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dite in vierteljährlichen Raten abzudecken. Der Ver
treter des Reichspostministerimns erklärte sich mit einer
Verlängerung von weiteren sechs Monaten, also bis
zum 18. Dezember 1926, einverstanden. In der Be
sprechung herrschte Einverständnis darüber, daß das
Reichswirtschaftsministerium unverzüglich mit dem
Reichspostministerium in Verhandlungen darüber ein
treten soll, den Zinsfuß zu ermäßigen, umsomehr, als
für April eine weitere Senkung des Reichsbankdis
konts zu erwarten ist. Ministerialrat Dr. Hoppe, der
den Vorsitz führte, sagte hierzu baldige Aufnahme der
Verhandlungen zu.
Neuere Mfrtfdraf tattadf rf iftiett.
Die aintl. ELstzyandelsindexziffer im Durchschnitt
März, für den LI. 3. und 7. 4. 1926.
Die für den Durchschnitt des Monats März be
rechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen
Reichsamts ist mit 118,3 gegenüber dem- Vormonat
(118,4) nahezu unverändert geblieben. Von den Haupt-
gruppen haben die Agrarerzeugnisse von 112,4 im Fe
bruar auf 113,1 im März oder um 6,6 Proz. angezogen,
wogegen die Industrie-stoffe von 129,5 auf 128,0 oder
um Ich Proz. zurückgegangen sind.
Die Indexziffer der Agrarerzeugnisse stellt sich bei
durchweg beträchtlich gestiegenen Getreidepreisen für
den 31. 8. auf 118,1 und für den 7. 4. auf 119,3. Die
Industriestofs« lagen dagegen am 31. 3. auf 127,1 und
am 7. 4. auf 126,0. Für die gesamte Indexziffer ergab
sich für diese beiden Stichtage ein Stand von 121,2
und 122,0.
KrsLuktörrmärKts.
stfeuests Dotierungen
LN in- unck LlisIJnckisciien şşnrenbFrsen
(blaetirielitendienst der Preisberiehtsstelîe
beim Deutschen Landwirtschaftsrat.)
Berlin, 8. April 1926 (Goldmark für 1000kg)
Parhfntter.
Barwert einer era 1. Samtac 1032 fälligen
Aufwertungsforderung.
Amtliche» DsllarKurs.
Ipril 1926. I Dollar -
100 dSn. Kr. -
100 franz. Frank
(Geldkurs).
Berliner und Hamburger Börse vom 8. April.
Der Rückschlag des gestrigen Tages scheint über
wunden zu sein, beim Publikum als auch bei der Spe
kulation machte sich wieder mehr Kauflust bemerkbar
als an den Vortagen. Auf säst allen Marktgebieten
traten Kurserhöhungen von 1—2 Proz. und teìlweiş«
auch bis 3 Proz. ein. Besonders die Montanwert«
nahmen teil an dieser Bewegung.
Zeit der
Rückzahlung
Eine wichtige gesetzliche Aenderung
für.Hypothekengläubiger.
Mit Wirkung von Ende März ist der Reichs-
ösnkdiskont auf 7 Proz. herabgesetzt worden. Zur
Ungleichung an diesen Satz und an die tatsächlichen
Verhältnisse auf dem Geldmarkt hat die Reichs
regierung unterm 26. 3. 1926 eine neue Verord
nung über die Berechnung des Zrvischenzmses bei
vorzeitiger Zahlung des Äufwertungsbetrages er
lassen. Für die Berechnung des Zwîschrnzìnjcs
.(Hypotheken: Art. 21 der Durchs. V. O. vom 29.
