Full text: Newspaper volume (1926, Bd. 2)

119, Jahrgang. 
3d)leswig-E5olfteinifd)e LanSsszsîlung 
119. Jahrgang. 
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Ar. 78 
Freitag- den A. April 
1926. 
SB3!!»MSS®OT 
Der französische Abgeordnete Paul Voncur hat 
eine Reise nach Polen angetreten. 
*Nach Pressemeldungen soll die neue rumänische 
Regierung entschlossen sein, den Kronprinzen 
Carol zurückzuberufen und ihn in seine frühe 
ren Rechte einzusetzen. 
Die Zahl der Brsatzungstrupprn im Rheinland 
beträgt immer noch 82 060 Mann. 
‘ Bei einer großen Ueberfchwemmungskatastrophe 
in Turkestan ist eine große Anzahl von 
Menschen umgekommen. 
»Bei Dublin in Irland sind bei einem Brand 
eines Landhauses 8 Personen ums Leben ge 
kommen. 
»Das Kabinett beschließt grundsätzlich die Mit 
arbeit an der Völkerbundskommission. 
* Das Kabinett Briands hat heute früh in der 
Kammer den Sieg errungen. Der Antrag 
* auf Ablehnung der Erhöhung der Umsatz 
steuer, zu dem die Regierung die Vertrauens 
frage gestellt hatte, ist mit 227 gegen 108 Stim 
men abgelehnt worden. Tie Schlußabstim- 
mung ergab einen Sieg Briands. 
»Chamberlain stellte im Unterhaus fest, daß der 
britische Gesandte in Peking angewiesen sei, 
nur im äußersten Notfälle Waffengewalt zum 
Schutz der Ausländer anzuwenden. 
Der Vormarsch Tschangtsolins und Wupeifus auf 
Peking ist nach den letzten Meldungen zum 
Stillstand gekommen. 
- , Mit einem Sternchen versehene Nachrichten lm 
şşheael nnd ausführlicher im Textteil behandelt. 
Das Kreuel von Golgatha. 
Von Dr. Ernst Kühn. 
' Die Sonne verlor ihren Schein, und 
der Vorbans des Tempels zerriß mitten 
entzwei. Und Jesus rief laut und sprach: 
Vater, ich befehle meinen Geist in deine 
Hände! Und als er das gesagt, verschied 
B| er. 
Gebannt hängen seit nahezu zwei Jahrtausen 
den an jedem Karfreitag, der aus dem Schahs der 
Ewigkeit erstanden, die Blicke der Christen 
heit am Bilde des Gekreuzigten. Wohl am er 
greifendsten hat Albrecht Dürers schlichte Meister 
hand vermocht, dieses Sterben Jesu bildlich festzu 
halten. Des Heilands Dulderleben erscheint gleich 
sam in einem einzigen Augenblick zusammengefaßt. 
Darauf beruht die tiefe Wirkung dieses Bildes. 
Uralte Menschheitssehnsucht suhlt unaufhörlich 
sich zu dieser Stätte hingezogen in der Erkenntnis, 
daß hier des Daseins letzte Rätsel aus dem „Haupt 
voll Blut und Wunden" entschleiert hernieder- 
lchauen. „Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist 
dein Sieg?" So schwillt das geduldige Martyri 
um des Gekreuzigten zur brausenden Symphonie 
ewigen Lebens! Von allen Menschen verlassen 
und verleugnet, starb Christus. 
, Aber erst als der Dulder der ganzen Mensch 
heit Schuld und Sünde auf sich geladen hatte, kam 
die. Erlösung^ „Es ist vollbracht!" Und damit zu- 
gleich^die Erfüllung jahrtausendalter Verheißun 
gen. Fortan erhob sich Wer Golgatha der Bundes 
altar des neuen Testaments. 
Die Bedeutung Golgathas für die christliche 
Welt hat — um nur eine der vielen Stimmen aus 
jüngerer Vergangenheit anzuführen — ein Mann 
wie Karl Eerok einst in di« eindringlichen Worte 
gekleidet: „Ein Erdenpilger kann weit herumge 
kommen fein in dieser Welt, er kann Länder durch 
wandert und Meere durchschifft, auf himmelhohen 
Bergen gestanden und in paradiesischen Tälern g«. 
ruht haben, er mag alle Gipsei menschlichen Wis 
sens erstiegen, aus allen Bronnen irdischen Ge 
nußes geschöpft haben — und dennoch — ist er 
nicht nach Golgatha gekommen, hat er nicht unter 
dem Kreuz des Welterlösers gestanden in stummer 
Andacht und sinnender Betrachtung, so hat er vom 
Größten nichts erfahren, das ein Menschenherz er 
schüttern und beseligen kann." 
