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2lus der Stadt.
ķ Rendsburg, dm 8. April 1926.
Die Schusterfagd in Uortorf.
Von Hans Christoffer Ehlers.
Man mutz nämlich wissen, Latz es bis ins 18. Jahr
hundert für alle Leute, die auf dem platten Lande
> wohnten, verboten war, ein Handwerk zu treiben.
Danz gleich, welches. Man konnte sich zwar selber für
den Hausbedarf fein Brot Lacken oder sein Vier
brauen oder auch seine Stiefel besohlen, aber ein Ge
werbe durfte man daraus nicht machen. Das war
den Städtern vorbebalten oder, wie man sagte: Hand
werk war städtische Nahrung,
Damit war natürlich noch nicht gesagt, daß man
sich auf dem Land« auch wirklich nach diesem Gesetz
richtete. Aber wenn es übertreten wurde, so durfte es
doch nur in Heimlichkeit geschehen. Es war ja doch
auch kaum zu verlangen, daß der Häusler oder
Kätner oft meilenweit zur Stadt gehen oder fahren
Außte, um irgendeinen Schaden heilen zu lassen.
Im 17. Jahrhundert aber wurde man auf dem
Platten Lande doch immer dreister. Immer mehr
Leute gingen dazu über, neben ihrer bäuerlichen Ar
beit irgendein Handwerk zu betreiben. Und wie das
Landhandwerk allerwärts sich entwickelte, so war es
im Amte Rendsburg garnicht anders. Die Handwerks
iimter und Zünfte in Rendsburg fluchten und wetter,
ien und beschwerten sich bei den Behörden, aber Ende
^es 17, Jahrhunderts zählte der damalige Amtmann
von Rendsburg, Andreas Fuchs, doch schon an die 180
Handwerker aller Gebiete in seinem Distrikt.
In dieser Zeit nun begab sich folgende Geschichte,
me so recht zeigt, wie groß der Konkurrenzneid der
Rendsburger Schuster war, ja, zu welchen Gewalttaten
sie sich gegebenenfalls hinreißen ließen, um ihre ,städ
tische Nahrung" zu verteidigen.
Zn Nortovf wohnte ein Schuster namens Eler
Drewes, der sein Handwerk nun schon jahrelang be
trieb. Sein Vater, jetzt ein alter Mann, der auf dem
Altenteil satz, hatte schon geschustert. Gar oft war es
Mesem verboten worden, aber als er alt und kllmmer-
lia, geworden war. hatte der Kirchspielsvvgt nicht nur
sondern beide Augen zugedrückt. Vom Vater
p°tte es der Sahn gelernt, und wenn der Pastor auch
Jtt genug eine neue Verordnung des Amtmannes nach
m Predigt von der Kanzel verlas: man hielt das eben
E t Formsache, lleberdies braute der Kirchsvielvogt
kä;rig Vier und trieb damit einen schwunghaften
and«.l, Nachbar Schröder war Schmied und seine Frau
. Ete sicher recht viel mehr als für den Hausbedarf,
da war auch sonst noch mancher, der mit seinem
Gingen bäuerlichen Betrieb nicht meinte auskommen
^nwen. Man arbeitete im Dorfe oben Hand in
sch ^îe Rendsburger Handwerker wußten natürlich
f ie ° n längst von diesem „Unwesen". Aber was sollten
Df ^chen! Sie richteten große Beschwerden an den
danken "ş Amtmann, an den Stadtkominan-
nnd Verfügungen^^ &ei unwirksamen Verordnungen
Nib den Schustern in Rendsburg die
Tàuà Sie hatten auf ihrer Morgenfvrache lange
- und herberaten, und waren zu keinem Ergebnis
rommen. Da to* der amtsjüngste Meister mit der
hereingeschneit, daß der Nortorfer Schuster
Ļàp nicht mehr in Rendsburg, sondern in
Ņêt^'à bole. Da konnte der hitzige Aeltermann
r<l ^st,Ķannsen sich nicht mehr beherrschen: er wolle
jļj .lĢs gegen den Herrn Amtmann sagen, aber was
^.ichlimm sei, sei zu schlimm. Und hier wäre ein
tzşiel, das offenbar erweise, wie des Amtmannes
^losamkeit den Ruin der Stadt herbeiführe. Er
îe* ja wirklich nichts gegen den Herrn Amtmann sa-
^ > aber daß der vermaledeite Schuster Drewes in
3JJttf fein Leder in Neumünster hole, wo doch das
»-burger Leder sogar von den Kielern gekauft
W e ~~ das Singe zuweit, das wäre Trotz und Wi-
‘ • Pater Jobannsen setzte sich erschöpft hin,
Ätij lauge Rede hatte er noch in seiner ganzen
Nicht gehalten. Und sie hatte gewirkt, man
'l°ß zu handeln.
