tropoîit vor den Mtar trat, um die Messe zu lesen,
sing die Menge an zu pfeifen und den Geistlichen
mit Rufen wie „Verräter, Judas, Feigling" zu
überschütten. Der Lärm war so groß, das Sergius
nicht mehr weiter zelebrieren konnte und. um seine
tobende Gemeinde zu beschwichtigen, mitten unter
sie trat. Aber die erregten Gläubigen zerrten ihn
an seinen Gewändern, bespuckten ihn und versuch,
ten, das Patriarchenkreuz von seiner Brust zu rei
ßen. Sergius blieb nichts anderes übrig, als die
Kirche zu verlassen. Ein Gottesdienst in einer an
deren Kirche, den der Metropolit abholten wollte,
wurde von der Gemeinde boykottiert.
Zie §rMķhMlunM Men wieder
in §!uß kommen.
TU. Paris, 4. März. (Eig. Funkmeldung.)
Die Saaroerhandlungen, die infolge der Kabi
nettskrise in Paris eine unfreiwillige Unter
brechung erfahren haben, werden in der kommen
den Woche unter Leitung des französischen Mi
nisters für öffentliche Arbeiten, Pernot, dem der
Vorsitz in der französischen Saarkommission erneut
Äüertragen worden ist, fortgesetzt werden. Fran
zösischen Berichten zufolge hat der Führer der deut
schen Abordnung, von Simson, vor Antritt einer
kurzen Reise nach Berlin dem Minister für öf
fentliche Arbeiten, Pernot, einen Höflichkeitsbesuch
abgestattet.
yMNggbsetze und KffänïanÄtnung.
Ein Schritt des französischen Botschafters.
Der französische Botschafter in Berlin, de Mar-
gerie, hat in der vergangenen Woche beim Reichs
außenminister Dr. Curtins vorgesprochen, um sich
im Zusammenhang mit den Nachrichten über die
Pounggesetze darüber unterrichten zu lassen, inwie
weit die Reichsregierung tu der Lage ist, die im Haag
gemachte Zusage der termingerechten Verabschiedung
der Pounggesetze einschließlich des Polenabkommens
einzuhalten. Es hat sich dabei aber nicht um eine
offizielle franzöfttche Demarche gehandelt. Bei dieser
Gelegenheit dürfte der französische Botschafter auch
auf die Rede von Dr. Schacht eingegangen sein, die
bekanntlich in Paris großes Aufsehen erregte. Da
an und für sich mit der glatten Erledigung der
Ponnggesetze zu rechnen ist, wobei es fraglos auch
zur Annahme des Polen-Abkommens kommen wird,
besteht für Frankreich auch kein Grund, schon jetzt
mit einer Hinausschiebung der Räumnngstermine
hervorzutreten. Darüber hinaus hat ja Tardieu
selbst noch einmal bestätigt, daß er sich an die Ein
haltung dieser Termine gebunden fühle.
über Sie Ministervesprechung, an der übrigens
Curtins krankheitshalber nicht teilgenommen
hat, zum ersten Mal von einer Steuersenkung
für 1931 die Rede ist. Gerade an diese Tatsache
knüpft sich bei den übrigen Regierungspartei
en die Hoffnung, daß der Widerstand der Deut
schen Volkspartei doch noch in irgendeiner
Form überwunden werden könne. Man glaubt
im übrigen, daß falls im Kabinett morgen
nachmittag Beschlüsse zum Haushalt 1930 ge
faßt werden sollten, diese nicht noch einmal an
die Parteien herangetragen, sondern endgül
tig sein würden und als fertige Vorlage den
gesetzgebenden Körperschaften vorgelegt wer
den sollen.
Noch keine Aussicht auf Verständigung.
Um Deckungsvorlage rmö
egierungskrise.
r.
Die gestrige Kabinettssitzung hat noch keine
Entscheidung über die Deckungsvorlage für den
Etat 1930 und damit über das Schicksal des Ka
binetts Müller gebracht. In der Minister-
besprechung unter dem Vorsitz des Reichskanzlers
sind alle Anregungen und Pläne erörtert worden,
ohne daß die Gegensätze beseitigt wurden. Die
Beratungen wurden schon nach einer Stunde ab
gebrochen und auf heute vertagt, damit der
Reichsfinanzminister die Möglichkeit gewann,
einen neuen Vorschlag auszuarbeiten. Die Bolks-
partei lehnt das Notopfer, das im übrigen die
Zustimmung des Reichspräsidenten Hindenburg
gefunden haben soll, weiterhin strikte ab, wenn
auch der von der demokratischen Reichstagsfraktion
beschlossene Vermittlungsvorschlag eine gewisse
Bedeutung hat.