Oder hören wir, wie ein Jahrhundert früher 
iur Zeit des verknöchertsten Nationalismus auf 
religiösem Gebiet der Stifter der Herrnhuter 
Brüdergemeinde, Graf Nikolaus von Zinzendorf, 
in seiner kindlich-gläubigem Art denselben Gedan 
ken äußerte: 
Ich bin durch viele Zeiten, wohl gar durch Ewig 
keiten in meinem Sinn gereist,' 
doch wo ich hingekommen, nichts hat rnir's Herz 
genommen als Golgatha! Gott fei gepresst! 
DimsNmrL, 
Me Westmächte und Deutschland. 
Aeußerungen bts Grasen Bent Holstein im FoķLeting. 
iķ Dei den Verhandlungen über die dänische Aü- 
rüstungsvorlage erklärte der Eras Bent Holstein, 
Dänemark nehme in außenpolitischer Beziehung eine 
Sonderstellung ein, weil es ohne eigenes Verdienst 
Nordschleswig aus den Händen der Westu »ächte emp 
fangen babe. Dänemark müsse infolgedessen die ge 
samte Politik der Westmächte im Völkerbund vertre 
ten. Es müsse bereft sein, das gewonnene Gebiet 
gegen seinen „alten Feind Deutschland" zu verteidigen. 
Cs !ei „unerhört", daß Dänemark in der Frage des 
Natssitzes Polens sich auf die Seite Deutschlands ge 
stellt und Frankreich „verraten" habe. Die jetzige 
Regierung sei „von DeutschfreunLlichkeit besessen". 
* 
In Dent Holsteins Aeußerungen dürfte man den 
Schlüssel für die leider immer noch vorhandene vor 
eingenommene Haltung eines Teiles des dänischen 
Volles gegen Deutschland haben. Man glaubt sich 
der Entente verpflichtet wegen des in Versailles emp 
fangenen Nordschleswigs. Gewiß, jener Akt war auch 
für Dänemark nicht eben rühmlich und widerspricht 
der deutschen Auffassung, die dahin ging: Deutschland 
und Dänemark hätten sich als Nachbarn über die 
Erenzfrage einigen und Dänemark auf eine einseitig 
zu seinen Gunsten ausfallende Lösung durch die Sie» 
gerstaaten Verzicht leisten sollen. 
Der Fehler, ein Arrangement in der Erenzfrage 
ohne gehörige Mitwirkung Deutschlands getroffen zu 
haben, ist nun einmal gemacht, und Deutschland hofft 
auf gelegentliche Korrektur. Jedenfalls aber sollte 
der Fehler, in den dänische Staatsmänner gefallen 
sind, das dänische Volk nicht zu einer Unneutralität 
und. Haltung wider besiere Ueberzeugung verleiten, 
wie sie Bent Holstein im dänischen Parlament emp 
fohlen hat. H- 
ebamberlaln übe? Cm dm Brasiliens in Bens. 
Brasiliens angeblichen innerpoliMchen Gründe für das Veto. — Deutschland 
vorher unterrichtet. —- Und Nordamerika? 
TU. London, 81. März. Die gestrigen Erklärun 
gen Chamberlains im Dölkerbundsausschuß des Un 
terhauses werden im „Evening Standard" noch weiter 
ergänzt: Nach den Ausführungen des Blattes hat 
Chamberlain mitgeteilt, daß auch Frankreich ebenso 
scharfe Vorstellungen gegen die Haltung Brasiliens in 
der Völkerbundsfrage erhoben habe wie England. 
Die Haltung Brasiliens ließe sich durch die Lage des 
brasilianischen Staatspräsidenten in Anbetracht einer 
neuen Wahl erklären. Deutschland habe, so sagt der 
„Evening Standard", von der Möglichkeit eines brasi 
lianischen Vetos vorher Kenntnis gehabt, doch wäre 
die deutsche Politik durch eine zu optimistische Ein 
schätzung der Macht Frankreichs und Englands ver 
leitet worden, die Schwierigkeiten zu unterschätzen. — 
Wie der „Manchester Guardian" berichtet, ist auch die 
Frage der Rolle des Vatikans bei der Haltung Brasi 
lien; zur Sprache gekommen. Chamberlain babe 
irgend eine Mitwirkung des Vatikans ausdrücklich 
dementiert. 
Diese Erklärungen Ehamberlains dürften vom 
amtlichen Deutschland nicht unwidersprochen bleiben. 
Wir müssen zweifelsfrei darüber unterrichtet werden, 
ob Chamberlains Behauptung richtig ist, daß die 
deutschen Staatst'iänner vorher von dem Veto 
Kenntnis gehabt haben und sich im Vertrauen auf den 
diplomatisch«,, Einfluß der Westmächte stützend, den 
Veloeinspruch Brasiliens von sich aus nicht ernst genug 
genommen haben und deshalb eigene diplomatische 
Einwirkungen bezw. Aufklärungen in Rio de Janeiro 
zur gegebenen Zeit unterlassen haben. 
