Die merkwürdige Gleichzeitigkeit einer Reihe
Oel-Explostons-Katastrophen in Amerika läßt
Zweifel an Blitzschlägen und die Vermutung von
Brandstiftung aufkommen.
verhaftet worden. Es hat sich herausgestellt, daß
Nelson von außen durch einen Gummischlauch mit
Fleischbrühe und Biomalz ernährt worden ist.
Der Anschlag ans Len Serlin-
I Münchener D-Mg,.
München, 9. April. Den Blättern zufolge soll
die Lokomotive des D-Zuges in voller Fahrt auf
die über das Gleis gelegte schwere Schiene aufge
fahren sein, die sich dann wie ein Radschuh vor
das rechte Vorderrad der Lokomotive legte, worauf
die Vorderachse der Lokomotive entgleiste. Der
Lokomotivführer hat Geistesgegenwart genug be
sessen, bei der Auffahrt auf das Hindernis sofort
zu bremsen. Mit welcher Wucht der Anprall auf
das Hindernis erfolgte, davon legt die vollkom
men abgesprengte Eisenbahnschiene beredtes Zeug
nis ab. Die D-Zugmafchine wurde fast garnicht
beschädigt. Bereits vor einigen Wochen war ein
Anschlag auf den Berlin—Münchener D-Zug bei
Hartmannshosen verübt worden. Bei dem neuen
Anschlag handelt es sich vermutlich um mehrere
Verbrecher, da eine Person allein die 4 Zentner
schwere Schiene nicht lockern konnte. Zwanzig
Minuten vor dem Anschlag auf den Berliner
D-Zug hatte der Frankfurter D-Zug die Stelle
, ungefährdet passiert.
Für die Ergreifung der Täter ist eine Beloh
nung von 2009 Mark ausgesetzt.
Der „MMioràMg" Uewyork-
AAantik Citr? entgleist.
Rcwyork. 9. April. Der Expreßzng New
port—Atlantic City, bekannt als „Millionärzug",
ist in der Nähe von Camden im Staate New-
Zersey an einer scharfen Kurve entgleist. Nur
drei Wagen blieben unbeschädigt. Bisher wurden
vier Tote und 75 Verletzte festgestellt, unter denen
sich viele Newyorker befinden. Der Lokomotiv
führer und der Heizer wurden getötet.
Norderney, 9. April. Ein Flugzeug-Monteur von
einem Propeller getötet. Ein schweres Unglück hat sich
hier auf dem Gelände des Seeflugdienstes ereignet.
Ein Wasserflugzeug sollte eine Fahrt antreten und
war bereits bis an das Wasser biMbgeglitten, als
eine Störung unterhalb des Propellers einen jungen
Monteur veranlaßte, sich unter den Proheller zu beu
gen, um die Störung zu beseitigen. De« Propeller
war bereits im Gange, was der Monteur vergehen
hatte; denn er richtete sich trotzdem hoch, wurde von
dem Propeller getroffen und getötet.
Moskau, 9. April. Der Schnellzug Moskau-
Taschkent ist kurz vor Taschkent von einer Räuber
bande überfallen worden, wobei die Passagiere
ausgeraubt wurden. Dem Sekretär der afghani
schen Gesandtschaft wurde die diplomatische Post
geraubt. Es ist den Behörden gelungen, einen
Teil der Räuberbande festzunehmen. Die diplo
matische Post tonte jedoch nicht wiedergefunden
werden. Die Sowjetregierung hat der afghani
schen Regierung ihr Bedauern ausgesprochen.
Eine ganze Schiffsbesatzung verbrannt. Bei einem
Zusammenstoß zwischen dem holländischen Tankschiff
„Silvanus" und einem amerikanischen Tankschiff
chomas H. Wbeeler", bei dem sich eine Erplosion
an Bord des „Silvanas" ereignete, ist die gesamte
Besatzung von 36 Mann des „Silvanus" ums Leben
gekommen, da das Schiff in wenigen Minuten völlig
in Flammen stand.
Neueste Nachrichten-
Inland.
EntfchlLestung des Reichs-
Kabinetts ;ur FnrstLnabfinvmrg.
Das „Berliner Tageblatt" teilt mit, daß das
Reichskabinett in der kommenden Woche über die
Frage der Fürstenabfindung beschließen werde.
Ueber die Erledigung der beiden Gesetzentwürfe,
nämlich des KompromitzgefctzenLwurscs und des
zum Volksentscheid zu stellenden Entwurfes, sollen
Anfang nächster Woche interfraktionelle Bespre
chungen zwischen den Regierungsparteien statt
finden, denen sich Beratungen der Reichsregierung
mit den Führern dieser Parteien anschließen sollen.
