Volltext : Zeitungsband (1926, Bd. 2)

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1000  Todesopfer  beim  UuLkanfi
  ausbŗuch  in  Japan.
des  Paris,  26.  Mai.  Nach  einer  Meldung
ewyorker  Herald  aus  Tokio  sollen  bei  dem
s^,  îa»auvbruch  des  Tokachi  im  ganzen  1006  Per->[t
  ri  Um . s  Ļeben  gekommen  sein.  Diese  Schätzung
^  "er  japanischen  Zeitung  entnommen.
B^îîìtionsopfer  in  Warschau.
üfftiHT  Ļondon,  26.  Mai.  „Morningpost"  ver-"
  a»  eine  Privatnachricht  aus  Warschau,  wo«
ten  endgültige  Zahl  der  Verluste  bei  der  letzbejŗg
  solution  etwa  806  Tote  und  2060  Verletzt-Letzte

  Prosinznachriihteli.
3«ef*  ^ņsekd,  26.  Mai.  Vom  Tode  des  Ertrinkens
Kn  .  Ģ'n  junger  Mann,  der  allzusehr  Pfinghiêrhatte,
  fiel  in  den  Herrenteich,  der
Kn  a-  .îîef  ist-  Dem  zufällig  des  Weges  kommen--deni
  '.şchendiener  Berg  gelang  es,  mit  Hilfe  eines
Site  5  herbeieilenden  Radfahrers,  den  Verun->
  ķten  unter  eigener  Lebensgefahr  wieder  aufs
l0t£ "e  zu  bringen.
«nie,,7'  Allster.  26.  Mai.  Die  Maul-  und  Klau-SeÖttr?
 C  preist  in  der  Wilstermarsch  in  geradezu
•fo  L-  nber  Weise  um  sich.  Fast  alle  Rinder,  die
D.  fl  £  Beschickung  der  Wanderausstellung  der
şeûckî'  t  irt  Breslau  ausgesucht  waren,  sind  ver-Wm’
  0  bct &  kei  Rindviehzuchtverein  die  Beilînn
  ņg  aufgeben  must  Die  Elbmarsch  dagegen
^ickt^Ģàn.  —  Schiffskauf.  Schiffer  Jobs,
torn  .^"selbst,  kaufte  den  60-To.-Segler  „Meltz.
  ?Ne  von  Lemburgl-Lägerdorf  für  3600  M.
•îilTt  °^ ne  Wotor  sind  sehr  im  Preise  gesunken,
Z-j.  ,'Şr  unverkäuflich,  da  alles  dem  Zuge  der
î  folgt,  der  den  Motor  fordert.
Hink  Ņ^ier,  26.  Mai.  Verwaltnngszufammen-Kd
  '  -  ® ie  Nordseebäder  St.  Peter  und  Ording
de»  benachbarten  Orten  Süderhöft  und
TOifi  einer  Berwaltung  unter  dem  Badedirektor
'"errn  von  Wechmar  zusammengezogen  worden.
Amrum,  27.  Mai.  Der  auf  der  nörd-Spitze
  der  Insel  gelegene  Ort  Norddorf  hat
Hm,,*  Rosien  Brande  im  vorigen  Jahre  ein
vgx.  ckes  Aussehen  bekommen.  Neben  den  schon
ņ^^ņdenen  größeren  Gebäuden  ist  eine  Reihe
ŗ  erstanden,  die  dem  Orte  zur  Zierde  gereichen.
<t n  ."""scher  Bauweise  reiht  sich  ein  neues  Gebäude
^  "s  andere.  Wenn  durch  den  Brand  auch  große
verloren  gegangen  sind  und  es  manchem
%)  .  ber  neugeschaffenen  Häuser  schwer  fallen
à'  în  den  nächsten  Jahren  seine  Rechnung  zu
^  so  darf  man  doch  hoffen,  daß  die  vermehrte
Kz  ^"heit  zur  Unterbringung  von  Fremden  und
ì°Ksere  Aussehen  Norddorfs  zum  Segen  ge
werden.
Kieme  provinfchronrb.
ne  stI0e  Schlägerei  entspann  sich  in  Boel
iiàî"  einigen  jungen  Leuten,  die  an  einer  Fest-Mitgenommen
  hatten.  Ein  harmloses  Kar-7;.’
 eI  vor  einigen  Tagen  soll  die  Ursache  des
î»it  i!  gewesen  sein,  der  trotz  der  Erbitterung,
%  T  r  er  ausgetragen  wurde,  doch  noch  glimpflich
Maufen  ist.  —  Ein  Fahrrad  wurde  im  ersten
j  ş  "gsttage  anläßlich  des  im  Lokale  von  Joh.  Rat-Tsdenbüttel
  stattfindenden  Sportvereinsìr
  Sohn  des  Maurers  H.  Clausen,  Otto
V.  "sen,  gestohlen.  Das  Rad  war  nicht  abgsgeben.
Kreiskommunalarzt  Dr.  Willbrandt  ver
Heide  am  1.  Juli  nach  Eollnow,  Prov.
°7^n,  um  dort  eine  Stellung  in  gleicher
zu  bekleiden.  Seit  dem  Jahr  1919
Willbrandt  im  Kreise  Norderdithmarschen
"nd  hat  sich  um  das  hiesige  Eesundheits
8e^  .lehr  verdient  gemacht,  so  daß  man  ihn  un.
Heiden  sieht.
Rerfonaļîen.
Hst  P T(t  und  Organist  Martensen  in  Bargum
Ņîiik^I"  1-  Oktober  in  den  Ruhestand,  um  nach
Hfa.5  überzusiedeln.  Die  Stelle  ist  neu  aus-'êben.


