Das sollte von allen billig Denkenden anerkannt werden,
und es sollten nicht Männer, die das Finanzamt
in dein Bestreben, in dem geschilderten Sinne gerecht
zu verfahren, unterstützen, verfolgt werden.
Selbstverständlich können bei der Einschätzung auch
Irrtümer unterlaufen. Aus diesem Grunde werden die
Schätzungen, soweit sie von den eigenen Angaben des
Steuerpflichtigen abweichen vor der Neranlagung ihm
mitgeteilt, damit er Gelegenheit erhält, seine begründeten
Einwendungen darzulegen. Sind diese überzeugend
ind klar, hat der Steuerpflichtige insbesondere
über seinen Umsatz, wie es das Gesetz vorschreibt und
wie es in seinem eigensten Interesse liegt, fortlaufende,
nicht zu beanstandende Aufzeichnungen gemacht, dann
dringt er auch durch.
MroduKlsnMärKte.
6erIIn, 25. Mai 1926 (Goldmark für 1000kg)
Futtermittel
Amtlich« Währungskurs«.
Die Stillegungen
^ westfälischen Industriegebiet.
,j Hagen, 26. Mai. (Erg. Drahtbericht.) Auf
^ r)elegiertentagun!g des Gewerkvereins deutscher
Ollarbeiter erwiderte Regierungspräsident König-^sberg
zu den Stillegungen im Industriegebiet,
.Höhepunkt der Stillegungsaktion sei noch nicht er-J.,’
es lägen ihm eine große Zahl von Stillegungs-^
a ßen vor. Größere Werke beabsichtigen Stillegung
ģşàŗkî Abbaumaßnahmen, da die Produktion im
^ialischîn Industriegebiet wegen der Höhe der
1 ?bportkosten zu teuer geworden sei. Sie müßten
s en Ņhein heran, um billiger verfrachten zu können.
bchluß fordert der Redner gesetzliche Maßnahmen
en Unberechtigte Werkstillegungen.
àrzu wird weiter gemeldet:
Große Erregung in weiten Kreisen.
, Aor kurzem haben sich bekanntlich die großen west-!chen
Eisen- und Stahlwerke Rheinland-Westfalens
Trust, zur Vereinigten Stahlwerke A.-G. zusam-^KeschiŞn.
Soweit wirtschaftliche Gesichtspunkte
von den betreffenden Firmen zu beachten waren,
vian an alles gedacht. Leider vermißt man eine
j Rücksichtnahme gegenüber den Angestellten, die
ņ l>en ehemaligen Einzelunternehmungen beschäftigt
"den.
Kurzerhand ist dieser Tage sämtlichen, d. h. 10 600
^stellten, die Stellung zum nächst zulässigen Termin
Endigt und dackit eine ungeheure Erregung in die
'Offenen Kreise hineingetragen worden. Die Erreist
um so begreiflicher, als wiederholte Versuche
^ Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verbandes,
^ tier Vereinigten Stahlwerke A.-E. nähere Mit-,.^vgen
über die mit den Kündigungen verbundenen
Achten zn erhalten, bislang erfolglos waren.
^ Die von der „Kölnischen Zeitung" vom 19. Mai
n““ (Nr. 367) gebrachte Mitteilung, daß den Kündi-^
nur eine formale Bedeutung beizumessen sei,
"ìcht geeignet, die Angestellten zu beruhigen,
i. DZ muß vielmehr erwartet werden, daß die Ver-^
>Äen Stahlwerke A.-E. als solche sofort verbindliche
j jungen darüber abgeben, daß sie sämtliche geküne
oder entlassene Angestellte übernimmt.
^.Ņi»n fragt sich überhaupt: Wozu erst die Beunder
Angestellten? Warum hat man sich nicht
ņ ^hnen oder mit ihren Betriebsvertretungen vorher
^.^"bindung gesetzt? Wirtschaftliche Umstellungen
ì>er Art der Vereinigten Stahlwerke A.-E. mögen
^^virtschastlich W begrüßen sein. Nur sollten dabei
ì'ie notwendigen sozialen Rücksichten nicht außer
^lassen werden.
1 Dollar. . .
100 dän. Kr. .
00 frz. Frank
Berliner und Hamburger Börse vom 25. Mai.
