Full text: Newspaper volume (1930, Bd. 1)

Aus dem Ländertreffen Deutschland-Italien 
Spannende Kampfszene im Feld. 
llflfPSf 
Der ZuschOedarf der 
Konfession und Juftizdienst. 
Der Hanptausschutz des prsutzischen Land- 
begann am Montag die Vorberatung 
Haushaltes der Justizverwaltung. Justiz- 
bister Dr. Schmidt erklärt, die ungünstige 
^uanzlage müsse zu Erwägungen führen, ob 
^ Znschutzbedars der Justizverwaltung in 
Munft nicht vermindert werden könne. Die- 
Bestreben diene die Intervention der 
?^ußischen Staatsregierung an den Reichs- 
totster und die entsprechende Vorlage an den 
^îchsrat. Als wesentliche Mittel für weitere 
?>varnisse seien darin vorgeschlagen: Erhö- 
Üittti 
'"8, der Zuständigkeit des Amtsgerichts in 
Zivilsachen auf 1000 Mark und Erhöhung der 
z^rufungssnmme in Zivilsachen airs 2000 
,.?ŗk. Nicht berücksichtigt seien die Wünsche be 
glich hex Armenanwalts-Gebühren, die für 
-!? Zuschußbedarf ganz erheblich ins Gewicht 
'litn. Die Gesamtausgaben für Armeuan- 
^gebühren betragen für 1929 mehr als 29 
r das starke Anwachsen des Zu 
systems zum höheren Justizdienst. Die 
, -onen Mark. Als bedenklich bezeichnete 
I r Ministe 
im L bcr Studenten der Rechtswissenschaft sei 
. Sinter 1928-29 mehr als doppelt so groß 
A, vor 10 Jahren. Der Minister wies sodann 
j, Hiriffe auf seine Persormlrwlitik zurück, die 
^Vtsächlich in konfessioneller Hinsicht von 
seinen Rednern vorgebracht worden waren 
"ņ einem angeblichen „Klüngel" der katholi- 
Mil Verbände in der preußischen Jnstizver- 
'ìllung könne keine Rede sein. 
Aufruf an bk HlMM-ĢemalļîgêK 
in §MhM. 
Wird er fruchten? 
z An die amerikanische Delegation in Lon- 
" wurde, wie ans Newyork gemeldet wird, 
s. graphisch ein Aufruf gesandt, die Seerü- 
nicht nur zu begrenzen, sondern zu 
. ìyyindern. Der Aufruf ist von 12 990 hervor- 
i Bett& Ctt amerikanischen Persönlichkeiten un 
. Zeichnet, darunter den Präsidenten von 
als 200 der größten Universitäten und 
^schulen, den Gouverneuren von acht Staa- 
Ijs! Und einer Anzahl Geschäftsleute und Geist- 
- Der Aufruf ist ein Echo der wenig opti- 
»ş fsch lautenden Meldungen der Londoner 
- Userenz. Tie Unterschriften wurden inner- 
Stunden gesammelt. 
UkdêlWêiWMSkîiMŞ 
^ i>Wl!Ük«t Dr». 
t>il- Paris. 4. Mürz. (Eig. Funkmeld.) 
Wie 
^ Toulouse gemeldet wird, ist das Departement 
îvon starken 1lebersch wemmungen heimge- 
die auch Menschenleben forderten und riesi- 
Schaden anrichteten. So haben am Montag- 
in der Stadt Castres die entfesselten Fluten 
Ij * %out die am Flusse liegenden Straßen plötz- 
tzst Unter Wasser gesetzt. Man fürchtet, daß 2g 
^ Äschen ertrunken sind. Seit dem Jahre 1875 
ļ e J Crt derartig heftige Regengüsse nicht zu ver- 
tz Ņen, wie sie in den letzten Tagen auftraten, 
»ìt? uns anderen Ortschaften liegen Uniglücksnach-- 
Vs n uvr. Von dem Dorfe Lacze ragt nur noch 
ì Dach einer Weberei aus den Fluten hervor. 
A^zamet haben die an der Arnette gelegenen 
ft-Qj.«*?. große Beschädigungen erlitten. Besonders 
ijtz^.Und die Verwüstungen in Saint Amans. Hier 
Ii^î.^wcmmten die Fluten den Friedhof und ris- 
k;.,, îc Särge mit sich fort. In Saint Pize wurde 
Hängebrücke abgetrieben und die Kirche be- 
In den Ostpyrenäen ist die Eisenbahnstrecke 
^ Aarbonne nach Perpignan unterbrochen. Ein 
!îl»^ļvstrang wurde durch den Ansturm der Was- 
fortgerissen. 