Aus  dsr  Skadk.
^  Rendsburg,  den  27.  Mai  1926.
*  ordentliche  Kandssfynode
ev.-luth.  Landeskirche
^chlesrvig-Kolsteinü»
I.
>1  v-^tc  c  sHp-  Rendsburg,  den  26.  Mai  1926.
SrLBode  wurde  durch  einen  Gottesdienst
^"Kaļ/îstadter  St.  Marienkirche,  wohin  sich  die
ili°Äti  n  'st  feierlichem  Zuge  begeben  hatten  am
Ä!  kr  Mtags  12  Uhr  eröffnt.  Die  Predigt
tö  Eob°H'sckwf  für  Schleswig,  Volkel.  über  den
lifcSl  21 -  Der  Bischof  legte  seiner
Ä  Bitte  zu  Grunde,  daß  Gott  unserer
W 0 H  Äschen  schenke,  die  erfaßt  sind  vom  Geiste
fl-,,?"  fye  £  wir  reich  an  Gemeinden  werden

>,^üarit  werden.  Den  die  Volkssii
Hst?  kön£?  Religion  zerstörenden  Mächte  von
\  die  ewigen  Kräfte  von  oben
h\  àrà>^"itesdiestst  schloß  sich  die  Eröffnung
Mşşâ""aen.  Die  Landessynode  tagt  in
.  m  Rendsburg.  Der  Vorsitzende
f!H7>ie  Biichof  D.  Mordhorst  eröffn
t)  7Handlungen  durch  eine  Ansprache.
duTs?ŗdhorst  zeigte,  daß  die  evangelischen
ķstşşrâ  engeren  Zusammenschluß  innerhalb.
M  st  Deutschlands,  den  großen  Aufgaben
Kstist  stl!ä?££den  sucht,  die  ihr  die  Gegenwart
slsts  ver7""ch  der  Trennung  von  Staat  und
7»7"zen  '?l  d,e  Kirche  nicht  darauf,  dem
dienen.  Weiter  gab  der  Bischof
'  7  5  Uber  die  IN  dieser  Tagung  der
"k  sUbsşâ  leistende  Arbeit  und  schloß  mit
.ì,>  aus  den  Beratungen  dieser  Sy-Wà
  stststUen  für  die  Landeskirche  erwachse.
; ®  u  7l Cie U, ten  wurde  gewählt  Geheimer
ļàiuu  Rendtorşf-Kiel.  Der  Gewählte
üieich  die  Leitung  der  Verhandlungen

mit  Worten  des  Dankes.  Zum  1.  Vizepräsidenten
wurde  gewählt  Geheimrat  u.  Dr.  Wagner-Altona,
zum  2.  Vizepräsidenten  Rechtsanwalt  D.  Dr.  Ehlers-Kiel. ­

