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Schute und NolKsgefundtzeir.
Mitglied des Reichsgesundheitsrats.
Bon Rektor Friedrich Lorentz, Berlin.
In gerechter Würdigung einer Beteiligung
à Lehrerschaft an der gesundheitlichen Aufzucht
unserer Schuljugend stellt der Deutsche Lehrerver-
'sn an die Spitze seines neuen Schulprogramms
Forderung: „Die öffentliche Schule muß der
minien Volksjugen'd die Möglichkeit bieten, alle
Anlagen und Kräfte des Körpers und des Geistes
auszubilden." Auch in der Schulkinderfürsorge
jn der Einfluß der Schul« sicherzustellen. So soll
r} geistige Ausbildung wohl die erste, aber nicht
èîe einzige Aufgabe der Schule bleiben. Das
^taatsintereste fordert einerseits die bestmögliche
geistige Ausbildung der Kinder, anderseits muß
Ģr auch die Schule Maßnahmen treffen, welche
die Grundlage zu einer gesunden Entwicklung des
'àperlichen Organismus bilden. Der Lehrer soll
^îcht nur ausschließlich Bildner des Geistes, sondern
^uch Wächter und Förderer der Gesundheit der ihm
Anvertrauten Jugend sein.
, Während der gesamten Schulzeit muß die Er
setzung darauf eingestellt sein, durch Ausbildung
Jttb Stählung eines gesundheitlichen Willens bei
.^tn Kinde alle biologischen Erbanlagen zur voll
en und günstigsten Entwicklung zu bringen. Eine
^ch entwickelte Schulgesundheitspflege sorgt durch
^Ne gesundheitliche Schülerfürsorge für die Ver
esterung der körperlichen Anlagen, sowie für die
Abstellung und Ausschaltung gesundheitsschädlicher
Amweltseinflüsse. Die Erziehung zur körperlichen
Süchtigkeit durch eine geregelte Leibeserziehung
şşsni Turnen, Spiel und Sport — auch bei den
Mädchen — ist sin wichtiges Mittel geworden zur
Weigerung der Volksgesundheit. Im Kampfe ge-
î'st die Volkskrankheiten haben wir eine solche
Körperschulung notwendig. Auf ihre hohe Vedeu-
^Ung zur leiblichen Ertüchtigung unseres gesamten
Volkes sei hier nur andeutend hingewiesen.
Besonders wichtig ist die Anteilnahme der
schule und der Lehrerschaft an der Bekämpfung
er Volkskrankheiten. Gegenüber dem Unwissen
^d dem Unverstand, durch die oft die Wirkungen
et besten behördlichen Vekämpfungsmaßnahmen
ttnichtet werden, gilt es, durch die Schule Auf-
^rung zu verbreiten zur Verhütung der vermeid-
Vren und Hinausschiebung der unvermeidbaren
flache von Krankheit und Tod. Je klarer diese
^sichten werden, um so wirkungsvoller wird die
şwehr gesundheitsschädlicher Einflüsse. Für die
. »berkuloseverhütung, die Bekämpfung der Ge-
?ļêchtskrankheiten und die Abwendung des Alko-
^vlißbrauchs hat sich die hygienische Belehrung
^ dpnnnmn-Monlvsn ^înn-n>> in y-i» n 1a
heranwachsenden Jugend in der Schule als
^ wesentliches Vorbeugungsmittel gegen gesund-
ņ'ìlich, sittlich und seelisch verderbenbringende
Wie erwiesen.
^ Gerade die moderne Pädagogik darf bei ihren
şg s^die Erzielung eines festen Willens gerichteten
j. nvebungen nicht die mannigfachen Willens-
unbeachtet lassen, welche das gesundheit-
't Vusammenleben aller Volksgenossen fordert,
syalb wird sich unter Inanspruchnahme der
hule in weitesten Kreisen Verständnis für die
° vtzen volkshygienischen Fragen der Gegenwart
^d der Zukunft erzielen lassen, deren Weckung
1% f i‘ eI der kommenden Reichsgösundheitswoche
*wk. Ern Konzefsionsstreit, der auf eine Un
genauigkeit in einem Bescheid des Rendsburger
Magistrats zurückzuführen ist, beschäftigte die Kie
ler Strafkammer. Angeklagt, weil er außerhalb
der Verkaufsstunden an einen Arbeiter eine Ziga
rette verkauft hatte, war der Kaufmann Johann
E. in Rendsburg. Das Amtsgericht hatte ihn aber
freigesprochen, worauf die Staatsanwaltschaft Be
rufung einlegte. E. ist Inhaber eines Verkaufs
pavillons für Tabak, Zigarren und Zigaretten,
auch war ihm auf fein Ansuchen vom Magistrat
die Erlaubnis erteilt, ständig Selters und Brause
zu verkaufen. Der Magistrat hatte die Erlaubnis
ausdrücklich auf das Zuständigkeitsgesetz von 1883
und den § 33 der Gewerbeordnung, der sich auf
Gast- und Schankwirtschaften bezieht, gestützt. Hin
zugesetzt war dann noch, daß die Erlaubnis für
seinen Zigarrenladen erteilt werde. E. betrachtete
sich darnach als Gastwirt und richtete sich beim Ver
kauf nach der für diese festgesetzten Polizeistunde,
und nicht nach der für das Handelsgewerbe fest
gesetzten Verkaufszeit. Er wurde dann bereits
früher einmal in Strafe genommen, aber freige
sprochen, weil er mit Recht habe annehmen kön
nen, er sei Gastwirt. Der Magistrat vertrat näm
lich nun den Standpunkt, es fei die Erlaubnis zum
Ausschank nur für die normale Geschäftszeit erteilt.