Ï1. 25) ist, sofern der Rückzahlungstermin nach dem
81. 3. 1928 liegt, bis auf weiteres ein Zinssatz von
acht vom Hundert jährlich zugrunde zu legen. Für
die am 1. Jan. 1932 fällig werdenden Ansprüche
"Hs Hypothekenforderungen ergibt sich der Bar-
dert an den einzelnen Terminen aus der folgen
den Tabelle:
Januar — 86.88 90,71 92,77 95,00 97,40
Februar - 87,19 90 8-3 92 95 95,19 97 61
März ...... - 87,50 91,05 93,14 95,39 97,83
April 84 20 87,82 91,23' 93,33 95 60 93,05
Mai 84,50 88,14 91 40 93.52 95,80 98,27
Juni 84 80 88 46 91,59 93,71 96.01 98,49
Bult 85,10 88,79 91,77 93,91 96,23 98,73
August 85,39 89 10 91.93 94,08 96,4! 98 93
September .. 85,68 89,42 92.09 94,26 96 60 99,13
Oktober 85.97 89,73 92 26 94,44 96,80 99,34
November... 86.27 90,06 92,43 94,62 97,00 SS,56
Dezember... 86,57 90.33 92,60 94,81 97,20 99,78
Es ist mit einer monatlichen Zahlung der
Zinsen des aufgewerteten Rechtes gerechnet. Bei
längeren Zahlungsperioden tritt für jeden Monat,
für den am Auszahlungstermine noch keine Zinsen
gezahlt sind, in der Zeit bis 31. Dezember 1927:
0,25 vom Hundert, ab 1. Januar 1928: 0,42 vom
Hundert hinzu.
Arutiichs Butternotier«i»gen
der Landwirtschaftskammer für die Provinz Schleswig-
Holstein. Butteraukttsnen der MeierrivrroSnd« für
Schleswig-Holstein, <S. m. b. H. »
Unkosten tys% für ständige Einsender; 2 °/o für nichtständige Einsender«
Die Auktionen finden statt im Namen und für Rechnung der Meiereien
als der Auftraggeber.
5 % Kavelingrgeid, von Käufern zu entrichten.
Hamburg, den 8. April 1926.
1. Klaffe.
M 8 Faß zu 172 60 Mk i
„ 55 . . 172.50 „ I
nebst ;
t oerkşş i
n ein
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1 4000 SW;
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Wohnsitz iH
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.s Ackerland
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Katenstş
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WarenhaliS
1 allen Fast
Antritt est
Die SsMsjetzecke Mdm kt GMdMtt-
und GêMàMĢMe Ķch dm
NeìchsbkEêrlruîgsgesetz.
Don Regierungsrat Dr. Dehning, Leiter des Finanz
amts Schleswig.
Damit die Wahl derselben
nommen werden.
Personen durch die Organe der Selbstverwal
tung und dürch die berufsstündischen Vertretun
gen vermieden wird, hat der Präsident des
Landesfinanzamts in Kiel die letzteren ersucht,
vor Vornahme ihrer Wahl mit den zuständigen
Gemeindevertretungen bezw. den Kreisausschüs-
sen in Verbindung zu treten,
ü) Für den Kreis Schleswig ergibt sich folgendes
Bild:
aa) Da der Kreistag im April nicht versammelt ist,
hat der Axrļsķursfchusi die Mitglieder für alli
- fünf Abteilungen (vergl. oben zu 8c) zu wählen,
also je drei für die Abteilung I des Grundwert-
ausschusses und die Abteilung „Schleswig" des
Gewerbeausschusses, für die übrigen drei Abtei
lungen aber nur je 2 Mitglieder, außerdem je
weils die gleiche Zahl von Stellvertretern.
Rach der Zusammensetzung der Bevölkerung
wird unter den drei Mitgliedern der Abtei
lung I des Erundwertausschusfes je ein Vertre
ter des kleineren und des größeren landwirt
schaftlichen Grundbesitzes sowie des städtischen
Grundbesitzes vorhanden sein müssen, während
für die Abteilungen !I und III dieses Ausschusses
(Kappeln bezw. Friedrichstadt) nur je ein Ver
treter des kleineren und des größeren land
wirtschaftlichen Besitzes zu wählen sein werden
(davon möglichst ein Mitglied, das auch mit der
Bewertung städtischen Grundbesitzes vertraut
1. Klaffe 726 Drittel zu 169.70 Alk. t. Dich.
2. Klaff« 48 Drittel zu 156.81 Mk. i. Dfch.
Die obigen Preise verstehen fich ausschließlich Verpackung ab Meiereiftation
Nächste Auktion, wie gewohnt, Mittwoch, 10 Uhr.
