t,mg des am Dienstag vom Reichstag verab
schiedeten Republikschutzgesetzes das im De
zember erlassene Verbot der Demonstrationen
und Versammlungen unter freiem Himmel
aufheben.
Wsudskls şgàemr Wcheu gegLR
ds§ Parlsmenl".
In den Warschauer Blättern erscheint em m
überaus scharfen Worten gehaltener Artikel des
Marschalls Pilfudski, in welchem er die Gründe dar
legt, die ihn bewogen haben, die ihm durch den
Staatspräsidenten angebotene Regierungsbildung
abzulehnen. Der Marschall stellt neuerdings fest,
daß er von einer angeborenen Abscheu gegen das
Parlament und seine sogenannten Arbeitsmethoden
erfüllt sei, und äußert sich in überaus abfälliger
Weise über die Abgeordneten, die, wie er sagt, die
Leute wie Lumpenhunde überfielen und das Wort
„Ehre" aus ihrem Wörterbuch gestrichen härten.
Seinerzeit hätten ihn, so erzählt der Marschall,
Leute gebeten, Trompczyki und noch einige andere
Herren erschießen zu dürfen. Als er ihnen dies
verbot, hätten mehrere von ihnen Selbstmord ver
übt. Zum Schluß erklärte Pilfudski, er habe dem
Staatspräsidenten geantwortet, daß er nur für den
äußerste» Fall bereit fei, sich ihm zur Verfügung zu
stellen.
Szymanski mit der Kabinettsbildung betraut.
Der polnische Staatspräsident hat den dem
Regiernngsblock angehörenden Senatsmar
schall Dr. Szymanski mit der Kabinettsbil-
dnng betraut. Szymanski hat den Auftrag
angenommen. Er ist Augenarzt und Professor
an der Universität Wilna. Seinem politischen
Bekenntnis nach gehört er zn den überzeug
ten Pildudsikisten und steht der Obersten
gruppe nahe.
Bayerns Ministerpräsident bestreitet.
Tendenziöse ZmchlZrsMMg?
Zu den von einem Berliner Blatt gebrachten
angeblichen Aeußerungen des bayrischen Minister
präsidenten Held über die Annahme der Poung-
gesetzo und im Zusammenhang damit über die
Finanzwirtschaft des Reiches, wegen derer die
Reichsregierung in München einen Schritt unter
nahm, teilt der bayrische Ministerpräsident mit,
daß seine Aeußerungen in dem Berliner Blatt
entstellt wiedergegeben seien, und daß er mit Ent
rüstung ablehne, derartige Worte gebraucht zu
haben.
Die Stelle, um die es sich handelt, besagte in
der Darstellung des Berliner Blattes: „Er —
Held — sei der Ueber-,ugung, daß auch fernerhin
die Finanzschlamprrei in der deutschen Reichsre-
gierung nicht aufhören werde. Privatrechtlich be
trachtet, sei ein Verfahren, in so leichtfertiger
Weiss einen Schuldvertrag zu unterzeichnen, wie
es die deutsche Reichsregierung mit dem Poung-
plan getan habe, mit Gefängnis als Betrugsver
such bedroht, denn es sei ausgeschlossen, und das
müsis die Reichsregierung wissen, daß dieser Trc-
butplan jemals erfüllt werden könnte."
Tie „Bayerische Staatszeitnng" schreibt
in der Sache noch, es sei eine offenbare Un
wahrheit, daß Ministerpräsident Dr. Held die
Haltung der Reichsregierung zum Uoungplan
mit den stärksten Ausdrücken kritisiert habe.
Er habe in der von Berlin scheinbar bean
standeten Stelle seiner Rede überhaupt nicht
von der Reichsregierung gesprochen. Seine
Rede habe keine Tendenz gegen die Reichs-
regierung gehabt. Wenn diese den tenden
ziösen Bericht eines Berliner rechtsradikalen
Straßenblattes dazu benützt habe, in Mün
chen um Aufklärung zu ersuchen, so könne
man in diesen Vorgängen nur ein Anzeichen
für stark überreizte Nerven an gewissen Ber
liner Stellen erblicken.
