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llnterausschuîses für die Zunglehrerf-age. Es ist die
Erhöhung der einmaligen Ausgaben von 3,8 Millio
nen vorgeschlagen worden. Ferner soll der ikuckgrin
auf Etatspositioncn sämtlicher Ressorts, insbesondere
auch auf die Mittel für die positive Erwerbslosen
fürsorge. die Ueberleitung stellenloser Junglehrer in
geeignete Berufe planmäßig und unverzüglich vorge
nommen werden. Der Kultusminister sagte zu, stch
beim Kabinett iür die Erhöhung aus 5 Millionen
einsetzen zu wollen.
Die Anträge des Unterausschusses für die Junglehrer-
fragen
wurden darauf einstimmig angenommen. Annahnre
fand ferner eine Reihe weiterer Anträge. Au? die
Kommunalverwaltungcn soll eingewirkt werden, dag
alle Junglehrer, insbesondere die Kriegsteilnehmer
und die Zunglehrerinnen, zur Anstellung gebracht
werden, dir 7 Jahre und länger in öffentlichen Schul-
biensten stehen. Anf die Reichsregierung soll einge
wirkt werden, dah die beschlossenen Maßnahmen zur
beschleunigten Unterbringung der stellungslosen Jung
lehrer auch in anderen Ländern durchgeführt werden.
In der
Schulgeldsrage
fst der Unterausschuß nicht zu einem Ergebnis gekom
men. Die Koalitionsparteien haben folgenden An
trag vorgelegt:
Das Staatsministerium wird ersucht, von der«
Schulgeldaufkommen für höhere Schulen bis zu
30% für Freistellen und Schulgeldermätzigungen
zur Verfügung zu stellen und dabei besondere
Rücksichtnahme auf kinderreiche Familien und
aus begabte Schüler und Schülerinnen zu.neh
men."
Eeheimrat Dr. du Mesnil vom Finanzministerium
erklärte, wenn unter Beibehaltung des finanziellen
Erfolges der neuen SchUlgcldsätze im Innern ein Aus
gleich unter stärkerer Betonung der sozialen Mm: «nte
möglich sein sollte, so werde die Staatsregierung jeder
Anregung gerne folgen,' denn auch sie habe den Wunsch,
den Aufstieg begabter und würdiger Kinder der min
derbemittelten Schichten nach Möglichkeit zu fördern.
Der Antrag der Koalitionsparteien wurde ange
nommen.
Der Ausschuß begann sodann die Beratung des
Abschnittes über das höhere Schulwesen und der
Provinzialschulkollegien.
Kultusminister Becker erklärte, die Klagen der
Hochschulen über ungenügende Vorbildung der Abi
turienten werfe die Frage einer Verständigung zwi
schen Universitäten und höheren Schulen auf. Es
werde an einem Zusammenwirken gearbeitet.
Ministerialdirektor Jahnke führte aus. unbeschäf
tigte Studienassessoren seien nicht vorhanden. Eine
Neuordnung für die Reifeprüfung sei in Vorbereitung.
Staatssekretär Langers bemerkte, in der Ausbil
dung der Turnlehrer- und -lehrerinnen litten wir un
ter großem Personalmangel.
Dann vertagte sich der Ausschuß.
kommen hieß. Es wurde darauf begonnen, Gas
nachzufüllen. Der Weiterflug nach Leningrad wird
voraussichtlich erst im Laufe der Nacht erfolgen.
Das Luftschiff wird über Stockholm und Helsing
fors nach Leningrad fliegen. Die Fahrt wird
wahrscheinlich 23 Stunden dauern.
Weiter wird gemeldet: Das Polarluftschif?
„Norge" hat Mittwochabend Oslo verlassen.
Amundsens Luftschiff hat auf der Fahrt von
England nach Oslo Schleswig-Holstein nicht be
rührt. sondern ist mit nördlicherem Kurs gefahren.
Von Lemvig an der jütländischen Westküste Däne
marks flog es nordwärts die dänische Küste ent
lang, um sich dann Norwegen z-uzuwenüen.
Mit einer Zwischenlandung des Luftschiffes
in Pommern wird jetzt nicht mehr gerechnet.
Dwsi fmn^östf-che MEliKrfUeger
gststöt.
WTB. Paris. 15. April. (Eig. Drahtber.)
Kach einer L-avasmeldung aus Tasa ist ein fran
zösisches Militärflugzeug in der Nähe von Rosches
abgestürzt. Die beiden Flieger wurden getötet.
