganzer.
Aionats, der überhaupt von Schnee und Eis starrte,
die Temperatur war durchschnittlich — 10—12 Gr.,
sank aber mehrmals bis auf 20 Grad unter Rull.
Den Bauernregeln für den März wird auf dan>
2anèc vielfach Bedeutung zugeschrieben. „Soviel
Tau im März, soviel Regen nach Ostern und soviel
Nebel im August. — Donncrts in den Mürz hin
ein, wird der Roggen gut gedeihn. Feuchter und
fauler Mürz ist des Bauern Schmerz. — Verblühn
nur die Kirschen gut, auch Roggen im
Blühen was Rechtes tut. — Märzcnschnee tut
Fr lichten und, Saaten weh. — Schreckt dich der Don
ner im März, wird fröhlich beim Ernten dein Herz."
* Kirchenvertretersitzung von St. Marien.
Am Freitagnachmittag fand im Evangelischen
Gemeinöehause unter dem Vorsitz von Pastor
Zverscn eine Kirchenvcrtretersitzung von
Rendsburg St. Marien statt. Zunächst machte
der Vorsitzende Mitteilung über einen schwe-
benden Rechtsstreit mit der Preußische:: Re
gierung über Zahlungen der Kirche an das
hiesige Gymnasium. Mitgeteilt wurde, daß eine
neue Ordnung für die Friedhöfe der Kirchcn-
gemeinde Rendsburg St. Marien aufgestellt
ist. Sie trägt allen berechtigten Wünschen Rech
nung und ermöglicht eine neuzeitliche Ver
wendung der Friedhöfe. Sodann wurde der
Voranschlag der Kirchengemeinde für das
Rechnungsjahr 1930-31 dnrchberaten und in
Einnahme und Ausgabe mit 07 000 ist.ä fest
gesetzt. Bei schärfster Sparsamkeit konnten die
dinglichen Kirchensteuern ermäßigt werden.
Die Zuschlüge wurden festgesetzt auf 10 v. H.
der Reichseinkommensteuer wie im Vorjahre
und 34 v. H. (im Vorjahre 38 v. H.) Zuschläge
zur staatlichen Grundvermögensstener.
* „Schrittsahren, nicht überhplen" kann
man an den an Bahnunterführungen und
Flußübergängen neu angebrachten Sperr
tafeln der Polizei lesen. Wir werden gebeten,
an dieser Stelle darauf hinzuweisen, daß diese
Sperrmaßnahme bisher in den wenigsten
Füllen beachtet worden ist. Die Sicherheit des
Verkehrs erfordert jedoch eine solche Beach
tung dringend. Wir weisen darauf hin, daß die
Polizei in nächster Zeit ans Znwideryandlnn-
gcn dieser Vorschrift besonders achten wird
und daß wahrscheinlich fühlbare Bestrafun
gen eintreten werden.
* Schwindler? Eine männliche Person, die
sich Neuhaus nannte und Bücherrevisor sein
wollte, hat sich bei verschiedenen Gewerbetrei
benden angeboten, Anzahlungen entgegenge
nommen und sich dann nicht wieder seyen las
sen. Die Geschädigten werden gebeten, der
Kriminalpolizei nähere Angaben mitzuteilen.
* Ueberfall. In der Nacht zum Sonntag
zwischen 4 und 5 Uhr wurde ein junges Mädchen,
das vor ihrer Haustür stand, von einem fremden
Mann überfallen und durch Stiche verletzt. Der
Täter, der sich nachher freiwillig der Polizei stellte,
will sich in der überfallenen Person geirrt haben.
* Belästigung und Bedrohung. In einer
hiesigen Gastwirtschaft in der Altstadt hat am
Sonnabendnachmittag ein betrunkener Gast den
Wirt und die anwesenden Gäste dauernd belästigt
und bedroht. Es mußte polizeiliche Hilfe in An
spruch genommen werden und der Betrunkene
wurde in Schutzhaft abgeführt.
* Wohlsahrtserwerbslose und Gemeinden.
Die Arbeitslosigkeit ist eine Folgeerscheinung
der gesamten Verschlechterung der Wirtschaft
und damit der allgemeinen Arbeitsmarktlage.
Es kann daher, wie der Reichsstädtebund in
einer Eingabe an den Reichsarbeitsminister
betont, nicht mehr länger verantwortet wer
den, diese Folgen allein den Gemeinden auf
zubürden. Um wenigstens eine gewisse Mil
derung der infolge dieses Zustandes einge
tretenen Finanzkatastrophe der Gemeinden
eiirtreten zu lassen, ist es dringend notwendig.
die Krisenfiirsorge ans alle Berufe auszu
dehnen, da die Dauerarbeitslosigkeit sich nicht
mehr auf einzelne Bernfszweige beschränkt.
Diese erweiterte Krisenfürsorge muß wenig
stens solange Geltung haben, bis die jetzige
allgemeine schlechte Arbeitsmarktlage sich gün
stiger gestaltet.
