schont das Hers, stets
ar,regend, nie aufregend
Kefprechrmg von Ksfatzurrgs-
fragen.
WTB. Paris, 14. April. (Eig. Drahtbericht.)
Der Reichskommissar für die besetzten Gebiete,
Freiherr Langwerth von Simmern, ist heute vor
mittag in Paris eingetroffen, um mit dem Bot
schafter von Hoesch verschiedene Fragen, die das
Besatzungsregime betreffen, zu besprechen. Der
Reichslommissar hat sich nur einige Stunden in
Paris aufgehalten und bereits am späten Nach
mittag die Rückreise nach Koblenz angetreten.
Mißerfolge der TfchsnMoLm-
■ Truppen nsr Peking.
WTB. Peking. 13. April. (Eig. Drahtber.)
Die nationalen Streitkräfte haben die Truppen
des Generals Litschinglin, des Anhängers
Tschangtsolins. gestern über Fengtai hinaus zu
rückgetrieben. Bei Tungtschau wurden andere
Mukden-Strcitkräfte ebenfalls zurückgeworfen. Es
scheint, das; zwischen Wupeifu und der ..nationa
len" 2lrmec volle Verständigung erreicht ist.
Starke TrupprnaLtcilnngen Wupeifus haben
die Vorstadt von Peking Promatfchang erreicht.
7 Zührsr dos Salmnkier Putsches
hingerichteL.
TU. Btailand, 13. April. Sieben Urheber der
Offizicrsverschwörung von Saloniki sind durch das
Kriegsgericht Zum Tode verurteilt worden. Das Ur
teil ist bereits vollstreckt. Unter den Füsilierten be
finden sich drei Abgeordnete des Athener Parlaments.
Wie noch gemeldet wirb, I)al General Pnngalos
angeordnet, daß der Vollzug der Todesstrafe gegen
3 Obersten, die an der Spitze der Aufstandsbewegung
in Saloniki standen, ausgesetzt wird, weil nach seiner
Meinung die Offiziere das Opfer der Verführung
politischer Parteien geworden sind.
Ausland.
Ern KrmsrnMD nach Kopen
hagen?
Cornelius Petersen der Anführer.
„Nationaltiden.de" in Kopenhagen teilt mit,
daß Cornelius Petersen-Wefteranflod einen Bau
ernzug nach Kopenhagen plant, um seiner Arbeit
an der Rückkehr zu der Verwaltungsform früherer
Zeiten, als das Kirchspiel der feste Punkt des Ge
meinwesens war, mehr Nachdruck zu geben. Cr
will, dem Blatt zufolge, 6D0—800 Bauern aus
Nordschleswig zusammenbringen und mit ihnen
auf einem Extradampfer von Nordschleswig nach
Kopenhagen fahren. Nach einem Umzug durch
Kopenhagen nach Christiansborg will er Abord-
-nungen in verschiedene Ministerien senden. Die
Teilnehmer sollest Nahrungsmittel und Strohfäcke
zum Biwakieren im Hofe des Reichstagsgebäudes
mitbringen. Cornelius Petersen soll beabsichti-
geu, die Stadt nicht zu verlassen, ehe ein Ergebnis
erreicht ist.
Dänische Blätter bringen Meldungen über
die Agitation Cornelius Petersens, über seine An
griffe auf den Parlamentarismus und über seinen
Kamps gegen überhandnehmende Zentralisation
der Verwaltung. Für Nordschleswig fordere CĢ
nelius Petersen die wirtschaftliche Autonomie und
Verlegung der Zollgrenze an die Königs««. Die
hauptsächlichsten Funktionen solle, wie in früherer
Zeit, die Gemeinde übernehmen. Der Staat solle
nur ganz wenige Aufgaben behalten, wie die Re
gelung des Militärwesens, der Außenpolitik und
des Verkehrs.