Ein Antrag von E., ihm volle Konzession zu er
teilen, wurde abschlägig geschieden. Ms ein
Rechtsanwalt ihm auf sein Ersuchen ein Gutachten
ausfertigte, das zu dem Schlüsse kam, E. sei als
Gastwirt anzusehen, verkaufte er wieder als solcher,
und auf Anzeige von Konkurrenten wurde dann
erneut Anklage gegen ihn erhoben. Die Polizei an
sich hatte ihn gewähren lassen. Die Strafkammer
bestätigte jetzt das freisprechende Urteil des Amts
gerichts. Sie entschied, daß ihm unstreitig, aller
dings in etwas mysteriöser Form, vom Rendsbur
ger Magistrat eine Schankkonzession erteilt sei, und
daß er deshalb als Gastwirt zu gelten habe. Sei
dies der Fall, dann könne er auch bis zum Ein
tritt der Polizeistunde verkaufen. Es fei auch nicht
erwiesen, daß der Magistrat bei Erteilung der Er
laubnis etwas anderes gemeint habe. Da eine
Konzession nur unter bestimmten, hier nicht vor
liegenden Voraussetzungen aufgehoben werden kön
ne, sei sie noch gültig. Wenn E. noch wegen der
vollen Konzession vorstellig geworden sei, so könne
dies nicht gegen ihn verwertet werden, weil er nur
Scherereien habe aus dem Wege gehen wollen.
*X Fürsorgeerziehung. Auf dem bevorstehen
den Iahresfest des Landesvereins für Innere
Mission in Husum wird der Leiter der Schleswig-
Holsteinischen Fürsorgeerziehungsanstalten in
Rickling, Pastor v. Voigt, über seine Arbeit spre
chen. Das Wort Fürsorgeerziehung hat einen un
angenehmen Klang. Veraltete Vorurteile, die
noch aus einer Zeit stammen, da die Behandlung
jugendlicher Krimineller gleichbedeutend mit
Zuchthausstrafe war, erwecken bei dem Wort Für
sorgeerziehung Vorstellung von Zwangsjacke, Prü
gel und vergitterten Fenstern/ Es muß also all
gemeine Erkenntnis werden, daß die staatliche
Zwangserziehung, durch die gefährdete und gefal
lene Jugendliche aus ungeeigneten Lebensbedin-
dungen in eine weife, auf viele Erfahrungen ge
stützte Erziehllngsbehandlung geführt werden sol
len, keine Strafe, sondern Wohltat ist. Dem soll
der Vortrag von D. Voigt dienen: Die Liebe ist
die größte unter ihnenf auch unter den Erziehungs
mitteln.
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erbitten wir jetzt
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ì'ş'îes aus Dehmels Sturm- und
Draugîeit.
Richard Dehmel ist der unvergessene und un-
e^-'oiiche Dichter jener Sturm- und Drangzeit
^x^°eiitschen Literatur gewesen, die in den letzten
Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts eine
Ei„./6lüte der Dichtung heraufführte. Eine echte
stg^î und Drangnatur war er selbst, und am
W tu offenbarte sich dieses fein Wesen in seinen
herg^derlebnissen, die ihn langsam zum Dichter
Äer?^ifen ließen. Julius Bab. der soeben im
şchgstp ^on H. Haefsel zu Leipzig die erste wissen-
5^1 reichem, unbekanntem Material üe-
r QFf en ^Richard Dehmel-Biographie hat erscheinen
Khx 1 hat daher auch die Jugend des Dichters
Und /^gehend behandelt und aus den Kämpfen
Wirtes ^ņiungen jener Tage die Erundmelodie
^choy psychologisch fein hergeleitet.