In der untenstehenden amtlichen Verlaut
barung wird von einer Steuersenkung für 1931
gesprochen, das bedeutet ohne Zweifel ein gewisses
Entgegenkommen gegen dis Volkspartei. Es be
deutet aber auch dis Einsicht, daß ein endgültiger
Kabinettsbeschluß ohne Verständigung zwischen
den Koalitionsparteien nur den sofortigen Bruch
der Regierung und der Großen Koalition nach sich
ziehen kann. Und diese Folgen will man allseitig
vermeiden, da dann auch die Annahme der Poung-
gesetze gefährdet werden könnte. Die innenpoliti
sche Krise würde zwangsweise außenpolitische
Schwierigkeiten hervorrufen, der ein Kabinett aus
auf Grund der Weimarer Koalition schwerlich ge
wachsen sein dürfte. Deshalb hat man vorläufig
dis Entscheidung vertagt.
Es darf bei Betrachtung der Eefamtlage nicht
übersehen werden, daß auch zwischen Zentrum und
-ozialdemokraten die Rechnung nicht ganz auf
geht. Es fei nur erinnert an die Forderung des
Zentrums, daß vor der Zustimmung zu den
Uounggesetzcn die Finanzfragen geklärt und er
ledigt sein müssen. Und hier bestehen zwischen
diesen beiden Parteien noch etliche Meinungs
unterschiede.
Wir stehen mitten in einer Regierungskrise.
Geht es um die letzten 100 Millionen Mark, deren
Deckung dis Volkspartei nicht bewilligen will?
Das wäre kein ausreichender Grund, in diesem
Augenblick die Existenz des Kabinetts zu gefähr
den und außenpolitische Verwicklungen hervorzu
rufen. Und deshalb hat auch die Volkspartei die
Zustimmung zum Notopfer zu einer grundsätzlichen
Frage erhoben, indem sie jede Erhöhung der di
rekten Steuern — sie stempelt das Notopfer zu
einer Einkommensondersteuer — ablehnt. Man
kan einen solchen Standpunkt verstehen. Aber
wäre eine solche Steuerpolitik nicht schon lange
am Platze gewesen und hat die Dolkspartei nun
denn nicht auch die Pflicht, Auswege auf der Aus-
gabenseite des Reichshaushalts nachzuweisen, die
das von ihr verfolgte Ziel, Entlastung der Wirt
schaft, als erreichbar erscheinen lassen? Man kann
nicht umhin, bei allen Parteien zu fragen, was sie
denn eigentlich wollen und wie sie sich die wirt
schaftliche Zukunft Deutschlands und die finanzielle
des Reiches denken. Hier liegt doch dis Richtschnur
jeglichen politischen Wirkens, nicht bei der Partei
wie sie auch heißen möge. Aber es geht wohl doch
nach der Parole: Das Reich ist Nebensache, die
Partei muß uns doch bleiben!
Vorläufig weiß niemand, wie die Krise gelöst
werden soll, wenn jede Partei von ihren Forde
rungen keinen Deut ablassen will. Eine Möglich
keit. die außerhalb aller bisherigen Vorschläge sich
bewegt, deutet der „Jungdeutsche" mit den fol
genden Fragen an: „Was will die Deutsche Volks
partei? Steuert sie zu der Direktorialregierung,
Ke jetzt in den Wandelgängen wieder besprochen
wird, wobei man immer wieder den Namen des
Neichswehrgenerals von Schleifer mit stiller
Teilhaberschaft des früheren Obersten Nicolai
rt?“
Die Kabrnettssitzmiq.
Nach den gestrigen Beschlüssen der inaß
hebenden Stellen der Deutschen Volkspartei
und der Demokratischen Rcichstagssraktion
liegt die Entscheidung über die nun offen zum
Ausbruch gekommene Krife beim Reichskabi
nett, das heute vormittag um 10 llhr zusam
mengetreten ist. In gut unterrichteten Kreisen
verlautet, daß das Zentrum nicht daran denke,
nun sich zur Abstimmung über die Uoungge-
setze bereit zu erklären, ohne daß vorher der
Haushalt für 1930 aufgestellt worden ist. Man
weist vielmehr daraus hin, daß cs dem Zen
trum mit feiner Stimmenthaltung im Ans-
schuß bei der Abstimmung über die Nonngge-
setze völlig ernste gewesen sei. Man wird da
mit rechnen können, daß nach der heutigen Ka-
binettssitzung erneut Kompromißversuche in
die Wege geleitet werden und daß zunächst im
iVTTut fits* iVnfTirtr rtrnfctcn Amtren-
Kabinett selbst die denkbar größten Anstrew
gungen gemacht iverden, um ein Ausscheiden
der volksparteilichen Minister zu vermeiden.
