Full text: Newspaper volume (1926, Bd. 2)

. 1 I - §: Ì M 
,§eà Großhandelspreise aus erster Hand und für erste 
Sortimente in Reichsmark für 1 Kg.: Eichenlohgocierbte 
rhein. SohUederhälften 4,35—5,40, do. in Kernstücken 
[6.40—7,40, Sohlleder in Hälften 3,89—4,26, do in 
Kernstücken4,g0—5,90; für 1 Ou.-F.: Rindbox, schwarz 
!,2L—1,34, do. farbig 1,55—1,85, Boxcalf schwarz 1,75 
bis 2,05, do. farbig 2,05—2,40. 
In der Schuhindustrie ist die Beschäftigung weiter 
K.ut. Das diesjährige Ostergeschäft und das warme 
fnuHlinigswetter brachten eine rege Nachfrage nach 
Saisonartikeln. Die Mehrzahl der Fabriken ist mit 
Auftragen für das Pfingstfest versehen. 
* * * u T .: 
MroduktenmarkLe. 
Neueste Notierungen 
an In- und ausländischen Warenbörsen 
(Nachrichtendienst der Preisberichtsstelle 
beim Deutsctien Landwirtschaftsrat) 
Berlin, 13. April 1926 (Goldmark für 1000kg) 
Amtlicher Dollarkur«. 
Berlin, den 13. April 1926. l Dollar 
100 dän. Kr. 
100 franz. Frank 
(Geldkurs). 
■ 4,195 R.-M.i 
110,03 R..M. 
14,535 R.-M. 
Berliner und Hamburger Börse vom 13. April. 
. Die starke Abschwächung scheint das Vertrauen zu 
einer günstigen Börfengestaltuna erschüttert zu Laben. 
Veikaufsalifträge namentlich seitens des auswärtigen 
Privatpublikums drückten die Kurse weiter. Die Der- 
liner Börse schloß aber in besserer Haltung, an de' 
Hamburger war die Tendenz gedrückt. 
folgen^ 
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Kauhkutter. 
Lftndw. inlandstrzeaynIrse 
Hamburg 
13 April 
Öreslau 
13.April 
Stettin 
13.April 
Frankst 
13 April 
Ersitzenden des Eewerbesteuerausschusses eine Sieuei- 
^ilarung besonders verlangt wird. 
I Die Steuererklärung hat der Inhaber des Beirre- 
T 8 abzugeben. Für die Abgeltung der persönlichen 
ienste und Arbeiten des Geschäftsinhabers bleiben 
»ei der Gewerbesteuerveranlagung für das Jahr 1925 
J* n Betrag von 900 Ji, bei der Veranlagung für 1926 
er Betrag von 1500 Ji steuerfrei. Als Steuergrund- 
»etrag wird Lei Erträgen bis zu 2490 M 1 Proz., bei 
fiteren Erträgen bis zu 8600 Ji IX Proz., bei dar- 
7»er hinaus gehenden Beträgen 2 Proz. des Ertrages 
^gesetzt. 
Der anmeldepflichtige „Ertrag" deckt sich im allge 
meinen mit dem gewerblichen Gewinn des Einkommen- 
ieuergesetzes. Immerhin treten jedoch einige Abwei 
sungen hiervon in Kraft, welche auch schon aus den 
^«uererklärungsformularen ersichtlich werden. 
. Zunächst sind di« Zinsen für das dem Unternehmer 
einem anderen gehörende Gewerbekapital nicht 
Mark. 
Weizen 
Roggen 
170-181 
abzugsfähig. 
Ferner ist nicht abzugssähig der Miet- und Pacht 
zins für die dem Unternehmen dienenden gemieteten 
oder gepachteten Grundstücke, Gebäude, Räumlichkeiten 
oder Betriebsmittel, wie z.V. gemietete Maschinen usw. 
Schließlich sind nicht abzugsfähig die Bezüge der 
Gesellschafter der offenen Handelsgesellschaft, der Kom 
manditgesellschaft, der Gesellschaft mit beschränkter Haf 
tung und der persönlich haftenden Gesellschafter (Kom 
plementäre) der Kommanditgesellschaft auf Aktien für! 
die ihrer Gesellschaft zur Verfügung gestellten Arbeiten.! 