. llnaewönnliche Wärme aus Island, 
hzj Kopenhagen» 4. März. sEig. Funkmeld.) 
h n e Rejkjavik gemeldet wird, ist in den letz- 
>l,i, ^yUen über das isländische Hochland eine 
»i, ^wohnliche Wärmewelle hinweggegangen, 
Ucberschrvcmmunaen zur Folge hatte. In 
ìîêr ^-Island mußten die Bewohner verschiede- 
I'CtÆ , , , -j.,..-.. . w T/ „ 
C Pefrdx und Schafe sind ertrunken. Die Heu- 
^anernhöse mit Boten gerettet werden. Zahl- 
. kl» 
sind vielfach durch Eindringen von Wasser 
?'chtet worden. 
Die Rheinlande feiern 
Prinz Karneval. 
Ro'enmoàg-Zug it? Köln. 
TU. Köln, 3. März. Prächtiges Frühlings 
wetter herrscht am Rhein und begünstigt die 
drei tollen Narrentage dieses Jahres. Bereits 
am gestrigen Sonntag wälzten sich dichte Men- 
schcnmassen durch dir Stadt. Den Höhepunkt 
bildet heute der Roseumontag-Zug, der in 
humorvoll, künstlerisch aufgemachten Wagen 
„Die Welt im Jahre 2909" versinnbildlicht. 
Probleme der Technik, der Kommunalpolitik 
und üeS Verkehrs sind in witziger Weise gelöst. 
Im Gegensatz zum letzten Jahre herrscht dies 
mal viel stärkeres Treiben der Kostümierten 
in den Straßen. Bereits in den frühen Mor 
genstunden hatte die Reichsbahn zahlreiche 
Sonderzüge aus der Umgebung eingelegt, die 
viele Fremde in die Stadt brachten. 
Großer .Karnevalsbetrieb auch in Mainz. 
TU. Mainz, 3. März. Von einem prächti 
gen Vorfrühlingswetter begünstigt, erreichte 
der diesjährige Karneval in Mainz am yeutr- 
gen Rosenmontag seinen Höhepunkt. Der 
Straßenbetrieb erreichte in diesem Jahre eine 
Höhe, die den Verkehr der Vorjahre bei wei 
tem übertraf. Am Sonntag wurde den närri 
schen Garden in Mainz durch die Behörden 
vertreter ein amtlicher Besuch abgestattet. Der 
hessische Staatspräsident Adelung, Innenmini 
ster Leuschner, der Provinzialdirektor, der 
Mainzer Bürgermeister Dr. Ehrhard und die 
Vertreter der Reichsbahndirektion und Reichs 
behörden übergaben den Karnevalskomman- 
deuren der Stadt Mainz die Schlüsielgewalt 
über die Stadt. Am Montagmorgen durchzo 
gen die Garden in ihren fridericianischen Uni 
formen die Straßen. Gegen 12 Uhr sammelte 
sich der große Rosenmontagszng. Er setzte sich 
um 13 Uhr in Bewegung und durchzog etwa 
4y 2 Stunden lang die Straßen. Der Vorbei 
marsch dauerte 114 Stunden. Die Wagengrup 
pen zeigten außergewöhnlich starken satirische« 
Humor. Es kamen zur Geltung Themen der 
Kommunal- und Reichspolitik, vor allen Din 
gen der Doungplan und das Sparprogramm 
der Reichs- und Staatsregierungen. Man 
schätzt, daß zum Rosenmontagszug in Mainz 
etwa 20—30 000 Fremde von auswärts ge 
kommen sind. 
Der Düsseldorfer Rosenmontagszug. 
TU. Düsseldorf, 3. März. Ganz Düsseldorf 
war ans den Beinen und auch der Zustrom an 
Fremden war äußerst stark. Bereits eine 
Stunde vor Beginn des Rvsenmontagszuges 
nahm Bürgermeister Reuter in Vertretung 
des wegen Krankheit behinderten Oberbürger 
meisters im Rathanse die Huldigung Seiner 
Tollitüt Prinz Willi I und der Prinzessin Be- 
netia in humorvoller Weise entgegen. Bon 
der Rheinstraße aus setzte sich darauf kurz 
nach 2 Uhr der überaus prächtige Märchenzug 
mit seinen vielen tunst- und humorvoll ge 
schmückten Wagen und zahlreichen Original 
gruppen, Fußvolk und vielen Musikkapellen 
in Bewegung. Er bestand aus drei Hauptgrup- 
ven: dem alten Märchen, dem modernen Mär- 
chen und dem zukünftigen Märchen. Den 
Schluß bildeten die Prinzengarden blau-weiß 
und rot-weiß mit dem dann folgenden sehr 
schmucken Prinzenwagen. Alles wickelte sich 
glatt ab und auch der Abzug der Menschen 
mengen ging glatt vor sich. 