Emhruchsversnch h§i Ui Wchsmhr
in
Vom Posten erschossen.
In der Nacht zum 18. Mürz wurde in das
Kammergebände der Infanterie-Kaserne Hal
berstadt ein Einbruch versucht. Der Versuch
blieb ergebnislos. Drei Täter, die vom Po
sten beschossen wurden, sind unerkannt ent
kommen.
Die oerhĢen H§ich§KàWerA
nach Berlin gebrachî.
Die kürzlich auf Anordnung des Oberreichsan
walts wegen angeblicher Vorbereitung eines hoch
verräterischen Unternehmens in Ulm verhafteten
Reichswehroffiziere, Oberleutnant a. D. Wendt und
Leutnant Scheringer, sind am Dienstag unter star
ker Bedeckung nach Berlin gebracht und im Krimi
nalgericht eingeliefert worden. Die Vorunter
suchung gegen sie führt ein vom Reichsgericht er
nannter Untersuchungsrichter, der einstweilen in
Berlin amtiert.
20 liioMti für hm Vesten.
Im Nachtragshaushalt 1929 und im Haus
halt 1930 beabsichtigt, wie Reichsminister Dr.
Wirth mitteilt, die Reichsregierung, zur He
bung der notleidenden Gebiete des Westens
einen Gesamtbetrag von 20 Millionen dem
Reichstag vorzuschlagen.
AnzuftiedM Mi „Grch-Berlin'
Berlin, 18. März. In der heutigen Stadtver
ordnetenversammlung wurde der gemeinsame An
trag der Sozialdemokratischen Partei und sämtlicher
Mittelparteien, soweit er sich gegen den neuen Ent
wurf „Groß-Berlin" bezieht und diesen Entwurf
ablehnt, einstimmig angenommen. Die übrigen Teile
des Antrages, der Einspruch gegen die Einbringung
ohne Anhörung der städtischen Körperschaften, die
Ablehnung eines Sondergesetzes für Berlin zur
Einführung einer allgemeinen neuen Selbstverwal
tung für die preußischen Städte, wurde mit großer
Mehrheit angenommen. Dieselbe große Mehrheit
fand der Absatz, daß die Stadtverordnetenversamm
lung selbst Vorschläge machen würde zur Verbesse
rung des bestehenden Gesetzes.
ÎWtn&ewiet MfM.
Die Mehrheit des Stadtrats von Nürnberg hat
einen Antrag der Reichsleiiung der Nationalsozia
listischen Deutschen Arbeiterpartei auf Ueberlassung
der Schulen und des Stadions für die Abhaltung
eines Parteitages im August d. I. abgelehnt. Die
Ablehnung wird begründet mit Zwischenfüllen, dst
sich bei dem Parteitag 1929 in Nürnberg ereignet
hatten. Damals waren verschiedene Personen schwer
verletzt und eine Frau und ein junger Mann getötet
worden. ■
Der ewige mm Umfing.
Der Kriegszustand zwischen Pen, Gouverneur
der Provinz Schaust, und der isiankingregierung
ist, wie aus Peking gemeldet wird, nun offiziell
zur Tatsache geworden. Beamte und Offiziere
Pens haben, teilweise unter Gewaltanwendung,
sämtliche Eisenbahnlinien, Postämter und Tele-
graphenbüros Nordchinas übernommen und kon
trollieren nun sämtliche Verbindungen zwischen
den nördlichen Provinzen und dem Sitz der Natio-
nalregierung. Die Beamten der Nankingregierung
suchten in den fremden Konzessionen Zuflucht. All
gemein herrscht die Ueberzeugung, daß dieser feind
liche Akt Pens den Ausbruch eines neuen Bürger
krieges unvermeidlich macht.
26Ş0 Mensche« non chinesischen Säubern
màîMMchelļ.
Wie Associated Preß aus Schanghai meldet, be
sagen chinesische Berichte, die dort mit einiger Ver
spätung eingetroffen stud, daß eine kommunistische
Räuberbande zu Anfang dieses Monats den Ort
Fuan in der Nähe von Kianfu in der Provinz
Klangst überfallen, die ganze Ortschaft ausgeplün
dert und alle Beamte sowie 2090 Männer, Frauen
und Kinder niedergemetzelt hat.