Kopenhagen, 14. April. Ein Freund der Kriegs
gefangenen gestorben. Im Alter von 68 Jahren
ist der Konsul Erik Henius gestorben, der als
Finanz-verwalter des Dänischen Roteri Kreuzes
während des Krieges in der deutschen Hriegdaefan-
genenfürsorge eine hervorragende Nolle gespielt
hat. Nach einer Inspektionsreise bez-tzschnete er in,
einem Bericht die Behandlung russischer Kriegsge
fangener in Deutschland als mustergültig. Dem
Deutschen Frauendienst leistete ev große Dienste.
Auch zur Erleichterung des Loses bet deutschen und
der österreichischen Soldaten in Dem Kriegsgefan
genenlager in HaD bei Wiborg 'trug er in hervor
ragender Weise bei.
WTB. Paris, 1ö. Aprih. (Eig. Drahtber.)
Nach einer Havasmeldung au-k Melilla ist ein däni
scher Dampfer, der auf der H-ihe von der Wed Lau-
Mündung kreuzte und verd/schtig erschien, von den
beiden Kanonenbooten „C/rnovas" und „Laya"
aufgebracht und in den H7.sen geleitet worden.
«aeisa!is!ixmiiaD!/aM
Alt-Nio vdschteswig.
Dsr angebliche DsnsrnfW nach
Kopenhagen.
H Cornelius Petersen erklärte eineml Vertre
ter des „Hejmdal", der ihn wegen des angeblich
von Cornelius Petersen geplanten Bauern^lges
nach Kopenhagen befragte, er wünsche sich nicht- zu
äußern, aber so viel könne er sagen, daß das, VMS
in der „Nationaltidende" stehe, schon zu phantast'e-
voll sei. Man sollte glauben, daß es ein 16jähr^-
ger Bursche gewesen sei, der dies geschrieben habe.
Auf die Frage des Journalisten, ob er das
Gerücht nicht förmlich zu dementieren wünsche,
antwortete Petersen mit Nein und fuhr fort:
„Sie können sagen — und dabei machte er eine
kräftige Armbewegung —, daß jetzt der Kampf
gegen den Parlamentarismus aufgenommen ist,
und er wird von Grund auf durchgeführt werden."
Abburr an den Aemtern in Kord-
fchlssmig.
Wie jetzt offiziell mitgeteilt wird, werden die
Aemter der Amtsassessoren in Nordschleswig am
1. Juli eingehen. Alls vier Amtsassessoren werden
in andere Stellen berufen werden. Amtsafsessor
Karberg soll Amtmann in Ringköbing werden,
Amtsassessor Stemann in Tondern wird ins Mi
nisterium versetzt werden. Amtsassessor Bang in
Apenrade ist eine Stelle am Südlichen Landgericht
in Sonderburg übertragen und Amtsassessor Smith
in Hadersleben wird an anderer Stelle in der Ver
waltung beschäftigt werden.
Schleswig-Holstein.
Inland.
3)95 ErWersk
Mil 600009 WŞWêîî.
WTB. Berlin, 14. April. In der Borstands
sitzung des Deutschen Städtctages wurde erneut
mit allem Nachdruck darauf hingewiesen, daß die
Maßnahmen zur Beseitigung der Wohnungsnot
künftig noch energischer und umfasseàr, sowie
schneller als bisher gefördert werden müssen. Min
destens 600 OÖO Wohnungen müßten in Deutschland
in kurzer Frist gebaut werden, wenn der drin
gendste Fehlbedars aus der Vergangenheit einiger
maßen ausgeglichen werden solle. Die Städte be
dürften zur Bewältigung dieser Ausgabe weitge
hender Mitwirkung von Reich und Ländern. Mit
allem Nachdruck müsse auf die Beseitigung des
Mißverhältnisses zwischen der Baukostenverteue-
rung und dem allgemeinen Preisindex hingewirkt
werden. Durch weitgehende Steuererleichterungen
müsse der Wohnungsbau angeregt werden. Vor
aussetzung für die Durchführung eines ausreichen
den WohnungsprŞamms sei die Lösung der Fi-
nangierungsfrage. Die kurzfristige Kredithilfe des
Reiches sei zu begrüßen, soweit sie ein stärkeres
Jntereffe für den Wohnungsbau hervorzurufen ge
eignet sei. Dringend notwendig sei eine Verein
fachung der Bestimmungen über die Verwendung
der Hauszinssteuer für den Wohnungsbau. Von
ausschlaggebender Bedeutung aber sei eine den so
zialen Erfordernissen entsprechende endgültige Um
wandlung der Hauszinssteuer, die zugleich die
Erundlage für die Aufstellung eines Wohnungs
bauprogramms auf lange Sicht abgebe.