Die Veröffentlichung des amtlichen Ergebnis
ses des Volksbegehrens ist für Sonntag zu er
warten.
Dis DueUfrage im Dtraf-
gefstzbnch.
WTB. Berlin. 9. April. Angesichts der Be
denken gegen die vom Reichstag und Reichsrat
angenommene Aenderung des Militärstrasgesetz-
buches, wonach Offiziere, die sich am Zweikampfe
beteiligen, aus dem Heere entlassen werden sollen,
beabsichtigt man, einer Berliner Zeitungskorre
spondenz zufolge, in Kreisen der Reichsregierung,
einen neuen Gesetzentwurf vorzulegen, in dem die
Muß-Borschrift in eine Kann-Vorschrift umgewan
delt wird und in dem die Beamten und Offiziere
. gleichgestellt werden. Der Gesetzentwurf wird dem
Reichstage voraussichtlich bereits bei seinem näch
sten Zusammentritt vorliegen.
Einzelheiten dos Attentats
auf Len russischen Annen-
kvmmissar.
Die Somjctregicrung beschließt Geheimhaltung.
T.-U. Moskau, 9. April. Tie Nachricht über
das Attentat auf den Innenkommissar Sowsctruß-
lands, Beloborodow, die weiteren Kreisen Mos
kaus erst über das Ausland bekannt geworden ist,
hat hier lebhaftes Aufsehen erregt. Die Sowjet
regierung hat den Beschluß gefaßt, das Attentat
vor der Oeffentlichkeit geheimzuhalten. Heute
früh wurde Beloborodow unter starkem polizei
lichen Schutz nach dem Krankenhause im Kreml
gebracht, wo er unter persönlicher Aufsicht des Ee-
sundheitskommissars Seinafchko behandelt wird.
Der Täter ist der 25jährige Student Porfini Alexe-
jew, der Sohn eines Beamten, der vor der Revo
lution in Zarskoje Selo angestellt war. Alexejew
absolvierte im Jahre 1921 die Peterschule in Le
ningrad. Er befindet sich heute im hiesigen Ge
fängnis der Staatspolizei.
Röntu-ertagmrg in Kassel.
In Kassel begann am Freitag die Reichstagung
des Deutschen Rentnerbundes, zu der Vertreter
sämtlicher 28 Landesverbände, die 1360 Ortsgrup
pen mit über 300 000 Mitglieder umfassen, erschie
nen waren. Rach Begrüßungsworten des Kasseler
Oberbürgermeisters berichtete ein Vertreter der
Buttdesleitung über die im vergangenen Jahre ge
leistete Arbeit. Mit allen Kräften soll versucht
werden, eine Verbesserung der Aufwertuugsgesetzc
ş zu erreichen. Ferner erhoffe man vom Reichstag
die Annahme eines besonderen Rentnerfiirsorge-
gesctzes. Außerdem sei eine Entschädigungsklage
gegen das Reich eingereicht worden, die vor dem
Berliner Landgericht in einer der nächsten Wochen
zur Verhandlung kommen werde.
Mn Spisnagspro^e^ irr Altona.
T.-Il. Hamburg. 10. April. (Eig. Funkmeldg.)
Vom Altonaer Schöffengericht wurde der Kauf
mann Wilhelm Daehr zu einem Jahr 8 Monaten
Gefängnis und Stellung unter Polizeiaufsicht ver
urteilt, weil er militärische Geheimnisse an eine
fremde Macht verraten hat. Außerdem wurde we
gen Paßvergehens auf sechs Wochen Gefängnis er
kannt, da Vaehr ohne Paß die holländische Grenze
überschritten hat.
DerhKftNŞN irr Dàlîn»
WTB. London, 10. April. (Eig. Drahtbericht.)
Blättermeldnngen aus Dublin zufolge wurde dort
heute das Haus des Grafen Plumkett von der Ge
heimpolizei durchsucht. Die drei Söhne des Grasen
wurden verhaftet. Der jetzt 75 Jahre alte Graf
Plumkett, seine Gattin und seine Söhne waren
seinerzeit in dem Sinnfeiner-Aufstand von 1816
verwickelt. Einer der Söhne wurde danach hinge
richtet. Zm Jahre 1923 ist Graf Plumkett von den
irischen Freistaatstruppen erneut Verhaftet worden.
EifenÄÄ-MMfM in Uslen.