Nach  Erledigung  der  Wahlen  gedachte  der  Präsident ­
  der  Mitglieder  der  Synode,  die  durch  den  Tod
abgerufen  sind.  Die  Synodalen  ehrien  das  Aiidenken
der  Verstorbenen  durch  Erheben  von  den  Sitzen.
Auf  Borfchlag  des  Präsidenten  beschloß  die  Synode
einstimmig,  dem  Wirklichen  Geheimen  Oberkonsistori-alrat
  D.  Dr.  Müller,  in  Würdigung  seiner  reichen  Tätigkeit ­
  herzliche  Erüße  und  Segenswünsche  zu  übermitteln.
Alsdann  begrüßte  der  Präsident  der  Synode  den  Präsidenten ­
  des  Landeskirchenamts  D.  Dr.  Freiherr  von
Heintze-Kiel  und  den  Vizepräsidenten  Simonis.
Als  Schriftführer  wurden  gewählt  die  Synodalen
Sieveking-Altona.  Hecht-Kiel  und  Möding-Lütjenburg.
Es  liegt  ein  Geschäftsbericht  der  Kirchenregierung
vor.  Zur  Beratung  gestellt  sind  13  Vorlagen.
Unter  den  Vorlagen  sind  hervorzuheben:
1.  Entwurf  eines  Kirchengesetzes  über  Taufe,
Konfirmation  und  kirchliche  Trauung.
2.  Die  Frage  der'  Verlegung  des  Sitzes  des  Bischofs ­
  für  Schleswig  nach  Schleswig.
3.  Der  Entwurf  für  ein  neues  Gesangbuch  für
Ş  ch  I  e  s  W  6  l  n---Ļa  u  e  N'öu  rg.
*
Wortlaut  der  Ansprache  des  Bischofs  v.  Mordhorst
zur  Eröffnung  der  Verhandlungen  in  der  Stadthalle.
Nachdem  die  Kirchenregierung  die  2.  ordentliche
Landessynode  einberufen  hat,  habe  ich  zum  ersten  Mal
die  Ehre,  die  Synode  zu  eröffnen.  Es  sind  noch  nicht
1>£  Jahre  verflossen  seit  dem  Schluß  der  vorigen  Tagung, ­
  und  doch  gibt  das  Aktenstück  2  Kunde  von  Veränderungen ­
  in  der  Zusammensetzung  der  Mitglieder.
Auch  die  Kirchenregierung  selbst  tritt  nicht  in  derselben
Zusammensetzung  vor  die  Synode.  Erst  vor  wenigen
Tagen  standen  wir  am  Sarge  des  hochverehrten  Klosterpropstes ­
  von  Rumohr.  VA  Jahre  sind  eine  kurze
spanne  Zeit,  aber  es  darf  gesagt  werden,  daß  in  der
Leitung  der  Kirche,  in  der  Kirchen  regt  erung  wie  im
Landeskirchenamt  ernste,  und  wie  ich  meine,  bedeutsame ­
  Arbeit  getan  ist.  nicht  zum  wenigsten  in  der  Richtung, ­
  der  Kirche  den  ihr  gebührenden  Einfluß  im  öfsentlichen
  Leben  zu  sichern.  Gerade  in  dieser  Beziehung
hat  sich  die  Arbeitsgemeinschaft  der  im  Kirchenbund
zusammengeschlossenen  deutschen  evangelischen  Kirchen
in  steigendem  Maße  so  notwendig  wie  fruchtbringend
erwiesen.  Daneben  haben  auch  die  evangelischen  Kirchen ­
  Preußens  je  länger  je  mehr  miteinander  Fühlung
gejucht  zur  Vertretung  gemeinsamer  Interessen  nach
einheitlichem  Plan.  Die  Not  der  Zeit  und  di«  Größe
der  Ausgaben,  welche  sonderlich  jetzt  der  Kirche  gestellt
sind,  erfordern  gebieterisch,  daß  nicht  jeder  nur  auf  seinen ­
  Weg  Ş  sieht,  ş  sondern  daß  die  Kirchen  bei  voller
Wahrung  ihrer  Eigenart  doch  von  einander  lernen,  mit
einander  arbeiten  und  gemeinsam  dafür  kämpfen,  daß
Gottes  Reich  auch  zu  dem  Geschlecht  unserer  Tage
komme.  Insofern  war  auch  die  Weltkirchenkonferenz
m  Stockholm,  an  der  teilnehmen  zu  dürfen  mir  eine
whre  und  nut  innerem  Gewinn  verbundene  Freude
war,  ein  Zeichen  der  Zeit.  Wenn  bei  dieser  einzigiartigen
  Veranstaltung  auch  nichts  anderes  herausgekommen ­
  wäre,  als  daß  die  Kirche  als  eine  Gegenwarts-  ,  ,  ...  ,,,  ,
macht  auch  von  solchen  wieder  anerkannt  werden  muß-  I  ivvben  Regentages  v
te,  die  in  ihr  wesentlich  nur  ein«  ehrwürdige  Größe  der  grauscheinenbe  Wasser  des  Fockbeker  Sees  davor
ivergangenheit  »»  >»««»  «**  —  ».  -  i  --  ~  —  -  -  -

