es
ager.
Viertes Blatt
Sonntag,
4. April
Schleswig-Holstein.
nPESBEE
e i a
a
3
iBds !
Lull. »
qaaog
ortpilltz
31/2 Uhr:
LNlburA
V. li.
. 4 Uhr:
rschafls-
l
. B. I.
. B. I.
Z
larde.
tsse
Jhr an:
iLL
HB.
Jhr
üort.
Ihr
hilf
all.
hLmauNc
' ^
Zl.
Î
Gastwirt.
m
§mK
lŗgM
MU
lercin.
. Greve.
’ug,
1926
5oI)s. Lipp
»
Aubrug
ie Sommer-
cofjera Sam
e"
«rn, ©cscff'
ohlcn. Uber
für Schulcn-
ute Speise"
reisen.
chillsrt. .
^ 8 Uhr,
8 Uhr, ^
:r Kaiser
Mk.
ZahiuȀ
übet Er'U
sternstieg
AordfchLeswrgfahrt
der MrnLnsr Pslkshochlchüler
ans Rendsburg.
(Schluß.-,
Bau Gravenitein, wo an einem geselligen Abend
ķin Kärntner über die Lage des Deutschtums in seiner
Heimat sprach und wo die Kärntner ihre frischen Volks
lieder in mehrstimmigem Satz sangen, zogen wir nach
Sonderburg und nach Alfen. Wir waren zuerst in der
Süderharde bei deutschen Bauern untergebracht. Hier
lernten wir nordschleswigsche Landwirtschaft kennen,
intensive, auf hoher Kultur stehende Besitze mit ihrem
^lzen Viehbestand, erfuhren Genaueres von der Ex
porteinstellung des Landes und seiner Angewiesenheit
-^or allem aus England. Dänemark und mit ihm Nord-
schleswi.g ist ja die Butter- und Şpeàsts vieler bri-
^icher Städte. Auffallend ist die absolute Kleinheit
^ Höfe und die verhältnismäßige große Wohlhaben-
Ņt der Besitzer. In dieser Zeit leiden sie natürlich
Unfalls sehr unter der Absatzkrise, in der sich die dä-
p'sche Volkswirtschaft befindet, in noch höherem Matz
als die deutsche, weil ihr die Aufnahmefähig
st eines starken Binnenmarktes fehlt und der hohe
btand der Krone die Absatzfähigkeit des Landes
schmältzxj. Wir hörten sehr viele Klagen über die
mißliche, ja verzweifelte Wirtschaftslage und oft die
Meinung, daß ein Verbleiben Nordschleswigs hei
Deutschland einen solchen Ruin der Landwirtschaft
nicht möglich gemacht hätte. Sehr vielen ehemals dä
nisch gesinnten Nordschleswigern habe gerade dieser
Punkt viel zu denken gegeben. Deutsche und Dänen
leiden in gleicher Weise unter dieser Wirtschaftsnot.
Fi-r das Deutschtum dort oben aber kann sie sehr ge-
labrlich werden, wenn die Besitze nicht mehr gehalten
Gerdau können. Man hörte oft, daß weitsichtige reichs-
-?^fche Politik hier wach fein und beizeiten für eine
^.Festigung des deutschen Eigentums sorgen und es
da î ^ selchen für das Deutschtum auf das tiefste bc-
EUernswerten und kläglichen Landverkäufen an Dä-
ņņ' ^îe die der letzten Zeit kommen lassen sollte. Das
D » Ş^r, die nicht mehr wettgemacht werden können.
I waren die Deutschen auf Alfen guten Mutes.