Im übrigen geht die Erklärung Chamberlains 
an der wichtigsten Kombination vorbei. Es ist bekannt 
geworden, daß in Wirklichkeit die Vereinigten Staa 
ten von Nordamerika das Veto Brasiliens versteift 
hätten. Die Vereinigten Staaten von Nordamerika 
haben ein Interesse daran, den Völkerbund nicht so 
stark werden zu lassen, daß die Gefahr akut wird, daß 
in näherer oder fernerer Zeit ein wirtschaftliches 
Eejamteuropa den Vereinigten Staaten Nordamerikas 
gegenübersteht und dabei durch die Beziehungen Süd 
amerikas zum Völkerbund ein großer Teil Südameri 
kas in engeren politischen Beziehungen zu Europa 
und seinem Völkerbünde steht, als es Washington bis 
jetzt ist. Nur wenn die U. S. Amerikas Brasiliens 
Veto versteiften, ist es glaubwürdig, daß der Einfluß 
Englands und Frankreichs nicht ausreichten, Brasilien 
zu veranlassen, sein Veto zurückzuziehen und bis zum 
Herbst mit seinen weiteren Wünschen zu warten. Die 
Frage ist für Brasilien nicht so brennend, daß bei einer 
Neuwahl um dieser willen der Kopf des Präsidenten 
hätte sollen müssen, wenn nicht der Einfluß Nord 
amerikas dahintergestanden hätte. Die Frage bedarf 
also weiterer Klärung. 40 
Ans Kreuz von Golgatha geschlagen, verklärte 
sich die Gestatt des Heilandes durch den sinnfälli 
gen Ausdruck seines Eottesmeiffcheittums, daß selbst 
einem so reinen Tatmenschen wie dem englischen 
Staatsmann Oliver Cromwell diese Metamor 
phose Christi eins der gewaltigsten „Miracula" 
(Wunder) Gottes zu sein dünkte. In einem Brief 
an seinen Sohn schreibt er darüber: „Das Antlitz 
Gottes kannst Du nirgends finden noch betrachten 
außer in Christo; darum strebe Gott in Christo zu 
erkennen. Denn das wahre Wissen von Gott wird 
weder durch Wortweisheit noch durch Denken er 
reicht, vielmehr handelt es sich um einen Glaubens« 
vovgang, der den Geist gottwärts umwandelt." 
Zu allen Zeit blieb, wie uns jede Mensch 
heitsgeschichte beweist, das Los aller wahrhaft be 
deutenden Heilsbringer das gleiche, nämlich in 
ewigem Wechsel hin- und hergeschleudert zu werden 
zwischen dem „Hosianna" und dem „Kreuziget ihn" 
ihrer Zeitgenossen, zwischen Palmenzweigen und 
Dornenkronen, und doch leerte keiner von ihnen 
den bitteren Leidenskelch so völlig bis zur Neige 
wie jener Galiläer, dessen Reich nicht von dieser 
Welt ist. Um so schneller und nachhaltiger ver 
breitete sich seine Lehre. Im Zeichen des Golga 
tha-Kreuzes triumphierte sie. 
Welch' todesmutiges Unterfangen einer Hand 
voll waffen- und mittelloser Christen war es an 
fangs, den Kampf aufzunehmen wider das gesamte 
Römische Reich und dessen Staats- und Mysterien 
religionen, deren Unduldsamkeit die neue Bewe 
gung vergeblich im Keime zu ersticken trachtete. 
Inzwischen hatte jedoch schon Christi Opfertod in 
manchen Völkern tausendfältig Wurzeln geschlagen. 
Das Kreuz von Golgatha wurde in der Folgezeit 
den Scharen Gläubiger viel mehr als nur ein 
Feldzeichen und weitete sich zum Träger jener 
hoffnungsfrohen Verheißung, die da lautet: „Sei 
getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone 
des Lebens geben!" 
Das aber ist unsere Zuversicht: Es kommt ein 
Tag, an dem Osterglocken ernst und wuchtig durch 
alle Lande schallen und wir spüren werden, es 
führt« kein anderer Weg zur verheißenen Auf 
erstehung des Fleisches als über Golgatha! 
Ş 
Dîe deutfch-össerreichifche 
Anschintzfrage und Mussolinis 
Politik. 
Die romanische Presse zu den kommenden deutsch- 
österreichischen Wirtschaftsverhandlungen. 
T.-U. Rom, 1. April. (Eig. Funkmeldung.) 