Im äußersten Falle aber glaubt man in Kret-
ten der Regierung sich auch mit der Weimarer
Koalition behelfen zu können, die die Boung-
gesetze zusammen mit einem von Zentrum,
Demokraten und Sozialdemokraten verant
worteten Reichshaushalt im Reichstag anzu
nehmen hätte, während man andererseits nicht
damit rechnet, daß die Deutsche Bolksparter
im Falle des Ausscheidens ihrer Minister ge
gen die Iounggesetze stimmen würde Ob aller
dings in einem solchen Falle eine Regierung
der Weimarer Koalition die Annahme der
Iounggesetze lange überdauern würde, wäre
eine andere Frage.
Amtlich wird dazu mitgeteilt: Heute vor
mittag wurde in einer Ministerbesprechung
unter dem Borsitz des Reichskanzlers über die
Deckrmgsvorschläge zum Reichshaushaltsplan
1930 beraten.
Die Verhandlungen über die Stenerge-
setze und Steuersenkungsmatznahmen für 1931
und die damit zusammenhängenden Fragen
werden morgen fortgesetzt.
Die Beamtenschaft qegen eine
Sonderbesteuerung.
VDZ. Berlin, 3. März. Der geschäftSfüh-
renöe Vorstand des Deutschen Beamtenbun
des. der sich mit der Frage des Notopfers be
schäftigte, war einmütig der Auffassung, daß
jede Sonderbelastung der Beamtenschaft ver
mieden werden müsse und daß den außerge
wöhnlichen Verhältnissen nur durch Heran
ziehung aller leistungsfähigen Volksschichten
Rechnung getragen werden könne.
Ern „Wiederv«reiitigungs"-Wandteller.
Der dänische Erenzverein hat in der König
lichen Porzellanfabrik in Kopenhagen einen „Wie-
dervereinigungs"-Wandteller herstellen lassen, der
zur 10jährigen Wiederkehr der Einverleibung
Nordschleswigs in Dänemark verkauft wird. Die
Zeichnung, von Maler R. Böcher entworfen, stellt
den Königsritt über die Grenze dar; sie soll, wie
dänische Blätter zu melden wissen, von König
Christian genehmigt worden sein. Der Ertrag der
Platte ist für die Zwecks bestimmt, denen der
Erenzverein dient.
In wenigen Zeilen
__ Der 6. März soll nach einem Beschluß des
westeuropäischen Büros der kommunistischen
Internationale zu einem sogen, internatio
nalen Kampftag der Weltarbeitslosigkeit ge
staltet werden. An dem Beschluß, der in Düs
seldorf zustande kam, sollen Kommunisten aus
Deutschland, Frankreich und Holland mitge
wirkt haben.
Beginnende Annäherung?
Nach der heutigen Ministerbesprechung
wird in Regierungskreisen die Lage wieder
etwas zuversichtlicher beurteilt. Bemerkens
wert ist, daß in der amtlichen Verlautbarung
Eine Interpellation betreffend das Wehr-
wolfverüot in Hamburg ist von den Teutsch
nationalen im Reichstag eingebracht worden.
Man versucht, die Aufhebung des Verbotes
zu erreichen.
Nach Paraguay sollen im Laufe dieses
Monats etwa 200 geflüchtete Rußlanödeutsche,
die sich in deutschen Lagern befinden, beför
dert werden. Bisherige Schwierigkeiten sind
ans dem Wege geräumt. Nach Kanada sind
bis jetzt 644 Personen befördert, nach Brasi
lien 606.
Ans den Belgrader Gesandtenpostcn wird
voraussichtlich anstelle des verstorbenen Tr.
Köster der Leiter der Kulturabteilung des
Auswärtigen Amtes, Freytag, berufen wer
den. Freytag war schon einmal Konsul in
Belgrad und später Gesandter in Bukarest.
Lberstndienrat Dr. Liefert in Weimar ist
durch Verfügung des thüringischen Bolks-
bildttngsministeriums wieder in seine Rechte
als Gymnasialdirektor eingesetzt worden. Das
von ihm selbst beantragte Disziplinarverfah
ren nimmt seinen Fortgang.
In Indochina kam es wieder zu einem
Zusammenstoß zwischen Eingeborenen und
einer französischen Abteilung. Diese erschoß
sechs.Eingeborene.