Herr  der  Kirche  gebe,  daß  auch  aus  den  Beratungen
und  Entschließungen  dieser  Synode  reicher  Segen  für
unsere  Landeskirche  erwachse.  Mit  diesem  Gebetswunsch ­
  erkläre  ich  die  zweite  ordentliche  Landessynode
sur  eröffnet.
*  .  *  ■
Im  Flug  über  Rendsburg.
Eine  Fahrt  im  Flugzeug  der  Bänmer-Aero-Hbg.
Der  große  rote  Vogel  hat  sich  von  einem
Fluge  wieder  auf  die  Erde  gesenkt  und  ruht  einige
Augenblicke  in  Erwartung  neuer  Fahrgäste.
Die  Lederkappe  stülpe  ich  mir  über  den  Kopf,
die  Augen  erhalten  einen  Brillenschutz  und  dann
klettere  ich  hinein  in  das  Innere  des  schmucken
Flugzeuges,  mir  gegenüber  nimmt  ein  zweiter
Passagier  im  bequemen  Lederpolster  Platz.
„Es  ist  jetzt  ziemlich  böig  geworden!"  meint
der  Führer  nach  kurzer  Begrüßung.  Und  schon
rollt  der  rote  Vogel,  an  den  Tragflächen  von
hilfsbereiten  Händen  gehalten,  langsam  ein  Stück
über  den  Platz,  um  die  richtige  Startlage  zu  erhalten. ­
  Der  Motor  springt  mit  lautem  Gedröhn  auf
volle  Tourenzahl  und  rasch  und  sanft  gleitet  unser
schmuckes  Fahrzeug  über  den  Rasen,  fast  ohne  jegliche ­
  Erschütterung.  Und  als  ich  einen  Blick  seitwärts ­
  zur  Zuschauermenge  werfe,  sehe  ich  sie  immer ­
  kleiner  werden  —  wir  haben  uns  losgelöst
vom  Erdboden,  sind  frei  —  fliegen!
Ein  wundervolles  Gefühl  für  einen  erdgeborenen
  Menschen,  dem  Staub  da  unten  entfliehen  zu
können,  die  reinere  Luft  zu  durcheilen,  gleich  einem
leichtbeschwingten  Vogel.
Währenddessen  durchschneidet  der  Propeller
in  schneller  Umdrehung  die  Lust,  und  immer  Mer
gleitet  das  Flugzeug,  kaum  merklich.  Nur  am
Kleinerwerden  des  Exerzierplatzes  merkt  man's,
am  Zusammenschrumpfen  der  Menschlein  da
unten,  die  fröhlich  dem  über  ihren  Köpftn  surrenden ­
  Riesenvogel  winken.
Der  Kanal  wird  überflogen,  der  nur  noch
einem  Bächlein  gleicht,  die  Straßendrehbrücke  sieht
nur  noch  einem  Kinderspielzeug  ähnlich.  Dort
leuchtet  das  satte  Frühlingsgrün  des  Gerhardhaines,
  eingeengt  zwischen  Kanal  und  Eider.  Wie
auf  einem  Präsentierteller  liegt  die  ganze,  ausgedehnte ­
  Stadt  da  unten,  mit  Plätzen  und  Anlagen
pşingstgrlln  verziert,  die  Stadtviertel  wie  aus
einem  Steinbaukasten  von  Kinderhand  dahingestellt. ­
  Und  dann  dort  vorn  schimmern  weiße
Segel  vom  breiten  Obereiderarm  herüber,  ganz
winzig  nur.  Ganz  links  im  grauen  Dämmer  des
trüben  Regentages  verschwimmend  verläuft  das

Eckernfövde  Cyauffee,  Molfltraße.  SHkeuskÄ
Hohestraße,  Schleismühlenstraße,  Wallstraß«,  Im  p
fernstieg  nach  dem  Paradeplatz  zur  Kundgebr  z
marschiert,  wo  Oberlaitdesgerichtsrat  Dr.  Vom.  istepen-Kiel
  und  Polizeioberleuimant  Georges-Hamburg ­
  reden  werden.  An  der  Kundgebung  werdm:
fast  10  verschiedene  Ortsgruppen  teilnehmen.
Eltern  der,  ,  H
Mittelschule)
An  dieser  Stelle  erscheinen  in  den  ;"  >
nächsten  Tagen  die  maßgebendenI"
Ausführungen,  des  beauftragten
; '  Dorstandee

MttàgkS  LLS  LM  MllLîlM.
»tmg  titlet  Rätst!,  fcttselt  «i  btt  Rat

iUÄa.iij  .‘vfv*  ».»it.  iviucti  t«  ns  -j.UE  '
Bļîxņchnn-  ton  Knselegenbdtni  aBg-~.

  —V-.  -  zu  sehen  sich  gewöhnt  hatten,  so  wäre
das  immerhin  schon  ein  Erfolg.  Die  Kirche  unseres
Herrn  Jesu  Ehristi  steht  freilich  fest,  ob  die  Menschen
st«  anerkennen  oder  nicht.  Aber  daß  ihr«  das  ganze
Leben  der  Einzelnen  wie  der  Völker  umfassenden  Segen
  skr  äste  aus  der  Arbeit  der  Kirche  heraus  erkannt
werden,  muß  sonderlich  denen,  die  zur  Kirchenleitung
berusen  sind,  ein  heißes  Anliegen  sein.  Wie  ein  Kirchengebaude
  auf  dem  Markt,  so  soll  die  Kirche  mit  ihrer
Arbeit  mitten  im  Volke  stehen.  Auch  nach  der  Trennung ­
  von  Kirche  und  Staat  verzichtet  die  Kirche  nicht
dem  Volksganzen  zu  dienen.  Was  das  Deryalrnis
  der  Kirche  zum  Staat  anlangt,  so  leben  wir  —
vielleicht  darf  man  es  so  ausdrücken  —  noch  in  einer
Uebergangszeit.  Aber  es  ist  durchaus  zu  hoffen,  daß,
w.e  d>«  Kirche  allezeit  guten  Willens  fein  muß,  dem
Staat«  zu  dienen  mit  dem  Vesten,  was  sie  hat,  mit  den
Gaben  und  Gütern  des  Reiches  Gottes,  auch  der  Staat
Mten  Willens  sein  wird,  der  Kirche  den  Schutz  und  die
Forderung  zu  gewähren,  deren  sie  zur  Durchführuna
ihrer  Aufgaben  bedarf.  *
Die  Kirchenregierung  legt  über  ihre  Tätigkeit  der
Landessynode  einen  Eeschästsbericht  vor.  Zwar  ent.