Warschau, 9. April. Heute nacht entgleiste in
folge Loslösung eines Schienenpaares in der Nähe
von Krakau der Schnellzug Bukarest—Lemburg—
Wien. Die Lokomotive, der Kohlenwagen und die
ersten beiden Wagen stürzten vom Eisenbahndamm
hinab, während die übrigen Wagen aus dem
Gleise sprangen. Es handelt sich wahrscheinlich um
einen verbrecherischen Anschlag. Ein Arbeitsloser,
der Gepäckstücks den Reifenden zu stehlen versuchte,
wurde unter dem Verdachte der Täterschaft ver
haftet. Verletzt wurden insgesamt 25 Personen,
darunter vier schwer; getötet wurde niemand.
Reichsdeutsche befinden sich nicht unter den Ver
letzten.
Unter dem Verdacht der Krand-
ssiftrmg serhaftet.
WTB. Berlin, 10. April. (Eig. Trahtber.)
Die Nachforschungen nach dem Täter des vor eini
gen Tagen gemêetn Laubrnbrandes in Grünau
bei Berlin, dem 2 Menschenleben zum Opfer fie
len, haben dazu geführt, daß der LaubenSesitzer
Braun unter dringendem Verdacht verhaftet wur
de. den Brand an seiner Laube selbst angelegt zu
haben, um sich seiner Frau und Schwiegermutter,
mit denen er dauernd in Streitigkeiten lebte, zu
entledigen.
Dis Münchener Hellseherin
Verurteilt.
s, figiimiifi. life
Die Beschlüsse der englischen
Lergarberterkonşereņr.
.WTB. London, 9. April. Die Konferenz der
Bergarbeiter hat einstimmig eine Entschließung
angenommen, in welcher den Distrikten, denen, wie
bereits gemeldet, die Entscheidung der zur Ver
handlung stehenden Fragen überwiesen worden ist,
die Annahme folgender Punkte empfohlen:
1. Einer Verlängerung der Arbeitszeit wird
nicht zugestimmt.
. 2. Grundsätzlich bleibt das Lohnabkommen
nebst den nationalen Minimalzuschlägen aufrecht
erhalten.
3. Die Bergarbeiter können einer Herabsetzung
der Löhne nicht zustimmen.
Die endgültige Entscheidung soll einer weite
ren Delegierten-Konferenz vorbehalten bleiben.
Ausland.
Die riesigen Geifelderbründe
irr Kalifornien.
London, 9. April. Nachdem nun anscheinend
die Zensurbestimmungen der Lokalbehörden aufge
hoben sind, erfährt man folgende Einzelheiten über
die Oelfelderbrände in Kalifornien: Die 30 Meter
hohen Flammen sind 50 Meilen im Umkreise sicht
bar, und die Hitze ist so groß, daß man nicht näher
als 150 Meter an das Flammengebiet herangehen
kann. Die in Brand befindlichen bezw. explodier
ten Oelbchälter in San Louis enthielten rund U
Millionen Fässer. Der Schaden beträgt über 10
Millionen Mark. Gestern abend sind gleichfalls,
wie behauptet wird: durch Blitzschlag, zwei große
Tanks derselben llmon-Petroleum-Gesellschaft in
Annaheim in Kalifornien in Brand geraten und
brennen jetzt mit riesiger Flammenentwicklung aus. ļ
München. 9. April. Vor dem Amtsgericht in der
Au und zwar vor dem Einzelrichter, fand der mit viel
Reklame angekündiate HeNseberin-Prozeh gegen die
36iähnge in Regensburg als Tochter eines Schneider
meister' geborene frühere Tänzerin Clairs Reichert
statt. Von vornherein stand fest, daß es keine Sen
sation geben werde. Es handelte sich lediglich um den
Einspruch pegen zwei Strafmandate, die aus Grund
des Bayrischen Polizeistrafgesetzes wegen Eau.eler, d.
h. fortgesetzten Wahrsagens gegen Entgelt, ergangen
waren. , . • , . ..
Die Angeķlagte. eine schmächtige, zarte und open-
bar seh: sensitive Blondine, machte durch geschicktes
und bescheidenes Auftreten einen sympathischen Ein
druck. Sie ist zweifellos von ihrer Begabung und
ihren Visionen fest überzeugt. Sie erklärte, daß re
sch/n seit vier Jahren Bisionen gehabt habe. u. a. das
Ende des Krieges vier Wochen vor dem Zusammen
bruch. die Revolution und auch die Straßenkämpze rn
München sowie die Eerßelmorde vorhergesehen habe.