0 * Erlebten das sowohl in ihren Häusern als auch
AuSemeinfamen Festen, die wir hatten. In
war x^ņàrg, mo wir alte Alfener Volkstänze sahen,
!en Ein«, dann zwei in Sonderburg und am letz-
Gindr îir Roàrg. Sonderburg hat einen tiefen
ütf au î uns gemacht. Hier wurden wir sehr gut
jedewverbrachten zwei Tage und waren an
ten ödende int Kreise der Deutschen. Wir wa-
Ģäste der rührigen Ortsgruppe der Kieler
ş niversitatsgesellschaft. Am ersten Abend sprach von
»en Rendsburgern Dr. Laack über den „Sinn der
!, SrT! ‘ ® S trat ^ in aIs Forderung klar
,«,1,. 4-age, »atz aus einem wieder belebten Volkstum
die^ kulturelle Einheit aller Deutschen neu erstehen
muffe. Gegenüber den zerstörenden Kräften der heu-
Ugen Wirtschaft, gegenüber dem liberal-nationalen
Staatsgedanken der Vorkriegszeit muffe man sich auf
?„* ^el-schen und geistigen Kräfte besinnen, die un
ti-^âļļstum ausmachen, und auf ihnen als den na-
Grundl'llMn einer Entwicklung den neuen
Ņ aufbauen, Voraussetzung hierfür sei eine neue
^ ^ îonalerziehung, die bei jedem Einzelnen anzufan-
- EN hptze und besonders bei jedem jungen, ins Leben
J?“ in den Beruf tretenden Menschen nötig sei. Der
,^nn der Dolkstumsarbeit ist die Aufwerfung neuer
:. e * ewig alten — Grundlagen, die in der Verbum-
rnE^it Menschen miteinander in einem Volk
und ihre Auswirkung in einem sroßdeutfchen
Von den Nordschleswigern zeigte Dr. Wullen-
noraàîĢ interessante Lichtbilder mit Aufnahmen
so Erl" ?^Ģr Steindenkmäler Alsens und gab uns
gar àş ŞîUNgLn zu vielem, was wir im Sanderbur-
üns, ^ "Ķuseum hatten sehen können. Er verschaffte
von J* 5 n °^ ^en seltenen Genuß, den schönen Klang
uon alten frühgeschichtlichen Musikinstru-
deroa^ dem KopenhŞner Museum, durch Wie-
"st e auf dem Grammophon zu hören.
r uàre Abend war ein geselliger, an dem
den ^îuen Vortrag von Dr. Hellerich, Kiel, über
tax st ernenhimmel hörte und gemütlich in angereg-
u °rhaltung und bei Tanz zusammcnsatz.
wir -Zs Elches freundliches Beisammensein fanden
dex ^.2^ ìn Nordschlcswig. Die Festlichkeit und
tten < ! tftlt ^ Sr bic Semütlichc Ausgestaltung von Fe°
und stì tIen Orten ist uns besonders aufgefallen
os mit Uns 'Ķreut, das hat uns gezeigt, daß wir
wir win.^E" deutschen Menschen zu tun hatten, denen
şuhlen ^Mcn waren. Wir wollen uns verpflichtet
Sag, W ’^ tten mit unserem Eintraten für die deutsche
für sie zu danken.
dewuk^ 'ņ Rorburg fanden wir einen geschlossenen,
Mitt à Kreis Deutscher. Als wir sie am Nach-
tterp« 8 » U Einer musikalischen Andacht in die Kirche
Plat-' ??^en sie und füllten sie bis auf den letzten
gut 3 ŗ r am Ņend beim „Deutschen Abend" kamen
Das Ö Leut«, wie man angenommen hatte.
Abend J ^oße Freude, die uns auch half, den
Aach 9«? e , m lchönsten der ganzen Reise zu machen.
sangen wir so viele alte Volks-
knz>-ln und im Choigesang, daß es schnell spät
wurde, und wir alle, unsere Gastgeber und wir, gar
nicht des Zusammenseins müde wurden. Ein seltener
Einklang war zwischen jung und alt, zwischen Deut
schen von hüben und drüben, der uns unsere Aufgabe
im Grenzgebiet mit Stolz empfinden ließ.
Am anderen Dag fuhren wir mit dem Dampfer
bei stürmischem Wetter nach Apenrade. Hier erlebten
wir Rendsburger den letzten Abend unserer Reis-
Die Jugendbünde spielten uns ein Märchenspiel in
selten geschmackvoller Ausstattung, wir hörten moder
ne Kammermusik von deutschen Künstlern aus Apen-
rade und erlebten hier zum letzten Mal auf der Reise
einen schönen Zusammenklang von deutschen Seelen.
Am Tag.darauf gings mit dem Auto nach Flens
burg und dann weiter nach Rendsburg.
Wir sind der Eindrücke von der Nordschleswig-
Reise voll.^ Sie war sehr schön, wir haben eine um
ihr Deutschtum ringende Bevölkerung kennen gelernt
und hoffen, ihr durch unseren Besuch die emeute Ver
sicherung gegeben zu haben, daß wir treu zu ihr hal
ten, sie in ihrem zähen stillen Kampf verstehen und
ihr helfen werden.