««J.  ,  Ļ  VIIIVII  Vit  V  ļ  U^'U  tUJi  um,  /tiü'UT  cni*  I  <  p  •  —^  Ģ,  .
halt  die  Verfasiungi  darüber  keine  Bestimmung  wohl  lt ^  f etnen  Schornsteinen.
haafwiTf.  ...  r“'«.tyjst  -r

ein  grüner  Farbklecks,  das  Fockbeker  Wäldchen.
Inzwischen  spürt  man  trotz  all  der  tausend
Herrlichkeiten  da  unten,  daß  der  Wind  sich  in  der
größeren  Höhe  versteift  hat.  Böen  lassen  das
luftige  Fahrzeug  ein  wenig  fallen  und  heben  es
wieder,  sie  scheinen  mit  ihm  spielen  zu  wollen.  Doch
unbeirrt  setzt  es  seinen  Weg  fort,  wendet  sich  im
Bogen  ein  wenig  nach  Osten,  der  Audorfer  See
kommt  in  Sicht.  Wir  überfliegen  die  Hochbrücke,
das  gewaltige  Bauwerk,  das  von  hier  oben  einem
Riefenfpielzeug  gleicht,  ein  winziger  Eisenbahnzug
zieht  seine  ihm  durch  den  stählernen  Schienen»
sträng  vorgeschrieben«  Bahn.  Er  kann  nicht,  wie
unser  Flugzeug,  seinen  Weg  wählen,  er  ist  ge
bunden.  Und  dort  auf  dem  grauen  Wasser  des
Kanals,  zieht  ein  Dampfer  fein«  Straße,  wie  eine
Schnecke  kommt  er  vorwärts.  Er  beneidet  uns
gewiß,  denn  dunkle  Rauchwolken  entquellen  ärger-7)7



Die  Rtbaftisit  kellt  btt  ®tsi
ttfattüt,  tea  Vublikin»  ŗnt  Bķ!xrech«n«  I
»rtnta  SRinsfM  ,ui  Berfügung,  »etttwtt  sich  *6tt  äuttttUHM  b
»gen,  mit  dem  Inhalt»  idnittfiztert  >u  werden  tmb  iibernbn«:  tofi
!£fnrtfci  Berantwsrtimg.  Säfc  behalten  «ns  vor,  bet  Llnlendimg-,
weiche  »nlerer  «nsicht  nach  ü.Ser  da,  S>.ai  bei  Sachlich«  iîimuàdl!
a»iSş!tiwa.«t*.  Şķijwill«  Mttw^tamb  .  .'
Eingesandt.
,  Mehr  HSflŞļtļDKş--Höflichkeit
  ist  eine  Tugend,  und  die  amtkicke.
Stellen  wetteifern,  sich  darin  zu  überbieten.  Di
Eisenbahn  behandelt  ihre  Reisenden  zuvorkonr-menl
und  die  Post  hat  ihre  Beamten  angewiesen,  das  Pubi
kum  als  Kundschaft  zu  bàchten.  Auch  der  Ministedes
  Innern  hat  schon  vor  längerer  Zeit  die  Polizei,
beamten  angewiesen,  ihren  Beamten  die  größte  Höflichkeit ­
  und  das  größte  EntgegenkŞmen  zur  Pflicht
zu  machlen.  Es  mutz  anerkannt  werden,  daß  in  vielen,
besonders  den  graten  Städten,  die  Polizeibeamteii
eine  Liebenswürdigkeit  und  Höflichkeit  an  den  Taa
legen,  die  außerordenKich  angenehm  berührt.  Leider
hat  man  in  Rendsburg  diese  erfreuliche  Feststellung
noch  nicht  machen  können.  Erst  ism  1.  Pfingsttage
siet  wieder  das  Benehmen  von  zwei  blauen  Verkehrspolizisten ­
  auf,  die  zu  den  A^perrnngen  bei  den  Flugveranstaltungen
  herangezogen  waren.  In  rllckjrchtslofer,
  grober  Welfe  schnauzten  sie  das  Publikum  an,
°ls  ob  sie  dumme  Jungen  vor  sich  Hätten.  Ein  junger^
  Mann  wurde  sogar  am  Arm  gepackt  und  zwei  bis
m  -L..  1 ^ ex  hjater  die  vordere  Linie  des  übrigen
PnollkUŞ  zurückgestoßen.  Uns  scheint,  daß  man  mit
Hopuchkeit  —  und  das  scheint  ja  auch  die  Meinung  der
oberen  Polizeibehörden  zu  sein  —  viel  weiter  kommt.
? l *  am  solchen  ungerechtfertigten  Grobheiten.  Den
Wtcfttitkn  Polizisten  sollte  das  eindringlich  eingeschâm
  ķdem  Sollte  das  aber  nicht  helfest,  so  müh'
sie  rücksichtslos  von  ihren  Posten  entfernt  werden.
Einige  Bürger.