Memel, 13. April. Sieben Menschen ertrun
ken. Sonntag ertranken hier drei Zollbeamte, die
einige treibende Spritfässer bergen wollten. Bei
Neukuhren ist ein Fischerboot gekentert; vier Fi
scher ertranken. .
Der IwrfchenfM in Mien.
Wien, 13. April. Wie die Morgenblätter mit
teilen, ist die Demonstration der italienischen Stu
denten während der Borstellung der Haller-Revue
bereits Anlag eines diplomatischen Einschreitens
gewesen. Der Wiener italienische Geschäftsträger
hat bei der österreichischen Regierung Beschwerde
dagegen erhoben, daß durch die Aeußerungen in der
Revue Mussolini und das italienische National
gefühl verletzt wurden, und er verlangte die Weg
lassung dieser Stelle. Don der österreichischen Re
gierung ist erklärt worden, daß die Zensur in
Oesterreich abgeschafft sei und daß dadurch keine
Möglichkeit bestehe, dem Wunsche der italienischen
Gesandtschaft zu entsprechen.
Philadelphia, 13. April. Einsturz eines Leucht
turmes. .Der im Jahre 1765 erbaute historische
Leuchtturm auf der Höhe des Kap Henlapen an der
Einfahrt in die Delaware-Bai ist infolge eines
Sturmes eingestürzt.
- Inland.
Die Auseinandersetzung
um die Landburgermeistereien.
Berlin, 13. April. Der Landtagsausschutz für die
Verwaltungsreform begann heute nachmittag die
erste Beratung des Entwurfs einer preußischen Land
gemeindeordnung. In der längeren Aussprache lehnte
Abg. v. Eynern (D. Vpt.) den Entwurf in diesem
Zeitpunkt in vollen: Umfange ab. Die Renbeschaffnng
der Landbürgermeistereien würde etwa 130 Millionen
kosten. Die Abänderung der Gutsbezirke fei völlig nutz
los, da ein großer Teil der Aufgaben neuerdings an
die Kreise übertragen worden sei. Vorerst müsse man
auch wissen, wie die Verwaltungsreform Severings
aussehe.
Ein Regierungsvertrettr erklärte dazu, an der
fakultativen Einführung der Landbürgermeistereien
werde die Regierung festhalten. Auch von deutsch-
nationaler Seite wurde die Vorlage abgelehnt. Vom
Zentrum und den Demokraten wurden Bedenken gel
tend gemacht,' während die Sozialdemokraten in dem
Gesetzentwurf eine geeignete Grundlage für die Neu
ordnung der Landgemeindeordnung sehen.
Drr SpMwedex-ProM.
Der belastete Kriminalkommissar.
Berlin, 13. Avril. In der heutigen Verhandlung
des Spritschieberprozefses wurde die Vernehmung des
Kriminalkommissars Peters fort-gesetzt. Geklärt sollte
dài vor allem eine Reihe van Fragen werden, die
sich ans seine Lebenshaltung und die Möglichkeit seiner
für einen Kriminalkominissar nach Ansicht., der Staats-
anwaltschM etwas zu luxuriösen Lebensführung durch
Zuwendungen von Weder bezogen. Es wurden dem
Angeklagten verschiedentlich Privakautos, darunter
auch das Webers, zur Verfügung gestellt. Der Portier
im Laufe des Angeklagten hatte ein Jahr lang die
sämtlichen Nummern der Autos notiert, die bei Peters
vorsefahren sind. Der Untersuchungsrichter hat auf
Gründ späterer Ermittelungen festgestellt, daß die Au
tos vor allein den Herren Weber, Hoppe, Siemke und
einem in die Spritschiebung ebenfalls verwickelten
Selten gehörten.
Dann wurde Kriminalaffiftent Beyer vernommen,
der schilderte, wie er von der blauen Polizei zur Kri
minalpolizei und in das De-zernat des Krim-inatkom-
inisiars Peters gekommen sei, der ihn seinerseits als
sine klugen, zuverlässigen und gut gebildeten Kriini-
imlbsaimten bezeichnete. Den Mitangeklagten S:einen
bat der Kriminalafsistent auf der Rennbahn kennen
gelernt. . .