Erster Rosenmontagszug in Münster 
nach Illjährmer Pause. 
TU. Münster, 3. März. Der diesjährige 
Karneval ist vom schönsten Frühlingswetter 
begünstigt. Bereits am gestrigen Sonntag 
wohnten den Auszügen der alten Stadtwache 
vor dem Rathaus, bei welcher Gelegenheit 
Prinz Karneval vom Balkon des Stadtwein- 
i'iitteS zu seinem Narrenvolke sprach, unge 
zählte Menşchenmassen bei. 
Solche Massen, wie beim heutigen Rosen 
montagszng, den es nach Ikîjähriaer Pause gnm 
ersten Male wieder gab, hat Münster lange 
nicht mehr in seinen Mauern gesehen. Obwohl 
im allgemeinen die Kostümierung auf den 
Straßen verboten war, trugen doch zahllose 
Passanten zum mindesten karnevalistische 
Kopfbedeckung. Hin und wieder sah man auch 
einige Häuserfronten karnevalistisch geschmückt. 
Der Zug selbst, der unter dem Motto „Münster 
und sein Karneval" stand, setzte sich aus 60 
verschiedenen Wagen- und Fußgruppen zusam 
men. Die Wagen zeigten gut gelungene stadt- 
münsterische Karikaturen. Die Polizei hatte 
alle Hände voll zu tun, um den Verkehr müh 
sam aufrechtzuerhalten. Unfälle wurden bis 
zu den späten Abendstunden nicht gemeldet. 
Ausschreitungen beim Faschingstreiben in 
München. 
TU. München, 4. Febr. lEig. Funkmeldg.) 
Am Montag abend kam es im Zentrum der 
Stadt zu wüsten Ausschreitungen halbwüch 
siger Burschen beim Faschingstreiben. Autos 
wurden angehalten und beschädigt. Straßen 
bahnwagen aufgehalten und ihre Schaffner 
belästigt. Bei einem Zusammenstoß mit ra 
daulustigen Burschen mußte das Ueberfall- 
kommando eingreifen und vom Gummiknüp 
pel Gebrauch machen. Den Schutzleuten wur 
den die Helme vom Kopf geschlagen. Ein 
Schutzmann wurde zu Boden geworfen. Nach 
dem mehrere Verhaftungen vorgenommen 
worden waren, kam es zu einer Kundgebung 
der radaulttstigen Burschen vor der Polizei 
station in der Löwengrube. Auf dem Marieu- 
platz, wo am späten Abend zeitweise lebens 
gefährliches Gedränge herrschte, wurde von 
den Ausschreitenden ein Anto umgeworfen. 
Das polizeiliche Ueberfallkommando mußte 
auch hier die Ordnung wieder herstellen. 
Geheimnisvoller Ģrştrod einer 
fünften Sänoerin. 
TU. Berlin, 3. März. Wie die „Nachtaus 
gabe" ans München meldet, ist, wie erst jetzt 
bekannt wird, vor einigen Tagen die erst 
21 jährige Sängerin Ln Brnglacher auf eigen 
artige Weise ums Leben gekommen. Mit 18 
Jahren ließ sich Frl. B. zur Tänzerin aus 
bilden und wurde auch sofort an das Pforz- 
heimer Theater verpflichtet. Durch ihr fri 
sches Wesen wurde sie bald der Liebling des 
Publikums. Am Theater hatte sich aber ein 
junger Statist namens Mangold in die Tän 
zerin verliebt, fand aber keine Gegenliebe bei 
ihr. Mangold ließ aber in seinen Bemühun 
gen nicht nach und trug zu irgend einem 
Zwecke stets Cyankali bei sich. Auf einem 
Ausflug der Pforzheimer Schauspieler saß 
Mangold neben Lu Brnglacher und zog beim 
allgemeinen Scherzen und Lachen plötzlich 
sein Cyankalifläschchen hervor. Was sich dar 
aus abspielte, ist aus den Aussagen bisher 
noch nicht einwandfrei hervorgegangen. Ohne 
zn wissen, was für ein starkes Gift das Fläsch 
chen enthielt, hat allem Anschein nach das 
junge Mädchen einen Teil des Inhaltes in 
ihr Bierglas geschüttet. Mit dem lachenden 
Zuruf an ihre Kollegen „Prost liebe Kinder", 
trank sie das Glas aus nnd fiel im nächsten 
Augenblick tot zn Boden. Hierauf ergriff 
Mangold gleichfalls den Rest des Cyankalis, 
schüttete ihn ins Glas und versuchte sich zu 
vergiften. Mit schweren inneren Verbrenun- 
gen wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo 
es aber gelang, ihn am Leben zu erhalten. 