ien

deshalb,nicht,  weil  di«  Kirchenregierung  nach  8  istz
der  Verfassung^  ein  Organ  der  Landeskirche  neben  der
Landessynode  ist,  während  früher  der  Gesamtsynodalausschuß
  nur  ein  Organ  der  Landessynode  war.  Aber
die  «ynode  hatà  ein  Recht  zu  erfahren,  wie  die  Kirchenreaierung
  die  ibr  überwiesenen  ÄnreMNgen,  Wünsche
und  Beschluss«  behandelt  hat.  Aus  dem  Aktenstück  3
werden  wie  ersehen,  daß  die  Kirchenregierung  gewissenhaft ­
  alle  Antrüge  geprüft  nnd  behandelt  hat,  und  daß
ihnen,  so  weit  das  möglich  und  erreichbar  schien-  Folge
gegeben  i>t.  Wo  es  nicht  geschehen  konnte,  da  ist  eine
eingehende  Begründung  gegeben.  Eins  darf  ich  herausgreifen. ­
  Ein  Pfarröesetzungsgesetz  kann  die  Kirchenregierung
  noch  nicht  vorlegen.  Nur  bei  Schaffung  eines
möglichst  einheitlichen  Besetzungsverfahrens  kann  der
auch  in  der  Perfaffung  niedergelegte  Grundsatz,  die
Mitwirkung  der  Kirchengemeinden  bei  Besetzung  ihrer
Psarrstellen  zu  erweitern,  mit  dem  namentlich  in  der
Paistorenschaft  vertretenen  Wunsch  nach  Vermehrung
der  Ernennungsstellen  in  Einklang  gebracht  werden
Aber  in  der  jetzigen  Pielgestaltiģit  des  Besetzungs-Verfahrens,
  in  Patronats-  und  Präsentationsrechten
liegen  so  große  Schwierigkeiten,  daß  ihre  Ueberwindung ­
  nur  nach  gründlichen  Vorarbeiten,  für  welche  die
Zeit  nicht  reichen  konnte,  möglich  eftcheint.  Von  sich
aus  bringt  die  Kirchenregierung  keine  Geseßesvorlaqen
die  eine  Verfassungsänderung  bedeuten  würden  weil

Unser  Führer  nimmt  nun  wieder  Kurs  nach
dem  Startplatz,  überfliegt  nochmals  den  östlichen
Teil  der  Hochbrücke,  der  ganz  in  fattgrüne  Hecken
und  Wiesen  eingebettet  liegt.
Dort  unten  liegt  der  große  Exerzierplatz,  die
2000  schauenden  Menschen  glaubt  man  auf  20
schätzen  zu  können,  so  winzig  sind  st«  noch.
Da  wird  das  Dröhnen  des  Motors  leiser,  und
leicht  gleitet  unser  Flugzeug  wieder  erdwärts,  fast
unmerklich.
Die  Menschlein  wachsen  riesig  schnell,  das
weiße  Landungskreuz  kommt  in  Sicht,  plötzlich,
kaum  daß  man's  gedacht,  ist  der  Boden  erreicht^
ohne  jeden  Stoß,  sanft  setzt  das  Flugzeug  auf,
gleitet  noch  «in  Stück  über  den  Platz  und  steht
Die  wunderschöne  Fahrt  ist  zu  Ende  —  viel
zu  rasch  zu  Ende  —  und  wir  entsteigen  dem  roten
Vogel,  noch  voll  des.  Geschauten.
K.  Müller
ch
Schochkongreß.  Der  Niederelbische  Schachsie

  glaubt,  erst  auf  Grund  längerer  praktischer  Ersah-  bund  veranstaltete  in  den  Pfingsttagen  in  Flensruwg
  und  nach  Durcharbeitung  der  ganzen  Verfassung  bürg  seinen  jährlichen  Bundestag,  bei  dem  ver-Man^darf^"dd^'8^faslung^nich?zu^schnell
  Mid"niĢ  ^'"den-,  Turniere  ausa-ļoâ-«  -„w

