vnrn ' à.
A Sgl
lêbêsierļ
In tei«
n Daļh'
ete.
z Dah"'
!N Mit t
m einet _
Ein Ä-'
Tolht!<
lay'
ern aàei^ I
>r Witt"
Schwei""
ken.
stesl.
auf
iril.
ilgte,
(E'S'
tD'áty
Petr-l^'
ourden »
: Punkte
jl"
en,
östlich
>agegeN'^t.
m Fr."»'
"" A l
' '0 0
' 1000
* ,000
Ferkels-
’ eîa ^Vä
•ïïEļļ
Aus Der Skadê.
Rendsburg, den 12. April 1926.
0 Die Forderung des Tages. •
Von Prof. Dr. C. Ada m.
i. Geschäftsführer der Reichsgesundheitswoche.
Die Forderung des Tages heißt: arbeiten,
^dacht fein, daß keine Arbeitskraft aus dem Pro-
7>lktionsprozeß der Wirtschaft herausfällt und sie
^folgedeffen sozial belastet. Arbeiten kann nur
^er Gesunde, nar er ist imstande, die von ihm ver
engten Leistungen zu erfüllen, sich und seine Fa
ulte zu erhalten und somit das Gleichgewicht zwi
schen sich und seiner Umwelt nicht ins Wanken zu
"ringen.
. Gesunderhaltung ist daher in einer Wirtschafts
krise wie der unsrigen die Parole, die alle ohne
^uterschisd zu befolgen haben. Leider wird diese
Selbstverständlichkeit nicht allgemein beachtet. Es
^r daher ein glücklicher Gedanke der Krankenkas-
^verbände, daß einmal eine durchdringende Auf-
io-rurtg ins Werk gesetzt wird, um auch die Wider-
chenftigen und diejenigen, die nicht hören und es
.%ï wissen wollen, mit der Belehrung zu er-
ichsen. Ende April ds. Js. wird in einer Reichs-
Nundheitswoche dieses große Aufklärungswerk
.^rall im Reiche, unterstützt von Reichstag, Re
xrungen, Behörden, Verbänden, Kirche, Schule,
şihse, Kino, vonstatten gehen.
., Run sind zur Besserung der deutschen Volks-
^Undheit seit der Kriegszeit die mannigfaltigsten
şge empfohlen und auch eingeschlagen worden,
ņ der Hauptsache wollte man die Kranken er-
fafsen und heilen. Dieser Weg ist ungeheuer kost«
spielig und bei einem großen Prozentsatz vergeb
lich. Wir wollen mit der Reichsgesundheitswoche
die Gesunden, d. h. die noch nicht Kranken erfas
sen, und sind überzeugt, daß das zum mindesten
viel billiger ist. Krankheitsverhütung, nicht Krank
heitsvergütung hat der Kölner Sozialpolitiker
Schmittmann kürzlich sehr treffend gesagt. Wir
kennen die Unachtsamkeit, Fahrlässigkeit und
Gleichgültigkeit aller Volksschichten in Eesund-
heitsdingen. Die elementarsten Dinge, wie Zäh
neputzen und Händewaschen ,mutz man heute nicht
bloß den Kindern, .sondern ebenso energisch den
Erwachsenen als hygienische Notwendigkeit gera
dezu aufdrängen.
Aber zu jedem Werke gehört Geduld. Wenn
wir nun in verständlicher und sachlicher Weise der
Oeffentlichkeit in allen Schichten, Kreisen und Ge
schlechtern die vielen Quellen der gesundheitlichen
Gefahren zeigen, so hoffen wir, daß allmählich die
Belehrung hilft und sich in unserem Volke vom
Wissen das Gewissen und die Verantwortung für
die großen Fragen der -Volksgesundheit einstellt,
mögen sie in der Kinderaufzucht und Kindersterb
lichkeit, in den Volkskrankheiten, wie Tuberkulose
und Geschlechtskrankheiten, in den Berufs- und Ge
werbekrankheiten usw liegen. Die Folge dieser
Verantwortung wird dann die Verpflichtung des
Einzelnen und der Gesamtheit für die Volksge
sundheit fein. Mit dieser Haushaltung der natür
lichen m-nfchlichen Kräfte und Mittel wird die
Haushaltung in der Wirtschaft, kurzum die ver
loren gegangene Oekonomie der Kräfte des Staa
tes wieder zurückkehren.