* Divisionstag 1930 der 54. Jnf.-Div. in
Hamburg. Ter diesjährige Divisionstag fin
det statt am Sonnabend, 22. März, in Form
eines Kamcradentreffens im „Kaiserhof" lAl-
tonnj und am Sonntag, 23. März, in Form
eines Familienfestes im Jachthafen-Kşubhaus
lFinkeuwärderj. Nähere Auskunft erteilt
Albert Gebhard, Hamburg 1, Kl. Bäckerstraße
13/15, Fernsprecher C 3 Zentrum 3475. An
meldungen zur Teilnahme sind an den Ge
nannten zu richten unter Angabe des Trup
penteils.
* Der Wüllner-Abeilü fällt in diesem Jahre
aus. Dis Volksbühne bietet statt dessen heute,
um 8 Uhr, in der Stadthalle einen Vortragsabend
des Lektors für Sprachkunst an der Universität
Berlin, Dr. Erich Dracht „Als der Großvater die
Großmutter nahm." — „Dieser fanatische Ver
künder der Sprache, besessen vom Stoff, den er
uns wie verzaubert hingab, fesselte seine Zuhörer
vom ersten Wort an, riß sie mit, spielte mit ihnen,
weil er sie in der Gewalt hatte, ließ sie lachen,
machte sie weh und traurig, begeistert und nie
dergeschlagen. Bei Jean Pauls „Testaments
eröffnung" aus den „Flegeljahren" hätte man am
liebsten gequiekt vor Vergnügen. Und dann
Storms schaurig-schöne Novelle von „Bulemanns
Haus"! In unsern Augen war das Leuchten von
Kindern, die den Märchen aus Eroßmutters
Munde lauschen. Und dann klatschten wir alle,
die wir den großen Saal füllten, klatschten, bis er
noch ein kleines Trinkgeld aus dem reichen Quell
seines Könnens hinzugab." — Die Eintrittspreise
sind aus der Anzeige ersichtlich.
* Zugelaufen ist einem Anwohner der Kanz-
leistraße vor einiger Zeit eine Art Wolfshund.
Angeblich soll er nach Fockbek gehören. Näheres
im Fundbüro (Polizeibüro).
Krairaeräer Sportverein
Mitgliederversammlung
4382)
am Dienstags, 4. März, 8.30 Uhr, in
„Stadt Flensburg“, Schleuskuhle.
Wichtige Tagesordnung. Das Erscheinen aller
Mitglieder ist Pflicht. Der Vorstand.
83<jf«ttjctne: Der Rendsburgs-? Miinner-
turnvorein von Î859 feiert sein diesjähriges
am 29.3.1930 in allen Räumen des „Cenvent-
nartens". Der erste Teil des Abends wird durch turne
rische Darbietungen aller Abteilungen ausgefüllt 14310
Wintervergnügen
Schleswig-Holstein.
ANS ö§m Ķrê NeNösÄMg.
gg. Kreis Rendsburg, 1. März. Die silber
ne Kammerplakette verliehen wurde von der
Landwirtschaftskammer für die Provinz
Schleswig-Holstein für anerkannte Leistungen
in der Buttererzengung den Meiereibetriebs-
leitern Hvtje in Meezen und Strebos in Els
dorf.
r. Noriors, 2. März. Neue Autobus-Ver
kehrslinien. Mit dem gestrigen Tage hat die
Allgemeine Flensburger Antomobil-Betriebs-
gesellschaft vier neue Autobus-Linien einge
legt und zwar Nortorf—Jevenstedt—Rends
burg, Nortorf—Luhnstedt—Legan— Breiholz,
Legan—Beringstedt—Hademarschen und Hade-
marschen — Holstenniendors — Hohenhörn —
Vaale. — Diebstahl. Einer Geschäftsinhabe
rin in der Neuen Straße Hierselbst wurden
30 R.ll entwendet. — Ueber eiu nud dasselbe
Familienglück können sich die drei im Klee
blatt wohnenden Gastwirtsfamilien Hans
Schönwandt, Theodor Heeschen und Heinrich
Beyer in der großen Mühlenstraße Hierselbst
erfreuen. Die fast gleichaltrigen Ehepaare sind
ausnahmslos mit derselben Anzahl Kinder ge-
segllet und zwar mit drei Knaben und einem
Mädchen. — Konzert Im Holsteinischen Hause
findet am 14. März ein hier lang ersehntes
Konzert von der Vereinigung ehemaliger Dii-
litärmusiker und der Nortorfer Orchester-Ver
einigung statt. — Die Legitimationspapiere
des Kaufmanns C. H. Rust, welche bei dem
Einbruchsdiebstahl dort entwendet wurden,
konnten dem Besitzer wieder zugestellt werden,
sie wurden hinter einem Knick in Vorgdorf
aufgefunden.
Üm feffMss,'
Schmeres Autounglück bei Laboe.