Seit 1922 sehe sie auch einen furchtbaren Krieg und
die Verwüstung Deutschlands durch vier Feinde kom
men. Sie habe trotz ihrer bedrängten Lage — sie muß
auch für ihre Mutter und einen Sohn sorgen — nie
mals Geld gefordert. Geldsendungen feien auch für
sie aus Amerika .eingegangen. In der letzten Zeit
hätte sie mit Leichtigkeit 100 Mark am Tage verdienen
können. „ . .. ... .
Die hierauf vernommenen Zeugen lasten sich >n
mehrere Gruppen teilen. Sin Teil schwört auf die
Reichert, so besonders die beiden Amerikanerinnen
Ray Beveridge, setzt Frau Jäger, und Frau Kühne,
denen sie u. a. wichtige Familienoreignisse vorausge
sagt habe Ein junger Naturwissenschaftler will aus
Grund seiner Beobachtungen die Ueberzeucmng gewon
nen haben, daß die Reichert wirklich hellseherische
Qualitäten besitze. „
Von einem Teil der Zeugen hat die Angeklagte
kein Honorar verlangt, von anderen 10 ş Von emi-
gen hat sie auch eine höhere Bezahlung gefordert. Der
Sachverständige, Mediziualrat Dr. Hermann, erklärte
die Ancieklagte sür nicht normal, aber nicht zur geistes
krank und daher iür voll verantwortlich. Zweifellos
sei sie von ihrer hellseherischen Begabung überzeugt.
Der Amtsanwalt beschränkte sich aus die juristische
Frage, verneinte ebenfalls eine Beiruasabsicht und be
antragte eine Geldstrafe von ISO M. Der Verteidiger
beantragte Freisprechung oder eine kleine Geldstrafe.
Das Urteil lautete auf 100 J( Geldstrafe.
Fernruf 18
. empfiehl!
simlllcise DaÄcMaögs-Matönaten,
langjährig bewährte
Hannoversche Püanneea
Dsflxsirsir-tk'.r'el
0ibes's€h'.wsnx®
»achpssp^e
Tee r u. Klebemasse,
m
Ifsfahlhdml Men«
Montag» den 12. April
\ 8V Uhr im »iHalstenhaus“.
SŅķ—ņşş
v.HiK'TiwasMBgaaiag* itiT—
Berliner Viehmarkt v. 10.April 1928.
Borbericht
Rinder st . 2000
Kälber ,'.2100
Schafe . . 6100
Schweine . 5700
.Preise 20—54
.st. . . 45-88
. . , 35-61
80-82, 79-81, 77-79, 74-76, —.
AMttMlM MM
Mehl, (amtlich) Hamburg, 10. April:
Weizenmehl hiesiger Mühlen
Bäckeripenl „ „
Roggrnmehl
Roggengrobm.
, Mara
47.50
41.00
29.60-
24.25-
-31.25
24.50
Getreide, (Frewerkehr) Hamburg, 10. April:
WTB. Leipzig, 9. April. Ein »Hnnger-
künstler" wegen Betrugs verhaftet. Der „Hunger-
künstler" Harry Nelson, der seit dem 8. März im
Leipziger Kristallpalast „hungert", ist heute mit
seinem Impresario wegen fortgèset" Betrüge
Weizen, inländischer
Roggen, neu, „
Hafer,
Gerste, aus!., frei Kalwaggon
Mais, loko, „ „
Tendenz stetig.
282.00—266.0Ü
181.CO 184.00
200 00-208.00
178.00—179 00
177.00-179.00
Aus der Stadt.
Rendsburg, den 16. April 1926.
Neue Wege derGesundheitsfürsorge-,
Don Georg Streiter,
Mitglied des Reichsgesundheitsrats. "V
Der Gedanke, dstss Lebensversicherung in in
neren Zusammenhang ,mit der Gesundheitspflege
zu bringen, um für den einzelnen ^ein möglichst
hohes Älter, und zwar in voller Gesundheit und
Rüstigkeit, zu erreichen, beginnt jetzt in der deut
schen Lebensversicherung Fußstzu fassen. Er ist zu
erst in den Vereinigten Staaten von Amerika ver
wirklicht worden.
Ein in Newport gegründetes Lebensverlän
gerungsinstitut verfolgt seit mehr chls zehn Jahren
die Idee der Hebung der EefundlM und Ver
längerung des Lebens und verfügt hellte über 8000
Aerzte als Mitarbeiter. Dieser Aufklärungsarbeit
und dieses für eine vorbeugende Gesundheits-
Pflege eintretenden Aerztestamm.es bedient sin
eine große Anzahl amerikanischer Lebensveasiche-
rungsgefellschaften für ihre Versicherten mit Erfolg.