Die UnLer.eichnung des döutsch-po'mfchen Handelsvertrags.
Links der deutsche Gesandte Ulrich Rauscher, rechts der frühere polnische Minister Dr. I.
v. Twardowfki bei der Unke rzeichnung des Vertrages.
Vor einigen Wochen waren drei finnische
Missionarinnen von chinesischen Räubern entführt
worden. Jetzt traf in Helsingfors die Bestätigung
dem Meldung ein, daß alle drei ermordet worden
sind. Am grausamsten ist der Tod von Fräulein
Zngman, einer Verwandten des früheren finni
schen Ministerpräsidenten Jngmann; sie ist lebend
verbrannt worden.
Sowjelrussische Eisendühner in deutschen
Vertreter des Volkskommissariats für
Verkehrswesen der Sowjetunion in Berlin
haben sich an die Deutsche Reichsbahngesell
schaft mit der Bitte gewandt, für die beabsich
tigte Umstellung von 5 russischen Eisenbahn
werkstätten zwei erfahrene höhere Beamte des
verkehrstechnischen Dienstes der Reichsbahn
für die Dauer der Umstellungsarbeiten nach
Rußland z» beurlauben. Auch wurde der
Wunsch ausgesprochen, daß einer größeren
Anzahl von russischen Eisenbahnbediensteteu
Gelegenheit zur Ausbildung in de» Ausbessc-
rungswerkstätten der Reichsbahn gegeben
werden möchte. Eine Entscheidung der Reichs
bahn über diese Wünsche ist noch nicht getrof
fen.
hmauZKürse bei der K. Ķ D.
Die Bezirksleitung Wasserkante der K. P. D.
hat die Parteigenossen Hugo Vogel und Fritz Bock
„wegen schweren Verstoßes gegen die Parteidiszi
plin" aus der Partei ausgeschlossen. Wie die
„Hamburger Dolkszeitung" mitteilt, haben die Aus
geschlossenen in ihrem Betrieb, entgegen den Be
schlüssen der Partei, eine eigene opportunistische
Betriebsratsliste aufgestellt.
Zfriäi
Entfernung von Kranzschleifen
durch die Polizei.
TU. Gladbach-Rheydt. 19. März. sEig.
Funkmeldung.) Von den vom Stahlhelm
und Jungstaylhclm anläßlich des Volks
trauertages auf dem hiesigen Ehrenfriedhos
niedergelegten Kränzen wurden von der Po
lizei die Schleifen entfernt, weil sie die Auf
schriften dieser Verbände trugen.
Ter däPsche Kronprinz in Tokio.
TU. Tokio. 19. März. (Eig. Funkmeldg.)
Am Dienstag traf hier, aus China kommend,
der Kronprinz von Dänemark mit Begleitung
ein. Tie Gäste wurden feierlich empfangen.
Ter Kaiser von Japan ließ dem Kronprinzen
die höchste japanische Auszeichnung, den Chry
santhemum-Orden, überreichen.
In wenigen Zeilen
Ernst Bernhard, der letzte Herzog von Sach-
sen-Altenburg, der sich in Geldverlegenheiten be
findet, ist an die thüringische Regierung herange
treten mit dem Ersuchen, ihm eine neue Abfindung
zu gewähren. Bei Gewährung wird er auf die
Anfechtungsklage gegen dis erste Abfindung ver
zichten.
Das erste französische Mittelmeergeschwader
ist zur Abhaltung einer Uebung aus Toulon aus
gelaufen.
Die liberale Parlamentspartei des Unter
hauses hat beschlossen, bei der Abstimmung über
den Gesetzentwurf zum Kohlenabkommen nicht ge
gen die Regierung zu stimmen. Dadurch ist eine
Niederlage in dieser für die Regierung wichtigen
Frage nicht mehr möglich.