In ber Nachmlttagssitzung gab dann u. a. Krrmi-
nalpolizeirat Gennat eine Schilderung der Vorsänge,
'die zu der Hausdurchsuchung bei Peters und Beyer
geführt haben. Der Zou-se hakte sich bereit erklärt,
einen Brief des Mitangeklagten an seine Frau zu über
mitteln. Er bat den Brief an Frau Peters geöffnet
und mit seinem direkten Vorgesetzten über die Sache
gesprochen.
Nächster Zeuge war der vielgenannte Regierungs-
rat Fell vsin Landesfinanzamt Berlin. Er erklärte,
dah er bei der Durchsuchung der Wohnung des Ange
klagten Peters Sparkassenbücher fand, aus denen sich
ergab, daß Peters monatlich das Doppelte seines Ge
haltes für seine Tochter zurücklegte. Dann fanden sta)
auch Rechnungen vor, aus denen hervorging, daß -meh
rere 1OÖ0 Mark für Umbauten, Anschaffungen Usw.
ausDegeben wurden.
Das Gericht ging über zu -den -allgemeinen Erörte
rungen über die Sprichschiebnngen.
Der Angeklagte Hermann Weber erörterte zunächst
in àem längeren Vortrag die technische Seite der
Ev^chiebungen. Er führte dabei aus: Eine Zeitlang
wr ÄberhxnWt keine Trinkbranntwein?irma infolge
der Höhe des Preises in der Lage, von der Monopol-
verwaltung Sprit beziehen zu können. Dießen großen
Mangel nutzten die Franzosen und Engländer im be
setzten Gebiet aus. Ich kann Nachweis«! dch die Fir
men des besetzten Gebietes, die zu 90 Präsent aus
ländische sind, mindestens pro Jahr 300 830 Liter
Branntwein nach Deutschland' eingeführt haben, die
hier rum Preise von 5 bis 12 Gold-mark in den Handel
kamen, ohne daß die bebö-rdlichen Körperschaften, die
darüber zu wachen hatten, irgend welche Maßnahmen
ergriffen, um dieses Loch im Westen zu stopfen. Es
waren damals vornehmlich deutsche Firmen, die diesen
Branntwein bezogen; denn es war nach den gesetzlichen
Vorschriften gar nicht möglich, Branntwein im Besitz
zu halben, und jeder, der Branntwein besaß, konnte ihn
nur auf diese Weise bekommen haben. Schließlich kam
hinzu, daß die Beamten der Monopolvcrwaltung selbst
den Interessenten praktische Vorschläge machten, wie
sie Trlinkbrauntwein kaufen könnten. Es wurde ge
sagt, man müsse den Weg über die chemischen Fabriken
wählen.
Der Vorsitzende erörterte die Frage, gegen wen
unter Umständen in Zusammenhang mit diesem Pro
zeß noch hätte Anklage erhoben werden können. Er
stellte fest. daß. «egen Hermann Weber eine Verhand
lung wegen Monovoleinnahmenhinterziehung nicht er
folgen könne, weil die Tschechoslowakei wegen dieses
Berbrechens nicht ausliefere.
D-ie Verhandlungen wurden auf Mittwoch vertagt.
und andererseits der Bedarf nicht nur für kirchliche
Besoldun-gszwecke, sondern auch für sonstige wichtige
Kirchenausgaben zu Lecken sei. Hiermit hänge die
Frage der staatlichen Psarrerbesoldungszuschüsse zu
sammen. Es sei zu hoffen, dag es bald zu einer end
gültigen gesetzlichen Regelung kommen werde. Den
1925 vom Landtag beschlossenen Besoldungszuschüssen
an Synllgogenge-meind-en habe die Staatsre-gierung
zugestimmt.