* *
*
*ol. Der Militäranwärtervcrein Rendsburg
hielt am Donnerstag, dem 7. April, im Vereins
lokal Eermaniahotel feine Monatsversammlung
ab. Es wurde nochmals eingehend über die Ster-
begeldskaffen gesprochen und die Mitglieder auf
geklärt. Hiernach hat die Witwe jedes Militär-
anwärters, der Mitglied des Vereins ist, beim
Sterbefall ihers Ehemannes Anspruch aus ein
Sterbegeld von 300 dl. Außer dieser sogenann
ten Bundessterbekasse besteht beim Verein Rends
burg noch eine Sterbebeihilfskasse, die beim Ster
befall nicht allein des Ehemannes, sondern auch
der Ehefrau, ein Sterbegeld von z. Z. 200 dl
zahlt. Dieser Sterbebeihilfskasse gehören die Ver
einsmitglieder nicht ohne weiteres an, sondern
haben ihre Aufnahme besonders zu beantragen.
Empfohlen wurde, daß jedes Mitglied sich in die
.Sterbebeihilfskasse aufnehmen läßt. Vorsitzender
dieser Kasse ist der Kamerad Krause, Wilhelm
straße, Schriftführer Kamerad Stree, Finanzamt
rnd Kassierer Kamerad Untiedt, Hindenburgftr.
Diese drei Vorstandsmitglieder nehmen jederzeit
Anträge entgegen.
*al. Der Artilleristenverein Rendsburg hielt
am Mittwoch, dem 7. April d. J., im Vereinslokal
seine Vierteljahrsversammlung ab. Die Versamm
lung war gut besucht. Es wurde beschlossen, daß
der Verein sich an dem großen Artilleristen-Appell
der Artillerievereine der Provinz am 8. und 8.
Juni d. J. in Reumünster mit der Fahnendeputa-
tion beteiligt. Eine große Anzahl Kameraden
werden außerdem freiwillig an dieser Veranstal
tung teilnehmen, zumal zusammen mit dem Ar
tilleristenappell der 5. Neunertag in Neumünster
an den gleichen Tagen stattfindet und viele ehem.
9er dem Artilleristenverein Rendsburg angehören.
Zur Teilnahme an dem am 15. und 16. Mai 1926
in Schülldorf stattfindenden Kreiskriegerverbands
tag des Kreises Rendsburg wurden der 1. und 2.
Vorsitzende als Delegierte gewählt. Ferner wer
den die Fahnonabordnung ynd mehrere Kamera
den am Verbandstag teilnehmen. Ms Vertreter
der Kriegsbeschädigten des Vereins wurde Kame
rad Gotthardt gewählt. Das Sommervergnügen
des Vereins findet am Sonntag, dem 18. Juli
d. J. in der Schweizerhalle statt.
so* ir io' is"
11.ApnI l9Z(o
kt g vr yŗ «<r
wer! O'tüH.Ttwml'
ş
Dîs Forschungsarbeit
f dss „Meteor" im Atlantik.
, Es waren in den letzten Monaten Notizen zu le-
?"> das deutsche Mariiio-Vermessunas- und For-
^ungsfchiff „Meteor" habe jetzt in Buenos Aires
jj**, 'n Rio Grande oder in Pnnta Arenas oder in
ì^Ģadt angelaufen. In diesen Tagen hat der „Me-
^ ' seine letzte Station, den Hafen von Kapstadt, wie-
' "erlassen, uni von neuem das Weltmeer von Afri-
Südamerika hinüber zu durchmesfcn. Sehr
EüKlITftUfiä: Owolfc?ntovon«jtfr,ansllD8t«tai.»wonu^
•bJdecW, «Rfoen. »Schn« «® Dunst. <- N«d«L Xöwirrtr,
Aöniupein. * fiooei. ctSnne."--osehr wicht, «—c» wicht.