Der verstorbene Kardinal Merry del Val.
der gestern in der St. Peters-Kirche zu Rom
Sehr SLKße Lage in Spanien.
TN. Madrid, 4. März. (Eig. Funkmeldung.)
Die augenblickliche politische Lage in Spanien ist
neuerdings in ein kritisches Stadium getreten Es
hat den Anschein, daß zwischen dem König und dem
Ministerpräsidenten Meinungsverschiedenheiten
aufgrund der letzten republikanischen Kundgebun
gen hinsichtlich der Wiederherstellung der verfas
sungsmäßigen Ordnung in Spanien aufgetreten
sind. Während Berenguer die Ansicht vertritt,
man müsse der politischen Propaganda gewisse
Freiheiten lassen und langsam aber sicher zu den
Wahlen schreiten, scheinen der König und seine
Anhänger eine gewaltsame Unterdrückung jeder
monarchiefeindlichen Propaganda zu verlangen.
Nachdem nun Berenguer und seine Regierung aus
gesprochene Gegner jeder Diktatur sind, scheint
die Krisis ausgebrochen
zu sein. In diesem Zusammenhange spricht man
davon, daß Berenguer sein Entlassungsgcsuch dem
König eingereicht habe, und daß dieser den Gene
ral Martinez Anido beauftragt habe, in Verbin
dung mit dem Militärgouverneur in Barcelona,
General Barrera, und dem früheren Gouverneur
von Barcelona. General Bosch, die Diktatur auf
energischer Basis wiederherzustellen. Diese Ge
rüchte erhalten eine gewisse Bestätigung durch die
Tatsache, daß Martinez Anido vor wenigen Tagen
im Sommerschloß El Prado mit dem König eine
lange private Unterredung hatte, sowie durch des
ersteren Reise nach Barcelona und seine dortigen
Konferenzen mit den genannten Generälen. Soll
ten sich diese Gerüchte bewahrheiten, dann ist ohne
Zweifel
eine überaus ernste Lage für Spanien
geschaffen, da die Mehrheit des Volkes, welches sich
gerade in letzter Zeit der republikanischen Idee
sehr genähert har, einer neuen Diktatur ablehnend
gegenübersteht. Es ist möglich, daß sich ein Teil der
Armee weigern würde, diese Diktatur zu unter
stützen. und man muß damit rechnen, daß in diesem
Falle auch dem König die Gefolgschaft verweigert
werden würde, was schließlich zu Zusammenstößen
führen könnte.
DeŞiŞMķ-Ņe Sļrkftechîs-
konferenz.
Am Montag trat im österreichischen National
rat die Konferenz von Mitgliedern der Stras-
rechtsansschüsse des Deutschen Reichstages und des
österreichischen Nationalrates zusammen. Die deut
sche Abordnung wird von Prof. Dr. Kahl geführt,
die österreichische von Dr. Waber. Letzterer eröff
nete die Konferenz mit einer herzlichen Be
grüßungsansprache. Im Namen der österreichi
schen Regierung sprach der Justizminister Dr. Lla
ma der Konferenz die Glückwünsche der österrei
chischen Regierung aus. Eeheimrat Kahl dankte
im Namen Deutschlands für die Begrüßung. Er
habe dis Zuversicht, daß es den Ausschüssen ge
lingen werde, in diesem Saal, in welchem man die
ersten verheißungsvollen Anfänge in der An-
gleichung des österreichischen und des reichsdeut-
schen Strafrechtes habe zurücklegen dürfen, auch
den richtigen Schluß zu finden.
beigesetzt wurde, hat sein beträchtliches ^
mögen für Zwecke der Glaubensverbreit» ■>
und für Wohltätigkeit vermacht.
Der Abschluß eines sûdslavisch-uķ*<j
schen Nichtangriffsvertrages soll, laut Naşşb
aus Belgrad, bevorstehen.
Regiernngsrat Dr. Fabricius wurde ^
gen der bekannten Vorwürfe von der RĢ
disziplinarkammer mit Dienstentlassung^
straft. Für einige Jahre erhält er einen a
des Ruhegehalts. In der Urteilsbegründu »
heißt es, kein Staat der Welt könne es sich ^
fallen lassen, daß seine Beamten
Autorität des Staates verstießen.
gegen
Nêtterbmchķ.
Wettervoraussage für den 5. März 1930: P"
das mittlere Norddeutschland: teils heiter,
teils
neblig, trübe, nachts leichter Frost, Tagestcmp-
raturen etwas niedriger als bisher, schwache,
liche Winde.
àlàr WMe?rmrki
vom
1.55, 2.