In der russischen Nationalkirche in Rom
wurde aus Anlaß der Kirchenverfolgung in der
Sowjetunion eine feierliche Sühneandacht abge
halten. Der Papst hat in der Peterskirche eine
Messe für dis verfolgten Christen gelesen,
Eine Versammlung Münchener Katholiken
hat sich in einer Entschließung ebenfalls gegen die
Christenverfolgungen in Rußland gewandt.
Mit einer Schaufel blutig geschlagen.
Der frühere kommunistische und jetzige
sozialdemokratische Abgeordnete Karl Rehbeiu
wurde auf dem Friedhof in Hanau von einem
Arbeiter beschimpft. Als er den Täter feststel
len wollte, schlug ihn dieser mit einer Schaufel
blutig. Der Verletzte mußte ins Krankenhaus
gebracht werden. Die Tat soll politische Gründe
haben. Rehbein wurde von der kcmmunisti-
schen Partei ausgeschlossen und trat zur Sozi
aldemokratie über. Der kommunistischen Auf-
foröerung, sein Landtagsmandat niederzule
gen. leistete er keine Folge.
Ein Japaner zahlt 44 Millionen Erbschafts
steuer.
TU. Tokio. 19. März. (Eig. Funkmeldg.)
Eine phantastische Summe an Erbschafts
steuern wurde dieser Tage in Tokio von dem
Baron Sumitomo, dem drittreichsten Japa
ner an die Steuerbehörde gezahlt. Der Steuer
betrag belief sich auf die ungewöhnlich hohe
Summe von 44 Millionen Mark. Sein Ver
mögen wird auf 500 Millionen Mark geschätzt.
Mordanschlag einer verzweifelten Mntter
auf einen Arzt.
Paris, 18. März. Heute nachmittag verübte
eine Mutter, Frau Calloni, auf einer der
Hauptstraßen von Monte Carlo eine Verzweif
lungstat. Sie hegte gegen einen Arzt, Dr. Gi-
belli, einen Groll, weil dessen Behandlung es
nicht gelungen war, ihren zwanzigjährigen
Sohn vom Tode zu retten. In einem Prozeß,
den sie gegen den Arzt angestrengt hatte, war
ihre Klage abgewiesen worden. Als Frau Cal
loni heute nachmittag Dr. Gibelli bemerkte»
der gerade sein Automobil in die Garage ge
fahren hatte, gab sie aus unmittelbarer Nähe
fünf Revolverschüsse ans ihn ab und wars dann
die Waffe gegen ihr Opfer. Glücklicherweise
haben die Kugeln dem Arzt nur geringfügige
Verletzungen beigebracht.
Wettervoraussage für den 20 März 1930:
Für das mittlere Norddeutschland: veränder
lich mit einzelnen leichten Niederschlägen, wei
ter sinkende Temperaturen. Für das übrige
Deutschland: im Westen und Mitteldeutsch
land veränderlich, mit weiterer Abkühlung
und häufigen Schauern, im Osten wechselnd
bewölkt, bei wenig geänderten Temperaturen-
hamburger LuNermMl.
Hamburg. 19. März. Vorläufiger Bericht. Markt
verlauf bis auf eine Stunde vor Schluß der Auktion
der Meiereir-erbände für Schleswig-Holstein Es wur
den bezahlt für Nichtmarkenbutter 140—145 50 RM,
?ür Markenbutter 117—ISO RM für je SO Kg. Hin-
;u kommen für Käufer am der Auktion S Prozent
Kavelingsgeld und die Kosten der Verpackung.
letzte
.fSrtmtiur*. de» 'S. Mürz IķŞ
Getreide kVreise in R^t per 1000 Kg.Z
Astizen franko Hamburg 75/76 kff ••••
"Mei-en ab inland. Station
Roggen franko Hamburg 7071 ksŗ -
bannen ab inland. Station .
Minier erbe ab inland. Station
Sommergerste ab inland. Station-.-
istnanaer'st. wa?r Hamburg. loko-->
Kanada Mellern ITT - Gerste prompt •
Haler franko Hamburg
Hafer ab inland. Station
La Plata Mais -
Futtermittel OBretTe in R4l per
148.00—250.00
734.00—236.00
156.00—158.00
142.00—144.00
134.00—136.00
150.00—170.00
154.00-156.00
4.20
Memenkleie.inländ.