Hier liegt ein wesentlicher Unterschied gegenüber dems 
Einkommensteuergesetz vor, da die genannten Bezüge 
hierbei für die Ermittelung des Gewinns der Gesell 
schaft abzugsfähig sind. 
0ernte (Som.) 
Landw. Auslandserzeugnisse, 
190—210 
Qerate (Futter) 
cif Hamburg 
cif Bremen 
Manitoba I 
Hafer 
Welzen 
Rosafê 
Weizenmehl 
Barousso 
410—417 
amerlkan, 
verzollt 177,60 
Roggenmehl 
Roggen 
deutsche 
Weizenklele 
Donau- u. südruas. 
Oerate 
La Plata u. indische 
Roggenkiele 
kionen 
ich feine« 
Amerikzn -Malz 
Donau, Qalfoz 
nordnmerkanlsche 
Leinsaat 1 
gelber Ln Plata 
Erbsen 
Haler 
La Plata-Clippe 
(Viktoria) 
Eibeen 
I. Speise 
Marktberichte. 
Berliner Viehmarkt v.14. Avril 1926. 
Dordericht. 
Rinder . . 2078 Preise 22-55 
Kälber . . 4000 42-88 
Schafe . . 54 6 ..II 32-58 
Schweine 10158 . . . _ 
77-78, 76-78, 73-75, 70 -72, 
Tendenz ruhig. 
cm. Leck. 12. April. Der heutige Bieh-, Pserdc- 
und Ferkelmarkt zeigte nur einen kleinen Auftrieb. 
Die Kauflust war flau. Die Preise blieben auf vor- 
wöchiger Höh«, bis auf di« Ferkelpreis«, di« etwas 
fielen, bestehen. 
Schleswig. 18. April. Der Auftrieb zum heutigen 
Bieh. und Pferdemarkt im Stadtteil Friedrichsberg 
war ein sehr guter, namentlich in Rindvieh. Es wur. 
den im Anfang sehr hohe Preise erzielt, die jedoch 
nachher abflauten. Es kosteten 2jährige Ochsen 200 
bis 250 Mark, Quien 200 Mark, Milchkühe 4—500 
Futtermittel 
lk" 
In tu««* 
er Vestas 
Beuutzşş 
Aufhebung der Preistreiberei- 
Berlm 
13 April 
Breslau 
13. April 
Hamburi 
13. Aprl 
Frankfurt 
13 April 
Putter erbaen 
Peluschken 
Ackerbohnen 
ļļ îlus Anlaß der Beratungen im Reichstage über 
Etat des Reichswirtschaftsministeriums haben sich 
.« wirtschaftlichen Spitzenverbände abermals an das 
«ìchewiitschafts' und Reichsjustizminifterium ge- 
ņdt, um mit aller,größtem Nachdruck ihre Forde 
ren auf völlige Beseitigung der Preistreibereigesetz- 
^Ung zu wiederholen. 
vreus;. Dentralgenossenfchasts- 
Kasse, Kertitt. 
* betn Geschäftsbericht und der Ausschußsitzung, 
tyjfod) Zuweisung an die besonder« Rücklage mit 7 
sj,} Mark (wie i. V.) und Abschreibungen von IM 116 
Wicken 
bl. 120—130 
Lupinen 
Serradella, neu 
Zuhält d« 
aben, dev 
ne Zinse" 
2X Proz 
3 Reiche/' 
•anskuchen 
Leinkuchen 
Trockenachnltzel 
Soya-Schrot 
Torfmelasse 
als verzehnfacht. Di« Bilanzsumme ist um mehr als 
das Vierfache gegenüber dem letzten Vorkriegsabschluh 
gestiegen. Der Kundenkreis der Anstalt hat sich gegen 
über dem Vorjahre nur wenig geändert. , 
Ş • "**'r*' 
Dlenesse Mîrtfchaftsnachrşchten. 