Ausland-
Das xuftfchifs „Marge" in Oslo
eingetroffen.
WTB. Oslo, 14. April. Das Luftschiff
,Norge" traf heute mittag hier um 1)25 Uhr ein.
Schwierige Landung.
WTB. Oslo, 15. April. (Eig. Drahtber.)
Das Luftschiff „Norge" hatte bei der Landung
einige Schwierigkeiten, weil es in der Nähe des
Ankermastes aus seinem Kurs getrieben wurde
und genötigt war, das Landungsmanöve« zu wie
derholen. Kurz nach der Landung erschien der
König auf dem Platze. Der Wehrminister hielt
«ine kurze Ansprache, in der er die Flieger will-
Sergent-NoneL Sieger im
KeMneL 6-Sagerennen.
TU. Berlin, 16. April, Im Berliner 6-Tage-
rennen hat die französische Mannschaft Eergent-
Louet gesiegzi. u : i;
Schmlftreik in MenkölLn.
Neukölln, 14. April. . In der Doppelschule in
der Weserstraße verweigerten heute nachmittag
360 Kinder cms Veranlassung ihrer Eltern den
Schulbesuch, wceil sie von jetzt ab eine etwa 15 Mi
nuten entfernt: liegende Schule besuchen sollen. Die
Verlegung det' Schulklasse war infolge Raum-
schwierigkeiten notwendig geworden, die durch die
Vergrößerung des städtischen Handelsschulbetriebes
eingetreten waten. Die Eltern erklären, daß die
den Kindern zugewiesene Schule zu weit entfernt
liege und einigt: der Klassenräuin>e ungenügendes
Tageslicht empfi ngen.
GntfchirdigrmgskLage eines
NttfchttLdrg RernrterlLen.
MTV. Brei Kau, 14. April. Im Jahre 1912
verurteilte das Schwurgericht in Elatz den Fleischer
Trailtmann am; Neuhof bei Münsterberg wegen
Totschlages an,'der unverehelichten Sander zu 12
Jahren Zuchthaus. Nach der Verbüßung wurde
Trautmann im Wiederaufnahmeverfahren freige
sprochen. Der Täte» ist vermutlich der MUnster-
berger Menschenschlächter Denke, der bekannilich
durch Selbstmord endete. Trautmann hat jetzt ge
gen den Fiskus eine Zivilklage eingereicht, da die
ser die als Entschädigung für. die unverschuldet ver
büßte Strafe beanspruchten 39 000 Mark als zu
hoch bezeichnet.
Die KorrupLronsprņcsse.
Berlin, 14. April. Im Kutisker-Prozeß wurde
Holzmann vernommen. Er gab an, er sei bei der
Besetzung der Ukraine ist Kiew gewesen und habe
sich mit Len deutschen Truppen sehr gut gestanden.
Der Vorsitzende wies darauf hin, daß Holzmann
später Heeresgut nach Rumänien verschoben haben
solle. Holzmann bestritt das. Während der Ver
nehmung Holzmanns wurde festgestellt, daß der
Körperzustand Kutiskers eine Weiterverhandlung
nicht mehr zulasse. Die Sitzung wurde daher auf
Freitag vertagt.
Im Spritweber-Prozeß stellte der Angeklagte
Hermann Weber unter Beweis, daß die Monopol
verwaltung selbst in den Jahren 1922 und 1923
unter Verletzung des Monopolgesetzes 96prozenti-
gen Branntwein in den freien Handel gebracht
habe und daß sie Millionen von Litern aus dem
Ruhrgebiet hereingelassen habe.
Misdroy, 14. April. Ein weiblicher Kurdirek
tor. Die hiesige Kurdirektiou wählte zum Kur-
direktor für die kommende Saison Fräul. Elfriede
Schulz, die Schwester der Besitzerin des Hotels Sse-
blick.
KrLîsĶSfchLrfîsrtzttng
des Kreises SchLsswig.
Schleswig, 15. April. Am Sonnabend, dem
10. d. M., war der Kreisausschutz zu einer über
sechsstündigen Sitzung im Kreishauss versammelt.
Außer einigen Konzessionsangelegenheiten und der
Genehmigung von Gemeindebeschlüssen sowie der
Erledigung von Einsprüchen gegen die Veran
lagung zur Erunderwerbssteuer und Inventar
steuer wurden folgende Angelegenheiten verhan
delt.