5. Die wahlberechtigten Körperschaften.
a) Die zu wählenden Mitglieder und ihre Ver
treter find je zur Hälfte von Organen der
. Selbstverwaltung und von öffentlich-rechtlichen
. beiufssiändisch-m Vertretungen zu wählen,
aa) Zuständiges „Organ der Selbstverwaltung"
.ist, wenn die Abteilung sich auf das Gebiet ei
ner Gemeinde beschränkt, die Gemeindevertre
tung; wenn sie sich aber auf mehrere Gemeinden
erstreckt, hat in Preußen der Kreistag zu wäh
len, an dessen Stelle der Kreisausschutz tritt,
wenn der Kreistag nicht innerhalb der für die
Wahlen vorgesehenen Zeit zusammentritt. Die
Wahl hat nach den Grundsätzen der Verhält
niswahl zu erfolgen.
bb) Als öffentlich-rechtliche berufssiändische Ver
tretungen kommen die Landwirtschaftskammer,
die Handwrkskammern, die Industrie- und Han
delskammer, die Aerztekammer und gleichste-
hende Kammern in Betracht. Mir die Vertei
lung der zu wählenden Mitglieder auf diese
Kammern enthält der § 12 bet Verordnung vom
11. 3. 26 ausführliche Richtlinien. Diese unter-
lchevren für die ErunSwertausschüsse nach zwei
Gesichtspunkten, nämlich einmal nach der Ee»
samtzahl der hier zu wählenden Mitglieder (4,
3 oder 2) und zum anderen danach, ob der Ab-
teilungsbezirr überwiegend städtischen öder
ländlichen Charakter trägt. Für die Gewerbe-
ausschüsse behandeln die Richtlinien nur die
sich aus der verschieden möglichen Gesamtzahl
(4. 3 oder 2 Mitglieder) ergebenden Unterschie
de. Von den Richtlinien kann abgewichen wer
den, wenn dies durch die Lage der Verhältnisse
gerechtfertigt ist. Wegen der näheren Einzel
heiten kann ich hier auf die Verordnung ver
weisen, zumal das Landesfinanzamt im Einver
nehmen mit der preußischen Regierung die Ver
teilung der Wahlberechtigung zu bestimmen
hat. Für diese Bestimmung wird in jedem Fall
das Verhältnis der der Landwirtschaft, dem
Handel und der Industrie bezw. dem Handwerk
zuzuzählenden Vevölkerungszahlen von wesent
licher Bedeutung sein. Schon jetzt ist hier zu
sagen, daß für Schleswig-Holstein voraussichtlich
die meisten Abteilungen der Grundwertaus
schüsse als solche mit weitaus überwiegend
ländlichem Charakter angesehen werden, so daß
d:e Landwirtschaftslammer dann regelmäßig
îin şestes Wahlrecht für drei oder zwei Mit
glieder dieser Abteilungen erhalten würde.
Inwieweit die Berufsvertretungen von der
Möglichkeit Gebrauch machen werden, die ihnen
zustehende Wahl durch ihre Bezirksvertretungen
lö- B. die Landwirtschaftskammer durch die
tandwirtschaftlichen Steuerausschüsse in den
Kreisen) ausüben zu lassen, steht noch nicht fest.