- stob» ^ Z>er Schule erregte der märkische För-
î'h nW Dehmel viel Anstoß. Er wollte
g /:. Schuldisziplin fügen, beteiligte sich
ein? UIer ^ es berliner Sophien-Eymnasiums
m teon? ņàrwiffenschaftlichen Verein, der den
, s an, UtlonSl geltenden Lehren des Darwinis-
Ņls der Direktor seiner Entrüstung
Usijch °ŗten Ausdruck verlieh: „Oh, Sie Un-
^Uiüch^ ' sollen Sie denn durchaus die Häuser
n Dehm sE ņrit eisernen Gittern verziert sind?"
f Cni dE)ti7 Seantwortet haben: „Das geht Sie
iehp-r 11 ’ àr Direktor; im preußischen Staat
Cş Lenseiner Facon selig werden; im
w/ņpfehle ich mich." Die Rückkehr auf diese
unmöglich geworden; nach grim-
ko^ Ql l ^suuulttßen mit dem strengen Vater
Pr.!. Ş'" anderes Gymnasium, wo der be-
Ab-» Vellermann sich seiner an-
soni Um ļ s hier beim Abiturientenexa-
ging ex zurückgestellt werden
Zu ^Uiber à 7 Danzig, wo er schließlich am 16.
» mx I em Reifezeugnis erhielt, in dem
^ u«d von Ķļ ^ «n-cht ohne geistige Reg
elt?? konnte Ml Anlagen unterstützt."
Freiheit ^ Bruder Studio der er-
Tlg^uchlich freuen; er studierte zunächst
^mm^'şşenfchgşj uujsenschaften, dann treten die
Drang Li JV? Vordergrund. Im
- ne überschüssigen Kräfte zu ent
laden. wurde er mit Begeisterung und Gründlich
keit Couleur-Student, war bei einer Burschen
schaft schnell erster Chargierter und wurde ein be
rüchtigter Fechter, besonders weil er vorzüglich
stand''. Die Narbe, die sich damals neben seine
Nüstern ins Gesicht einzeichnete, ist ein bezeichnen
der Hauptzug seiner Erscheinung geworden. Den
braven Eltern im märkischen Forst gefiel dies Le
ben des Sohnes wenig. Der Vater zürnte, und
die Mutter schrieb rührende Briefe, wie z. B.:
„Auf Deinen Brief, welchen wir heute erhalten
haben, antworte ich Dir im Namen Deines Va
ters, daß seine Kinder ihm immer angenehm sind,
wenn-sie ihn besuchen, so sie ordentliche brave
Menschen find. Solches hoffen wir auch von Dir,
und so Du Dich eine Zeit lang von Deinen Lei
denschaften hast beherrschen lassen und zu tadeln
warst, Du wohl eingesehen hast, wohin ein wüstes
Leben führt und wieder auf den rechten Weg ge
kommen bist."
Dehmel fand immer wieder den Weg zum Va
terhaus zurück, denn er liebte den ihm geistesver
wandten Vater und er blieb stets ein leidenschaft
licher Sohn der Mark, der diese früher verhöhnte
Landschaft aus seinem innersten Eemeingefühl
beraus verherrlicht hat. Dem Lobgesang des deut
schen Rheins stellte er später in seiner größten
Dichtung trotzig den Preis des Rhin gegenüber.
Im Försterhaus zu Kremen fand er stets wieder
Obdach nach wilden Erlebnissen in Berlin. Hier
hatte yr in manchen Sommermonaten nur eine
nächtliche „Bleibe" auf den Bänken des Tiergar
tens, wo er schließlich von einer K e l l n e r i n, die
unter dem Namen „die schwarze Felix" bekannt
war, aüsgefunden und zu sich genommen wurde.
Auch sein Lebensfreund Franz Oppenheimer nahm
ihn in seiner Studentenbude auf und teilte mit
ihm sein Geld. Aber Dehmel „brachte das Geld
in einer lustigen Nacht durch und lag dann lachend
krumm". ^ In dem Jahre 1883-84 hat der junge
Student eine Jagdzeitung redigiert und für diese
einen Roman geschrieben. Es gehörte später zu
seinen Angsttrüumen, daß jemand dieses Erzeug
nis auffinden und unter seinem Namen veröffent
lichen könne. Dann ging er eine Zeit lang als Re
dakteur ins Saargebiet, wo er ein freikon-
ervatives Organ leitete. Auch diese Stellung gab
er schon im Frühjahr 1885 auf und kehrte nach
Berlin zurück. Sein Freund Schleich erzählt von
den wilden Ausbrüchen seines Temperaments.