Die Börse verkehrte nach den Festtagen wieder in
überwiegend fester Haltung, besonderes Interesse fanden
Montanwerte, die Kursbesserungen gingen aber
kaum über 2—3 Proz. hinaus. Sehr fest war daneben
auch der Schiffahrtsmarkt.
Häutemarkt.
Am Rohhäutemarkt hält die ruhige Stimmung
weiter an. Besonders sind es Kalbfelle, die nnr schwer
zu verkaufen sind. Auch Großviehhäute wurden meist
mit weiteren Abstrichen zugeschlagen. Nur für Schaffelle
zeigte sich etwas mehr Interesse und demzufolge
zogen auch die Preise teilweise etwas an.
Am Ledermarkt war man mit den Umsätzen ebenfalls
nicht zufrieden. Die Käufer sind auch hier im
Einkauf recht vorsichtig, da letzten Endes die nun seit
vielen Wochen anhaltende Schwäche des Rohhäutemarktes
sich schließlich auf die Lederpreise auswirken
muh.
Auch in der Schuhindustrie ist es in einzelnen Produktionsgegenden
wieder ruhiger geworden, da ein
Rückgang der Aufträge zu verzeichnen ist.
Durchschnittspreise für Häute in Hamburg für
April 1926: Rotzhäute 220 Ztm. 11 M pro Stück, 200
bis 219 Ztm. 10 50 Jl pro Stück, 199 Ztm. 7 M. pro
Slück, Fohlenfelle 1,35 Jl pro Stück, Rindhäute 32 L
pro Pfund, Fresserselle 10 iļ pro Pfund, Kalbfelle 52.S
pro Pfund, Schaf- und Lammfelle 32 pro Pfund,
Ziegenfelle trocken 2 Jl pro Stück, Zickelfelle trocken
35 -.Z pro Stück.
Denn auch davon mögen
Steuerpflichtigen überzeugt sein,
Finanzamt das Bestreben hat, gerecht zu verfahren; es
kann aber auf der anderen Seite es nicht zulassen, daß
gesetzliche Vorschriften außer acht gelassen werden.
Diese Zeilen sind in der Absicht geschrieben, aufklärend
und damit zugleich versöhnend zu wirken. Sie
werden, so hofft das Finanzamt zuversichtlich, die Angriffe
von den Männern ablenken, die nur das Veste
für alle wollen und ihre Kräfte in den Dienst der Allgemeinheit
stellen. Jedenfalls hält das Finanzamt es
für feine Ehrenpflicht, sich vor diese Persönlichkeiten zu
stellen, und bittet dringend darum, von ihrer Verfolgung
abzulassen, und wenn doch einmal dem bedrängten
Herzen Luft geschaffen werden muß, alle Angriffe
gegen das Finanzamt selbst zu richten. Sollte diese
Bitte wirkungslos verhallen, sollte also bei der zu befürchtenden
Schädigung an Hab und Gut niemandem
mehr zugemutet weiden können, dem Finanzamt in der
Durchführung seiner pflichtmäßigen Aufgaben zu helfen,
so müßte das Finanzamt, so bedauerlich es ist, in
Zukunft ohne Hilfe aus den Kreisen der Steuerpflichtigen
die Ermittlungen vornehmen. Diese Maßnahmen
würden den einzelnen Steuerpflichtigen erheblich mehr
als jetzt belästigen und würden voraussichtlich die Einstellung
weiterer Arbeitskräfte erforderlich machen, die
in letzter Linie doch durch Aufbringung der Steuern
bezahlt werden müssen. Denn auch das muß einmal
gesagt werden, daß die Beamten der Finanzverwaltung,
die gerade jetzt mal wieder bis an die Grenze
ihrer Leistungsfähigkeit mit Arbeit überlastet sind,
außerordentlich viele Arbeit nur deshalb bewältigen
müssen, weil den steuerlichen Verpflichtungen nicht immer
in der im Interesse der Allgemeinheit wohlerwogenen
Absicht des Gesetzgebers nachgekommen wird.