Augenblicklich ist er in Untersuchungs 
haft. wo er den „wilden Mann" spielt und 
immer wieder schreit: „Ich bin der Mörder 
der Ln." 
Jubiläumsseier im Berliner Dom. 
TU. Berlin, 2. März. Anläßlich des Bicr- 
teljahrhundertjubiläums des Berliner Toms 
fand im Tom eine Feier statt, zn der sich eine 
große Menschenmenge eingefunden hatte. Das 
gesamte Domkapitel war anwesend. Nachdem 
das Luther-Lied von der Gemeinde stehend 
gesungen war, hielt Oberdomprediger D. 
Doehring die Festrede, in der er noch einmal 
den Wandel der letzten zweieinhalb Jahr 
zehnte aufrollte, „Als Herzkammer für ein 
betendes Volk" habe der Dom unter seiner 
Kuppel die Predigt vom Schrecken des Krie 
ges, die Bittgebete der vertriebenen Ostpreu 
ßen, die Trutzlieder der Gemeinde, die dem 
Terror der Revolution trotzten, vernom 
men. Herzkammer für ein betendes Bolk 
werde er auch in den kommenden Jahren 
bleiben. Der Domchor sang dieselben Werke 
wie bei der Einweihung vor 25 Jahren. 
Im Alter von 193 Jahren gestorben. 
ERB. Emden, 3. März. (Eig. Meldung.) 
Auf der Burg Hinta zu Hinte ist heute im 
103. Lebensjahre Landschaftsrat Viktor Georg 
Ernst von Frese, Rittmeister a. D., gestorben. 
Eroßfcuer in New Orleans. 
TU. London, 3 März. Nach Meldungen aus 
Newyork wurde in New Orleans eine Werft, ein 
Lagerbaus mit 49 090 Ballen Baumwolle und ein 
5999 Tonnen großer amerikanischer Frachtdanipfer 
durch ein Großfeuer zerstört. Der Scheiden wird 
auf 19—20 Millionen Mark geschätzt. Neun Per 
sonen wurden verletzt. 
BrrchLMNkchàgeLr. 
Herm. Schmökel: Wo die Weichsel wogt. 
Paul Christiansen Verlag, Schwerin. Ostpreußen 
feiert im Frühjahr seinen 700jähr:gen Geburtstag 
als deutsches Land Von den Geschehnissen der An 
fänge des Landes gibt uns dies Buch Kunde. 
Es erzählt von den unsäglichen Mühen und Leiden, 
die den Weg zum Heute säumten, und dokumentiert 
das, was unsere Vorfahren im Osten geleistet ha 
ben. Es ist nicht literarisch zu werten, aber cs 
wird als rechtes Heimatbuch all denen, die den 
Osten lieben und in ihm leben und die ihn besser 
kennen lernen wollen, willkommen sein. 