Eines Nachts wollte er sich von der Weidendammer
Brücke herabstürzen; ein andermal bekam er ein
Strafmandat wegen nächtlicher Erkletterung der
Laternenpfähle in der Friedrichstraße. Den besten
Rat gab ihm wohl der Vater, als er ihm Anfang
1886 in einem Brief schrieb: „Ich weiß keinen
Ausweg, habe nun auch gerade genug mit Deinen
Schulden. Erkläre Dich einfach für bankerott und
fange ein neues Leben an!"
Die dichterische Ader begann sich damals in
Dehmel zu regen; er machte viele Verse, schrieb
auch Dramen, aber alles war noch dilettantisch,
und erst die Selbstzucht des folgenden Jahrzehnts
hat in ihm den großen Dichter reifen lassen. Da
mals, am Ende seiner Sturm- und Drangzcit,
träumte er von Schlacht und Krieg, vom „schönen
Tod mit einer Kugel in der Brust". Als er zur
Musterung ging und wegen Krampfzustände, an
denen er damals noch litt, nicht genommen wurde,
rief er im Hinausgehen dem wachthabenden Un
teroffizier zu: „Aber wenn's Krieg gibt, gehe ich
doch mit!" worauf der andere verächtlich erwider
te: „Das dürfen Sie ja garnicht". Als fast 3
Jahrzehnte später der Krieg kam, da durfte er
doch mit und schrieb am 27. August 1914 trium
phierend: „Hurrah, ich darf mit! Eben bin ich
eingestellt worden ins Ersatzbataillon des Infan
terieregiments 31, A l t o n a. Wieder adlerjung!"
Brrnèr Writ.
Wenn der Saft steigt . . .
In der Natur vollzieht sich wieder das all
jährliche Wunder, das im Aufsteigen des Saftes in
den Bäumen und Pflanzen liegt und das Grünen
und Blühen hervorbringt. Tief in der Erde, die
sich jetzt beim Erscheinen des Frühlings erwärmt,
ist das Ende jedes Würzelchens mit zahllosen
„Wurzelhaaren" bedeckt, und jedes dieser Wurzel-
haare ist eine feine röhrenförmige Zelle, die zwi
schen den Erdteilchen eingebettet liegt. Di« Wände
der Zelle bestehen aus dem Lebensstoff der
Pflanze, und die ist mit Wasser gefüllt, das Zucker
und andere lösliche Nährstoffe enthält. Der Zueckr
kann nicht aus dem lebendigen Gefängnis ent
weichen, aber das Erundwasser kann frei durch die
Zellwände eindringen, und dies Wasser wird pon
dem Zucker heftig angezogen, so daß die Zellen an
Größe bald zunehmen; sie schwellen dann an wie
getrocknete Früchte, die sich voll Wasser saugen
Von den Wurzelhaaren wird das Waster durch
tiefer liegende Zellen aufgenommen, deren Wände
sich durch die wachsende Wassermenge ausdtzhneNj
die sie erhalten. Mit der Zeit wird dann einiges
von diesem Wasser durch die Zellwände in die an
liegenden „Holzgefäße" gepreßt, in die winzigen
Wasserwege, die nach dem Mittelpunkt der Wur
zel zu liegen. Diese zarten Röhrchen dehnen sich
aus von der Wurzel bis zum Blatt. In den Wür
zelchen liegen die Enden der Gefäße gerade gegen,
über den Wurzelhaaren, und das in sie gepumpte
Wasser kann nur stammaufwärts wandern, da die
unteren Enden der Gefäße durch Wände geschlos
sen sind, durch die Wasser nur mit Schwierigkeit
hindurchgeht. So steigt der Saft aufwärts, bis
er die Knospen erreicht, deren junge Zellen ihn
gierig trinken und bald davon erfüllt werden. Der
Druck, der durch die sich ausdehnenden Gefäße her
vorgerufen wird, dient dazu, die schützenden Knos
penschalen zu lockern, die dann allmählich herab
fallen, je länger die Sprossen werden. Das be
kannte „Bluten" eines abgeschnittenen Reben-
schößlings z. B. ist ein deutlicher Beweis für die
sen „Wurzeldruck" der Pflanze, der das Wasser
in die Holzgefäße hineintreibt, von dessen freigr-
legten Enden es dann heruntertropft.
Kinderhumor.
„Jetzt wollen wir Kintopp spielen", sagte die
kleine Jane zu ihrem gleichaltrigen Freund Tom.
„Du wirst den Logenschließer machen." — „Schön",
stimmte Tom zu. „Und Du die Dame, die immer
die Untertitel laut liest." — „Warunt denn?"
fragte das Mädchen. „Damit ich Dich immer
rausschmeißen kann."
Narrenhände.
Lehrer: Fritz, beschreibe mir einmal di«
Wände des Schulzimmers! Fritzchen: „Nein, Herr
Lehrer, das tue ich nicht. Meine Eltern haben mir
gesagt, ich soll keine Wände beschreiben." "