^ Für die von den beiden zu aa) und bb) Lezeich-
ueten Gruppen von Wahl-körpern vorzunehmen-
'"■% Wahlen gelten folgende Grundsätze gleich
mäßig:
Die Mitglieder sollen sachkundig in der Be
wertung^ uà mit den örtlichen Verhältnissen
es Bezirkes vertraut sein. Bei der Wahl soll
ruer darauf Bedacht genommen werden, daß
»glichst die verschiedenen Gruppen des von
st einzelne Abteilungen zu bewertenden Ver-
Ģ^senZ vertreten sind, z. B. bei Wahlen in den
bene^^^^lausschuß in ländlichen Bezirken gege
ilt Qlts * e "UH der örtlichen Bedeutung
schluü tem landwirtschaftlichen Besitze mit Ein-
wirtugì Binnenfischerei (soweit sie zum land-
vermögen zu rechnen ist) der
ferner gastliche Besitz und gärtnerische Besitz,
Mäßen ^,°erschi«denen vorkommenden Besitz-
städtisch„„ flein-, Mittel- und Großbesitz), in
wenden , "ken die verschiedenen vorkom-
wohnhau^len deg Erundstücksbesitzes (Miet-
Vej j, ' äa, Geschäftshaus, Bauland usw.),
durch ier Stellvertreter soll auf die
' kiiächtia. La ' ]l bcr Hauptmitglieder nicht be-
#cw Vermögensgruppen Rücksicht g»
Dsntrnl-FerkrlMttrkr
der Momn? Schleswig-Dslstem
in der städtischen Viehmarkthalle zu Rendsburg
am Donnerstag, den 8. April 1926.
Die Zufuhr zum heutigen Markt betrug 494 Stück
gegen 440 Stück in der Vorwoche, mithin eine Mehr
zufuhr von 54 Stück. Es wurden gezahlt für
geringere Ware 1,49—1,20 Jl
gute leicht« War« 1,30—1,40 Ai
mittlere Ware 1,30—1,40 Ai
beste schwere Ware 1,20—1,80 Ai
für das Pfund Lebendgewicht. Int Einzelverkauf
wurde auch über Notiz bezahlt, für abfallende Ware
auch unter Notiz. 3tt Ausnahmefällen wurde für
prima ausgesuchte Ware ebenfalls auch über Notiz
bezahlt. Iungschweine im Gewicht von 60—100 Pfund
kosteten 0,80—0,90 Al das Pfund Lebendgewicht.
Zum heutigen Zentralferkelmarkt war die Zufuhr
wieder eine ziemlick große. Der Handel gestaltete sich
aber wiederum nur sehr ruhig, doch konnte der Markt
so ziemlich geräumt werden. Die Preise mußten er
heblich nachgeben.
Ausgeführt wurden, soweit wir feststellen konnten,
größere und kleinere Partien nach Prinzenmoor, Nor
tons, Reum-Lnster, Puls, Albersdorf, Barmstedt, Elms
horn, Altona. Treuholz, Wandsbek, Neustadt i. H.,
Magdeburg usw.
Die Zufuhr an fetten Schweinen betrrtg 18 Stück
gegen 1 Stück in der Vorwoche. Der Handel verlief
ruhig. Es w-urden gezahlt für, 1. Qualität
70—71 L, 2. Qualität 68—69 M 3. Qualität 68 bis
67 ■$, geringere Qualitäten 58—64 4, Sauen 56 bis
64 4 für das Pfund Lebendgewicht. Ausnahmsweise
wurde für ganz fette Schweine, die gesucht sind, auch
über Notiz bezahlt.
Die Zahl der dem Kälbermarkt zugeführten Tiere
betrug 14 gegen 13 Stück in der Vorwoche. Es ^wur
den gezahlt für nüchterne Kälber 20—30 4< für ältere
Kälber bis 55 das Pfund Lebendgewicht.
Außerdem waren 13 Schafe am Markt.
*
Itzehoe, 6. April. Dem heutigen Ferkelmarkt wa
ren 934 Stück Ferkel und Iungschweine zugeführt, ge
gen. 385 Stück in der Vorwoche. Der Handel verlief
ruhig und der Markt wurde fast geräumt. Die Preise
blieben dieselben wie in vergangener Woche. Gezahlt
wurde für 4—6 Wochen alte Tiere 28—33 Al, G—8
Wochen alte 33—38 Ai. 8—13 Wochen alte 38—80 Ai.