Wir waren auch in Broacker und sahen dort in
eifriger Arbeit die deutschen Lehrerinnen in ihrer
Schule. Hier bekamen wir wohl am stärksten einen
Eindruck von der Schwere des Kampfes. Die Schule,
für die Rendsburg übrigens die Patenschaft über
nommen hat —' ist zerfallen, es regnet durch das alte
Strohdach des ehemaligen Wirtshauses durch, die
Räume sind nicht eingerichtet, es fehlt an allem, vor
allem an Geld. Es fällt schwer, unter solchen Umstän
den deutsche Kulturarbeit zu leisten. Aber daß sie auch
dort gemacht wird, hat uns die Unverwüstlichkeit
des Deutschen und seine Zähigkeit gezeigt. Es war
uns danach um des Deutschtums jenseits der Grenze
nicht bange. Fritz Lasck.
übrige Unterricht wird von den hiesigen Lehrkräfien
erteilt. Die Mehrkosten sind auf 600—700 Jl veran
schlagt. — Arg geschädigt wurden drei hiesige Einwoh
ner. die einem Fremden je ein Fahrrad abkauften.
Es hat sich herausgestellt, daß die Räder erschwindelt
waren. Sie sind von der Polizei beschlagnahmt wor
den, und die Käufer sind das dafür gezahlte Geld los.
kk. Glückstadt, ZI. März. Das Stadtverord-
nctenkollegiuin genehmigte in seiner Sitzung den
Antrag des Stadtverordneten Kaufmann Ludwig
Dirks auf Niederlegung seines Stadtverordneten
mandats infolge Verzugs nach Hamburg und nahm
die Wahl des Wahlvorstandes für die Präsentation
des Beigeordneten vor. In der anschließenden ge
meinsamen Sitzung der beiden Städtischen Kolle
gien beschloß man u. a., das neueröffnete Museum
der Elbmarschen nach dem Gründer desselben,
Eymnasii-aldireltor Geheimart Dr. Detlefen, „Det-
leffen-Musum" zu nennen. Seitens des hiesigen
Dauoereins wird beabsichtigt. 20 Wohnungen neu
zu bauen. Die Kosten dieses Bauvorhabens sind
auf 180 000 Ji veranschlagt und zwar wird die
Eisenbahn-Pensionskasse hierfür 40 000 Jl und die
Reichseisenbahn 80 000 Jl bereitstellen. Die noch
fehlenden 80 000 Ji werden nun vom Bauverein
aus Mitteln der städtischen Hauszinssteuern bean
tragt. Die Kollegien bewilligten diese Summe, in
dem sie für 6 Wohnungen je 3000 Jl hergaben.
Gegen die Stimmen der bürgerlichen Vertreter
beschloß man dem Bauverein entsprechendes Bau
gelände an der neuausgelegten Bismarckstraße
oder nach freier Wahl zur Verfügung zu stellen.
Zur Verhandlung stand darauf der neue Haus-
halt'ungsplan. Nach längerer allgemeiner 'Aus
sprache wurde beschlossen, den Haushaltsplan zu
nächst der Kämmereikommission zur lleberprüfung
zu überweisen.
iltlyssSM Si© nicht,
das „Auffusseln"derWäsche Ist das erste
) Zeichen der beginnenden Zerstörung.
. * Nidit durch den Gebrauch «ird die
Wäsche vorzeitig verniet !, sondern
durch Verwendung minderwertiger
scharfer Waschmittel. „Dr. Thompson»
Seifenpulver" reinigt schnei! und doch
sdionend die Wäsche;gebleicht wird sie
mit „Seifix”. Beide zusammen 45 Pf
MWH
r. Eutin, 1. April. Die Stadt»eroîdncten be
schlossen den Erlaß einer Polizeiverordnung für
die Stadt Eutin über Fuhrwerk und Kraftfahr
zeuge, die öffentlich zum Gebrauch aufgestellt wer
den. Danach bedarf jeder Einwohner, der solche
Fahrzeuge öffentlich bereitstellen will, einer Er
laubnis des Magistrats und für jedes einzelne
Fahrzeug emer polizeilichen Erlaubnis. — Die
vom Schulvorstand beantragte Aenderung der
Schulgeldsätze für das Lyzeuni (Erhöhung des
Schulgeldes für Eutiner und Ermäßigung für
Auswärtige) wurde abgelehnt. — Die endgültige
Anstellung des seit einem Jahre als Leiter des
städtischşLn Bau- und Verkehrsamtes tätigen Dip
lom-Ingenieurs Wilhelm als Stadtbauineiftsr
wurde beschlossen. Die Arbeiten am Sportplatz
sollen nunmehr wieder aufgenommen und durch
Erwerbslose zu Ende geführt werden. Die dafür
noch erforderlichen 21000 Jl sollen angeliehen
werden.