Leipzig, 13. April. Nelsons „Hungerkunst". Die
Kriminalabteilung des Leipziger Polizeipräsidiums
erstattet über die Entlarvung des Hungerkünstlers
Harry Nelson folgenden authentischen Bericht: „Seit
dem 9. März trat unter dem Künstlernamen „Harry
Nelson" ein Hungerkünstler in Leipzig auf, der ver
sicherte, er werde 45 Tage hungern und während die
ser Zeit lediglich Mineralwasser zu sich nehmen und
Zigaretten rauchen. Wie die Ermittelungen der Kri
minalpolizei ergaben, haben diese Angaben nicht den
Tatsachen entsprochen. Nelson hat vielmehr während
seiner Hungerkur etwa zehn Liter Hühner
bouillon, Pepsin-Wein, Biomalz und Zuckerbon
bons zu sich genommen. Wie von ärztlicher Seite ver
sichert wird, hätte es Nelson bei den Zuckerbonbons
noch recht lange aushalten können. Sein jetziger.Zu
stand sei sehr befriedigend. Möglich wurde diese
Irreführung der Oeffentlichkeit nur dadurch, daß ein
Wächter, entgegen der von ihm übernommenen Ver
pflichtung, die Durchstechereien unterstützte. Auf
Grund dieser Feststellungen hat das Polizeipräsidium
dem Hungerkünstler das fernere Auftreten in Leipzig
untersagt. Ein Teil der Einnahmen ist, soweit sie noch
vorzufinden waren, beschlagnahmt worden." Der
„Hungerkünstler" wurde in 32 Tagen von etwa 60- bis
70 000 Personen besucht, die Einnahmen beliefen sich
auf etwa 37 000 Mark. Nelson und sein Manager
werden sich vor Gericht zu verantworten haben.
WTB. Breslau, 14. April. (Eig. Drahtber.)
Ein D.-Zug verunglückt. In der Nacht auf den 13.
ist auf der Strecke Breslau—Eleiwitz auf den D.-
Zug 42 geschossen worden. Die Kugel durchschlug
das Seitenfenster der Zuglokomotive. Personen
sind nicht verletzt worden. Ermittelungen sind
eingeleitet.
München, 13. April. Sclbsttötung eines Uni-
v-esikätsprofesssrs. Wie aus Jnsbruck gemeldet
wird, wurde der Münchener Universitätsprofessor
Max Hautzmann in der Nähe von Innsbruck tot
aufgefunden. Aus den Begleitumständen geht her
vor, daß er Selbsttötung verübt hat. Er wurde
bei Igels auf dem Wege zum Lanzerkopf tot auf
gefunden. Reben ihm lag ein neuer Revolver und
eine Gebrauchsanweisung für die Bedienung des
Revolvers. Auf einer Visitenkarte, die bei ihm
gefunden wurde, hat er gebeten, einen bekannten
Münchener Professor von seinem Tode zu verstän
digen. Die Nachricht von einem Skiunglück des
Professors Haußmann ist demnach unrichtig.
Neueste Nachrichten.
Berlin, 13. April. Der HauptaussHuß des Land
tages setzte heute die Beratung des Kultushaushalts
fort und besprach den Abschnitt geistliche Angelegen
heiten. Ministerialdirektor Trendelenburg erklärte,
daß die evangelischen Landeskirchen korrekt auf dem
gesetzlichen Boden politischer und wirtschaftlicher Neu-
traliiät ständen. Die Schwierigkeiten bei der Kirchen
steuer lägen darin, daß einerseits die Steuerkraft der
Bevölkerung und der Wirtschaft geschont werden müsse
Weg van England längs der deutsche» Nordsee» ^
Ostseeküste fortsetzen, um tn dem ostpommrrl-hea
Flughafen Seddin bei Stolp eine ZwischenlaņdillĢ
vorzunehmen.
TU. Oslo, 13. April. Amundsen und Ells'
worth sind nach Spitzbergen abgereist, wo sie du
„Norge" besteigen werden. 4$
75 jugendliche Missetäter. ?