Nach Lebendg,Xolcht kosteten die Ferkel ie nach Güte
1.40—1.70 M je Pfund. Beste Ware wurde über Notiz
' — Fette
Landw. Inlandserzeutrnfsse
iamante.re»
* Eheleutt
I preußisch!
äglich bur4
ischschreibell
ichen lasst0
Für die Abteilung I (Angeln) des Gewerbe-
ausschusses kommen je ein Vertreter des Hand
werks und des Handels, für die Abteilung I'
(Schleswig) zwei Vertreter des Handwerks
und ein Vertreter des Handels in Betracht,
bb) Das Wahlrecht bezüglich dex von den öffent
lich-rechtlichen Serufsständ-ischen Vertretungen
zu wählenden Mitglieder wird voraussichtlich
wie folgt verteilt werden:
Grundwertansschutz:
Abteilung I (Schleswig): Landwirtschaftskam-
mer 2 Mitglieder, Handwerkskammer 1 Mit
glied, möglichst Inhaber eines gemischten
Betriebes (Handwerk und Handel),
Abteilung II Kappeln): Landwirtschaftskammer
2 Mitglieder,
Abteilung III (Friedrichstadt): Landwirtschafts-
kammer ie 2 Mitglieder.
Ein Borschlagsrecht der Haus- und Erund-
besttzervereine kommt nicht in Frage.
Gewerbeausschutz:
Abteilung I (Angeln): Handwerkskammer
1 Mitglied, Handelskammer 1 Mitglied;
Abteilung II (Schleswig): Handwerkskammer
1 Mitglied, Handelskammer 1 Mitglied,
Aerztekammer 1 Mitglied.
(Schluß folgt.)
allaemein^
5uttsrmltts!
-ft U.I-K
;
Korsşş
l beglê,^
munqen >
. RegolüNS
Spislratl^
Wehst osttz^
Lerļìn
8 April
Breslau
6. April
Hamburp
8. April
Frankfurt
8. April
uttererbsen
Peluschken
Ackerbohnen
Wicken
Lupinen
Serradella, neu
Rapskuchen
Leinkuchen
uchfsthrêlO
ichabschķ
zu
mäßig, d- ş
-führt ^
Finanzşş-
TrockenschniU«'
Soya-Schrot
Torfmeiasse
Kartc'ffeiflocken
aiais
bezahlt. Läufer bedangen 0,80—1 Ai je Pfund.
Schweine kosteten hier 72—74 Al je 100 Pfund Lebend
gewicht. Der Handel mit fetten Schweinen ging in
letzter Woche etwas zurück. Auf dem hiesigen Bahnhof
würden 134 Stück verladen.
Flensburg, 7. April. Ferkelmarkt. Der gestrige
Ferkelmarkt fand dieses Mal auf der Exerzierlücke statt.
Obgleich viele Kauflustige erschienen waren, war der
Handel wenig lebhaft, da die Preise den meisten Käu
fern zu hoch waren. Gleichwie in der Vorwoche waren
dem Markt reichlich 120 Ferkel zugeführt. Es kosteten
4—6 Wochen alte Tiere 25—28 Al, 6—8 Wochen alte
28—32 Al und 8—10 Wochen alte 32—36 M. Der
Markt wurde bis Mittag langsam geräilmt.
Waefttberichte.
ep. Süderstapel, 6. April.Dem I
markt waren 70 Ferkel zugeführt. 4
Handel bewegten sich die Preise von t
Markt wurde nicht geräumt.-
KWîterMàZîZê.
Hamburg. 8. April. Verein Ham
grotztausleute. Großhandels - Abrechn
Metereistation. ohne Fässer, pr. 50 S-
Tara ohne Derart. 1. Qual. 168—170
160—165 Rin., Bauernbutter—.
In Preuhen.