Auch dürfte es einleuchten, daß, wenn jeder ganz genau
und gewissenhaft feinen Umsatz versteuern würde, er
damit eine Vorbedingung für eine weitere Senkung
des Steuersatzes schaffen könnte. Auch aus diesem
Grunde hat der ehrliche Steuerzahler das allergrößte
Interesse daran, daß auch derjenige, der es mit seinen
steuerlichen Verpflichtungen nicht so genau nimmt,
richtig besteuert wird.
daß auch hier da
Marktberichte.
Itzehoe, 25. Mai. Dem heutigen Fcrkelmarkt waren
411 Stück Ferkel und Jungschweine zugeführt gegen
302 Stück in der Vorwoche. Der Handel verlief langsam
und der Markt wurde fast geräumt. Gezahlt wurde
für 1—6 Wochen alte Tiere 30—35 Jl, 6—8 Wochen
alte 35—44 Jl, 8—13 Wochen alte 14—61 Jl. %ad>
Gewicht kosteten die Ferkel je nach Qualität 1,60 bis
1,90 Jl pro Pfund. Allerbeste Ware wurde über Notiz
bezahlt. Läufer kosteten 1,10—1,30 Jl pro Pfund. Fette
Schweine kosteten hier 70—74 Jl pro 100 Pfund Lebendgewicht.
Der Handel mit fetten Schweinen war in
letzter Woche etwas besser, auf dem hiesigen Bahnhof
wurden 243 Stück verladen.
Leck, 25. Mai. Viehmarkt. Dem heutigen Viehmarkt
waren 100 Rinder, 675 Schafe und Lämmer und
135 Ferkel zugeführt. Der Rinderhandel war drückend,
die vorwöchigen Preise konnten sich nicht behaupten/
Es verbleibt ein Teil der Zutrift unverkauft. Auf
dem Schafmarkt verlief der Handel lebhaft. Leblämmer
ko-steten je nach Qualität 20—30 Jl das Stück, fette
Lämmer 50 das Pfund Lebendgewicht, einjährige
Schafe mit Wolle wurden mit 50—56 Jl, ohne Wolle
mit 45—50 Jl das Stück bezahlt. Am Ferkelmarkt war
der Handel sehr flott. Vierwöchige Ferkel kosteten 35
bis 45 Jl. Der Markt wurde geräumt. Eänsekllcken
waren noch nicht in größerer Zahl am Markt. Bezahlt
wurde 3,50—4,50 Jl das Stück.
csten.Pf«»
ei Eşş ļ(
ilienfei^s
legenen ^
ifort tot'
Krankes,
lrückzusU^
im Anlck
KuttermKrkie.
Berlin, 25. Mai. Vutiermarkt. Der Markt liegt
unverändert ruhig und ist die Nachfrage trotz der ermäßigten
Preise und wie es schließlich nach dem Fest
nicht anders zu erwarten war, ungenügend. Die Kommission
notierte heute im Engroshandel je Pfund für
1. Sorte 1,58, 2. Sorte 1,40, Bauernbutter 1,20.
x Mahnwort des Finanzamts.
^rkommnisse wenig erfreulicher Art in einzelnen
lasten des Kreises Rendsburg geben dem Finanz-Nendsburg
Anlaß zu den folgenden Ausführungen:
'tfif 3 Şņl jeder Veranlagung muß sein, eine ge-^te
und gleichmäßig« Besteuerung durchzuführen, na-^tstch
muß dieses Ziel Lei der jetzigen Veranlagung
j werden, die den Abschluß bilden soll der nach
L* Inflation zur Erlangung und Erhaltung der Sta-'şieruņg
erforderlich gewordenen Besteuerung nach
Maßstäben. Um dieses Ziel in einer für den
li^n Steuerpflichtigen tunlichst entgegenkommen--^
zu erreichen, war von dem Finanzamt mit den
^^ständischen Vertretungen vereinbart worden, daß
Vorige der einzelnen Beruşsgweige und ortskunì
Persönlichkeiten zu den Vorarbeiten sür die Verherangezogen
werden sollten. Diese hatten
>>iz ^şgabe, das Finanzamt Lei den Vorarbeiten für
.kanlagung zur Einkommen- und Umsatzsteuer zu
Götzen, indem sie aus ihrer Kenntnis der ört-N?