Dem-gleichen Zwecke will künftig u. a. die Ge
meinnützige Deutsche Lebensversicherung mit ihrem
auf eine hygienische Aufklärung aufgebauten Sy
stem dienen. . ^
Die Möglichkeit der Verlängerung des
Lebens hat ein deutscher Arzt, nämlich Dr. Hufe
land. vor 130 Jahren wissenschaftlich nachgewie
sen. Daß es sich dabei nicht etwa um ein phan
tastisches Hirngespinst, sondern um tatsächlich er
reichbare Möglichkeiten handelt, hat die deutsche
Reichsstatistik inzwischen auch bestätigt.
Die mittlerweile bekanntgewordenen amerika
nischen Ergebnisse unterstützen diesen Beweis und
gestatten günstige Schlußfolgerungen hinsichtlich der
weiteren Fortschritte, die sich in Deutschland er
zielen lassen, wenn die seit alters her gepflegt
öffentliche Hygiene künftig mehr als bisher dķ
eine erhöhte persönliche Gesundheitsfürsorge u
terstützt und ergänzt wird.
*A Die Geschwindigkeitsprüfung über 2
für Motorräder und Wagen findet, wie vorch'
sehen, morgen, Sonntagvormittag auf der Stt^
Ollenseld—Audorf statt. Zu der Veranstalt^.,
Ostenfeld—Andorf statt. Zu der Veransta
ist eine stattliche Anzahl von Nennungen
gegangen. Es ist dies die erste Veranstaltung °
Allgemeinen Deutschen Automobilklus in diel
Jahre im Reich. Die Zuschauer werden Ö^ete <
der Rennleitung die Arbeit nicht unnötig zu
schweren und die Rennstrecke frei zu heuten
vorbereitende Ausschuß bittet die Burgersch 1 1
anläßlich der Anwesenheit so vieler auswärtige-
Gäste die Häuser zu beflaggen.
*□ Ein Promcnadenkonzert veranstaltet sist
moraiaen Sonntag bei günstiger Witterung !
tags von i/p-y* 1 Uhr auf dem Schloßplatz d
biestae Reichswehrkapelle unter Leitung von
sikmeister Rath. .
*+ Entwendet wurden aus der Ladenlafn
ņes Geschäfts in der Altstadt etwa 20 M Weşş
geld. t»
*8- Sern 25jähriaes Geschäfts- und
fubiläum feiert ant Montag, dem 12. April, ö
seur I. Hansen, Schleuskuhle 24
LS'
'U Bom Dach gestürzt ist der Dachdecker
gers in Hollefens Garten. Er brach die Hand ^
Heids, 10. April. Ferkelmarkt... Dem heutigen
Ferkelmarkt waren 1065 Ferkel'zug-eführl- Es
4—43 Wochen alte Ferkel 26—36 M, 6 8 Wochen alte
. 87—40 dl, ältere 41—44 -M, Läuferschweine beeangen
90—95 â dag Pfund. Für fette Schweine wuroen in
der Umgegend 68—72 M pro Ztr. bezahlt. Der Handel
war flau, der Markt wurde nicht geräumt.
das rechte Bein und wurde von der Sanitätsw^,
im Krankenauto nach dem Krankenhause '
portiert, üachdem Dr. Dreßler die erste Hist^ ^
leistet hatte. _ _ . „
*55 Dienstjvbiläum. Der StrafanstaltsoberN^
2ol,,
iUt“®
Meister I. Wetzel konnte am 1. April auf eine 2o!
per 100 Kg
„ 100
„ 100
„ 100
rige Dienstzeit auf der hiesigen Strafanstalt î
blicken. . Ak
*A Versendung von Geld mit der Post.
der Gewohnheit des Publikums, Geld in
i lichen Briefen mit der Post zu versenden, mutz ^
mer wieder gewarnt werden. Die Post hoşi"
gewöhnliche Briefe mcht, bei Nichtankunft
das (Selb also nicht ersetzt. Geld in Einschreiv
sen zu versenden, ist ebenfalls nicht zu emşi
da die Post nur bei Verlust der Briefe, ^<9* ^
bei Beschädigung (Inhaltsverminderung)
leistet. Die einz.ia richtige Art, Geld zu ver, f si
per 1000 Kg
,. 1000
. 10 0
1000
1080
leistet. Die einzig richtige Art, Geld zu veri^ i
ist die mit Postanweisung oder Zählkarte,
auch, mit Eeldbrief. Für die richtige şş ^
dieser Beträge haftet die Post. Die Gebnh ^
niedrig.
Bezirke
.. Anlc
(sttfinde
fpielverl
°r Bezi
(°r Den!
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