xa. Bad Segeberg, 1. April. Stadtkollegien-
sttzung. Die Jahresrechnung der Stadtkaffe für das
Rechnungsjahr 1924 wurde vorgelegt. Die Rech
nung wurde festgestellt in Einnahme auf 374 219,82
9ÎJI., in Ausgabe auf 356199,40 R-tt., mithin
bleibt ein Bestand von 18 020,42 31 Jl. Dem Stadt
rentmeister wurde Entlastung erteilt. Alsdann
wurde die Erhöhung des Schulgeldes für die Re
alschule und die Höhere Mädchenschule beschlossen.
Es sollen erhoben werden: Für einheimische Schü
ler 200 $Ul, für auswärtige Schüler 280 R-tt.,
für Ausländer 500 RM. jährlich. Auf Antrag
wurde dem Abfuhrunternehmer Sager in Klein-
Rönnau die Entschädigung für Abfuhr der Müll-
und Abortkübel ab 1. April auf 750 R-K. jährlich
erhöht. Die Gebühren für die Abfuhr wurden wie
folgt festgesetzt: Für einmalige wöchentliche Ab
fuhr 5 R-st., für zweimalige wöchentliche Abfuhr
10 R-K. je Kübel jährlich. Sodann wurde be
schlossen, die städtischen Grundstücke auf dem Wein
hof an die Segeberger Kleinwohnungsgesellschaft
als Bauland für den Preis von 1,50 31JI. für
1 qm zu veräußern. Die Unkosten für die Unter
haltung der Pflichtberufsschule sollen in der Weise
gedeckt werden, daß für jeden Schüler eine Umlage
von 10 Rftt. erhoben wird. Der Rest soll durch
die Gewerbetreibenden und sonst Verpflichteten
gedeckt werden. Die für das Rechnungsjahr 1925
notwendig gewordenen Nachbewilligungen wurden
genehmigt. Es handelt sich größtenteils um ge
ringere Beträge. Zum Schluß wurden die vom
Bezirksausschuß vorgeschlagenen Aenderungen zur
Ortssatzung über die Anlegung und Veränderung
von Straßen und Plätzen angenommen.
os. Bad Bramstcdt, 31. März. Eine grundlegende
Aenderung in der Orgmiifati-m der hiesigen Berufs
schule tritt mit Beginn des neuen Schuljahres ein.
Es sind drei Lehrer von der Berufsschule in Neumün
ster gewonnen, die je vier Stunden im Fachzeichnen
und fachlichen Rechnen unterrichten werden. Die
Schüler werden zu dem Zwecke in drei Klassen einge
teilt, von denen die eine die Bauhandwerker und
Tischler, die zweite die Metallarbeiter, die dritte die
das Freihandzeichnen pflegenden Gewerbe umfaßt; der
Meldorf, 31. März. Dir Siadtvertretung bs-
chlotz, den Betrieb der Volksküche mit dem 1. April
einzustellen. Im vergangenen Vierteljahr wurden
16 600 Portionen Essen ausgegeben und dafür
2600 Ji verausgabt, Das Gesuch des Turnvereins
um Errichtung eines Schwimmbades in der Wafch-
aue, das 10 000 Jl kosten soll, wurde abgelehnt.
Zur Beschaffung eines Ankleide- und Eer'ätehau-
es auf dem städtischen Sportplatz wurden zu den
2000 Jl betragenden Unkosten 500 Jl, dem Logen
hausverein, in dessen Heim die Jugendherberge
untergebracht ist, werden zur Hausausbesserung
200 Jl bewilligt. Der Geschäftsbericht und Jah
resabschluß der städtischen Sparkasse für das Jahr
1925 wurde bekanntgegeben. Der Bestand der
Spareinlagen mit monatlicher und längerer Kün
digungsfrist betrug am Schluffe des Geschäfts
jahres 371 288,73 Jl auf 595 Büchern gegenüber
einem Bestände von 143 073,60 Jl Ende 1924 auf
242 Büchern. Nach Abzug der Unkosten verbleibt
ein Reingewinn von 25 000 Ji.
pu. Mittelrücken, 30. März. Der Hagelver-
fichrtmgsvsrein für den MittelrLcksn, der zu den
ältesten Vereinen hiesiger Gegend, die auf Gegen
seitigkeit beruhen, gehört, umfaßt nicht weniger
als 39 Bezirke. Unter Vorsitz des stelln. Direktors
Landmann, I. Carstensen-Lster-Ohrstedt fand die
ser Tage die diesjährige Hauptversammlung statt.