'•~Oscmv<]di.' v -OináC!T<ļ, u *-0 fnscti,'“~o srosK.°^-o srelf,
•®-0 stürmisch. '•“■■o *oH»r Srurro Ott Pfeile fliesjen m#
eiern Winsle Oie eingezeichneren Urnen (üooaren) tgrbirw
den die Orte mir gleichem UifrönjcH Oie neben den One*
anenden ļnļiien gehen die LufnvmDarafvr an
Seit gestern hat sich aus dem über die Britischen
Inseln nordwärts reichenden Hochdruckkeil ein Hoch
druckgebiet entwickelt, das mit seinem etwas verstärk
ten Kern jetzt über der Nordsee liegt und die morgige
und übermorgige Wetterlage im wesentlichen beherr
schen dürste. Das vom hohen Norden nach Ostpolen
reichende Tiefdruckgebiet zieht ostwäris ab. Die oze
anische Depression entsendet einen starken Ausläufer
nach der Discayasee und Südfrankreich, doch werden
uns die Auswirkungen dieses Randwirbels zunächst
noch nicht erreichen.
Vorhersage für den 12. und 13. April: Bei meist
schwacher Luftbewegung und abnehmender Bewölkung
etwas wärmer und meist trocken.
Briefkasten der Redaktion. ’ ' M
Nach Nindorf. S t ellenver mi ttlu ngs Institut«
in den genannten Orten sind uns nicht bekannt.
Ein kleines Inserat in unserem' Blatt dürfte schnell
und sicher zum Ziel führen.
m
Todesanzeise. ' ' f
Gestern vormittag 11 Uhr entschlief nach
schwerem Leiden mein lieber Mann, Sohn und
Bruder, Schwager und Onkel, der Bahwärier
Claus Ewald
im eben vollendeten 51. Lebensjahre.
In tiefer Trauer
Christine Ewald, geb. Hahn,
nebst Verwandten.
Hamdorf, den 11. April 1926.
Beerdigung am Miliwoch. den 14. April,
vorm, 11 Uhr in Hamdorf.
Yodssanzeîge.
Heute morgen V/, Uhr entschlief zu einem
besseren Erwachen nach langem schweren
Leiden unsere geliebte älteste Tochter und
Schwester
ilSi Rathîa
im vollendeten 27. Lebensjahre,
in tiefer Trauer:
Hermann Rathje u. Frau Christine,
geb. I tries.
Kar! Rathje. Frîesás Rathja.
Marie ttzke.
Rendsburg, den 12. April 1926.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, den
15. A^ril, nachmittags 3 Uhr vom Sterbe
hause aus statt.
Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen
zu wollen.
FREIE
VOL.KSBÜHNI
Mittwoch, 8 Uhr;
Sven Scbolander.
Der Name verbürgt ein künstlerisches
Erlebnis! WerScholanderkennt,kommt
unaufgefordert. Wer ihn nicht kennt,
muß ihn hören. Wir laden insbesondere
die Mitglieder der Gruppe A und unsere Jugend herz
lich und dringend ein.
Preise von Mk. 0.50—1.50 (Logen).
«er
>tf>
Mengend ist der Dienst auf einem Vermessung«,-,
î Der „Meteor" hat nur 1000 Tonnen.