Die Themifche Düngerfabrik Rendsburg 
beruft ihre diesjährig« ordentliche Generalverfamm-! 
lung auf den 28. April d. I. nach Greens Hotel in 
Rendsbuvg ein. Vorgeschlagen wird die Verwendung 
des Reingewinns nur zu Abschreibungen. Nach Abzug 
der Abschreibungen in Höhe von 70 000 RM. bleibt 
unter Hinzurechnung des Vortrages von 1498.31 RM I 
aus 1924 und eines Restsaldos vom Werlpapter-Konlo t 
in Höhe von 45 RM. ein Reingewinn von 4889.28 
RM, der auf das Jahr 1926 vorgetragen werden soll.- 
Zwischen Frankreich, Belgien und Luxemburg is! 
am 10. April ein Zollabkommen unterzeichnet worden 
» « » 
or a, „. Häute-Auktion. 
Am Rohhaàarki hält die bessere Rachsrage an. 
Die ersten Versteigerungen nach den Feiertagen waren 
M besuch! und das zum Angebot gebrachte Gefälle 
,and schlank Käufer. Erst die nächsten größeren Ber- 
steigeruiMn werden eine bessere Uebersicht über die st 
Marktlage bringen. 
Am Ledermarkt macht sich ebenfalls wieder lebhaf 
ter« Nachtrage bemerkbar. Der Bedarf für das Früh- 
8artolle>Ilo>.k» i 
Lnleihoa^ 
Kartoffeln 150 
$; * S7 1) Ji verbleibt für das Geschäftsjahr 1926 ein 
^'"gewinn von 5 306 029 (4 582 861) Ji. Es wird 
Vi* Ii<ilun ® "der Dividend« von 8 (10 Proz.) in 
gebracht. Weiter sollen verwendet werden 
Ro-r -ni^ 0^ m) -4- flit di« Verzinsung der Ver- 
Kr-,' * ” *** Staates und der genossenschaftlichen 
^oandsļassen usw., sowie 2.6 (S.4) Mill. Mark für 
dj °ŗdenlllche RûĢllung und 26 778 (88 377) Ji für 
iC'^te RüMellung, Während des Jahres 1926 
^ bei 52 440 im Reichsgebiet arbeitenden Eenossen- 
nilt 180 Konkurse sowie 40 Sefchäftsaufsichten 
»ho, El worden, eine Zahl, die sowohl gegenüber der 
Ziffer von 11184 Konkursen und 5906 
fetļ, ‘ s ' ctu fîtd)tett. wie gegenüber der Zahl der be- 
W Bu" ^"">ll°uschaften sehr gering ist. Auch hat 
& en f°S öU den sonstigen Wirtschastsunterneh- 
das Genossenschaftswesen im abgelaufenen 
^?ibjahr eine weitere Ausdehnung erfahren. 
im Jahre 1926 zahlreiche Genossenschaften, 
®*t solche, die aus iryendwelchen Gründen in 
f°gķ^ "Untionszeit errichtet waren, nunmehr aber still- 
? ctufv-e Qud) teine Daseinsberechtigung mehr hatten, 
'wsten. überstieg im Berichtsjahre di« Zahl der 
p. ņgen die der Auflösungen um rund 114. Rach 
lütt ^bischen Zentrall-Genolsenschaftskasie vorliegen- 
^ich Ebnungen dürften nach dem Stande am Ende 
1025 der deutschen Landwirtschaft nur etwa 
Mark. Der Handel mit Pferden war nicht so rege. 
voulsLkS SchlacMvidhmärkte 
(Kammernotierung Berlin am Markttage. Notierung 1. und 2. Qualität.) 
Preise för 1 Pfund Lebendgewicht In Qoldpfennlg. 
Oie Notierungen bleiben bis zum nSchsten Markttage stehen. 