ritte„ nächsten Morgen in der Frühe. - es war ein
Hit J Iter Novembertag - fuhr Peter Jobannsen
Mett Uttb Ņasen, begleitet von seinem Amtsge-
idêz ^ barsten Storm, nach Nortorf. Dem Eler Dre-
,e > n sie es eintränken, daß er das Schustern für
vergaß, das waren ihre Gedanken in so
^estmi ^ Nachegefllhl, daß. sogar de^ feuchte kalte
nd es nicht zu besänftigen vermochte.
V aE> waren sie in Nortorf, bald auch vor dem
Şchusters Drewes. Ungestüm drang Beter
die Stube, fand aber nur den alten Dre-
S«,* gerade gemächlich seine Grütze löffelte. Er
. den Alten an:
^ das Leder wäre?
Qft.
Leder?
das Leider aus Neumünster!
^ wisse von nichts, sagte der Alte.
, n ' ur ņîchl auch noch lügen, schrie ihn Peter
r n W*J türä - e er in We Küche, in den Stall, auf
sî'n Unb en,bIic ^ ba knb er ein großes,
Auß . Ļeder. —
ber Stube l tf) üor Zorn eilte er durch den Stall nach
Borberliaufen ergriff er eine Mistforke
Ģrw ihn l m erschreckten Alten aus die Brust und
, Da rieş ~‘ 0u ànd, du Hund! —
ïT; ber iun«:T n Storm ÜOrt draußen durchs Ofen»
)T eteï lief i,-, n ,^^wes komme die Dorfstraße berunter.
lunsen iT 5 ,' m bert ^öusten die Mistforke, lief
j"* Ser. _ e 7 u,!ter entgegen, Carsten Storm hinter
dichtes J* ® ar den beiden erbosten Aelterleuten
ilm'vor tzm^Şten Drewes zu fangen. Sie
tt-wd moittn . r dis vor sein eigenes Haus, ihn
L Cr solle bert 3 ™ fen der Forke kitzelnd,
ņ şie ihni zu ^ rc’ 100 şļi" Handwerkszeug wäre, rie-
^ aber leugnete es ab. etwas zu be-
l stßen. Peter Jobannsen zeigte ihm bas Stück Leder,
das er auf dem Heuboden gefunden hatte. Aber Dro
wes machte Ausflüchte.
Da g!itt$cn die beiden Aelterleute des Schuisteramts
der Stadt Rendsburg daran, ihn zu entkleiden und ihn
in mittelalterlichster Weise zu foltern. Bis sie endlich
das Geständnis aus ihm heraus hatten. Leder und
Handwerkszsulg packten sie auf den Wagen und fuhren
Rendsburg zu . . .
Es ist nicht überliefert, ob es dem Schustevamt in
Renidsburg von diesem Tage an besser gegangen ist.
Dagegen unterrichten uns vergilbte Schriftstücke dar
über, daß die beiden Aelterleute auf die Beschwerde
Eler Drewes' hin eine gam erkleckliche Summe als
Reuegeld für ihre unbarmh^erzige Selbsthilfe zahlen
mußten.
Frühlingskuxen.