WTB. Berlin. 14. April. (Eig. Draht-bericht.)
Zn den letzten Tagen sind von der Berliner Polizei
insgesamt 75 Schüler verhaftet worden, die dst
Züge der Berliner Stadt-, Ring- und Vororts
bahnen mit Steinen beworfen hatten.
Der fünffache Raubmörder van
Rsckendorf Verhaftet.
WTB. Eger. 14. April. (Eig. DrahtberM
Unter dem Verdacht, den fünffachen Raubmord iļļ
Rockendors bei Eger verübt zu haben, wurde der Ķ
Jahre alte Häusler Lansky aus Rockendorf r>ek'
hastet. Auch fein Schwager Moifel ist festgenoiN'
men worden.
Gin östliches Locarno im
Entstehen?
Das silberne Meßgeschirr
der „Leipzig" und „Scharnhorst".
Sidney, 13. April. Durch einen merkwürdigen
Zufall wurde hier das silberne Mehgeschirr des Klei
nen Kreuzers „Leipzig" und des Panzerkreuzers
„Scharnhorst" entdeckt und von der Behörde beschlag
nahmt. Die beiden deutschen Kriegsschiffe gehörten
zu dem Geschwader des Grafen Spee, das nach seinem
Siege über die englische Flotte bei Coronet von den
überlegenen englischen Streitkräften bei den Falkland-
Jnseln vernichtet 'wurde, wobei auch die .Leipzig"
und die „Scharnhorst" mit ihrem Kommandanten
Haun und Schultz untergingen. Wie jetzt festgestellt
wurde, ist das Meßgeschirr der beiden deutschen Kriegs
schiffe vor ihrer Ausfahrt von den deutschen Karolinen
inseln versteckt, und auch später, als die Japaner die
Insel besetzten, nicht gefunden worden. Auf bisher
noch. nicht aufgeklärte Weise wurde das Geschirr dann
vor kurzem nach Sidney geschmuggelt. Das Geschirr
besteht u. a. aus einer großen silbernen Salatschüssel,
verschiedenen Ehrenpokalen, darunter einem Jagd-
pokal und einem Ehrenkelch, den eine englische Reede
rei dem Kreuzer „Leipzig" im Jahre 1907 überreichte,
weil er eines ihrer Schiffe aus Seenot gerettet hatte.
Zwei ILMLNsr rwter SpiEge-
verlmchi in WM vsrtzaftLt.
TU. Paris, 14. April. (Eig., Funkmeldung.)
In Nizza an der französischen Riviera sind 2 Ita
liener verhaftet worden, die seit langem durch die
Dienststellen der französischen Eegenspronage be
obachtet worden waren.
Wie „Morse" -ruf der Fahrt
rmch Gsls.
T.-U London, 11. April. (Eig. Funkmeldung.)
Die „Rorge" ist gestern abend 11 Uhr 5ü Min. in
Bull; am aufgestiegen. Es besteht die Absicht, längs
der norwegischen Küste nach Oslo zu fahren, wo
man gegen IS Ahr vormittags zu landen gedenkt.
Von da aus soll die Fahrt über Stockholm nach
Petersburg gehen.
WTB. Berlin, 14. April. (Eig. Drahtbericht.)
Rach einer Meldung der „Voss. Ztg" wird mög
licherweise Amundsens Luftschiff „Rorge" seinen
Englisch-französische Gevattersprüche.