Meizenkl.. inl mgr.
Rogaenkleie. inl. --
Brasil-o.LaPlatakl.
Bral.-o LaPl.-Poll.
Chile-Kleis
Cbile-Pollgrds ••••
Mehl (Preise in R,4l per 100 Kg.Z
145.00-147.00
131.00-133.00
117.00—119.00
50 Kg. prpt^
6glmk. Sard.-Wilbb.
«kokoskuck. »
Ravskuch. „
Erdnußkuck-
"einkuckrn „
Reisfu..Mehl24l28«'
Sona-Schrot
Auszugmehl hieļ. Mühlen
Bäckermebl hiei. Mühlen ■
70% Roggenmehl fites. Mühlen
Roggengrobmehl hies. Mühlen
Tendenz: Getreide stetig. Iunermiit»! stetig, Mehl fest.
Berliner GeLreidefrühmarkt
vom 19. Mär, 193V
Tendenz: Unentwickelt
Umsatz: —
Weizen....238.00-241.00
Roggen.... 145.00—l 50.00
Gerste 160.00—170.00
Lür 1000 ks
j. Schleswig. 19 März. Pferdemarkt. Der Handel
war langsam Es kosteten beste P'erde 050—750 JL
gute Arbeitsp'evde 300—500 Jl oerinoer« 200—300 41,
dreijährige 550—650 Jl. »eis ährt ge 350—500 Jl, ein-
üifirtAic 250—350 Jl. Ponys 100—250 Jl.
Hamb. Butt.
Bon den Viehmörkten.
Der Au'tr'eb an Schlachtvieh zu den ersten Märk
ten in dieser Woche war gegenüber der Vorwoche in
KäĢern. Schafen und Schweinen auf den mellten
Märkten höher, m Rindern meist niedriger. Der Han
del verlief allgemein ldnastw vereinzelt mittelmäßig.
Der Preisrückgang Gr Schweine war wieder erheblich,
auch in den übrie>en Gattungen wurden auf den mei
sten Märkten nicht ganz Vorvreist erzielt
Weiterer Preisrückgang für Eier.
Der für die Erzeuger katallrm'bale Preissturz letzt
sich ln-e-rcr kort. So konnte in der letzten Woche stir
die Klasse A lOO—65 Er.s des deutschen Frischeis in
Hamburg nur 7 5 ^ errielt werden, was nach Abzug
der Berkaufsf-nesen von iVt 4 und des Sammellohnes
von V2 4 einen Er-euoervreis von etwa 5.5 4 F iir
das 60 Gramm sàcre Ei ergibt. Fm Marktbericht
wird darauf bin-aewiestii. daß das Am-land stbr drin
gend anbietet und zu erheblichen Breiskon-zMoneN
bereit ist Danach ist auf eine baldige BSstrin-g des
auoenblirkl'K Gr die Eroen>g>er verlustbringenden Preis
standes nicht zu rechnen und es muß gesondert werden,
daß d'e Regierung das jbr von der Grünen Front
unterbreitete Sofortprogramm in seinem gguwn Um
fange schnellstens zur Dinķûbri'nia kommen läßt.
Berliner Hä"teverste>gerung.
Fm weiteren Verlauf der Versteigerung hielt die
matte Tendenz für Kalbfelle an. Schastelle. schst'i'ches
Provinz,gefalle, wurden weaen zu niedriger Gebote
meist zurückgezogen. Am zweiten Tae>e war der Be
such wieder mäßig Die Kanşştimmuna weiter vor-
stchtig. Bei dem schlesischen Gefaste erzielten Ochsen-
häute nicht oanz letzte Preist, Bullenbäute konnten
sich teils im Preist behaupten teils wurde eine Klei-
niakeif mehr erüelt. KiŞäute waren veri'achläRgt
und verloren teils 5—10 Prozent be zw. ein Teil Lost
wurde zurückgenommen.
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Roggenkleie.. 80.00—82.5^
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