Auf eine AnsrnM des Abgeordneten Kniest (Kas
sel) über die in der Presse angekündigte Rückzahlung
der Mittelstandskredite hat der preußische Finanzmi
nister unterm 15. März wie folgt geantwortet:
„Mit Bezugnahme auf das beigefügte und wieder
beigelegte Schreiben darf ich-dorauf hinweisen, daß die
Mittelstandskredite von uns nicht zurückgerufen sind.
Wir haben allerdings die Girozentrale, die Landes-
bankenzentvale und die Dresdner Bank ersucht, die
Kredite nach und nach wieder hereinzubringen, von
ihnen aber die Zusicherung erhalten, daß sie alsdann
entsprechende Mittel aus eigenem Gelde dem Mittel
stand zur Verfügung stellen werden."
Im Reich.
Anfangs Mürz fand in Berlin auf Veranlassung,
des Reichswirtschaftsministers eine Aussprache zwischen
den -beteiligten Verbänden und den Bankinstituten
statt über eine Verlängerung der Mitte Juni d. I.
zur Rückzahlung fällig werdenden Mittelstandskredite
aus den von der Reichspost bereitgestellten Geldern.
Seitens des anwesenden Vertreters des Reichsverban
des des deutschen Handwerks wurde eine weitere Ver
längerung um ein halbes Jahr angesichts der wirt
schaftlichen Notlage im Handwerk als absolut r otr
dig bezeichnet. Nach Ablauf dieser Verläiigerunp niÄjsr
ernstlich ein allmählicher Abbau dieser Kredite herbei
geführt werden, ähnlich wie das bei den-Preußenkre-
diien geregelt Borden sei. Reichstagsabgeordneter
Eff«! Hlug h»Ş vor, <Ä 1ö. Dezember d. I. die Kre-
D© iss sc h e S ch 1 ach tv ï e h m ärk te.
(KammernotSerung Berlin »m Markttage. Notierung 1. und 2, Qualität.)
Preise für 1 Pfund Lebendgewicht in Goldpfennig. — Die Notierungen bleiben bis zum nächsten Markttage sieb
frutlarl
ÜMMrer
Leipziļ
Antrieb und Handel auf den Märkten
Datum
Fruttart
tame
Lelps it
Breslau
Preis
1. Ochsen
I. Bullen
1. Kälber
I. Schafe
!. Schweine
1. Sauen
Kerim
6. April
Hrrsîau
30. März
Ha bürg
8 April
Orahtcepr. Roggen- u. Weizenstrob
1.05-! 6i
1.20
I 50-1.70
^ndfßdengepr. » ,, „
1.15-1.60
085
1.70-1 >1'
Drahtgepr. Gersten- u. Haferstroh
1 -OS-l fS5
1.20
1. 0-1.70
Bindfadengepr. . „ „
0.80-1.25
0.85
1.50-1.8»»
Heu, handelsüblich
2.80-*, 30
3.40
„ ’ gutes
3.40-400
3.9g
3.70-3.a()
Kleeheu, neu,
4,00-4.5'
4.0)
4,70-4.90
Häcksel
1,65-2,05
Ware
Berlin
8.April
Hamburg
8. April
Breslau
8. Aoril
Stettin
8. April
Frankst,
8. April
Weixen
Mark.
719-283
279 283
270
278-390
80-285
Roggen
Mark,
171 - 177
ISO—183
Ì70
170-181
190-193
Gerste (Som.)
: 177—198
177-195
180
180 - 200
215 240
Gerste (Putter)
150-163
176-180
170
170-179
Usksr
M&rk.
*.62 -ķ
260-207
175
195-205
210-230
Weizenmehl
360—3^
350-370
405
405-413
Rogge nroehl
2.0-268
230—260
265
283—235
Weizenkleie
no
118
130
100
Roggcnkleie
■ 110-U3
115
10
108
Raps
365
350
Leinsaat 1
340 - 350
Erbsen
(Viktoria)
27 —3.0
240-320
.280-300
280-340
Erbsen
!. Speise
230-250
200-210
260 -280