4. März 1930. i
absackende 1-21 %
Tendenz iebr ruhig. Preise ab Erzevaerstation
kommen Fracht. Umsatzsteuer. Vermittlungsgebühr
* ' * -r-
Aļtona, den 4 März wZ0
Mm Grünen <1 fiter IS <(
SchveiiimnwoM
(Ohne Gewährt
Es wurde ge-abll für 50 kg ßebcnbgeroido:
a) Becke Fetckchwckne 73—76
b) Mitteckchwere Mare . ........ 73—74
c) Gute leichte Mare ...72 -73
di Geringere Ware. 65—70
c) ©anen . . ............. 64—6
Auftrieb: 6273
Handel: ruhig
KWeriMwenchi kr LLîìfS'
die Provinz Schlesw.'HS
(Ohne Gewähr)
ds wurde gezahlt ssîc 30 kg Lebendgewicht:
3) Doppellender . —■ „
b) beste Mastkälber 76—8-
c) initiiere Ware 68—73
d) gering« Ware 60—65
e) geringste 38—45
t) Kreiser 20—35
Austrieb 1427
Handel: langsam
0
Hamburg, den 4. März 1930
(Ohne Gewähr) Viehhof Sternschanze
Schweine- und KMbermsröl
Bericht der Hamburger Notterungskommtssion.
(Amtlicher Bericht)
Es wurde gezahlt für 50 kg Lebendgewicht:
a) Beste Fettschweine 75—75
b) MitrelschwereWare 73—74
c) Gute leichte Ware 72—73
d) Geringere Ware 65 -70
e) Sauen 64—68
Austrieb: 6273
Handel: ruhig
Es wurde gezahlt für 30 kg Lebendgewicht:
a) Doppellender —
b) Beile Mastkälber 76—83
c) Mittlere Ware 68—7-'
d) Geringe Ware 60—65
e) Geringste 38-45
l) Fresser —
Auftrieb: 1427
Handel: langsam
Berlin, den4. März 1^
m Miner WŞêşş
(Frühnotiz» (Ohne Gewähr»
Mitgeteilt von der Pommerschen Viehverwertunl
Gesellschaft Berlin-Zentralvichhof-
Es wurde gezahlt für 50 kg Lebendgewicht!
Preise: Auftrieb: DerM"
Rinder 23 60 1682 rwM
Kälber 46—79 3327 ^ mH
Sdiafe 41—65 2630 ziemlich g
Schafe direkt zugeführt 622 ...
Schweine 12055 riw •>
Schweine zum Schlachthos direkt 2059
Auslandsschweine...... 1429 72
Klasse A - Klasse C 75- 76 Klasse E
. B 75—76 D 73-74 „ F
Sauen 69-70
MimnW 8!N AeMß-Mät
Homburg. den 4. Mürz 193Ü
Getreide (Preise in RJl per 1000
Weizen franko Hamburo 75 76 kg
Weizen ab inland Station
Roggen franko Hamburg 70 71 kg----
^o-oen ab inland. Stat'on
Winter erste ab inland. Station
^ommeraerste ab inland Station
T'onaumrr'e, toast Hamburg, loko ----
Kanada Western III - Gerste prompt --
'baser franko Hamburg
ilafer ab inland. Station
La Plata Mais
,flO
740 00—^s.slH
726.00—;
156.(0-
t4?.00-j>
1.16.00-^.00
154.00- koO
157.00-* 5
147.00-^(0
133.00-^.00
t2an0 p ^
Weizenkleie.inländ.
Weizenkl.. int max.
Rogaenkleie. inl. --
Brastl-o.La Mcitakl.
Prak.-o La Pl.-Poll.
Dhile-Kleie
Thile-Po^^rds
3.95
3 95
4.15
5.60
5 60
Palmk. Harb.-Wilhb'
ck'oko-ckucb. „
Raoskuch. „
Grdnustkuch.„
"einkucben ..
Reissu.-Mebl24(38^
-ona-Scckrot
Mehl (Preise in R^t per 100 Ka^)
Auszugmehl biei. Mühlen ......
Räckermehl hiei. Mühlen
70% Roaoenmebl biet. Mühlen ■
Roggengrobmebl hi ei. Mühlen
Tendenz: Gctreid- schwäch., Juttermitle' malt,
42.00
36-^7-
26.75-',,(0
Mehl
Berliner GeLreidefrllhma
vonr 4. März 1938
Tendenz: Schwächer
Umi-ii' —
Wetzen ... .^2 .00- -231.01 Haler
Roggen.... 158.00-162.00 Weizendleic..
Gerste 139.00-149/0 I Äoggenk!ete.."şş
Lilr ÌOCO kg
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