Der Winter ist zu Ende. Wie lange wird es noch
dauern, und die Sonne hüllt ihr Kind, die Erde, in
den Mantel ihrer wärmenden Strahlen. Wenn dann
die ersten jungen Sprossen der Kräuter aus dem
frUhlingsftischen Boden sprießen, dann beginnt eine
Zeit, in welcher die gütige Natur in fretgiebigster
Weise Gelegenheit gibt, all die unreinen und schädli
chen Stoffe, die unser Blut in der langen Winterszeit
meist in sich aufgenommen, durch eine sogenannte
„Frühlingskur" wieder abzustoßen. Schon unsere Ur
väter haben diese köstliche bluttreibende Wirkung der
jungen Kräutersprossen bereits erkannt, heißt es doch
in der alten Chronik des Bischofs Heinrich von Min
den: „Herba veris optima medicina". Ueberhaupt
war ja die älteste Medizin eine Volksmedizin, und die
ersten Heilmittel des Volkes waren wildwachsende
oder auch selbstgepflanzte Kräuter, die durch Erfah
rung am Krankenlager auf ihre Heilkraft vielfach er
probt waren und dadurch hohen Ruf erwarben.
Im Fühling besitzen nun viele Kräuter, noch be
vor sie zur Blüte gelangt sind, die Eigenschaft, das
Blut zu reinigen und aufzufrischen und die Magen
säfte zu verbessern. Als alterprobt und altbekannt
gehören dazu u. a. Brunnenkresse, Wwenzahn,
wilde Zichorie, Sauerampfer, Kerbel, Schnittlauch,
Schafgarbe, junge Nesseln und Napünzchen. Je nach
Geschmack werden diese Kräuter teils als Gemüse
oder als Salat, oder auch früh nüchtern auf Butterbrot
gegessen. Von saftigen Pflanzen werden oft die Wur
zeln, Sprossen und Blätter zerquetscht und der Saft
eingenommen. Dabei trinken manche eine Tasse
frische Milch oder eine Tasse Fleischbrühe.
Eine rechte Kräuterkur soll mit kalten Bädern
und Spaziergängen verbunden werden, sie beleben und
erfrischen und erhöhen das allgemeine Wohlbefinden.
Die Kur soll vier bis sechs Wochen dauern und durch
Diät unterstützt werden, d. h. man soll sich mit magerer
Kost begnügen und scharf gesalzene, geräucherte, fette
Speisen, besonders schwer verdauliche Mehlspeisen,
meiden.
Gar viele ausländische und neu erfundene Mittel
erreichen bei weitem die Heilwirkungen der „alt
modischen" Kräutermittel nicht, sind außerdem oiel
teurer und nicht immer bei der Hand. Das Sammeln
der Kräuter hat auch seine gesundheitdienliche Wir
kung; es ist doch sicher außerordentlich gesund und er
frischend, hinauszuwandern in die freie Gotteswelt,
in Wald und Wiesen, um hier sich von diesen allen,
auch den ärmsten Menschen dargebotenen natürlichen
Heilmitteln sein Teil zu holen.
*ol. Personalre. ZollaMtent Carl Kelting
vom Zollamt Rendsburg wurde unter Beförderung
zum Zollsekretär mit Wirkung vom 1. April d. I.
ab an das Zollamt KupfermLhle bei Flensburg
versetzt.
*□ Bau einer neuen Tabaksabrik. Die Tabak-
fabrik M. Hansen jun. hat durch die Architekten-
firma H. Rohwer Rendsburg den Bau einer neuen
Tabaksabrik an der Bismarckstraße im öffentlichen
Veckingungsverfahren ausgeschrieben. Der Zu
schlag auf die Erd-, Maurer-, Beton-, Eisenbeton-,
Zimmerer- und Tischlerarbeiten wurde der Hoch-
und Tiefbau E. m. b. H. Rendsburg erteilt, welche
mit den Arbeiten bereits begonnen hat, da der
Fabrikneubau schnellstens errichtet werden soll.