Dem Vezirksverein Angeln wurde zur Be
schickung der am 16. Juli d. I. in Sörup stattfin
denden Bezirkstierschau eine Beihilfe gewährt.
Der Volkshochschule in Mohrkirch-Ofterholz soll zur
Erweiterung des Gebäudes für die Einrichtung
einer Turnhalle und einer Küche für dis Einfüh
rung des Kochuntsrrichts ein Darlehen in Aussicht
gestellt werden. Die Beihilfe für die höhere Lehr
anstalt für praktische Landwirte in Schleswig für
1925 wurde auf 1500 Ji festgesetzt. In den Seuchen-
ausschutz zur Bekämpfung der BienenfaulSrul wur.
den der Kunstmaler Hampke-Schleswig und Leh
rer Friedrich-Oberselk gewählt. Die Verteilung
der Hauszinssteuerhypotheken wurde vorb-caten.
Festgestellt wurde gleichzeitig, daß im Iahìe 1924
41 Wohnungen vom Kreise mit 125 500 JL Zuschuß,
im Durchschnitt mit 3 070 JC pro Wohnung unter
stützt worden sind. Für 1925 sind 31 Wohnungen
mit 107 000 Ji aus der Hauszinssteuer, mithin im
Durchschnitt mit 3 451 Jl pro Wohnung, unter-
stützt und für 21 Wohnungen 88 500 Jl vom Re
gierungs-Präsidenten aus dem Ausgleichsfonds be
willigt, mithin im Durchschnitt 4 214 Jl pro Woh
nung. Außerdem sind aus dem Landarbeiterfonds
durch die Heimstätte Beihilfen für 22 Wohnungen
bewilligt, so daß im Jahre 1925 im ganzen 74 Woh
nungen beschafft sind. Für 1926 stellt der Kreis
aus der Hauszinssteuer 100 000 bis 120 000 M, und
aus seinem Ausgleichsfonds etwa 20 000 Jl zur
Verfügung. Weiter wird damit gerechnet, daß vom
Regierungs-Präsidenten aus den ihm zur Verfü
gung stehenden Fonds 60 000 Ji zur Verfügung
gestellt werden. Auch eine Vorbesprechung ver
Kreisetats fand statt, bei der vom Kreisausschuß
im Hinblick aus die ungünstige Wirtschaftslage, die
sehr wahrscheinlich das Jahre 1926 noch andauern
wird, verlangt wurde, daß von einer Erhöhung der
Kreissteuern abgesehen werde. Dia Erhöhung der
Provinzialsteuern um etwa 25 000 Jl gegen den
vorjährigen Etat und der Rückgang der Ueberwei-
sungen aus der Reichseinkommensteuer und des
Aufkommens aus der Erunderwerbssteuer wird
wahrscheinlich die Inanspruchnahme des Aus-
gleichsfonds bedingen, wenn der Etat balanzieren
soll Der vom Verkehrsausschuß vorberatene und
vorgeschlagene Sommerfahrplan für die Kreisbah
nen und Schiffe wurde vom Kreisausschuß gebilligt.
Nach den vorliegenden Betriebsergebnissen der
Kreisbahnen bis zum Monat Januar 1926 steht
ein günstiger Abschluß zu erwarten, so daß Zu
schüsse des Kreises, auch für die Neuanschaffung für
die Kreisbahnen nicht angefordert zu werden
brauchen. Für den abzuhaltenden Kursus für Un
terweisung der Lehrerschaft in der Heilmethode für
Sprachgebrechen wurden bis zu 400 Jl bewilligt.
Schließlich wurden auf Mtrag des Finanzamtes
noch Ausschüsse für die Festsetzung des Grundwertes
und für das Gewerbe gewillt.
Neueste Nachrichten.
ALaliens KoLschafLer wegen
der Warskkasrage bei Kriand.
T.-U. Paris, 15. April. (Eig. Funkmeldung.)
Der italienische Botschafter in Paris, Baron Aoe<
fkana, hatte gestern nachmittag eine Unterredung
mit Vriand. Man nimmt an, daß sich diese Unter«
redung auf die marokkanischen Angelegenhesir"
bezog, da Italien ein besonderes Znteresie für dit
Entwickelung in Marokko bekundet.
. WaffenMLlftand in Mirrokks.
TU. Paris. 15. April. (Eig. Funkmeldung.)
N^ch Nachrichten aus Marokko bestätigt es stch,
M.del Krim seinen Truppen den Befehl gegebr"
hatt die Feindseligkeiten an der französischen Fro»>
einzustellen. Die Bewegungen unter den Riftrķ
pen hätten jedoch ebenso wie bei den französische"
Truppet,r an. um Stellungen für den Fall vor)»'
bereiten, haß die Friedensverhandlungen nicht z"
dem erwarteten Ergebnis führen.