,^^eber seine Tätigkeit und Feststellungen gibt der
in regelmäßigen Abständen Berichte. Die
tzMtige Grundlage für eine Station bilden die
l o t u n g e n, für deren Durchführung der
„Me-
^ nut entsprechenden Apparaturen reichlich ver-
ist. Die Lotungen gehen so vor sich: Eine im
Tch ņ oder an der Bordseite des Schiffes befindliche
fJVette sendet Wellen aus, die sich !m Wasser
^ņzen und auf dem Grunde des Meeres ein
^ hervorrufen, das seinerseits wieder von einem
ideu, "Ssmikrophou on Ņord des Schiffes aufgenoin-
Nach der Dauer der Laufzeit der Schall-
der Quelle bis zum Empfangsmikrophon
thug,- ^ ttnn ^îe Tiefe des Wassers berechnet. Aller-
^uß da sehr genau gerechnet werden, denn der
îķit n ̰n.zt sich im Wasser mit einer (Zeschwindig-
ììijtŗ °twa 1500 Metern in der Sekunde fort. Für
\ o J ^ter Tiefe ist also eine Schallaufzeit von
^eg^^'Ude nötig. Die Skalen des Echolotes, die
\ Ziemlich zuverlässig sind, werden noch durch
ungen mit der Lukas-Lotmaschine, dem
'Ästchen Atlaolot, dem deutschen Behm-Lot und
şibe ņîļ°t verglichen. Der „Meteor" hat die Auf-
'' I kommen, zur genauen topographischen Fest
er i es atlantischen Beckens alle drei Seemeilen
^ort^ vorzunehmen, das heißt mit anderen
QlI sg ie ’ °® e 20 Minuten muß dis jeweilige Tiefe
tv ""den. Der „Meteor" hat diese Order
- n 8«n IB ,tlcs durchgeführt. Mehr als 35 008 Echo-
^à.şind schon vorgenommen worden und geben
ein ziemlich genaues Bild von der morphologischen
Beschaffenheit des Meeresbodens.
Der Geologe nimmt mit der Lukas-Lotmaschine
eine Drahtlotung vor und holt sich eine Grundprobe
herauf. Er benutzt für die letztere eine lange Stotz
röhre oder die sogenannte Ernndzange. Dann wird
in regelmäßigem Turnus eine Messung der Tempera
tur und des Salzgehaltes vorgenommen. Dazu be
nutzt man gleichzeitig 10 bis 12 Wasierschöpfer, die
zusammen mit Kippthermometern in die Tiefe gelas
sen werden und so verschiedene Wasser- und Tempera-
turwerte nach oben bringen. Der Schtffsarzt fängt
in dek Zwischenzeit aus verschiedenen Tiefen ri f.t dem
Schließnetz Plankton (das ist die Bezeichnung für die
Gesamtheit der im Meere lebenden kleinsten Ovganis-
men, sie stellen die Urnahrung der höher eniwickelien
Lebewesen dar und treiben scheinbar willenlos im
Meere umher). Von der Bewegung des Planlions
will man auf Stromungsrichtungcn schließen.
Dann werden die Oberflächenströmungen gemes
sen, Verdunstungserscheinungen beobachtet und Wellen
gemessen, um hinler das Phänomen von Ebbe und
Flut auf den Ozeanen zu kommen. Chemische Unter
suchungen von Wasserproben aus den verschiedensten
Tiefen kommen hinzu. Das Meerwasser wird auf den
Gehalt an Edelmetallen und Eisen analysiert. Zum
Tagewerk des „Meteor" gehören auch umfangreiche
meteorologische Arbeiten. Dreimal täglich werden ge
messen: Luftdruck, Lufttemperatur, Lu-ftfeuchtigkeit,
Temperatur der Wasseroberfläche, Sichtweite usw.
Das ist aber noch lange nicht alles. Um die höhe
ren Luftschichten zu erforschen, werden täglich von
Bord des Schiffes sogenannte Pilotballone hochgelas
sen, die fortlaufend „eingemessen" worden. Bei teil
weise bewölktem Himmel wird ein Windschießgerät
benutzt. Dieser Apparat schießt in die natürlichen
Wolkenlücken kompakte Sprengwolken, deren Bewe
gungen man dann einmißt. Nebenher läßt man
Drachen und Registrierballone steigen, die in der
freien Atmosphäre Temperatur, Feuchtigkeit und
Schichtungsverhültnisse erforschen.
Der „Meteor" beschäftigt sich ferner in ergiebigem
Maße mit Funkpeilversiichen und bat auch auf diesem
Gebiete große fuàmentale Fortschritte erzielt. Neben
dieser Riesenarbeit will der „Meteor" auch noch die
Wegenersche Konttnentalverschiebungstheorie nach
prüfen. Wegener behauptet bekanntlich, daß die
Köntinente auf einer gluiflüfstgen, sogenannten Mag
maschicht, des Erdmantels herumschwimmen und sich
verschieben. So soll sich Amerika beispielsweise all
jährlich stark nach Westen bewegt haben. Zu seiner
Auffassung ist Wegener durch die fabelhafte Aehnlich-
kett der Kontinentalumriffe von Europa und Afrika
mit denen Amerikas gekommen. Bei einer Betrach
tung, der Erdkarte wird man finden, daß die Ostseite
Amerikas tatsächlich direkt in die Umrisse der afrika
nischen und europäischen Küste hineinpaßt.