Rach dem von Lehrer i. R. C. P. Christiansen^
Ahrenviöl erstatteten Jahresbericht war das letzte
Geschäftsjahr sehr günstig. keine Schäden int
zweiten Bezirk zu verzeichnen waren, was als
eine besondere Seltenheit angesehen werden kann.
Der Jahresbeitrag dl°r Mitglieder konnte dem
entsprechend niedrig mit 1 F für den versicherten
Zentner festgesetzt werden. Die Umlage für das
kommende Geschäftsjahr richtete sich nach der
Größe der entstehenden Schadsnfälle. Die aus
scheidenden Vorstandsmitglieder C. Clausen und
P. Eloe-Treia wurden wi>edergowählt.
wt. Nortorf, 1. April . Nordschleswig-Bücher-
fpende. Die von unserer Ortsgruppe des Schieswig-
Holsteiner-Vundes eingeleitete Sammlung von Bü
chern für die Nordmark hat bereits ein erfreuliches
Resultat erzielt. Von mehreren Damen und Herren
wurden etwa S0 Bände bei Oberpostmeister Michelsen
abgegeben, der sie der Bundesgeschäftsstelle in Flens
burg übermittelt. Die Sammlung wird am 1. Mai
geschloffen.
dk. Hanera«, 31. März. Plötzlicher Tod.
Amtsvorsteher Hebbeln aus Lütjenwestedt wollte
in Kiel die Heimreise antreten. Bevor er jedoch
den Zug bestieg, fiel er, vom Schlage gerührt, tot
auf dem Bahnsteig nieder.
MersmMlien.
Kantor Hauschildt in Süderstapel ist vor 25
Jahren am 4. April in den Organistendienst und
am 10. April in den Schuldienst hierfelbst einge
führt. Das Jubiläum kann daher am 10. April
gefeiert werden. — Der langjährige Gemeinde
vorsteher Nie. Hansen in Rüde hat sein Amt als
Gemeindevorsteher niedergelegt. An seiner Stelle
ist der Hofbesitzer Johs. Heldt gewählt worden.
Hauptlehrer und Organist Johannsen in
Leezen, der hier sechs Jahre wirkte, wurde zum
Konrektor ernannt und nach Niebüll versetzt. —
Pastor Kobold in Osterhever hält am 18? April
seine Abschiedspredigt und geht nach Eisleben.
Die Lehrerin Fräulein Meta Festersen in
Havetoft, die dort in ihrem Heimatsort Havetoft
längere Jahre an der Unterklasse der dreiklassigen
Schule tätig war, wird zum 1. April d. I. auf
Wartegeld gefetzt. — Pastor Pohlmann in Heili-
genstedten ist zum Nachfolger des Studiendirektors
am Preetzer Seminar und Klosterpredigers Profes
sors Lic. Rendtorff, der einen Lehrstuhl ander Uni
versität von Kiel als ordentlicher Professor über
nimmt, ernannt worden. Der neue Studiendirek
tor ist als Herausgeber der ..Landeskirche" in
weiteren Kreisen bekannt. Er wird seine Aemter
Ende April übernehmen. Seit 1919 war er zwei
ter Pastor in Heiligenstedten bei Itzehoe.
Lehrer Volkers in Vaalermoor wird zum 1. April
nach Hem,siebt.(Dithm.) versetzt. — Zum Amtsvor
steher des Amtsbezirks Niebüll ist der ncugewählte
Gemeindevorsteher Kuhs vorgeschlagen. Die Gemein
devertretung ist mit der Uebertragung der Amtsge--
schäfte auf Kuhs einverstanden.