TU. London, 14. April. (Eig. Funkmeldung)
Die Morgenblätter behandeln ausführlich die Mög'
lichkeit des Abschlusses eines deutsch-russischen şş
träges als Gegenstück zu dem Westpakt. Dst
„Times" bringen einen Berliner Bericht über W
Beziehungen zwischen Rußland und Deutschlşş
und erklären, die deutsche Regierung sei im M'
griff (?), mit der Sowjetregierung einen neue"
Vertrag abzuschließen, der sich dem Rapollovertrfg
und den Bestimmungen des Locarnopaktes anpasst'
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Test'
graph" weist im Zusammenhang damit daraus Hs"'
daß Frankreichs Abgesandter Paul Boncour l ļļ
Warschau daraus gedrängt habe, daß Polen un
seine Freunde ihre gegenseitigen Sicherheitsv^p
träge, die bisher lediglich einen Angriff Ruhlaşş
in Betracht zogen, nunmehr dahin abänderten, dm
sie sowohl im Falle eines russischen wie eines deut'
scheu Angriffes in Kraft träten. Ein solcher şş
ragraph, der auch einen deutschen Angriff in Rşş
nung stelle, wäre ein notwendiger und wichķ
Punkt in den östlichen Sicherheitsverträgen.
Paul Boncour ist übrigens in Danzig air
kommen. Man nimmt an, daß in Tanziger »
sprängen Boncours mit dem Völkerbundskom
missar die Frage der Erweiterung des Bölk-»
buirdsrates und der Eintritt Polens einen breitet
Raum einnehmen wird. Doncour hat seme »ka
sichtigte Reise nach Posen ausgegeben. Er begiw
sich von Danzig über Berlin nach Paris. Der pw'
irische Generalkommissar in Danzig Minister Straw
burger, gibt zu Ehren Paul Boncours ein Diner-
Dutiermärkte.
Hamburg. 14. April. Vuttermarkt. Aus der
tigen 98. Auktion der Meiereiverbände für SchleSww
Holstein wurden bis 11 Uhr 30 gezahlt für Butter ot>»
Schutzmarke 148—162 Ji, in der Vorwoche 151—
-JiL Butter mit Schutzmarke 166—166,90 ,M, in der b
wache 172—173,20 Ji für je 50 Kg. Dazu kommen
Käufer auf der Auktion 5 Proz. Kavelincsgetd 11
die Kosten der Verpackung. ^
Berlin, 13. April. Buttcrmarkt. Der Markt şş
kehrt weiter in ruhiger Haltung, die Kommission %
tierte heute im Engroshandel je Pfund für 1.
1 68. 2. Sorte 1,50, Bauernbutter 1,30,
Scgte Mlermzc« ssm Milimch-V^
M«bl> (amtlich) Hamburg, 14. Avril:
Weizenmehl hiesiger Mühlen
Bäckermehl „ ^
Roggenmkhl
Roggengrobm.
Alary
per
48.25
41.75
29.25—31.75
24.75-25.00
etreide, (Freiverkehr) Hamburg. 14. ApriN
Mnrir
Weizen, inländischer
Roggen, neu, „
,, .
Gerste, ausl., frei Kmwaggon
Mais, loko, „ „
Tendenz stetig.
282.00-286.00
181.00—184.00
198.00 - 206.00
177.00-179 00
176.00-180.00
per 1000
. 1000
10 0
1000
lOüO
Aus der Şļad5.
Rendsburg, den 14. April
!
*A Freiw. Sanitätskolonne vom Roten K ^
Am 18. d. M. findet in Kiel^die Eröffnung
Reichsgesundheitswoche statt. Um 10 Uhr
eine öffentliche Echauübung am Stadttheater ^
anstaltet, an der die Kieler Feuerwehr, die
tätskolonnen Kiel, Friedrichsort, Preetz, R ^
Burg, Bordesholm und Eckernförde teilnehme^^j,
dieser Veranstaltung führt unsere Freiw. ~ ^
tätskolonne vom Roten Kreuz Rendsburg ^
Sonntag, dem 18. 4., vorm. 8,27 Uhr nach
unter der Führung ihres Kolonnenführers
tvt SftottVve.ft.itvn S lIBï.
Die Gtaöl ohm ŞMfoy
Jas Fahr Zsöffnett
Gegen Herz-, Nerven-und Gelenkleiöen,
Lähmungen, Nhsuma, Fschras, Frauenleiden
kchnèllzugsstation: Berlin-Köln/Dresden-Amsterdam
mmtmn Surch à WaSŞwêrms
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