Die ZujstvmMLNsts^e mit demon«
str-erenAsrr Keamten in Daris.
TU. Paris, -15. April. (Eig. Funkmeldung.)
Wie die Blätter melden, sind bei den Kundgcbķ
sen der Beamten i> Paris insgesamt 453 Person^
verhaftet worden. ^ Polizeibeamte wurden »e'
den Zufainmenstößen perletzt, davon 6 schwer.
Tschsng Ķált einen rufftsch-
japanifchen Kr.^g für möglich..
London, 14. April. W>e die „Evening News
aus Mukden berichten, hat Marschall Tschang er
klärt. daß er seine Truppen änlich des großen Wa>
Its nach der Einnahme von Pekings zurückziehe"
werde und sich nur noch mal?d?churrschen Ļ!ng
iegenheiten widmen wolle. Die Möglichkeit ein-
russisch-japanischen Krieges hält Ttchang nicht i *
ausgeschlossen. Auf alle Fäll-, so erklärt er.
man den Bolschewismus in Ser Mandschurei nw
dulden.
Das Ringen um Chinas
Hauptstadt.
T.-U. Paris, 15. April. (Eig. Funkmeldung.)
Wie aus Peking gemeldet wird. dauert das
bardement der Stadt seit 48 Stunden mit ļuş
Anterbrechunģen an. Der gesamte Verkehr
chen Peking und Tientsin ist unterbrochen, ş
nimmt an, Laß der Ausgang der Operationen
Wupeifu anhängt. Der Ministerpräsident W™
bemüht sich. den Frķà herbeizuführen, und Y
erklärt, die nationale Armee fei bere.t, Peking z
räumen, wenn ein Waffenstillstand Zustande kom
und eine neutrale Zone um Pekrng herzest
werde. . . „
Die Verluste beider Parteien m der vor Pķ
stattfindenden Schlacht me-ven aus ungeiabr ^
Mann ^schätzt. Die europäischen Militärattaches
die das Schlachtfeld in der Gegend von Huangtfun ^
sichttsten, glamben, datz trotz des anL-auernDen ArtlU
wtarofe die Verluste ungewöhnlich serins sind. : ļ
Paris, 14. April. Di« beiden Spione arbei
ten für den ttalienischen Nachrichtendienst. Piin!
Abendblätter behaupten, daß sensationelle E
hüllungen tevorständen.
: MMtdeM
der Landwirtschafts-Kammer fNr Schleswļg.Holstei"'
(Ohne Gewähr.) .
Altona, den iS. April
A. Ochsen ant» Dürfen. 5iir 11 q zS
1. Vollst hĢ. ş-ch1achtwķtt, ° 0, 5 ?
2 sonst, vollslelschlg« 0,4»
3 - Ģ-â.
0>2- 4,
0,35"°'
4. gering Mährte
_ B. Dullen. V .
1. vollst, höchst. Echlachtwert«. 0,4» ^
2. sonst, vollfleischig« 0,46 ^
3. fleischige . / ■ WO J)*
4. gering genährte. ■ • • °- 34
c. Kllhe. 0 j)ii
Î. Vollst, höchst. Schlachtwerte . 0.48^
2. sonst, vollflktlchige..... 0,33 «5?
3. gering genährte. . 0,28 ^
4. geringste Sorte (Wurst.Kiihe) 0,l6-
D. Schafe. .«ģĢ , A oft
1. Weidemast 1. Qual .‘.V. . 0,60 ft jj
I - 3. •
Zufuhr: 686'deutsche. 638 dänische, zusawAg
1324 Rinder; darunter 210 Ochsen, 83 FäĢ"'
Kühe, 76 Bullen und 849 Schafe.
Handel bei geringem Auftrieb rege.
LeW Wierümen uont Dollnerstsg
Mehl, (amtlich) Hamburg, IS. Apritt
Weizenmehl hiesiger Mühlen
Bäckermehl „ »
Roggenmehl „ „
Roggengrobm. „ „
Mark
48,25
41.75
29.75— 31.75
24.75— 25.00
i. ApriU
Mark
Welzen, inländischer
Roggen, neu, „
kraier. . , » .
Gerste, ausl., frei Kanvaggon
Mais, loko, „ »
282.00-256.00
l8I.V0—184.00
198.00-206.00
178.00—180 00
176.00-180,00
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