Ņerhältnisse heraus halfen, eine zutreffende Ein-He
n n ® der Steuerpflichtigen vorzunehmen. Sie kön-Sei^illriich
den Umsatz und das Einkommen des ein-Furcht
genau angeben, sind in vielen Fällen auch
>», (J n der Lage, annähernd zu schätzen, aber sie sind
isig Gemeinen sehr wohl dazu imstande, das Verhält-§t
eļļ bestimmen, in dem das Einkommen eines
8a^^.!ļîchtigen, der keine näheren nachprüfbaren An-^
er Einkommen und Umsatz gemacht hat, zu
H>tt n w n, 'Ş îtt solcher Steuerpflichtiger steht, die in einer
Ķ'd offener Weise ihren Umsatz und ihr
angegeben haben. Anstatt daß nun diesen
'UjHj. "chkeiten für die Dienste, die sie nicht zum we-^
richtig verstandenen Interesse aller Steuert
geleistet haben, Anerkennung gezollt wird für
ihnen Zeit und Mühe kostende Arbeit,
şi e verfolgt. Sie werden verunglimpft, und es
Ä ttļļ ihnen geschäftliche Schädigungen angedroht.
Vļļ vollkommen Unbeteiligte werden bedrängt, so
'ņìt denen das Finanzamt noch nie das Ge-5
»it f 0 iun gehabt hat, in ihrer Not zum Finanz-(iv
und um Schutz bitten,
fcn 3; e . e derartige Einstellung, die bedauerlicher Weife
y 1 Äst X "rich in Kreis«» gefunden wird, denen sicher
OsàLêiS Sciiiacftfoiehmärkfe.
(Kammernotierung Berlin am Markttage. Notierung 1. und 2. Qualität.)
Preise für 1 Pfund Lebendgewicht in Goldpfennig. — Die Notierungen bleiben bis zum nächsten Markttage s ehee
Neueste Mrrlfchuftsnurhrîchlen.
Das deutsch-österreichische Wirtschaftsabkommen.
In Berlin wurde ein Zusatzantilllg zu dem geltenden
deutsch-österreichischen Wirtschaftsabkommen unterzeichnet.
Von österreichischer Seite wurden ermäßigte
Sätze zugestand-en insbesondere für deutsche Schaumweine,
verschiedene Käsesorten und Fischsorten, baumwollene
Handschuhe, Täschnerwaren, Holzbearbeitungsmaschinen,
Christbaumschmuck aus Glas und Bleckspieiwaren.
Leunasalpeter kann künftig zollfrei nach Oesterreich
eingeführt werden. In den bisherigen Vertragsätzen
ergeben sich u. a. Aenderungen bei Strümpfen,
iiltkao
Plauen
Otiemniti
Antrieb und Hendel eu( den Märkten
Datum
Preis
Plauen
1. Ochsen
Bullen
I. Kälber
1. Schafe
1. Schweine
Der deutsch-schwedische Handelsvertrag
wurde bereits Sonnabend von den beiden Kammern
des schwedischen Reichstages genehmigt.
I. Sauen
Ein konservativer
Redner erklärte, daß die Zollfreiheit für schwedische
Pflastersteine indirekt eigentlich deutschem Kapital
zu gute kommt, weil sich die schwedische Steinindustrie
in großem Umfange in den Händen deutsche:
Kapitalisten befinde.
Aus schleswig-holsteinischer Land- u. Volkswirtschaft
ArrşĶ'îàSrî UNÄ Zweck wertvoll ausgewirkt daß in kurzer Zeit die dä-.
J I'll* .j- fc f4.-.i* A ******rtt.»* Nische Butter auf den wichtigsten deutschen Märkten im
Preise geschlacien werden konnte. Die Gewinne, die
Von Dr. Karl Grosch, Kiel. allein hierbei zu erzielen sind, wiegen die Kammerum-(Schluß)
lag« um ein Mehrfaches auf. Gerade dem kleinsten
Landwirt ist zu raten, sich in seinen Sorgen in land-Hat
nun der einzelne Landwirt, besonders der wirtschaftlichen Fragen vertrauensvoll von der Kam-Kleinste,
praktischen Nutzen von den Arbeiten der Kam- mer Rat und Auskunft zu holen. Die wesentliche Unmer?