Kirchliches. Die Kirchenvertretung der
Neuwerker Ehriftkirche hielt am Dienstagnachmit-
tag in der Sakristei unter Vorsitz von Propst Wie-
bers eine Sitzung ab. Es wurde der Voranschlag
für 1926 beraten, indem statt einer Ausgabe von
86 060 R.--N im Vorjahre die Summe von 72 000
R.--N eingesetzt wurde. An Kirchenumlagen sind
erforderlich 54 750 R.-^t gegen 71 000 3Ljl im
Vorjahre. Die Steuern sollen zu y 3 vom Grund
vermögen, zu % vom Einkommen erhoben werden.
Da die Reichseinkommensteuer, die im VorjahreHDH^
auf 400 000 R^l angesetzt wurde, nach vorsichtiger^ ^
Schätzung im Einverständnis mit dem Finanzamt
nur auf etwa 180 000 R-N veranschlagt werden
kann, mutz das Reichseinkommensteuersoll mit
20 Prozent, das Erundvermögenssteuersoll dage
gen mit 25 Prozent belastet werden. Die erfor
derlichen Beschlüsse wurden einstimmig gefaßt. Es
wurde dann Mitteilung gemacht, daß am 9. Juni
d. Js. in Hademarfchen als Auftakt der am näch
sten Tage dort tagenden Propsteisynode ein
Kirchentag für sämtliche Aeltesten und Kirchen
vertreter der Propstei Rendsburg geplant fei. Es
wurde beschlossen, den Teilnehmern die Kosten der
Fahrt zu ersetzen, jeden aber die sonstigen per
sönlichen Kosten selbst tragen zu lassen. Endlich
fanden Wahlen für die Propsteisynode statt. Die
Gemeinde wird außer durch die drei Pastoren jetzt,
ourch folgende Synodale bezw. Stellvertreter ver
treten: Senator Glien-Rendsburg (Stellvertreter:
Rektor j. R. Eranzow-Rendsburg), Justizrat
Stnn-Rendsburg (Bürodirektor Seligmann-
Rendsburg), Kaufmann A. Klüver-Rendsburg
(Tischler I. Rohwer-Büdelsdorf), Prokurist A.
Clausen-Rendsburg (Kaufmann I. Lamich-Rends-
burg), Rentner I. Ereve-Büdelsdvrf (Landmann
Heinrich Tödt-Büdelsdorf), Landmann T. Cohrt-
Ahrenstedt (Landmann Peter Otto-Alt-Duven-
stedt), Hufner I. Möller-Rübbel (Rentner Hans
Kuhl-Fockbek), Schlosser Karl Horsch-Büdelsdors
(Betriebsleiter Hanfen-Rendsburg). Studienrat
Eggert-Rendsburg (Senator Clement-Rends
burg).
^ Die Ferienheime für Handel und Industrie.
Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erholungsheime
1S‘ KT
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C. P , baiben die Zahl ihrer Heime wiederum um zwei
vergrößern können. In Oberbayern ist die bekannte
Raineralve in ibrsn Besitz übergegangen, so daß die
Gesellschaft ihren Mitgliedern von jetzt an in Bayern
drei Heime zur Verfügung stellen kann. Die Rainer-
alpe liegt 830 m in dem Weiflachtal, etwa lg km ober-
ba-lb von Tegernsee, mit dem es durch Postwuto ver
bunden ist. Auch das durch feine starken Schwefelquel
len bekannte Wild-bad Kreuth ist in 20 Minuten ju
erreichen. Die Lage des Hauses inmitten des Berg-
waK>es gehört zu den schönsten in Oberbayern An lob-
nenden Ausflügen ist der Tegernsee und der Achensee.
»ņ !>$: Owo!Wntoi.ot!Wfr.ariolDDj!)?i;ki l <* wontia
»bedecuf. • Rffltn. * Sehne« »o Dunst, " Necel. (1 Gewitter
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scftwach.o-omdSÎ!). «*o rnxtt7“-o smrK.«'-o steif
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dem Winde 01* eingezeichneten umcit (Isobarem »ertin.