An einzelnen Tätigkeitsberichten liegen bisher
neun vor. Auf der Ausreise nach dem Südatlantik,
nach dem Passieren von Kap Finisterre, ankerte der
„Meteor" auf hoher See bei 5470 Meter Wasserticfe
und nahm zwei Tage lang Strombeobachtungen vor.
Das Ankerheüen dauerte annähernd zwei volle
Stunden. Auf der Reise von St. Vincent nach Buenos
Aires wurden aerologifche und biologische Beobachtun
gen angestellt. Es konnten etwa 50 Pilotballonanf-
stiege gemacht werden, die erreichte 'mittlere Höhe
betrug »700 Meter, 18 Ballone erreichten über 10 000,
einer eine Höhe von 24 860 Metern.
Zwischen den Süd-Sethlands-Jnseln und Süd-
Georgien wurde ein Tiefseegraben von mehr als 8880
Metern Tiefe gefunden. Außerdem wurde festgestellt,
daß die auf den Seekarten verzeichnete Bouvet-Jnsel-
grU'ppe gar nicht existiert, nur die Insel Bouvet selber
ist vorhanden.
Am 16. April wird der „Meteor" ein Jahr unter
wegs sein. Was die Wissenschaftler an Bord des
„Meteor" bisher zu tun hatten, und welche schönen
Erfolge bisher zu verzeichnen sind, das ist flüchtig ge
sagt worden. Leider hat dies vergangene, so arbeits
reiche Jahr zwei Opfer gefordert. Professor Merz
starb in Buenos Aires, und im Hafen dieser Stadt
fiel der Signalgast Wunsch über Bord und ertrank.
Bunte Welk.
Lebenserinnerungen mit 25.
Daß jemanid mit 28 Jahren bereits feine Le-
benserinnevungen verfaßt, dürfte etwas früh er
scheinen, aber ein englischer Schriftsteller, Bever
ley Nichols, hat es getan und feinem Buch den
Titel „25" gegeben. Er ist der Ansicht, daß nran
Erinnerungen schreiben soll, ehe man seinen ersten
Abneigungen untreu geworden ist und seine ersten
Zuneigungen vergessen hat", und >rß es viel in
teressanter ijt, was ein junger Mann über Be
rühmtheiten einer älteren Generation zu sagen
hat, als das, was diese Berühmtheiten über weni
ger bedeutende Menschen von sich geben. So „er
innert" er sich an die verschiedenartigsten Leute,
an Pierpont Morgan und den Boxer Carpentier,
an die Königin von Rumänien und an den Film
star Valentino, und das Buch ist nach einem Ur
teil der „Literarischen Welt" wirklich amüsanter,
als sonst'„Erinnerungen" zu sein pflegen.
*
Zerstreut.
„Harry", schreit die Frau Professor, „um Got
teswillen, Baby hat das Tintenfaß ausgetrunken!
Was soll ichtun?" — Schreib mit dem Bleistift,"
antwortete der versonnene Gelehrte.
Der Herr Professor.
„Meine Herren, Sie sehen hier in meiner
Hand einen ganz normalen Schädel, der gewiß
einem Menschen mit verbrecherischen Neigungen
gehörte. Aber mein Kollege, Professor Meyer, hat
einen noch viel ausgesprocheneren Verbrecher-
schädel."
Anders gemeint.
„Wie geht's Ihnen denn immer?"
„Daxke, nicht besonders. Seit gestern lebe
ich von Tisch und Bett geschieden."
„Was Sie nicht sagen! Ich hab' übrigens
gar nicht gewußt, daß Sie verheiratet waren."
„Verheiratet? Keine Spur! Die Möbel hat
man mir gepfändet."
da® f^Lo© CaGO'äfaW’ «nwdl
iMdittncb iCk fl-S HcynJburg hepq&bteMk!
Jedmfak&t d&n 5cKH(texw3