Ein Arzt tot, drei Personen schwer verletzt.
wk. Kiel, 2. März. Ein folgenschweres
Auto-Unglück ereignete sich am Sonnabend
abend ans der Chaussee zwischen Laboe und
Brodersdorf. Dr. Bandelow ans Schönberg
befand sich mit seinem Auto auf dem Heim
wege, als plötzlich ein Hund vor das Fahr
zeug lief,' um ihn nicht zu überfahren, warf
Dr. Bandelow das Steuer herum, worauf der
Wagen gegen eine Einfriedigung lief und sich
überschlug. Dr. Bandelow, dem die Stene-
rung in die Lunge drang und der auch eine
Schädelverletznng erlitt, fand auf der Stelle
den Tod. Seine 18 jährige Tochter erlitt
einen schweren Schädelbruch, während seine
gleichfalls im Wagen befindliche Frau mit
leichten Verletzungen davonkam. Die Frau
des Hofbesitzers Böge ans Brodersdorf, die
man nach Hause bringen wollte, erlitt einen
Unterschenkelbruch. Der Wagen wurde völlig
zertrümmert.
wk. Kiel, 28. Febr. Mit einem Gewinn
von 18 800 RM. kam ein Kieler bei der letzten
Ziehung der Volkswohllotterie heraus. Er
hatte seine Mutter fortgesetzt gedrängt, ihm
Geld für ein Los zu geben, sie gab ihm schließ
lich ihre letzte RM., die nun so gute Zinsen
tragen sollte.
wk. Kiel, 2. März. Der Landesverband
Schleswig-Holstein der deutschen Lebensrct-
tungsgeseüschast hielt am Sonntag im Rathaus
seine Jahresversammlung ab. Der stellvertr.
Borsitzeilde Lemerendt-Altona leitete die Ver
handlungen. Den Jahresbericht erstattete der
technische Leiter, Konrektor Asmussen-Kiel. Er
teilte mit, daß der Beitritt der Bezirke Rends
burg, Eckernförde und Elmshorn bevorstehe,
und daß der Diplom-Marinesportlehrer Ban-
mann-Mürwik in Zukunft nicht nur die Ma
rineangehörigen, sondern auch die Mitglieder
des Polizeisportvereins und anderer Vereine
unterrichten und prüfen werde. Mit besonde
rer Anerkennung wurde die Tätigkeit des
Gau-Schwimmwarts Behrens-Eutin hervor
gehoben. Es berichteten sodann die Vertreter
der verschiedenen Ortsgruppen. Die Bestre
bungen des Verbandes haben erfreulicherweise
überall lebhaftes Interesse gefunden. Die lln-
terstütznng seitens der staatlichen und konnnn-
nalen Behörden läßt in Schleswig-Holstein
gegenüber anderen Provinzen, wie der Vor
stand hervorhob, sehr zu wünschen übrig. An
stelle des bisherigen Vorsitzenden, Sanitätsrat
Dr. Kowalzig, der die Prüfung über den
menschlichen Körper und die Rettnngsappa-
rate übernahm, wurde Asmussen-Kiel zum
Vorsitzenden gewählt. Er übernahm gleichzei
tig wieder die technische Leitung. Als stellver--
tretender Vorsitzender wurde Lewerendt-Altv-
na wiedergewählt. Zu ärztlichen Beiräten be
stimmte man Sanitätsrat Dr. Kowalzig-Kiel
und Dr. Rehder-Altona. Major Breityanpt-
Berlin, der die Grüße des Hauptvorstandes
überbrachte, schilderte die Tätigkeit in den
einzelnen Provinzen. Ucberall ist ein Auf
schwung zu verzeichnen.
WTB. .Kiel, 2. März. Freitod im Ge-
richtsgefängnls. Am Sonntag vormittag hak
im Gerichtsgefängnis ein .54 jähriger verheiß
rateter Steinmetz, der ans Grund eines Haft-i
befchles der Kieler Staatsanwaltschaft ant
Sonnabendabend von der Kieler Kriminalpo
lizei verhaftet worden war, seinem Leben
durch Erhängen ein Ende gemacht. Ueber die
Gründe der Verhaftung hüllen sich die Behör
den in Stillschweigen.
x Neumünster, 2. März. Selbsttötung. Der
in der Kaserne 5 wohnende 39jährige Arbeiter
Wulf, Vater von drei Kindern, hat in letzter,
Nacht seinem Leben freiwillig ein Ziel gesetzt. Man
fand ihn heute früh auf dem Boden der Kaserne
erhängt vor.
=omEnm!iiimn!unmiimHiiiumnimnnmmummiuiinmiiminmiTiiiiimiìt
Leichenrvssche
in öohenwestedt bei (3162 =
Kaufhaus Ofterrnann 1
ïïllli!ll!!lllll!in!ll!lillllinil!ll!!llllll!llllllllllll!!llll!llll!l!l!l!!llllllll!l!ll!ll!1!llnf
iHlriisiiimige
blau und farbig, gute Qualitäten
3736) billigst
Weiße Wochen
bis S„ Mars 1930
isfe&tii Fimnllpiig
aiiflellwirsü mrä Aossfsner
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Friisn
4250