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tS©«e S4raße 84 Holse Str>ai5e !4
— Vollwertige Nahrungsmittel AM billiges Geld
■ das ist in der heutigen Zeit ein begreiflicher Wunsch.
Dieser wird hinsichtlich der täglichen Suppe restlos er
füllt durch Maggi's Suppenwürfel. In der gleichen
Weife, wie die Hausfrau in der Küche ihre Suppe
kocht, werden Maggi's Suppen im groben aus den be
sten Rohstoffen mit peinlichster Sorgfalt hergestellt.
Darum schmecken sie auch so gut, und darum bat jede
der vielen Sorten ihren natürlichen Eigengeschmack.
1 Würfel, ausreichend, für 2 Teller köstlicher Suppe,
kostet nur 13 Pfg.
KücherLifch. /
Lu Volbehr, Das Buch von Nürnberg. Bilder
vom tirithling deutscher Renaissance. Umschlag- und
Einbandzeichnung von Wilhelm Schulz. Preis' oehef-
tet 4 Mark, in Leinen gebunden 6,50 Mark. Verlag
von Albert Langen in München. — Bilder aus dem
alten Nürnberg hat uns Lu Volbehr in diesem feinet.
Buche geschenkt, Bilder, vornehm-farbig, seelenvoll
kräftig und wunderbar echt im Zeitkolorit, die an
Martin Schongauer und Hans Baldung Grien denken
lassen oder gar an Albrecht Dürer.... —Kein histori-
jcher Roman, lose Szenen, doch in einem gewissen Zu-
sammenhang. Man verträumt sich an diesem lieben,
deutschen Buche, das strenge Arbeit, tiefes Versenken
in Zeitgeschichte so restlos in Kunst gelöst hat; es ist
als halte man ein paar Stunden in einem anderen
Jahrhundert gelebt, wenn man es bereichert aus der
Hand legt.
Verlag und Druck: Heinrich Möller Söhne.
Rendsburg, Mühlenslr. 18.
Derlagslcitung: Rudolf Möller.
Chefredaktion: Ferd. Möller.
Verantwortlich für Leitartikel sowie Politik: Ferd.
chl o l t e r, für Feuilleton sowie allgemeinen
Teil: Adolf Eregori: sür den wirtschaft-
-tchen -reu: Dr. Johann Gosch; für den pro»
vinziellen, örtlichen und sportlichen Teil: Karl
Muller alle iu Retidsburi»., _ -------
der schönste See Tirols, zu nennen, von Dergbesteisuni
gen von dem Heim aus die der Salserspitze (1865 m),
des RiflerkvMs (1852 m) und des Guff errs (2800 mX
3n dem Seim können gegen 90 Personen Aufnabm«
finden. Ferner ist die Waldsiedkung Wolfsklivven bei
Bad Hlaràrg im Harz durch einen mehrjährigen
Pachtvertrag mit der Besitzerin, der Industrie» und
Handelskammer Braunschweig, in die Verwaltung der
Ferienheime übergegangen. Die Siedlung besteht aus
sieben inmitten eines großen Naturparkes mit alten
Banmbi- :t liegenden massiv gebauten Landhäu
sern, in o.iien etwa 70 Personen Unterkunft finden
können. Durch die Nähe von Bad Hargburg haben die
Gäste auch Gelegenheit, deflen Solguellen zu benutzen.
Die Gefa-mtzabl der Heime der Gesellschafi ist damit
auf 88 gestiegen, in denen während des Svmuters etwa
35 000 Personen Unterkunft finden können. Der dies
jährige Pensionssatz ist auf JC 3.80 festgesetzt worden,
nur in einigen Orten mit besonders schwierigen Be
triebs- und Verpflegungsverbältniflen tritt hierzu
noch ein kleiner Zuschlag. Auskunft Wer die Möglich
keit des Anschlusses an den auf gemeinnütziger Grund
lage stehenden Verein wird durch die Hauvtgeschäfts-
stelle in Wiesbaden, Wilhelmstratze 1, erteilt.
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