Auch diese Frage läßt sich an dieser Stelle nur terstützung der Landwirte durch die Buchführungsstelle
in großen Zügen beantworten. Ueberblicken wir das und bei der Bearbeitung von Steucrfragen sei in dieweite
Gebiet der Tierzucht, das ja in unserer tierzüch- sem Zusammenhang nicht vergessen,
terisch hochentwickelten Provinz von hervorragender Vornehmste Aufgabe der Kammer ist die Pflege
Bedeutung ist. In Zusammenarbeit mit den Zucht- der Ausbildungsmüglichkeiten für den landwirischastverüänden
wirkt die Kammer u. a. mit bei der Heran- lichen Nachwuchs, besonders wiederum der kleineren
züchtung leistungsfähiger Rassen durch Körungen, durch Betriebe. Das niedere Fachschulwesen, die deutsche
mündliche und schriftliche Beratung in allen die Vieh- Schule Berghof, die höhere Lehranstalt in Schleswig
wirtschaft und Zucht betreffenden Fragen, insbesondere und für die weibliche Jugend die Haushaltungsschulen
auch dem wichtigen Gebiete der Fütterungslehre, durch und die neuerdings eingerichteten TLchterlchrgänge an
-Nachweis männlicher und weiblicher Zuchttiere, Bear- den landwirtschaftlichen Schulen stehen in Verwaltung
Leitung der Zuchtbücher Prämiierung von Schauen, der Kammer. Das anerkanntermaßen gutgeleitete
Beschaffung von Ankaussbeihilsen und Erhaltungsprä- Amtsblatt der Kammer, das „Landwirtschastliche Womien.
Die Pflege des Acker- und Gartenbaues sowie chenblatt", kann jedem Landwirt für seinen Betrieb
die Forstwirtschaft ist eine Aufgabe von besonderer wertvolle Anregungen geben.
Wichtigkeit. Die Beratung in allen Fragen des Acker- Hat der einzelne Landwirt auch Einfluß auf die
Laues und Pflanzenbaues, Düngung, Fruchtfolge, Ren- Arbeiten der Kammer? Er wählt seine Bertrauenstabilitätsberechnungeii,
Förderung der Saatzucht und manner in die Hauptversammlung die ihrerseits den
des Saatenanerkennungswesens, Einrichtung von Ver- Vorstand zur Leitung der Geschäfte wählt. Der Borsuchsfeldern
und Deispielswirtschaften, die Beratung in sitzende bezw. Vorstand bestellt die Beamtenschaft,
kulturtechnischen Fragen, die Anregung und Aussüh- Ueberblickt man alle Organe der Kammer, so kann man
rung von Versuchen seien nur aus ihrem Arbeitspro- unumwunden erklären, daß sie entsprechend den schlesgranim
genannt. wig-holsteinischen Betriebsverhältnissen eine Bauern-Eine
der letzten Maßnahmen auf dem Gebiete der kammer ist, da in ihr das bäuerliche Element weit
Milchwirtschaft, die Einführung der Markenbutter, hat überwiegt.
Die ersten Wirkungen des Kredits an Rußland.
Aus Moskau wird gemeldet: Als ersten Auftrag
aus dem deutschen 300-Millionen-Kredit bestellte
der Donkohlentrust bei der A. E. E. drei
Turbinen zu 5000 und 6000 Kilowatt gegen drei
Monate Kredit. Weitere Aufträge beabsichtigt der
Trust an Frankreich zu vergeben, da Frankreich 30
Prozent billiger und angeblich ebenfalls kreditbereit
ist. Thyssen erhielt einen Auftrag auf Errichtung
dreier Schachtanlagen.
^tU. ^aufstieg der deutschen Vaterlandes und der
!ļ în sw Wirtschaft am Herzen liegt, ist umso beklaals
dadurch das Ziel, nach dem wir alle
nämlich zunächst erst mal wieder zur
^sundung zu gelangen, aufs höchste gefährdet
^ Steuern belasten auch nach den eingetre-^°erungen
bei der schweren Not der Zeit den
ņoch sehr. Sie müssen aber aufgebracht
"T die staatliche Genieinschaft nicht gleich zuund
das Chaos unvermeidbar werden,
^ ttein.de sich zu Nutze machen würden, um die
Notierungen in R.-M. für 100 Mb. Nennwert.