Stettin 
la£«ebare 
friiHzn 
Antrieb und Handel auf den Märkten 
Datum 
Stettin 
Iinluf Iijäihrj 
Itiftņrt I Amitti! htJtlsn [ Mailt 
i. Ochsen 
1. Bußen 
51-94 
44-50 
I. Kälber 
76—80 
45-50 
30-4U 
1. Schweine 
verändert. 
jini-btr Kölner Lederbörse notierten fol- >■ Sansn 
60-58 
Kesondere Hinweise 
EiderstedLer Weiden 
Ļ^rrbsmannschaft der Mecklenburger zu 
,,Uhr i^6hält am Freitag, den 16. April, 'abends 
(W 8 ab r Is Ģasthof ihre Aahreshauptversamm- 
wichtigste Punkte stehen auf der Ta- 
ptajj h8: Dorstandswahlen, Heimatfahrt nach 
C die “ or Een Dingen Beschlußfassung 
1?den jr^îhŗung der Fahne, die in Auftrag 
Dkjt am I September geweiht werden 
îj-, en &thoI U ? ic ^ äuf diese wichtigen Angelegen- 
'dahme Vorstand alle Mitglieder um 
&n V an ier Hauptiahresversammlung. 
Junà'^den Die Bruderschaft Rends- 
N-Nd Ordens oeranstaliet am Don- 
K sz, àsteabend r beginnend im Conventgarten 
^ töS 'dbn %° ü [ dem Studienrat Apfeld aus 
^>rd. Zlele des Jungdeutschen Ordens spre- 
dg^iihne. Wir weisen noch einmal dar- 
Sefei? 8 iņ k>'", Schänder, der an den Vor- 
°UftrZ worden Unb Ş^'burg stürmisch 
à ^ lŞ. AZg^îe in unserer Stadthalle 
.^lost^ie^j^bburger Männer-Turnverein hält 
Sî> kS b°m.E.Aprtt. abends 8 Uhr. im 
ì?rchah. D-,biahrlge Frühjahrsgeneralver- 
5rh/-, "rze Verickri^ ^urnratsmitglieder werden 
ist ^bieten irn vr>’® en ‘ WC15 ou f den einzelnen 
ķ jed ^ei de« st)Winterhalbjahr geleistet wor- 
^ichs^ Dîltgàd der »weiten Aemter 
^ņdheşi " şi-mmberechtigt. Ueber die 
"" ' ('S. Um e â, mïì> ausführlich gesprochen 
Delikat« 
Matjes 
Etwas für Kenner bei 
Car! Eņgeland, 
EckeKöntg-u.Lvwenstr. 
Fernruf 73. 
z. T. mil starker PferdrgrSjun, 
hat zu verpachten 
A. Seerkens, Tönning. 
Fernruf 137 und 39. 
(Anmeldung erbeten.) 
Elektrizitäts-Versorgung Rendsburg : Holstein l 
Hohenwestedt 1 : 4 (Halbzeit 1 : 1). 
Am Sonntag hat die 1. Mannschaft des Sport 
vereins „Holstein" E. V. v. 1920 in Nortorf ein 
Gesellschaftsspiel gegen die Spielvereinigung S. 
H. E. 33. Rendsburg bei recht gut chefuchtein Platze 
ausgetragen. Die spielstarke SRannschaft von 
Holstein, die mit jedem Spiel sichtbare Fortschritte 
macht, konnte wieder einen überraschenden Sieg 
von 4 : 1 buchen. Trotz fairen und technisch voll- 
kommenen Spiels des Gegners konnte derselbe das 
günstige Verhältnis im Resultat der Halbzeit von 
1 : 1 bis zum Schluß nicht behaupten. 
WitterungsUbersicht. 
Die Wetterlage zeigt wenig Veränderung, noch 
immer behauptet das Hochdruckgebiet feine Herrschaft, 
linier seinem Einfluß hatten wir heiteres, trockenes, 
tagsüber warmes Wetter. Nachts strahlte die Wärme 
ungehindert in den Weltenraum. Eine Aenderung des 
Weiters ist noch nicht abzusehen. 
. ^Vorhersage: Schwachwindig, heiter bis wolkig, 
^—^a»qu»en* TeffxehfunQ 
1 Oftn« M»nror«Ja « Pracnttr«» 
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HSckgel 
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Berlin 
12 April 
Stettin 
13. April 
Breslau 
12. April 
Hamburg 
9 April 
Weiße 
1.15—1,50 
1.20 1.30 
1.20 
1 40 -1.70 
Ron 
1.45-1.70 
1.30-1.40 
1.20 
Qelbßefschlje 
1.60-1.90 
1.30-1.50 
i .80—2.00
	        
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