Die Blätter besprechen eingehend die angekündig 
ten Wirtschaftsverhandlungen zwischen Deutsch 
land und Oesterreich. „Secolo" bezeichnet sie als 
ersten Schritt auf dem Wege zum Anschluß, der den 
Interessen Italiens schädlich sein würde. Aller 
dings ttieben die Tschechoslowakei u. Jugoslawien 
mit ihrer protektionistischen Zollpolitik Oesterreich 
geradezu in die Arme Deutschlands und erschwer 
ten so die Politik Mussolinis, die die politische Be 
ständigkeit Oesterreichs durch weiteres Entgegen 
kommen der Nachbarstaaten zu befestigen tracht«. 
WH eüiet WewWîWl fi 
WSWlM 
und die es werden wollen. 
Berlin, 1. April 
Durch Funkspruch wird aus Berlin gemeldet: 
Die letzten Vorgänge im Landtag haben in allen 
politischen Parteien den dringenden Wunsch en’• 
stehen lasten, an die Frage der Hebung des parla 
mentarischen guten Tones und der guten Sitia 
jetzt endlich energisch heranzugehen. In den be 
kannten Windelgängen wird die Einbringn!:' 
eines diesbezüglichen Gesetzentwurfes Nr. 99? > 
besprochen, der interessante Einzelheiten bietet un i 
selbst für manche, denen das parlamentarische Le 
ben keine Ueberraschungen mehr zu bringen vci' 
mag, noch den Reiz der Neuheit und Originalititt 
haben dürfte. Im besonderen ist die Pflege der 
musikalischen Tonbildung in den Mittelpunkt aller 
erziehlichen Maßnahmen gestellt. Die K. Ztg. ist 
in der Lage, interestante Einzelheiten mitzuteilen. 
So soll der interfraktionelle Vorbereitungsaue 
ausschutz in aller Stille schon so gut gearbeitet ha 
ben, daß am Eröffnungstage die Gruppenübungen 
leidlich klappen werden. In dem gemischten Chor 
der männlichen und weiblichen Abgeordneten soll 
freilich noch eine wenig befriedigende Stimm 
mischung beobachtet werden. Im Verhältnis zu 
Tenor und Sopran sind die Bäste, die sich haupt 
sächlich aus den Mittelparteien, der D. V. P., Ztr. 
und S. P. D. rekrutieren, übermäßig stark besetzt, 
während die Tenorstimmen in bewährter Weise 
von den „Flügel"-Parteien gestellt werden. Im 
weiteren Ausbildungsplan sind enthalten Reigen 
tänze und Boxkämpfe. Für Fortgeschrittene und 
Begabte sind Uebungen vorgesehen für Ausstellun 
gen zur Einheitsfront, für große und kleine Koa 
litionen. Medizinische Unterweisungen z. B. gegen 
das „Umfallen" werden den ersten Kursus ab- 
schlietzem 
* • 
* 
Polksabssrmmrrng 
in Schaumtmrg-Fippe. 
WTV. Bückeburg. 31. März. Der Schaumburg- 
Lippesche Landtag beschloß einstimmig, angesichts 
der Wichtigkeit der Anschlußfrage an Preußen 
eine Volksabstimmung darüber entscheiden zu 
lasten. 
• * * 
Mussolini reformiert den SermL 
im derufsstöndifchen Sinn. 
Rom. 31. März. Mussolini gab gestern rwr 
dem großen faszistischen Rat seiner Genugtuung 
über die ungeheuren Kundgebungen am 28. März 
aus Anlaß des siebenten Jahrestages der Grün 
dung der faszistischen Partei Ausdruck. Darauf 
berichtete der Justiz,minister über die Reform des 
Senates. 
Schließlich nahm der Große Rat eine von 
Mussolini eingebrachte Reform an. Danach bleibt 
die Zahl der Senatoren unbegrenzt. Sie werden 
entweder auf Lebenszeit unmittelbar vom König 
ernannt und gehören dann keinem Verband an, 
oder sie werden von Verbänden präsentiert und 
vom König auf 9 Jahre ernannt. Die zeitweiligen 
Senatoren müssen mindestens 4g Jahre alt sein. 
Di« Zahl der von den Gewerkschaften präsentierten 
Senatoren darf niemals geringer sein, als die 
jenige der von den UntcrnehmerverSänden präsen 
tierten. 4 
* * * 
Das WeichskadineLL über die 
Teilnahme an der Merfassnngs- 
kommiffton des Völkerbundes. 
T.-U. Berlin, 31. März. Amtlich wird mitge 
teilt: Das Reichskabinett hat sich in seiner heuti 
gen Sitzung mit dem vor kurzen von dem General 
sekretär des Völkerbundes der deutschen Regierung 
mitgeteilten Beschluß des Völkerbundsrates be 
schäftigt, durch Len Deutschland eingeladen worden 
ist, an den Beratungen der Kommission teilzuneh. 
men, di« demnächst di« Frage der Zusammensetzung
	        
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