Jii  häufig  ändern.  Wenn  trotzdem  ohne  Zweifel  seyr
beachlenswerte  Eingaben  auch  nach  dieser  Richtung  hin
der  Synode  zur  Beratung  unterbreitet  werden,  so  wird
cs  eben  Sache  der  Synode  sein  zu  entscheiden,  ab  im
einzelnen  Fall  das  Gewicht  der  Anträge  eine  Berfas-!>'nc,sänderuna
  rechtfertigt.  ^  Wenn  man  das  Arbeitsagramm
  dieser  Cyiiode  nrit  dem  der  ersten  vergleichi
nn  scheint,  sowohl  was  die  Zahl  der  Gesetzesvorlaaen
als  auch  was  die  Bedeutsamkeit  der  Entscheidungen
anlangt  diĢ  Tagung  von  geringeren  Aus,näßen  ™
sein.  Und  doch  wird  auch  diese  Synode  sehr  wichtiae
Beschlüste  zu  fassen  haben.  Ich  brauche  nur  hrnMweisen
  auf  die  Entscheidung  über  den  Sitz  des  Bischofs  für
Schleswig.  Unter  den  Eejetzesvorlagen  ist  der  Enlärj..des.
  Kirchengesetzes  über  Tauf«,  Konfirmation
und  kirchliche  Trauung  von  großer  innerkirchlicher  Bedeutung. ­
  dasselbe  gilt  von  der  Gesangbuchfraae.  Die
desbezügliche  Vorlage  ist  das  Ergebnis  sehr  iorafältiger,
  fleißiger  und  fachkundiger  Arbeit.  Es  scheint  doch
als  ob  die  Bestrebungen  auf  die  Schaffung  eines  Einheltsgefanàches
  m  Deutschland  immer  weitere  Kreise
ziehen.  Wer  auch  hier  wird  die  rechte  Entscheiduna  m
treffen  nicht  leicht  sein.  Die  Vorlagen  über  den  Haushaltsplan ­
  für  1827  und  1928  und  über  den  Bnieilunasmahstab
  der  landeskirchlichen  Umlagen  erhalten  durch
die  schwere  Wirtschaftslage  ein  besonderes  Gewicht
Schwer  ist  der  rechte  Ausgleich  zu  finden  zwischen  den
beiden  Not-wendigkelten,  lebenswichtiģe  Aufgaben  der
Kirche  zu  fördern  und  dabei  doch  die  größte  Sparmmkeit
  walten  zu  lassen.  So  liegt  doch  eine  große  wichtige ­
  Arbeit  vor  Ihnen,  hochverehrte  Synodale.'  Der

fchiedena  Turniere  ausgefochten  wurden.  Vom
Rendsburger  Schachklub  nahmen  drei  Mitglieder
an  den  Eruppennebenturnieren  B,  E  und  D  teil,
nämlich  die  Herren  Finanzinfpektor  Jürgenfen,
Studien  rat  Riedel,  Bautechniker  Jürgenfen,  die
alle  drei  mit  einem  ersten  Preise  nach  Hause  zurückkehrten. ­
  Ueber  das  Ergebnis  der  Meister-  und
HauptturN-iere  werden  wir  später  berichten.
"'X  Eine  republikanische  Kundgebung  veranstaltet ­
  am  29.  und  30.  Mai  die  Ortsgruppe  Rendsburg ­
  des  Reichsbanners  Schwarz-Rot-Eold.  Als
Auftakt  zu  der  Veranstaltuirg  findet  am  Sonnabend ­
  8.45  Uhr  abends  im  Conventgarten  ein
Kommers  statt.  Die  Kieler  Reichsbannerkapelle
wird  den  Abend  durch  musikalische  Darbietungen
verschönern.  Am  Sonntagmorgen  findet  um  6  Uhr
ein  Wecken  statt,  um  8  Uhr  werden  dis  auswärtigen ­
  Gäste  empfangen.  Von  11—12  Uhr  wird  im
Kindergarten  ein  Wandelkonzert  von  der  Kieler
Reichsbannerkapelle  veranstaltet  werden.  Um  1,45
Uhr  wird  zum  Festzug  angetreten,  der  um  2  Uhr
zur  Fahnenweihe  auf  dem  Schloßplatz  marschiert.
Die  Weiherede  wird  Polizeioberleutnant  Georges,
Hamburg,  halten.  Anschließend  wird  durch  die
Torstraße,  Eerhardsdamin,  Gerhardstraße,  Eckernförder
  Chaussee,  Neue  Dorfstraße,  Hollingstraße,

Sport.