^ Der Geschäftsführer der Spar- und Darlehns-
kasşe Böklund, Christian Erichsen, wurde zum
Oberbrandmeister für den Amtsbezirk Fahrcn-
stedt ernannt. — Lehrer Wilhelm Rave, Sohn des
Hotelbesitzers Johs. Rave in Kappeln, der feit
1920 in Friedrfchstadt amtierte, ist zum 1. April
an die Schule im Kirchspiel Tönning versetzt.
DLsttzVeränderurrgett.
Der East- und Landwirt Jacob Bielfeld in Ersdc
verpachtete seine Gastwirtschaft „Zur Börse" dort
selbst an den Landmonn Otto Harders von Albers-
dorferfeld in Dithm. vom 1. April 1926 bis 1.
April 1932. Bielfeld kaufte sich ein Haus am
Bahnhof von dem jetzigen Pächter der Gastwirt
schaft Johannes Gösau. Der Antritt ist erfolgt.
Der Landmann Otto Harders von Albersdorfer-
feld hat seine ca. 44 Morg. große Landstelle ohne
Inventar an einen Herrn aus Bad Oeynhausen
auf 5 Jahre verpachtet. Der Antritt ist erfolgt.
- Der Landmann Peter Lorenz von Vcsdorfcr-
feld verkaufte seine ca. 66 Morg. große Landstelle
mit dem vorhandenen lebenden und toten Inven
tar an einen Herrn aus Cuxhaven. Der Antritt
'soll zum 15. April erfolgen. Lorenz pachtete sich
eine Landstslle in Cleve bei Wilstcr wieder.
Der Landmann Otto Tredc-Ncmmcls ver
kaufte feine als Ziegelei benutzten Gebäude mit
Lewa 1 Tonne Land an Schuchardt in Erfde für
angeblich 2700 R-1i. — Tie Gastwirtschaft „Sand-
k-Ug' in Itzstedt wurde im Zwangsverkauf an
einen Landmann aus Westfalen verkauft.
Der Schneidermeister Johs. Boock, Loit-Mufchau.
verkaufte fein Wohnhaus an den Maurer Jessen
aus Dollrottholz mit Antritt zum 15. April? Der
Kaufpreis beträgt 2500 Jl. Boock kaufte wiederum
ein Wohnhaus in Havetoftloit bei Satrup.
Der Arbeiter Kl. Hartung aus Holstcnniendorf
erwarb einen 10 Tonnen großen Besitz in Hach-
donn. — Das in der Holftenstraße in Hademar-
fchen belegene früher Maackfche Haus wurde von
der jetzigen Besitzerin, Frau Wagner aus Reumün-
ster, an einen Käufer in Neumünster verkauft.
Kaufpreis nicht genannt. — Struckmann, Flens
burgs hat fein Zweiggeschäft am Kirchensteig in
Niebüll an Fräulein Inge Nommensen, bisherige
Leiterin der hresigen Filiale Methmann, verkauft.
— Eroßkaufmann I. C. Möller in Flensburg ver
kaufte laut „Flensborg Avis" feine Villa Wran-
gelstraße 14 an die „Dänische Kirche im Ausland"
und hat danach die Villa Wrangelstraße 15 des
verstorbenen Buchhändlers Westphalen gekauft. —
Lehrer Elaufen in Albersdorf hal sich neben dem
Gewese des Bäckermeisters O. Timm einen Bauplatz
gekau-st, auf dem er sich in. allernächster Zeit ein Haus
errichten lassen wird. Die von der Bahnhofstraße
nach den Gütergleisen am Papenbusch entlangfüh
rende Zufahrtstraßo wird im Frühjahr um 2 Mir.
verbreitert werden, und zwar nach dem Gehölz hin.
Der bisherige Pächter der Gastwirtschaft von
Heinrich Christiansen-Goldelund, Thomas Hansen,
kaufte die Bahnhofswirtschaft von Wilhelm Clau-
sen-Cchtvaöstedt für 18 000 Jl. Die Gastwirtschaft
in Eoldelund übernimmt der Besitzer Heinr. Ehri-
stianscn wieder.
Familienjubiläen.
Die Eheleute Andreas Paulsen-Rardstrund
feierten ihre goldene Hochzeit. Vom Kriegerverein
dessen Mitglied Paulsen ist, wurde dem Jubel-
pctüie eint ißoxctljcttb ettt bcitgebrocfyi.
Rauch, Geruch
\m jSchhacIce chm
Höhe hlzizhraG alihzwährH
'Sauhe?, hîlkķ, aJIhz^chrf-r*
rdvön