(Schlußkurs«.)
Lübeck.Büchener î 1t4,— { l:
Hbz. Hochbahn | 82,12 | f
Industr -Aktien 25. 5. 21
Allg. Elektr.-G. 11(^5 Ti
Dtsch. Luxemb. 108,— 1(
Harp. Brrgb.'G. 12',2 11
Phönix-A.-G. 83,- f
Schuckert-Clektr. 103,- K
Elbschl.-Br. 113,5 11
HolsleN'Br. 142,— H
Howaldt2 Werke
Mannes,nann --Seloe
A.-G. 32.— !
AlseN'Cem. 160,- 1.'
Breitend. Etfbr. 99,— {
Lh. Dänperf. ,R. 67.50
Karstadt Äud. 108,- 1C
Calmon Asbest 39,50 i
Banken
Darmst. Dank
Deutsche Dank
Diskonto-Ges.
Dresdner Bank
Kieler Dank
Vereinsbank
Westholst. Dank
p diktieren, sondern auch selbst bei-^
î'. ^îe Aufbringung der Steuern wird aber
j,^teili>ņ "âdļven nur dann tragbar sein, wenn bei der
]' ì w s “ er Steuerlast gerecht vorgegangen wird,
Verkehrs-Aktien
Dtsch. Ostasr.
Flensb. D.-Eo.
Flensb. Da. 69
Hbg. Südacker.
Nordd. Llopd
Noland'Linie
Woermann-Linie
aem, wenn von dem Finanzamt dafür geaast
der willige und ehrliche Steuerzahler
Ģŗbûhr belastet wird und nicht darunter
°in anderer sich seinen Michicn entzieht.
Ware
Berlin
25 Mai
Breslau
25. Mai
Hamburg
25. Mai
Frankfurt
25. Mai
^uttercrbaen
200—250
Peluschken
200 - 2-0
200-220
Ackerbofcnen
220—240
220—240
Wicken
z; 80-310
230 - 260
Lupinen
bl. 120-130
g. 150 165
bl. 120—130
g. 130—150
Serradella, neu
JSÖ-440
180 -200
Papskuchen
139-140
148-157
Leinkuchen
180-182
195-205
Tsockenßchnltzi
98—102
9.5-100
Soya-Schrot
194-195
210—22.0
Torfmelasse
Kartoffelflockei
170
165 — 175
vlais
Rat
180-190
ihfutter.
1.70-1.75
177
25^Mai
Breslau
25. Mai
Ha :r bürg
21. Mai
Drahtgepr. Roggen- u. Weizenstroh
l,li -1 65
1.30
! 30-1.60
Bindfadengepr. , ,, B
1.20-1.60
0.75
1.70-1. 0
Drahtgepr. Gersten- u. Haferstroh
1.10-1.55
1.40
1.20-1.50
Bindfadengepr. * * „
1.15-1.55
0.85
1.70-1.90
Heu, handelsüblich
2.80-3.20
„ gutes
3.40-3.90
3.40
3.50-3.70
Kleeheu, neu,
4,00-4,50
3.90
4,70-4.90
Häcksel
Landw. Inland
1,75-2,10
s erzeug
nlsse
Ware
Berlin
25. Mai
Hamburg
25. Mai
Breslau
25. Mai
Stettin
25. Mai
Frankst.
25. Mai
Weizen
Mark.
297—239
293 - 296
285
301-305
295 -298
Roggen
Mark.
176-181
183-187
171
183 -184
193
Gerste (Som.)
1S7—200
186-200
175
186-202
220 240
Gerste (Futter)
179-182
i 82-188
165
173-185
Hafer
Mark.
197-208
197-205
187
198 -206
215-235
Weizenmehl
3S7—395
370-390
425
418-4.3
Roggenmehl
253-265
255-265
265
280-283
Weizenkleie
1C5-106
105—112
124
95
Roggenkleie
115-117
105-115
122
110-110
Raps
-
-
Leinsaat 1
-
280
Erbsen
(Viktoria)
330—430
280-340
280 -330
280-360
Erbsen
I. Speise.
250-260
210-230
-