Rlŗeiterfeft  und  Fahrturnier  in  Bargstedt.
24.  Mai.  Hier  fand  das  diesjähtiqe
IŞ«  Ringreiterseft.  verbunden  mit  einem  Fahrturnier
  sowie  einigen  interessanten  Reiterspielen,  statt
Das  Reiten  nahm  um  1  Uhr  auf  der  Festkoppel  des
Ģastwìrts  I.  H.  Lensch  seinen  Anfang.  Rach  einem
eiàndlgen  Reiten  erlangte  Claus  Kuhr.  Mohr.  die
Konigswurde.  Den  2.  Preis  erhielt  Hans  Jeß,  ckà.
den  3  Preis  Detlev  Henfen,  Mohr,  den  4.  Preis
Schmidt,  Mohr,  Trostpreis  Elans  Bteffeldt
Lehmbek.  Um  A3  Uhr  begann  man  mit  dom  SchönheUsfahren
  fiir  Kaltblut-Zweispänner.  Als  Preis»
ŗ'î  ^-^ŞNen  di.  Hofbesitzer  Han«  Kaack-Ham-Hans
  Gosch,  Damendorf,  und  Johann  Kühl
àtorş  Es  wurde  hier  ņfijfa  Lichtmaterial
Den  1.  Siegerpreis  erhielt  Jörg.  H.  Lensch-..Ä
  Ņr  seine  4-  und  vjährige  Stuten  „Olive"
fstd  "Marne  .  L.  Pins:  Johannes  Rachse-.Bovgsier,t»
folde.  Anerkennung:  Wilhelm  Lensch,  Diekshof  Run
begann  das  Schönheitosahren  für  Warmblut-Einspänê
  Hier  erlangte  den  1.  Siegerpreis  Claus  Mel-Lshiubek
  fur  seinen  dreijährigen  Blauschimmelt
  „Heing.  2.  Preis:  Hans  Jeß.  Mohr.  Aner-.
  W:  D«tt«v  Henfen-Mohr.  Hieran  schloß  sich  das
lschM")krtstahren  für  Kaltblut-Emspänner;  auch  hier
wurde  eine  ganze  Reiche  ganz  erstiklassiger  Gespanne
voraesichrt  Den  1.  Siegerpreis  erhielt  Wilhelm
Lemch-Diekslhof  fiir  seine  öjährig«  Fuchsstute  „Paula".
2.  Preis:  Wilhevm  Lensch.  Diekshof.  3.  Preis:  Jürg.
H.  Lensch-Borgstedt.  4.  Preis:  Hans  Rathje-Borgstedtfelde.
  5.  Preis:  Franz  Lensch-Hütten.  6.  Preis:
Haus  Rathje-Borgstedtfelde.  Anerkennung:  Jürg.  H.
Lensch  Bor  "  "  "  '  "  '
mftt,

^ņsch  Bargstedt.  —  Lanzenreiten:  1.  Preis:  Friedrich
Schmidt-Mohr.  L  Preis:  Adolf  Koberg-Neu-Dwvenstedt.
  3.  Preis:  Claus  KUhr-Mohr.  4.  Preis:  Johs.
Greve-Holzbunae.  Trostpreis:  Claus  Bieffeldt-LehmvÄ.
  —  LVasterglasreiten:  1.  Preis:  Claus  Kuhr-Deohr.
  2.  Preis:  Elans  Bielfeldt-Lehmbek.  L.  Preis:
Adolf  Koberg-Neu-Duvenstedt.  Trostpreis:  Hans
eß-Mahr.  —  Kartoffelreiten:  1.  Preis:  Claus
sioffeldt-Lehmbek.  2.  Preis:  Claus  Kuhr-Dkohr.
3.  Preis:  Friedrich  Schmidt->Mohr.  4.  Preis:  Johann
Kühl-Wentorf.  Anerkennung:  Detlev  Hensen,  Mohr.
—  Leichtes  Jagdspringen:  1.  Preis:  Claus  Kuchr-Mohr.
  2.  Preis:  Hans  Jetz-Mohr.  Anerkennung:
Curt  JşMohr.  —  Geschtcklichkeitoreiten  ISck,neNsatteln).
  1.  Preis:  Claus  Bielfeldt-Lehmbek.  2.  Preis:
Claus  Kuhr-Mahr.  Anerkennung:  Detlev  Henfen-Mohr.
  —  Ponywertreiten:  1.  Preis:  Johann  H.
Lenilch-Borgstedt.  2.  Preis:  Franz  Nie.  v.  Gyldenfeldt-Schirnau.
  3.  Preis:  Alfred  Ereoe-Duoenstedt.  4.  Pr.:
Willi  Kühr-Windeby.

Rundfunk-Programm.
Freitag,  den  28.  Mai  1936.
4,15  Uhr:  Hannover:  Nachmittagskonzert.  —-5
  Uhr:  Hamburg:  Hans  Friedrich  Dlunck  lieft  aus
eigenen  Werken.  —  6,50  Uhr:  Bilder  a.  d.  deutchen
  Theatergeschichte.  —  7,16  Uhr:  Unsere  diesährige
  Ernte.  Von  Dr.  Hanne-Hamburg.  —  7,35
Ihr  Kiel:  Nordmark-Wande-rfunk  von  Theodor
Möller-Kiel:  Das  Landfchastsbild  unserer  Heimat.
Vom  Sehen  und  Schauen  beim  Wandern.  —  9,15
Uhr  Hamburg:  Liederabend  Agnes  Lenbach.  —
10  Uhr:  Der  Nordmark-Kongreß  des  nieherelbichen
  Schachbundes  in  Flensburg.

Verlag  und  Druck:  Heinrich  Möller  Söhne,
Rendsburg,  Mühlenstr.  18.
Berlagsleitung:  RudolfMöller.
Chefredaktion:  Ferd.  Möller.
Verantwortlich  für  Leitartikel  sowie  Politik:  Ferd.
Möller,  für  Feuilleton  sowie  allgemeinen
Teil:  Adolf  Er  eg  or  i:  für  den  wirtschaftlichen ­
  Teil:  i.  V.  Diplomlcmdw.  EustavWein«
reich:  für  den  provinziellen,  örtlichen  und  sportlichen ­
  Teil:  Karl  Müller,  alle  in  RendshurA.
            
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