Gewiimaurzug 
5. Klasse 84. PreiMch-Siiddeutsche 
(260. Prcich.) Klassen-Lotterie 
Ohne Gewähr Nachdruck verboten 
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich 
hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer 
aus die Lose gleicher Nummer in den beiden 
Abîeiiungrn 1 und II 
29. Ziehungstag 
3. März 1930 
9n der heuiigen Vormllta 
über 159 
wurden Gewinne 
gezogen 
0 ss 6000 -M. 81758 92318 241454 
4 Ģewirm« ja SOOO DI. 282184 348041 
18 Gewinn- JU 2000 M. 20400 40036 55802 70735 
153893 156793 163247 214892 370164 
44 »-Winne zu 1000 OS. 0811 20519 28747 44830 
63665 80740 98433 132445 135983 209625 219432 
240173 252722 295363 307543 322390 342990 
345440 357531 375544 376079 382934 
108 Gewinne j» 500 M. 77L3 16183 18343 23437 
43899 53522 63552 66721 77143 62410 85866 
67014 104191 104773 ,09814 ,16598 117372 
124704 130393 133837 156263 ,62066 191536 
193409 193754 193987 197023 199171 200688 
205767 207740 LI2633 213508 236190 239429 
253632 262287 263484 268243 273236 230239 
286070 291338 324688 328932 334670 347383 
351725 365127 366643 378143 378873 394681 
398052 
246 Gewinne,n 300 M. 215 6733 11765 14282 ,6241 
21057 21086 21770 29616 2989î 57846 37983 
45640 47023 47960 48373 64227 55202 58437 
59343 61091 64250 65927 66378 69685 70629 
76462 79966 84266 84289 85440 91952 91891 
93519 99216 106842 >06817 107897 117749 ,17941 
128604 129053 136372 138601 ,42294 144000 
144791 145505 152037 164009 154837 155381 
156579 ,56785 158529 153743 159984 ,83676 
167171 167798 170738 175063 178243 ,36662 
188996 191789 195716 196611 198016 198069 
199197 210050 21,152 211342 212022 214842 
225757 230168 242360 246845 246982 249306 
252953 258420 260946 262127 263156 270485 
275283 276793 .277898 278083 278416 283699 
288765 292869 295713 296770 297359 304596 
305020 308800 309842 313407 315136 322766 
329383 330159 346934 347574 359618 364836 
365369 366268 369003 369621 370935 373607 
375205 376752 383779 339618 393306 
3n der heutigen Rachmlttagszlchimg wurden Gewinne 
über 150 M. gezogen 
1,2748 
,47983 
223242 264223 
2 Tswlnn« zn 10060 Dl. 32477» 
S Gewinn« an 5000 M. 60272 
,86871 
8 Gewinne ,v 3000 M. ,0430 
319283 
8 Gewinn« I« 2000 M. 93101 
363048 
32 Gewinn« ,n 1000 M. 9379 2136« 21774 
77865 89945 16711, 17351, 30963531,548 
337,76 349547 359821 370716 389386 
84 Gewinne zu 500 Di. 8900 8901 17950 
40732 46960 47385 4SI83 51268 54493 
68183 69864 32366 99121 ,10832 125814 
139351 162903 185215 ,88270 ,93739 
224252 229794 249124 267,47 
285246 287995 266771 297211 
355357 357017 271738 390377 
-w.nn- «, 300 DI. 486 12332 17012 
27145 33689 41651 41652 44290 
127031 
213474 
2,7,51 
269779 
316734 
164 E 
27120 
46394 47170 50409 S5222 86553 93397 
11171? 113201 1,5079 117148 120283 
134376 
162632 
183226 
218523 
125698 
151870 
166835 
215470 
232586 
281046 
302099 
34591I 
356567 
382034 
126635 
156018 
I68391 
218567 
240230 
264252 
324400 
348422 
357230 
333340 
136403 137580 
164757 166273 
191910 209291 
223753 228529 
240323 245562 248982 
267020 270489 282156 
324923 226439 328267 
' 362848 353325 
365540 366555 
399037 
352190 
359227 
391784 
31934 
66356 
,29501 
203976 
269279 
314348 
399342 
20392 
46278 
97360 
124719 
146408 
,66298 
209544 
229935 
255038 
283976 
333897 
354180 
371171 
Im Gewinnrade verblieben: 8 Drämien zu îe 
600000, 2 Gewinne zu je 75000, 2 zu je 60000, 
2 zu je 2 r )"00, 32 zu je 10000, 42 z» je 5000, 
188 zu je 3000. 262 zu je 2000, 67t! zu je 1000 
1402 zu je 600, 3788 zu je 300 M. 
3. 
3c? 
£ 
PO 
Wetterbericht der Deutschen Seewarte. 
Der hohe Druck ist nach SO zurückgewichen und hat 
an Hohe verloren, beherrscht aber trotzdem nach wie 
vor die Wetterlage. Vorübergehend wird der Abbau 
von Norden her noch starker werden, da über Nord 
rußland ein Tief ostwärts zieht. Der Einbruch von 
Kartlust ans der Rückseite wird dann, wieder den hohen 
Druck ausbauen. 
Hamburg, 3. März 1930. Deutsche Seewarte. 
veklag und Druck. Heinrich Möller Söhne 
Rendsburg 
Lhefrcdakiion und Verlagsleitung' Ferd Möller 
'ieronļwi'kiiich Hit c'etumUl Herd Möller 
für Polin! Advil Eregori für den allge 
meinen Tei! und Feuilleton Herbert Puhl- 
mann iiir den winichaiilichen Teil Dr Jod 
Koîch nit den vrovinäellen und änlichen Teil 
Karl Müller, alle in Rendsburg 
, -:-v 
S , - ■ 
; 
• 1 ■ ■ ., * * . 
,, 
i 
Ì
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.